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:terra nova

Strukturwandel aktiv gestalten

2038 ist Schluss mit der Kohle. Dann geht laut Stilllegungsplan der letzte Kraftwerksblock in Niederaußem vom Netz.


In den nächsten Jahren werden sich in Bergheim tiefgreifende Strukturwandelprozesse abspielen.


Unter dem Begriff „:terra nova“ verbergen sich viele Projekte und Projektideen, um den Strukturwandel in der Region aktiv anzugehen. Der sogenannte Kraftraum :terra nova steht hier sowohl für ein strategisches Konzept, als auch für die Stadtgebiete Bergheim, Bedburg und Elsdorf. Ziel ist es die Region für die Zukunft aufzustellen und so

- Die Lebensqualität zu erhalten / erhöhen
- Neue Arbeitsplätze zu schaffen
- Für eine klimaneutrale, ausfallsichere Stromversorgung zu sorgen
- Neue Wohn- und Arbeitsformen zu entwickeln
- Standortvorteile zu erhalten und auszubauen



Eine Übersicht aller in Bergheim und Umgebung geplanten Projekte finden Sie in der Broschüre Kraftraum :terra nova

INKA :terra nova

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In Bergheim Paffendorf entsteht das INterkommunale KompetenzAreal INKA :terra nova, ein klimaneutraler Gewerbepark. Auf insgesamt 20 ha entsteht ein modellhaftes Kompetenzareal für innovative Unternehmen und Institutionen.



Durch die Ansiedlung neuer Arbeits- und Technologiefelder, in den Bereichen Bioökonomie, Energie, grüne Technologie und Medizintechnik werden nachhaltige Impulse für den Strukturwandel gegeben und die Region für die Zukunft ausgerichtet. Gleichzeitig werden vorhandene Energieressourcen genutzt, wie die angrenzende Biogas- und Windkraftanlagen. Zudem dienen Sümpfungswässer aus dem Braunkohletagebau als Wärmeversorgung.


Aushängeschild des Gewerbeparks wird die sogenannte „Klimahülle“, ein CO2-neutral betriebener Gebäudekomplex, welches als Science-to-Business Center agiert. Untergebracht werden hier beispielsweise, Start-Ups, Co-Working Büros, Gastronomie, Kitas und Konferenzsäle.
Im Vergleich zu einem „normalen“ Gebäude hat die Klimahülle viele Vorteile:


- Reduzierung des Energie- und Flächenbedarfs,
- Einsparung von Baumaterial
- Witterungsunabhängige Arbeits- und Präsentationsräume
- Ein räumliches (architektonisches) und energetisches Konzept
- Angenehme Temperaturen, im Sommer und im Winter

Für die Planung und Umsetzung dieses Projekts ist der Zweckverband :terra nova zuständig. Dieser setzt sich zusammen aus den Städten Bergheim, Elsdorf und Bedburg, sowie dem Rhein-Erft-Kreis und mit Unterstützung von RWE.


Weitere Informationen:

Aktueller Bebauungsplan

Präsentation INKA :terra nova


Projektstatus: in Planung

Kraftraum-Shuttle

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Um den CO2-Ausstoß zu senken und die Straßen zu entlasten, muss der Autoverkehr reduziert werden. Wenn viele Menschen sich ein Verkehrsmittel teilen, ist dies besonders effizient.
Viele Menschen möchten nicht auf ihr Auto verzichten, weil sie so auf starre Busfahrpläne angewiesen sind und gegebenenfalls lange auf Anschlüsse warten müssen.


Aus diesem Grund möchte Bergheim das Pilot-Projekt Kraftraum-Shuttle initiieren. BürgerInnen können per Anruf oder per App einen Kleinbus anfordern, der sie an virtuellen (d.h. nicht als diese gekennzeichneten) Haltestellen abholt und beispielsweise zum Bahnhof oder zum Schloss Paffendorf bringt.
Das Projekt läuft zunächst mit „normalen“ Bussen an. In einer Pilotphase wird aber auch ein autonomer Bus eingesetzt. Statt eines Busfahrers befindet sich nur noch ein/e SicherheitsmitarbeiterIn an Bord, die im Notfall eingreifen kann.


Ziel ist es, die Buchungsplattform, Hotline, aber auch Umsetzungs- und Organisations-Know-How anderen Städten und Gemeinden in der Region anzubieten. So muss nicht jede Stadt ihr eigenes Shuttle-System aufsetzen. Das spart Zeit und Geld und macht den Shuttle auf lange Sicht finanzierbar. Die Gemeinden Rommerskirchen und Titz haben schon ihr Interesse an einer Kooperation bestätigt.

Projektstatus: in Planung

DiGeSt - Digitales Gemeinschaftskraftwerk

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Durch die Abkehr von der Kohleverstromung, den steigenden Klimaschutzerfordernissen und zur Gewährleistung der Energie- und Versorgungssicherheit besteht seitens der Städte Bergheim, Elsdorf und Bedburg das gemeinsame Bestreben, die energiewirtschaftlichen Tätigkeiten zukunftsorientiert weiterzuentwickeln und perspektivisch in einem interkommunalen digitalen Gemeinschaftsstadtwerk (DiGeSt) zu bündeln.


Zielsetzung dieses Vorhabens sind im Wesentlichen:

- CO2-Neutralität im Kraftraum :terra nova
- Ausbau regenerativer Erzeugungsanlagen
- Energie- und Versorgungssicherheit
- Netzstabilität
- sichere Netzintegration dezentraler, regenerativer Erzeugungsanlagen
- Planung von Smart-City Anwendungen

Zur Erreichung der dargestellten Ziele wird im DiGeSt die Konzeptionierung und Steuerung eines sogenannten regionalen „Flächenkraftwerks“ unter Nutzung einer digitalen Lösungsplattform vorangetrieben und somit konsequent auf die Potenziale der Digitalisierung gesetzt. In Flächenkraftwerken wird der steigende Anteil an elektrischer Leistung aus regenerativen Erzeugungsanlagen gebündelt und von dort aus netz- und systemdienlich gesteuert.
Zahlreiche von den Städten initiierte energiewirtschaftlichen Projekte können in das DiGeSt eingebunden und weitere erforderliche Ausbaustufen für regenerative Erzeugungsanlagen berechnet werden.


Projektstatus: in Planung

Weitere Projekte und Projektideen

Speedway :terra nova

Zwischen Niederaußem und dem Tagebau Hambach ist auf der ehemaligen Fernbandtrasse ein rund 14 km langer „Speedway“ entstanden, der besonders für Fahrradfahrer und Inlineskater attraktiv ist.


Hier gibt es weitere Informationen und eine Karte zum Downlad.


Projektstatus: fertiggestellt

Forum :terra nova

Das Forum :terra nova ist ein beliebtes Ausflugsziel in Elsdorf. Es gewährt den Besuchern einen spektakulären Einblick in den aktiven Tagebau Hambach und einen Ausblick auf die Zukunftsperspektive nach Ende des Tagebaubetriebes.

Das Tagebau-Besucher-Forum hat täglich geöffnet!


Hier gibt es weitere Informationen und die Öffnungszeiten.


Projektstatus: fertiggestellt

Schloss Campus Paffendorf

Schloss Paffendorf ist eines der beliebtesten Ausflugsziele in Bergheim. Es wird gerne genutzt für Hochzeiten, Feiern und Tagungen. Zudem können Besucher im Informationszentrum Braunkohle mehr über die Geschichte und Abbau von Braunkohle im Rheinischen Revier erfahren.


Hierauf aufbauend ist eine Weiterentwicklung von Schloss Paffendorf als Schloss-Campus :terra nova. Der Campus soll eine Ansiedlung von Bildungs- und Forschungseinrichtungen wie beispielsweise das Fraunhofer- oder Max-Plank-Institut, aber auch von anderen Kreis-, Landes- oder Bundesbehörden ermöglichen. Instituts-, Seminar- und Bibliotheksgebäude, Laboreinrichtungen und ein Rechenzentrum sollen Forschungs- und Lernort für rund 150 Mitarbeiter und 300 Studierende bieten.


Der Schloss Campus :terra nova wird in die Bildungslandschaft Bergheims integriert und es entsteht ein kontemplativer Ort des Lernens und Forschens.


Projektstatus: in Planung