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Örtliche Fürsorgestelle

Aufgaben der örtlichen Fürsorgestelle

Das Ziel der örtlichen Fürsorgestelle ist die dauerhafte Integration schwerbehinderter Menschen in das Arbeitsleben.
 
Die örtliche Fürsorgestelle berät und unterstützt

  • erwerbstätige schwerbehinderte Menschen mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 und ihnen Gleichgestellte mit einem GdB von mindestens 30 sowie
  • Arbeitgeber

     

Folgende Hilfen werden von der örtlichen Fürsorgestelle angeboten:

  • Eingliederung von schwerbehinderten Menschen in Arbeit und Beruf.

    Die örtliche Fürsorgestelle berät und informiert, von wem welche    
    Hilfe gewährt werden kann und hilft bei der Antragstellung
     
  • Hilfen am Arbeitsplatz

    Die örtliche Fürsorgestelle berät - auch vor Ort - bei der Umgestaltung und der 
    behindertengerechten Ausstattung des Arbeitsplatzes.
     
  • Durchführung des Kündigungsschutzes für schwerbehinderte Menschen


    Schwerbehinderte und gleichgestellte Menschen unterliegen dem
    besonderen Kündigungsschutz nach dem Sozialgesetzbuch IX,
    sofern das Arbeitsverhältnis über sechs Monate besteht. Die
    Kündigung ist dann nur noch mit vorheriger Zustimmung des
    Integrationsamtes möglich. Der Arbeitgeber muss hierfür einen
    Antrag beim Integrationsamt des Landschaftsverbandes Rheinland stellen. Die örtliche Fürsorgestelle führt das erforderliche Anhörungsverfahren durch und versucht, eine Einigung zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer zu erreichen.
    Anschließend wird dem Integrationsamt ein Entscheidungsvorschlag unterbreitet.

  • Schwerbehindertenausweise

     

    Anträge auf Feststellung der Schwerbehinderung und somit auf Ausstellung eines Schwerbehindertenausweises sowie Anträge auf Verschlimmerung des Grads der Behinderung können Bürgerinnen und Bürger der Kreisstadt Bergheim bei der Stadtverwaltung einreichen. Diese werden dann an den für die Bearbeitung zuständungen Rhein-Erft-Kreis, Amt 50/1, Willy-Brandt-Platz 1, 50126 Bergheim, weitergeleitet.

     

     

    Hinweis:

    Bürgerinnen und Bürger, die nicht in Bergheim wohnen, wenden sich bitte an Ihre Stadtverwaltung oder an den Rhein-Erft-Kreis,  Amt für Familien, Senioren und Soziales, Willy-Brandt-Platz 1, 50126 Bergheim, Tel: 02271/833171.