Keyvisual background

Beratung für Menschen mit Behinderung

Inklusion

Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazu gehört. Egal wie man aussieht, welche Sprache man spricht oder ob man ein Handicap hat.


Beispielsweise lernen Kinder mit und ohne Behinderung zusammen in der Schule. Wenn jeder Mensch überall dabei sein kann, am Arbeitsplatz, beim Wohnen oder in der Freizeit: Dann spricht man von Inklusion.

Das Inklusionsteam der Kreisstadt Bergheim stellt sich vor:


WAS UNS ANTREIBT

In unserer Arbeit verfolgen wir grundsätzlich das Ziel, MIT den Menschen zu sprechen und nicht ÜBER sie zu sprechen. Inklusion bedeutet für uns, gemeinsam verschieden zu sein. Dabei ist uns ein wichtiges Anliegen, BürgerInnen und NetzwerkpartnerInnen als aktive, gleichberechtigte AkteurInnen miteinzubeziehen, so dass der Abbau von Barrieren durch möglichst viele Engagierte GEMEINSAM vorangetrieben wird.


WAS WIR UNS WÜNSCHEN

In Zukunft soll Bergheim noch inklusiver werden. Die Beteiligten jeder Planung von z.B. Kindertageseinrichtungen, Schulen, Wohneinrichtungen, Spielplätzen, Restaurants, Innenstadt usw. sollen inklusiv denken und handeln, so dass Barrieren im Vorfeld vermieden werden! Nur gemeinschaftlich schaffen wir es, die Stadt so ausgestalten, dass niemand am gesellschaftlichen Leben in Bergheim gehindert wird. Denn von Inklusion profitieren ALLE.


Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich einfach an:



inklusions-team@bergheim.de





Das Inklusionsteam besteht aus der Behindertenbeauftragten Elke Friedt und der Inklusionssachbearbeiterin Isabel Dappert-Winter.





Behindertenbeauftragte Elke Friedt

Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention und des Behindertengleichstellungsgesetzes Nordrhein-Westfalen (BGG NW) ist das Beseitigen und Verhindern von Nachteilen für Menschen mit Behinderung/Handicap. Gleichzeitig soll diesem Personenkreis ermöglicht werden gleichberechtigt am Leben in der Gemeinschaft teilzunehmen und ein selbstbestimmtes Leben zu führen.

Für eine Verwirklichung dieser Ziele wurde Frau Elke Friedt neben ihren Aufgaben als Leiterin der Abteilung Soziale Hilfen, Betreuung und Inklusion zur Behindertenbeauftragten der Kreisstadt Bergheim bestellt.


Die Behindertenbeauftragte ist Ansprechpartnerin und Interessenvertreterin für alle Menschen mit Behinderung in der Kreisstadt. Dies findet auch Berücksichtigung bei den verschiedenen Verwaltungsprozessen.
   
Die wesentlichen Aufgaben als Behindertenbeauftragte sind: 

  • das Durchsetzen der Gleichbehandlung von Menschen mit und ohne Behinderung/Handicap 
  • Erstgespräche und  Beratungen von Menschen mit Behinderung/Handicap und deren Angehörigen. Gezieltes Weitervermitteln an Beratungsstellen und Vereine, mit denen die Behindertenbeauftragte in stetem Austausch steht
  • Entgegennehmen und Bearbeiten/Weiterleiten von Beschwerden von Menschen mit Behinderung/Handicap und deren Angehörigen
  • Anregen von Maßnahmen um Nachteile von Menschen mit Behinderung/Handicap abzubauen oder diese gar nicht entstehen zu lassen
  • Mitwirken bei der Schaffung von Barrierefreiheit in öffentlichen Gebäuden (z. B. barrierefreie Zugänge, Kassenanlagen, Toiletten, Umkleiden…) und des Straßenraumes (z. B. Bordsteinabsenkungen für Rollstuhlfahrer, Akustikampeln und Leitsysteme für sehbehinderte und blinde Menschen, neue Verkehrswege…) als koordinierende und beratende Schnittstelle zwischen den verschiedenen Sachgebieten in der Verwaltung
  • Erarbeitung und Umsetzung der Vielzahl von Maßnahmen des Aktionsplan Inklusion, welcher in den letzten Jahren in Arbeitsgruppen aus Betroffenen, interessierten Bürgern und Vertretern der politischen Gremien und Behindertenverbänden erarbeitet wurde.

Unterstützung bei der Vielzahl dieser Aufgaben erhält die Behindertenbeauftragte von der Sozialpädagogin/arbeiterin und Inklusionsfachkraft Isabel Dappert-Winter.


KUK Bergheim