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Verpflichtungserklärung für Besuchsvisa

Voraussetzung für den Besuch eines ausländischen Staatsangehörigen, der zur Einreise nach Deutschland ein Visum benötigt (keine EU-Bürger), ist der Nachweis, dass sein Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland finanziell abgesichert ist.


Diese Nachweise kann der Antragsteller selbst bei der jeweiligen deutschen Auslandsvertretung vorlegen. Kann er Reise und Aufenthalt nicht aus eigenen Mitteln bestreiten, besteht die Möglichkeit, dass sein Gastgeber in Deutschland diese Nachweise erbringt. Hierbei verpflichtet sich der Gastgeber für alle aus dem Aufenthalt des Gastes entstehenden Kosten zu übernehmen. Hierzu zählen auch eventuelle Kosten für Krankenbehandlungen, Abschiebekosten etc..


Die Verpflichtungserklärung kann der Gastgeber bei der Ausländerbehörde seines Wohnortes beantragen (vgl. §§ 66-68a AufenthG). Hierzu sind neben der persönlichen Vorsprache folgende Unterlagen in Kopie erforderlich:

  • Einkommensnachweise über das monatliche Einkommen (z.B. Gehalts-/Lohnabrechnungen der letzten 3 Monate, Rentenbescheid, letzter Steuerbescheid)
  • Wohnungsnachweis (Mietvertrag mit Angabe der Wohnungsgröße und monatlicher Miete, Grundbuchauszug nebst Nachweise über die monatliche Belastung und der Nebenkosten)
  • Gültiger Personalausweis bzw. Reisepass
  • Angaben zum Gast (Name, Geburtsdatum, -ort, Passnummer, Anschrift im Heimatland)
  • Nachweis über Reisekrankenversicherungsschutz des Gastes
  • 29,00 € Verwaltungsgebühr pro Verpflichtungserklärung (bar/EC-Karte)
  • ausgefülltes Antragsformular

Die Ausländerbehörde prüft dann, ob der Einlader (unter Berücksichtigung seiner eigenen Unterhaltsverpflichtungen) über pfändbares Einkommen in ausreichender Höhe verfügt (Bonitätsprüfung)..