Sie entdecken hier eine Art "Anti- Sammlung" zur geistreichen Verspottung auf "normale" Museen. In diesen werden nur Objekte von allgemein anerkanntem "Wert" gesammelt.
Doch wer legt Werte fest?
Gemälde von Dürer oder Boticelli haben einen Brennwert von etwa 2 €. Und wieso ist ein Filz-Fett-Objekt von Beuys nicht unter einer Million € zu erstehen? Und wie werden Wertvorstellungen in unserem Leben geformt?
Das Mauseum ignoriert alle üblichen Wertmaßstäbe, egal, was der Rest der Welt dazu meint. Der Wert ergibt sich aus den Biographien der Stifter und Künstler, vor allem aus der Geschichte jedes einzelnen Exemplars. Auf drei Ebenen wird eine "Anti- Sammlung" von gut 3.500 Mäuseobjekten präsentiert, alle von unermesslich hohem, subjektivem Wert.
Zwei- bis dreimal jährlich finden Lesungen im Mauseum statt.
Termine sind in den lokalen Medien, bzw. auf der Webseite des Mauseums zu finden.