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Coronavirus-Pressemitteilung

Wichtige Telefonnummern & Informationsplattformen

Bergheimer, die Fragen zur aktuellen Situation und zu getroffenen Maßnahmen haben, können sich gerne zu den gewohnten Öffnungszeiten der Kreisstadt Bergheim telefonisch an die Stadtverwaltung unter dem Bürgertelefon 02271 / 89222 wenden.


Aktuelle Informationen finden Sie auf der Internetseite des Rhein-Erft-Kreises und weitere grundsätzliche Informationen auf der Internetseite des Robert Koch Instituts.


Die Kreisverwaltung hat für offene Fragen eine eigene Hotline eingerichtet: 02271-83 12345

Die Rufnummer ist von Mo. bis Fr. zwischen 8:00 und 18:00 Uhr erreichbar.


Die Kassenärztliche Vereinigung hat eine Webseite erstellt, in der Sie alle notwendigen Informationen finden, wie Sie sich im Ernstfall zu verhalten haben:

Pressemitteilungen Kreisstadt Bergheim

07.07.2020 Besuch des Bergheimer Rathauses ausschließlich mit Terminvereinbarung

Im Zuge der Lockerungen der seit dem 15.06.2020 geltenden Regelungen der Corona- Schutzverordnung ermöglichte die Stadtverwaltung Bergheim neben der im Vorfeld zu tätigenden
Terminvereinbarung in Ausnahmefällen auch einen Besuch ohne Termin. „Die Erfahrungen und Erkenntnisse der letzten Tage und Wochen haben leider gezeigt, dass diese Ausnahmefälle mehr und mehr zur Regel wurden, was zur Folge hatte, dass das Besucheraufkommen in Rathaus stark zunahm. Die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht an oberster Stelle. Das Infektionsrisiko soll nach wie vor so gering als möglich gehalten
werden“ so Bürgermeister Volker Mießeler.
Daher weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass ab sofort und zunächst bis zum Ende der Sommerferien ausschließlich jenen Besucherinnen und Besuchern der Zutritt zum Rathaus gewährt werden kann, die vorab einen Termin vereinbart haben. Im Sinne des Infektionsschutzes besteht auch weiterhin die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes
sowie auch die Einhaltung des Schutzabstandes für den Besuch im Rathaus.
Darüber hinaus ist die Stadtverwaltung selbstverständlich zu den gewohnten Öffnungszeiten telefonisch, per E-Mail, über die Homepage und die sozialen Medien sowie den Postbriefkasten für alle Bürgerinnen und Bürger erreichbar. Den richtigen Ansprechpartner und dessen Kontaktdaten finden die Bürgerinnen und Bürger unter https://www.bergheim.de Rubrik „Rathaus“, Bereich „Service“.

01.07.2020 Erlass der Elternbeiträge für die OGS in den Monaten Juni und Juli

Erlass der Elternbeiträge für die OGS in den Monaten Juni und Juli
Ab dem 15.06.2020 sind die Grundschulen in Nordrhein-Westfalen zu einem eingeschränkten Regelbetrieb übergegangen. Auch die Betreuung in der Offenen Ganztagsschule (OGS) findet wieder statt.
Um Familien in der weiterhin bestehenden Krisensituation finanziell zu entlasten, haben sich die Landesregierung NRW und die kommunalen Spitzenverbände darauf verständigt in den Monaten Juni und Juli 2020 die Elternbeiträge für die Betreuung in der Offenen Ganztagsschule (OGS) vollständig zu erlassen. Herr Bürgermeister Volker Mießeler begrüßt die neue Regelung ausdrücklich: „Die Kreisstadt
Bergheim wird sich selbstverständlich der landesweiten Regelung anschließen. Dazu werde ich die notwendigen Beschlüsse umgehend herbeiführen.“ Die Kreisstadt Bergheim wird Abbuchungen, die sich auf die Monate Juni und Juli beziehen aussetzen. Eine Anpassung der Lastschriftmandate ist nicht erforderlich. Eltern, die nicht am
Einzugsverfahren teilnehmen, werden gebeten, ihre Daueraufträge und Überweisungen entsprechend anzupassen. Für den Start des neuen Schuljahres ab dem 01.08.2020 geht die Kreisstadt Bergheim zur Zeit von einem Regelbetrieb aus, so dass die Elternbeiträge dann wieder satzungsgemäß in der festgesetzten Höhe von den Eltern zu zahlen sind.

16.06.2020Terminvereinbarung für den Besuch des Bergheimer Rathauses bleibt weiterhin bestehen

Die seit dem 15.06.2020 geltenden Regelungen der Coronaschutzverordnung lockern schrittweise die Beschränkungen für das öffentliche Leben. Jedoch sind weiterhin einige wichtige Dinge zu
beachten. Hierzu gehört auch der kontrollierte Besuch des Rathauses der Kreisstadt Bergheim, um den Schutz der Besucherinnen und Besucher sowie auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu
gewährleisten.

Die Stadtverwaltung ist bestrebt, die Anzahl der möglichen Besuche im Rathaus zu erhöhen. Im Vorfeld eines Rathausbesuchs ist jedoch eine Terminvereinbarung unabdingbar. Daher gewährt die Stadtverwaltung nur jenen Besucherinnen und Besuchern den Zutritt zum Rathaus, die einen solchen Termin vereinbart haben. Im Sinne des Infektionsschutzes besteht auch weiterhin die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes sowie auch die Einhaltung des Schutzabstandes für den Besuch im Rathaus. Darüber hinaus ist die Stadtverwaltung selbstverständlich zu den gewohnten Öffnungszeiten telefonisch, per E-Mail, über die Homepage und die sozialen Medien sowie den Postbriefkasten für alle Bürgerinnen und Bürger erreichbar. Den richtigen Ansprechpartner und dessen Kontaktdaten finden die Bürgerinnen und Bürger unter https://www.bergheim.de Rubrik „Rathaus“, Bereich „Service“.

05.06.2020 Veränderte Pandemie-Lage in Nordrhein-Westfalen und Auswirkungen auf den Schulbetrieb ab dem 15. Juni 2020

Ab dem 15. Juni 2020 wird in den Grundschulen und in den Primarstufen der Förderschulen wieder der Regelbetrieb stattfinden. Das bedeutet, dass vor den Sommerferien wieder ohne Teilung der Lerngruppen im gewohnten Klassenverband unterrichtet wird.


Alle Informationen sind hier einsehbar!

29.05.2020 Aufgrund der positiven Entwicklungen wird das Corona-Hotline-Angebot der Kreisstadt Bergheim derzeit eingestellt

Seit den ersten Lockerungen am 20. April 2020 ist die Zahl der täglichen Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen um mehr als 75 %zurückgegangen. So sind auch die Fallzahlen im Rhein- Erft-Kreis weiter rückläufig. Ab Samstag, den 30. Mai 2020 gelten daher weitere Lockerungen der Anti-Corona Maßnahmen. Aufgrund der positiven Entwicklungen in Bezug auf COVID-19 stellt die Kreisstadt Bergheim das Hotline-Angebot für zusätzliche Fragen rund um das Thema Corona
unter den Telefonnummern 02271/89-777 und 02271/89-789 derzeit ein.


Das Bürgertelefon ist weiterhin zu den gewohnten Öffnungszeiten der Kreisstadt Bergheim unter der Telefonnummer 02271/ 89-222 für die Bürgerinnen und Bürger erreichbar. Zudem besteht
auch weiterhin die Corona-Telefonhotline des Rhein-Erft-Kreises unter Tel.: 02271/ 83-12345.


Alle aktuellen Informationen zum Thema COVID-19 sind auf der städtischen Homepage unter www.bergheim.de einsehbar und werden auf den Sozialen Medien der Kreisstadt Bergheim
verbreitet.
Datum: 29.05.2020
Auskunft erteilt:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Bürgerbeteiligung
Christina Conen
Telefon: 02271- 89 651
E-Mail: christina.conen@bergheim.de
Fachauskunft erteilt:
Bürgerbüro
Rolf Nellen
Telefon: 02271- 89 222
Email: rolf.nellen@bergheim.de

28.05.2020 Elternbeiträge Juni und Juli

Reduzierte Elternbeiträge für Juni und Juli

Die Kreisstadt Bergheim entlastet Familien in der Corona- Krise


Aufgrund der bestehenden Pandemie soll die Kinderbetreuung unter Einhaltung des Infektionsschutzes weiter ausgeweitet werden. Das Betretungsverbot von Kitas wird ab dem 8. Juni aufgehoben, so dass
in den Kindertageseinrichtungen dann ein eingeschränkter Regelbetrieb erfolgen kann. In der Kindertagespflege wird ein Normalbetrieb möglich sein.. Die Kreisstadt Bergheim freut sich, allen Kindern wieder einen Zugang zu diesen wichtigen Betreuungs- und Bildungsangeboten gewährleisten zu können.
Um Familien in der Corona-Krise weiter zu entlasten, hat sich die Landesregierung mit den Kommunen darauf verständigt, in den Monaten Juni und Juli den Eltern die Hälfte der Elternbeiträge zu erlassen. Der stellvertretende Ministerpräsident und Familienminister Joachim Stamp teilte in der Presseinformation vom 26.05.2020 mit: „Ich bin froh, dass wir allen Kindern ab dem 8. Juni wieder ein gutes Angebot für Kita und Kindertagespflege machen können. Da der Regelbetrieb aufgrund der Infektionslage jedoch weiterhin qualitativ und quantitativ mit Einschränkungen verbunden sein wird, halte ich es für fair, den Eltern in den kommenden beiden Monaten die Hälfte der Beiträge zu erlassen.“
Diese Auffassung teilt auch Bürgermeister Volker Mieseler: „Die Kreisstadt Bergheim wird sich selbstverständlich der landesweiten Regelung anschließen. Dazu werde ich die notwendigen Beschlüsse umgehend herbeiführen.“
Um das Verfahren bürgerfreundlich zu gestalten wird die Kreisstadt Bergheim auf dieser Grundlage für den Monat Juni keine hälftigen Elternbeiträge erheben, sondern erst im Juli den vollen Monatsbeitrag abbuchen. Eltern, die nicht am Einzugsverfahren teilnehmen, werden gebeten, ihre Daueraufträge und Überweisungen anzupassen.


Datum: 28.05.2020


Auskunft erteilt:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Bürgerbeteiligung
Christina Conen
Telefon: 02271-89651
E-Mail:christina.conen@bergheim.de

Fachauskunft erteilt:
Jugend und Bildung
Nadja Kafitz, Melanie Wachs
Telefon: 02271/89-660
E-Mail: Kindertagespflege@bergheim.de

22.04.2020 Medienausleihe in der Stadtbibliothek Bergheim wieder möglich

STADT.BIBLIOTHEK.BERGHEIM im MEDIO.RHEIN.ERFT


Medienausleihe in der Stadtbibliothek Bergheim wieder möglich
Bibliothek bietet aufgrund der neuen Beschlüsse der Landesregierung einen Bestell- und Abholservice an.

Um alle Hygiene-Vorschriften einzuhalten, muss dies allerdings unter besonderen Bedingungen ablaufen. Die Kunden der Stadtbibliothek Bergheim können Online im Bestand der Bibliothek (www.stadtbibliothek.bergheim.de) nach ihren Wunsch-Medien recherchieren und diese anschließend telefonisch unter 02271/89-380 oder schriftlich per Mail an stadtbibliothek@bergheim.de bestellen. Bei der Bestellung muss unbedingt die jeweilige Benutzernummer des Bibliotheksausweises mit angegeben werden. Pro Ausweis können maximal 5 Medien bestellt werden. Die Mitarbeiter der Bibliothek stellen gerne auch eine Auswahl an Medien aus einenm genannten „Lieblingsgenre“ zusammen.

Die gewünschten Medien können am Folgetag der Bestellung in der Bibliothek abgeholt werden. Die Abholzeiten sind Dienstag bis Freitag von jeweils 11 - 13 Uhr und 15 - 17 Uhr. Das Team der Bibliothek stellt die bestellten und bereits verbuchten Medien ganz einfach zur Abholung, inkl. Fristzettel, bereit. Auch hier gilt: Den Bibliotheksausweis zum Abgleich bitte bereithalten!

Für die Medienrückgabe steht ab Mittwoch zudem wieder die Außenrückgabe der Bibliothek zur Verfügung. Beratungen sind aber weiterhin nur telefonisch möglich. Das Info-Telefon ist dazu von Dienstag bis Freitag, von 10:00 bis 17:00 Uhr besetzt.

Das gewählte Verfahren stellt sicher, dass der notwendige räumliche Abstand zwischen den Nutzern der Bibliothek jederzeit gewahrt bleibt. Gleichzeitig ist der gesamte Bestand der Bibliothek im Medio.Rhein.Erft wieder für alle zugänglich.



Datum: 21.04.2020
Abteilung 3.6 Stadtbibliothek
Auskunft erteilt: Herr Werner Wieczorek
Telefon:02271/89-380
E-Mail:stadtbibliothek@bergheim.de

17.04.2020 Eingeschränkte Öffnung des Rathauses der Kreisstadt Bergheim

Das Rathaus nimmt im Wege einer eingeschränkten Öffnung seine Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger ab Montag, den 20.04.2020 wieder auf.


Die Minister der Länder haben gemeinsam mit der Bundeskanzlerin entschieden, schrittweise die Beschränkungen für das öffentliche Leben zu lockern. Ziel ist es weiterhin, die Menschen im Land so gut es geht vor einer Infektion zu schützen und die Fortschritte bei der Bekämpfung der Pandemie nicht zu gefährden.


Im Zuge dieser Lockerungen wird auch das Rathaus in eingeschränkter Form und mit Auflagen für die Bürgerinnen und Bürger wie folgt geöffnet:


- Der Zutritt zum Rathaus erfolgt nach wie vor ausschließlich über den Haupteingang.
- Besucherinnen oder Besucher müssen einen Termin zur persönlichen Vorsprache haben.
- Termine zur persönlichen Vorsprache sind nur zu vereinbaren, wenn diese unbedingt erforderlich sind.
- Besucherinnen und Besucher sehen bitte beim Vorliegen von Erkältungserscheinungen von einem Besuch ab.
- Den Besucherinnen und Besucher wird empfohlen, das Rathaus nur mit Alltags-Mund- und Nasenschutz zu betreten.
- Bereits im Eingangsbereich des Foyers erfolgt eine Abfrage, ob die Besucherinnen und der Besucher über einen Termin verfügen.
- Die Besucherinnen und Besucher werden von dem/der jeweiligen Sachbearbeiter/Sachbearbeiterin im Foyer abgeholt.
- Die Besucherinnen und Besucher dürfen das Rathaus grundsätzlich nur mit max. einer Begleitperson betreten.
- Die monatlichen Auszahlungen nach Asylbewerberleistungsgesetzt werden im Foyer des Rathauses durchgeführt.
- Der Bürgerservice am Dienstagnachmittag und Samstagvormittag bleibt bis auf Weiteres geschlossen.


Diese v.g. Maßnahmen dienen dazu, nur zwingend erforderliche Kontakte zu zulassen und das Risiko einer Ansteckung mit dem Corona Virus zu vermeiden. Entsprechend sind die Arbeitsplätze für den Besucherkontakt mit Schutzvorrichtungen ausgestattet. Der Schutz der Besucherinnen und Besucher sowie auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht im Vordergrund. Es bleibt unser Ziel, die gesamte Stadtverwaltung arbeitsfähig zu erhalten, um weiterhin alle unverzichtbaren Leistungen vollumfänglich erbringen zu können.

Darüber hinaus ist die Stadtverwaltung selbstverständlich zu den gewohnten Öffnungszeiten
telefonisch, per E-Mail, über das Internet (Homepage) mit den verschiedenen Onlinediensten
sowie dem Postbriefkasten für alle Bürgerinnen und Bürger erreichbar.


Sie finden den für Ihr Anliegen richtigen Ansprechpartner und dessen Kontaktdaten unter
https://www.bergheim.de in der Rubrik „Rathaus“, Bereich „Service“.


Datum 17.04.2020
Auskunft erteilt:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Bürgerbeteiligung
Michael Robens
Telefon: 02271- 89 442
E- Mail: michael.robens@bergheim.de

31.03.2020 Bürgertelefon für „ehrenamtliche Unterstützung“ der Kreisstadt Bergheim

Gesonderte Erreichbarkeit in der Corona-Situation für Bürgerinnen und Bürger


Die Kreisstadt Bergheim reagiert in der aktuellen Corona-Situation mit einem außergewöhnlichen, zusätzlichen Service für die Bürgerinnen und Bürger in Bergheim.

Ab dem 30.03.2020 werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisstadt Bergheim täglich von montags bis sonntags in der Zeit von 10:00 Uhr – 20:00 Uhr unter der Rufnummer
02271 – 89789
erreichbar sein.

Alle Bürgerinnen und Bürger, die in diesen schweren Zeiten Hilfe und Unterstützung bei ihrer alltäglichen Versorgung benötigen, können sich mit ihren Anliegen an diese Rufnummer wenden. „Wir als Verwaltung werden dann in Zusammenarbeit mit den bereits bestehenden ehrenamtlichen Hilfeangeboten schnellstmöglich die notwendigen Schritte einleiten, um Hilfe zu koordinieren, damit niemand hier in Bergheim unversorgt bleibt“, so Bürgermeister Herr Volker Mießeler. Die Unterstützungsdienste können Einkäufe für Seniorinnen und Senioren, Medikamentenversorgung, Hundegassi-führen o.ä. sein.

Die Verwaltung bittet alle Bürgerinnen und Bürger, die Nummer ausschließlich in Notfällen zu verwenden, um die Leitungen nicht zu überlasten und somit ausreichend Kapazitäten für Menschen bereitstellen zu können, deren Versorgung nicht gesichert ist.


Datum: 27.03.2020

Auskunft erteilt:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Bürgerbeteiligung
Christina Conen
Telefon: 02271- 89 651
E- Mail: christina.conen@bergheim.de

Fachauskunft erteilt:
Abteilung Soziale Hilfen und Integration
Jan Schnorrenberg
Telefon: 02271 / 89 - 209
E-Mail: Jan Schnorrenberg@bergheim.de




21.03.2020: Neuregelungen zur Notbetreuung von Kindern (Schlüsselpersonen) ab 23.03.2020

Neuregelung zur Betreuung von Kindern von Personen, die in
kritischer Infrastruktur tätig sind (Schlüsselpersonen)


Ab Montag, dem 23. März 2020, gilt eine Neuregelung, wer anspruchsberechtigt ist. Hierzu wurde durch das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes
Nordrhein-Westfalen mit Datum vom 20.03.2020 eine Information für Eltern in verschiedenen Sprachen veröffentlicht. Diese Informationen finden Sie auch auf der Homepage der Kreisstadt Bergheim unter https://www.bergheim.de oder https://www.bergheim.de/coronavirus-hinweise.aspx.


Um den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen, hat die Landesregierung entschieden, dass jede Person, die in kritischer Infrastruktur tätig ist und eine Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorlegen kann, unabhängig von der familiären Situation einen individuellen Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder in Kindertagesbetreuungsangeboten hat, wenn die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – entsprechend der Empfehlungen des
RKI – organisiert werden kann. Es reicht damit, wenn von einem Elternteil eine entsprechende Bescheinigung vorgelegt wird, es müssen nicht länger von beiden Elternteilen Bescheinigungen vorgelegt werden. Alleinerziehende, die in kritischer Infrastruktur tätig sind, brauchen neben der Arbeitgeberbescheinigung keine weiteren Nachweise zu erbringen. Die Arbeitgeberbescheinigung als Vordruck finden Sie ebenfalls unter: https://www.bergheim.de/coronavirus-hinweise.aspx


Der Betreuungsanspruch wird in den Einrichtungen oder Kindertagespflegestellen erfüllt werden, mit denen Eltern einen Betreuungsvertrag haben.
Wenden Sie sich bei Bedarf hierfür bitte an Ihre Kindertageseinrichtung bzw. Kindertagespflegestelle.


Einen Betreuungsanspruch haben auch die Eltern, die keinen Betreuungsvertrag mit einem Kinderbetreuungsangebot haben. Eltern wenden sich in diesen Fällen an das Jugendamt der Kreisstadt Bergheim montags - freitags in der Zeit von 9 Uhr bis 15:30 Uhr unter der Rufnummer 02271-89 729.


Bitte wenden Sie sich ebenfalls an die oben genannte Rufnummer, wenn das Kinderbetreuungsangebot, mit dem Sie einen Betreuungsvertrag haben, eine Betreuung verweigert bzw. ablehnt.

20.03.2020: Ehrenamtliche Hilfsangebote in der Kreisstadt Bergheim für Personen mit besonderem Risiko

In Zeiten des Coronavirus zeigen sich zahlreiche Bergheimer solidarisch mit Personen, die zu einer der Risikogruppen gehören. Dies sind vor allem ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen oder allgemein schwacher Gesundheit. Vielerorts unterstützen Nachbarn ihre gefährdeten Mitmenschen, indem sie Kontakt halten (unter Beachtung des gebotenen Abstands), Besorgungsgänge übernehmen oder mit dem Haustier Gassi gehen. So müssen besonders gefährdete Personen das Haus nicht verlassen und eine Infektion mit dem Coronavirus riskieren.
Hier im Überblick der Kreisstadt Bergheim bekannte Hilfsangebote:


Büsdorf
Hilfsbedürftige wenden sich bitte an den Ortsvorsteher Georg Linzbach, Fliestedenerstrasse 8, 50129 Bergheim, 0172-6134776


Glessen
Hilfsbedürftige wenden sich bitte an die Ortsvorsteherin Anne Keller, Tel.: 02238/42329 oder keller.anne@t-online.de

Bürger.Mit.Wirkung Glessen hat eine WhatsApp-Gruppe eingerichtet und möchte Hilfe vermitteln. Kontaktaufnahme ebenfalls über Ortsvorsteherin Anne Keller

Katholische Pfarrgemeinde Glessen: Whatsapp-Gruppe 0157/80503503 für Hilfeleistungen


Oberaußem
Hilfeleistungen werden angeboten In der Facebookgruppe
„Helplinge Niederaussem/Oberaussem“
https://www.facebook.com/groups/helplingnda
Handy: 0176-63301425


Paffendorf
Hilfsbedürftige wenden sich bitte an Ortsvorsteher Rudi Schiffer, 02271/42103 oder 0160-99378540


Fliesteden und Büsdorf
Hilfesuchende und Helfer können sich gerne an Frau Ortsbürgermeisterin Hülsewig unter: 0151-14822116 wenden.


Evangelische Kirchengemeinde Bergheim, Zieverich, Elsdorf
Hilfsbedürftige wenden sich bitte an das Gemeindebüro 02271/41620 oder Pfarrerin Almut Giesen 02271/43684


Katholischer Seelsorgebereich Bergheim-Mitte
Hilfsbedürftige wenden sich bitte an:
Lena Bell 0157-34594663
Carolina Pfordt 0157-32397878
Michael Esser 0163-3949429 oder 02271/496468
Kulturkapelle-st.georg@gmx.de

Bergheim-Ost
Hilfsbedürftige wenden sich bitte an Herrn Kaplan Thorben Pollmann 0157/80503503 oder thorben.pollmann@erzbistum-koeln.de

Ökumenische Beratungsstelle "Rat und Tat"
Hilfsbedürftige wenden sich bitte an:
Msgr. Brennecke 02271/52680
Hildegard Müller 0177-6765117
Katharina Komanns 0163-5499954


DRK-Kreisverband Rhein-Erft e.V.
Kostenloser Einkaufsservice für Einkäufe des täglichen Bedarfs
Telefon: 02271 / 606 115
Email: einkaufsservice@drk-rhein-erft.de



Datum: 20.03.2020

Auskunft erteilt:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Bürgerbeteiligung
Christina Conen
Telefon: 02271- 89 651
E- Mail: christina.conen@bergheim.de

Fachauskunft erteilt:
Betreuung, Inklusion und Unterbringung
Elke Friedt
Telefon: 02271 / 89 570
E-Mail: elke.friedt@bergheim.de



19.03.2020 Entlastung von Eltern und betroffenen Unternehmen in Bergheim in Zeiten der Corona-Krise

Die Corona-Krise belastet Menschen und Unternehmen. Die Kreisstadt Bergheim wird alle Betroffenen im Rahmen ihrer Möglichkeiten unterstützen und helfen wo es erforderlich ist. „Wenn wir alle zusammenstehen, werden wir auch diese Herausforderungen gemeinsam meistern,“ ist sich Bürgermeister Volker Mießeler sicher.


Um die Bergheimer Familien zu entlasten, bereitet die Stadt gerade eine generelle Lösung vor, um Beiträge für die zurzeit geschlossenen Kitas, Tagespflege und OGS unbürokratisch zu erstatten. Die Stadt bittet die Eltern, ihre Zahlungen bis dahin nicht eigenständig zu kürzen oder entsprechende Anträge zu stellen, um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren.


Bergheimer Unternehmen und Gewerbetreibende können bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten infolge der Corona-Pandemie verschiedene steuerliche Hilfsangebote der Kreisstadt Bergheim nutzen.


„Die Kreisstadt wird die ortsansässigen Unternehmen und Gewerbetreibenden nach Kräften unterstützen, um Liquiditätsengpässe zu vermeiden“, versichert Bürgermeister Volker Mießeler.


Gewerbesteuerpflichtige Unternehmen können, wenn sich Gewinneinbrüche abzeichnen, einen Antrag auf Herabsetzung der Gewerbesteuervorauszahlungen stellen. Darüber hinaus besteht bei allen von der Kreisstadt Bergheim erhobenen Steuern die Möglichkeit, eine Stundung der festgesetzten Steuerforderungen zu beantragen. Stundungszinsen werden nicht erhoben.


Betroffene Unternehmen und Gewerbetreibende werden gebeten, sich an die Abteilung Steuern, Grundbesitzabgaben und Erschließung der Kreisstadt Bergheim zu wenden.


Bei drohenden Vollstreckungsmaßnahmen besteht für betroffene Unternehmen und Gewerbetreibende schließlich die Möglichkeit, einen Antrag auf Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen bei der Stadtkasse Bergheim zu stellen.


Die vorgenannten Abteilungen sind auch erreichbar unter steuern@bergheim.de und stadtkasse@bergheim.de.

Datum: 19.03.2020

Auskunft erteilt:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Bürgerbeteiligung
Christina Conen
Telefon: 02271- 89 651
E- Mail: christina.conen@bergheim.de

Fachauskunft erteilt:
Fachbereich Finanzen
Hans-Ulrich Lindenlauf (Fachbereichsleiter)
Telefon: 02271 / 89 476
E-Mail: ulrich.lindenlauf@bergheim.de

16.03.2020 Das Rathaus der Kreisstadt ist vorübergehend geschlossen

Neben sämtlichen städtischen Einrichtungen ist jetzt auch das Rathaus geschlossen.

Das Rathaus der Kreisstadt Bergheim bleibt bis auf weiteres für den normalen Besucherverkehr geschlossen.

Diese Maßnahme dient dazu, alle nicht zwingend erforderlichen Kontakte zu vermeiden und so das Risiko einer Ansteckung mit dem Corona Virus zu reduzieren. Im Vordergrund steht der Schutz der Besucherinnen und Besucher. Darüber hinaus ist es Ziel, dass die gesamte Stadtverwaltung arbeitsfähig bleibt, um alle unverzichtbaren Leistungen weiterhin vollumfänglich erbringen zu können.

Selbstverständlich ist die Stadtverwaltung zu den gewohnten Öffnungszeiten weiterhin telefonisch, per E-Mail, über das Internet (Homepage) sowie dem Postbriefkaten für alle Bürgerinnen und Bürger erreichbar. Sollte ein persönlicher Kontakt aus dringenden, unaufschiebbaren Gründen notwendig sein, kann dieser nach Terminvereinbarung kurzfristig ermöglicht werden.

Sie finden den für Ihr Anliegen richtigen Ansprechpartner und dessen Kontaktdaten unter
https://www.bergheim.de Rubrik Rathaus, Bereich Service.

Datum: 16.03.2020

Auskunft erteilt:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Bürgerbeteiligung
Michael Robens
Telefon: 02271- 89 442
E- Mail: michael.robens@bergheim.de

16.03.2020 Stadtbibliothek Bergheim sagt feierliche Neueröffnung ab

Bibliothek bleibt erst einmal geschlossen.

Die Neueröffnung am Samstag, dem 21. März muss leider auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Die Bibliothek der Kreisstadt Bergheim schließt nämlich ab sofort ihre Räumlichkeiten für den öffentlichen Publikumsverkehr.

Zurzeit ausgeliehene Medien werden automatisch verlängert, so dass keine Mahngebühren anfallen werden. Sämtliche Veranstaltungen der Bibliothek fallen ebenfalls aus.

Bei dringenden Anliegen und Fragen wenden Sie sich bitte an die Zentrale unter 02271 – 89 – 380 oder an stadtbibliothek@bergheim.de

Datum: 16.03.2020


Abteilung: 3.6. STADT.BIBLIOTHEK
Auskunft erteilt: Werner Wieczorek
Telefon: 02271/89-368
E-Mail: werner.wieczorek@bergheim.de

04.03.2020 Corona- Fall in Bergheimer Kita – Schließung der Einrichtung und Quarantäne bis 12.03.2020

Ein weiterer Corona-Fall wurde im Rhein-Erft-Kreis bestätigt. Ein 3-jähriges Kind aus Bergheim, welches die Kita Abenteuerland in Kenten besucht, wurde positiv auf das Virus getestet.

Daraufhin hat das Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises festgestellt, dass eine sofortige Schließung der Einrichtung sowie eine Quarantäne für alle Kinder und Mitarbeiter/-innen bis zum 12.03.2020 zu erfolgen hat. Die Familie des Kindes steht ebenso unter häuslicher Quarantäne. Das Kind zeigt derzeit nur milde Krankheitssymptome.

Alle Betroffenen wurden bereits von der Kitaleitung entsprechend informiert. Die Entscheidung über die Quarantäne gilt derzeit ausschließlich für Kontaktpersonen, also für Personen, die einen unmittelbaren Kontakt zum erkrankten Kind hatten. Zweit- und Drittkontakte sind hiervon nicht betroffen. Eine Testung der Kontaktpersonen ist erst dann notwendig, wenn diese typische Krankheitssymptome entwickeln. Hierzu wird auf die einschlägigen Informationen auf der Website des Rhein-Erft-Kreises unter www.rhein-erft-kreis.de verwiesen.

Die Bürgerinnen und Bürger werden um Verständnis gebeten, dass die Kreisstadt Bergheim aus Datenschutzgründen keine personenspezifischen Daten weitergeben kann.

Die Kreisverwaltung hat für offene Fragen eine eigene Hotline eingerichtet: Rufnummer: 02271-83 12345. Die Rufnummer ist von Mo. bis Fr. zwischen 8 und 18 Uhr erreichbar.

Datum: 04.03.2020

Auskunft erteilt:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Bürgerbeteiligung
Christina Conen
Telefon: 02271- 89 651
E- Mail: christina.conen@bergheim.de

Fachauskunft erteilt:
Jugend & Bildung
Wolfgang Weitz
Telefon: 02271- 89 530
E-Mail: wolfgang.weitz@bergheim.de

02.03.2020 Corona- Fall am Gutenberg Gymnasium – Einstellung des Schulbetriebes bis 13.03.2020

In der Pressemitteilung vom 01.03.2020 hat die Kreisstadt Bergheim über einen weiteren bestätigten Corona- Fall im Bergheimer Stadtgebiet informiert. Es handelt sich um eine Lehrkraft des Gutenberg Gymnasiums, die jedoch nicht im Rhein-Erft-Kreis wohnhaft ist.

Vorsorglich hatte der Bürgermeister der Kreisstadt Bergheim in Abstimmung mit seinem Stab für außergewöhnliche Ereignisse die Entscheidung getroffen, den Schulbetrieb des Gutenberg Gymnasiums daher zunächst für Montag, den 02.03. und Dienstag, den 03.03.2020 einzustellen.

Folgende weitere Vorgehensweise wurde heute Vormittag seitens der Kreisstadt mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises vor Ort abgestimmt:
Rund 70 Lehrkräfte sowie rund 150 Schülerinnen und Schüler werden für den Zeitraum von 14 Tagen unter häusliche Quarantäne gesetzt. Diese betroffenen Personen werden vom Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises kontaktiert.

Der Schulbetrieb des Gutenberg Gymnasiums kann aufgrund dieser Situation nicht aufrechterhalten werden und muss für den Zeitraum bis einschließlich 13.03.2020 leider eingestellt werden.

Nicht betroffen von dieser Maßnahme sind bislang:

  • die Kooperationsschulen des Gutenberg Gymnasiums
  • der Unterricht der Abendschule Bergheim, der Musikschule La Musica und der Rheinischen Fachhochschule im Gutenberg Gymnasium
  • der Vereinssport sowie der Schulsport der übrigen Schulen in den Sporthallen des Gutenberg Gymnasiums.

Der Verwaltungsbetrieb des Gutenberg Gymnasiums wird aufrechterhalten.

Alle anderen städtischen Schulen im Bergheimer Stadtgebiet sind von dieser Schließung nicht betroffen.

Die Entscheidungen über die Quarantäne gilt derzeit ausschließlich für Personen, die einen unmittelbaren Kontakt zum Infizierten hatten. Zweit- und Drittkontakte sind hiervon nicht betroffen. Sollten sich in diesem Personenkreis typische Krankheitssymptome zeigen, ist in Abstimmung mit dem Hausarzt eine ärztliche Behandlung selbst zu veranlassen. Hierzu wird nochmals auf die einschlägigen Informationen auf der Homepage des Rhein-Erft-Kreises verwiesen.

Die Bürgerinnen und Bürger werden um Verständnis gebeten, dass die Kreisstadt Bergheim aus Datenschutzgründen keine personenspezifischen Daten weitergeben kann.

Alle Informationen finden sich auf der Website der Kreisstadt Bergheim unter www.bergheim.de sowie auf der Website des Gutenberg Gymnasiums unter www.gugy.de und in den sozialen Medien.

Für allgemeine Fragen zum Corona-Virus und zu der verfügten Quarantäne steht beim Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises ein Bürgertelefon zur Verfügung. Rufnummer: 0211-8554774.

Die Kreisverwaltung hat für offene Fragen bezüglich der Situation im Rhein-Erft-Kreis eine eigene Hotline eingerichtet: Rufnummer: 02271- 83 12345. Die Rufnummer ist von Mo. bis Fr. zwischen 8 und 18 Uhr erreichbar.

Das Telefon des Gutenberg Gymnasiums steht ebenfalls unter der Rufnummer 02271- 768670 für Rückfragen zur Einstellung des Schulbetriebs zur Verfügung.

Allgemeine Hinweise
Grundsätzlich ist das Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises für alle Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus verantwortlich und zuständig. Weitere aktuelle Informationen zur Lage im Rhein-Erft-Kreis und zu allgemeinen Empfehlungen zum persönlichen Gesundheitsschutz und zur Hygiene können auf der Homepage des Rhein-Erft-Kreises unter www.rhein-erft-kreis.de abgerufen werden. Dort finden sich auch die jeweils aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes und eine umfangreiche FAQ-Liste.

Datum: 02.03.2020


Auskunft erteilt:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Bürgerbeteiligung
Christina Conen
Telefon: 02271- 89 651
E- Mail: christina.conen@bergheim.de


Fachauskunft erteilt:
Jugend & Bildung
Wolfgang Weitz
Telefon: 02271- 89 530
E-Mail: wolfgang.weitz@bergheim.de

01.03.2020 Corona- Fall an Bergheimer Schule – Vorsorgliche Schließung des Gutenberg Gymnasiums

Am heutigen 01.03.2020 wurde die Kreisstadt Bergheim über einen weiteren bestätigten Corona- Fall im Bergheimer Stadtgebiet informiert. Es handelt sich um eine Lehrkraft des Gutenberg Gymnasiums, die sich mit dem Coronavirus infizierte. Auch hierbei handelt es sich um eine Person, die sich im privaten Bereich infizierte und nicht im Rhein-Erft-Kreis wohnhaft ist.

Vorsorglich wird der Schulbetrieb des Gutenberg Gymnasiums daher zunächst für Montag, den 02.03. und Dienstag, den 03.03.2020 eingestellt.

Die weitere Vorgehensweise wird die Kreisstadt Bergheim mit dem Gesundheitsamt des Rhein- Erft-Kreises am Montagmorgen vor Ort gemeinsam abstimmen. Alle Informationen finden sich auf der Website der Kreisstadt Bergheim unter www.bergheim.de sowie auf der Website des Gutenberg Gymnasiums unter www.gugy.de und in den sozialen Medien.

Für Rückfragen hat die Kreisstadt Bergheim ein Bürgertelefon eingerichtet: Rufnummer: 02271-7616214.

Das Telefon des Gutenberg Gymnasiums wird ebenfalls am Montag, den 02.03.2020 ab 06:00 Uhr unter der Rufnummer 02271- 768670 besetzt sein.

Allgemeine Hinweise
Grundsätzlich ist das Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises für alle Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung und zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus verantwortlich und zuständig. Weitere aktuelle Informationen zur Lage im Rhein-Erft-Kreis und zu allgemeinen Empfehlungen zum persönlichen Gesundheitsschutz und zur Hygiene können auf der Homepage des Rhein-Erft-Kreises unter www.rhein-erft-kreis.de abgerufen werden. Dort finden sich auch die jeweils aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes und eine umfangreiche FAQ-Liste. Eine Direktverlinkung zum Rhein-Erft-Kreis und zum Robert-Koch-Institut finden sich direkt auf der Startseite der Website der Kreisstadt Bergheim.

Datum: 01.03.2020

Auskunft erteilt:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Bürgerbeteiligung
Christina Conen
Telefon: 02271- 89 651
E- Mail: christina.conen@bergheim.de

Fachauskunft erteilt:
Jugend & Bildung
Wolfgang Weitz
Telefon: 02271- 89 530
E-Mail: wolfgang.weitz@bergheim.de

Pressemitteilungen des Rhein-Erft-Kreises

29.06.2020 Neue Lockerungen für Besuche in Alten- und Pflegeheimen

Neue Lockerungen für Besuche in Alten- und Pflegeheimen: Kreis
bittet um Beachtung der geltenden Regelungen zum Mindestabstand
auch bei Besuchen


Ab dem 1. Juli gelten weitere Lockerungen für Besuche von Angehörigen oder Freunden in Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen. So sind Besuche täglich und auch am Nachmittag ohne zeitliche Begrenzung von unter einer Stunde Besuchsdauer möglich. Ferner sind nun auch wieder Besuche auf den Zimmern der Bewohnerinnen und Bewohner zuzulassen. Der Sozialdezernent des Kreises, Christian Nettersheim, begrüßt diesen Schritt, weil die bisherigen Einschränkungen gerade für die Senioren eine große seelische Belastung darstellten. "Allerdings sind zum Schutz der Bewohner weiterhin die Abstandsregeln von mindestens 1,5 Metern auch gegenüber den Angehörigen einzuhalten“, betont der Dezernent. „Ich bitte Angehörige und andere Besucher darum, den Verantwortlichen in den Heimen das Leben nicht unnötig schwer zu machen und sich an die Vorgaben zu halten bzw den Anweisungen des Personals Folge zu leisten, denn diese müssen die Folgen eines möglichen Ausbruchs in der Einrichtung bewältigen. Durch die Einhaltung der Abstandsregeln und das Tragen eines Mund- Nasen-Schutzes schützt man nicht nur sich und seinen Angehörigen, sondern auch die übrigen Bewohner und Mitarbeitenden der Einrichtung", so Nettersheim. Eine Ausnahme sehen die geltenden Regelungen für die Einhaltung der Abstandsregelungen vor: Sofern während des Besuchs Bewohner und Besucher Schutzmasken tragen, die dem Standard FFP-2 oder vergleichbar entsprechen, und vorher bei den Besuchern eine Handdesinfektion erfolgt ist, ist die Einhaltung des Mindestabstands
nicht mehr erforderlich.

16.06.2020 Einbürgerungsbehörde nimmt wieder Einbürgerungen vor

Aufgrund der Corona-Lage der letzten Wochen und der damit verbundenen eingeschränkten Öffnung des Kreishauses, konnte auch die Einbürgerungsbehörde des Rhein-Erft-Kreises bereits vereinbarte Termine zur Einbürgerung in den deutschen Staatsverband nicht durchführen. Es erfolgte aber eine weitere Bearbeitung der laufenden Verfahren. Nun soll vor dem Hintergrund der schrittweisen Lockerungen der Maßnahmen gegen das Corona- Virus auch bei den Einbürgerungen wieder ein Stück Normalität erreicht werden.


Weitere Informationen finden Sie hier


05.06.2020 Hilfsorganisationen seit 13 Wochen ehrenamtlich im Corona-Einsatz

Hilfsorganisationen seit 13 Wochen ehrenamtlich im Corona-Einsatz
Rhein-Erft-Kreis. Täglich unterstützen die ehrenamtlich Helfenden den Rhein- Erft- Kreis. Dabei sind die Kräfte vom Arbeiter Samariter Bund (ASB), dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und dem Malteser Hilfsdienst (MHD) an verschiedenen Stellen im Einsatz: Angefangen in der Telefonhotline des Kreises, über Screeningmobil und Screenings von größeren Personengruppen in Se-niorenheimen und Betrieben bis zur Transportlogistik von Schutzkleidung und Aus-rüstung. „Es war schnell klar, dass es sehr wichtig ist, Infektionsfälle schnell zu erkennen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Alle Organisationen haben deshalb so-fort ihre Unterstützung zugesagt“, erinnert sich Christian Dohmen vom Roten Kreuz. Das Gesundheitsamt des Kreises richtete eine Telefonhotline für die Bürge-rinnen und Bürger ein – hier unterstützt ein festes Team von Ehrenamtlichen der Hilfsorganisationen. Im Fall eines Corona-Verdachts werden Betroffene zu Testter-minen eingeladen. Können die Menschen aus gesundheitlichen Gründen oder wegen einer Mobilitätseinschränkung den Termin nicht selbst aufsuchen, kommt das Screeningmobil zum Einsatz: Ein ehemaliger Rettungswagen wurde hierzu mit allem bestückt, was für einen Test notwendig ist. Vor Ort legen die Einsatzkräfte Schutz-kleidung an und nehmen den Test in der Wohnung vor. Jörg Gackstatter von den Maltesern wurde bei einem solchen Termin von einer zu testenden Person gefragt, ob er sich denn nicht den falschen Beruf ausgesucht hät-te. „Als ich ihm sagte, ich mache das alles ehrenamtlich, stand der Mund so weit offen, dass der Test danach kein Problem mehr war“, erinnert sich Gackstatter mit einem Lächeln.
Ohne Versorgung mit neuen Schutzanzügen und Masken läuft nichts und die wurden palettenweise im Kreis auf die Krankenhäuser, Seniorenheime, Wachen und Hilfsor-ganisationen geliefert. Dazu kommt noch die Versorgung der Einsatzkräfte vor Ort. Während Philipp Uhle vom ASB den nächsten LKW belädt, überlegt er: „Wenn ich den gewaltigen Aufwand hier sehe und an die Arbeit all der Haupt- und Ehrenamtli-chen denke, wünsche ich mir, dass die Bürgerinnen und Bürger weiter mitmachen!“ Denn das ist allen, die hier kräftig mit anpacken klar: Der Virus kann sich schnell wieder ausbreiten. Um das zu verhindern, müssen alle weiter auf die Schutzmaß-nahmen achten. Jeder, der sich an die Regeln hält, sagt damit auch Danke an alle Helferinnen und Helfer!
Herausgegeben vom Landrat des Rhein-Erft-Kreises
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Telefon (02271) 83 –10112
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Sollen Bewohner und Personal eines Seniorenheimes oder eine andere größere Per-sonengruppe untersucht werden, kommen zwei Ärzte, ein Rettungswagen mit zu-sätzlicher Ausrüstung und ein „Gerätewagen Sanitätsdienst“ der Hilfsorganisationen unter der Leitung der zuständigen Feuerwehr zum Einsatz. Geleitet wird der Ein-satz durch einen Organisatorischen Leiter der Feuerwehr und den Fachberater der Hilfsorganisationen. Es ist schon eindrucksvoll, wenn 8 Personen in Schutzanzügen und das zusätzlich notwendige Personal bei der Arbeit sind. Manchmal muss dann auch ein Nachbar oder Angehöriger beruhigt werden, dass nichts Schlimmes pas-siert ist, sondern die Maßnahmen nur zum Schutz der Bewohner und der Einsatz-kräfte da sind. Alle Helferinnen und Helfer werden in den richtigen Umgang mit dem Schutzmaterial sorgfältig eingewiesen und ohne Kontrolle nach dem „Vier-Augen-Prinzip“ betritt keiner die eigentliche Einsatzstelle. Der organisatorische Aufwand bei einem solchen Einsatz ist groß, wenn man bedenkt, dass bei über 150 Tests nichts durcheinander geraten darf. Zur Organisation gehört auch für ausrei-chend Getränke zu sorgen, denn zwei Stunden Arbeit im Schutzanzug sind eine schweißtreibende, körperliche Belastung. Wenn man das Gesicht der Helfenden, beim Ablegen der Schutzkleidung wieder sehen kann, ist das jedem anzusehen. Dem Leiter des Krisenstabes beim Rhein-Erft-Kreis, Ordnungsdezernent Martin Gawrisch, ist die Wertschätzung für die Arbeit der Hilfsorganisationen wichtig: „Man kann den Helfern eigentlich gar nicht oft genug für Ihren Einsatz danken. Nur dank deren Unterstützung ist es uns gelungen, die Situation im Kreis so schnell un-ter Kontrolle zu bringen.“ Was bringt Menschen dazu, sich so sehr für die Gemeinschaft einzusetzen? Justin Rasch von den Johannitern bringt es auf den Punkt: „Ich mag es, den Menschen zu helfen und wir tragen hier ein gutes Stück dazu bei, die Pandemie zu bekämpfen!“
Gleichzeitig werden die Einsätze und Techniken auch beobachtet und gesammelte Erfahrungen fließen sofort wieder in die Ausbildung ein. Diese Ausbildung erfolgt aktuell – wie es sich für verantwortungsbewusste Helferinnen und Helfer in dieser Situation gehört – selbstverständlich online am Computer in einer Videokonferenz. Auch dabei tauschen sich die Hilfsorganisationen untereinander ständig aus.

05.06.2020 Ehrenamtliches Engagement in Zeiten der Corona-Pandemie

Ehrenamtliches Engagement in Zeiten der Corona-Pandemie
Kreis unterstützt ehrenamtliche Aktivitäten mit 25.000 Euro Landesmitteln
Die Corona-Pandemie schränkt Menschen in ihrem häuslichen Alltag erheblich ein. Zahlreiche Freiwilligenagenturen, Nachbarschaftsinitiativen und Vereine haben daher
gegenwärtig einen Schwerpunkt ihrer Arbeit in die Bewältigung der Corona- Krise gelegt. Sie bringen u.a. Ehrenamtliche und Hilfesuchende zusammen und organisieren damit die benötigten Hilfen im Alltag. Oft haben diese Einrichtungen dadurch zusätzliche Ausgaben.
Das Land NRW hat dem Rhein-Erft-Kreis zur finanziellen Unterstützung dieser ehrenamtlichen Aktivitäten einen Betrag in Höhe von 25.000 Euro bereitgestellt. Damit sollen insbesondere Hilfsangebote von bürgerschaftlichen Initiativen der Nachbarschaftshilfe,
Vereinen und Freiwilligenagenturen aus dem Rhein-Erft-Kreis unterstützt
werden, damit diese ihre Aktionen vor allem für Seniorinnen und Senioren, Erkrankte und in Quarantäne befindliche Menschen einfacher oder besser umsetzen können. Beispielsweise können Einkaufsdienste oder auch psychosoziale Angebote gefördert werden.
Landrat Michael Kreuzberg: „Ich begrüße diese finanzielle Unterstützung des Landes ausdrücklich und danke der Landesregierung dafür, dass mit diesem Hilfsprogramm solidarische, nachbarschaftliche Hilfe schnell und unbürokratisch unterstützt werden kann. Ich werte dies vor allem als Signal der Wertschätzung für die gesellschaftliche Verantwortung, die die Akteure vor Ort freiwillig und mit großem Engagement bisher übernommen haben und weiterhin übernehmen.“
Um mit den Mitteln möglichst viele ehrenamtliche Aktivitäten zu unterstützen, können sich die oben genannten Anbieter von Hilfsangeboten ab sofort für eine Erstattung von Ausgaben bis zu 500 Euro bei der Kreisverwaltung bewerben. Dabei dürfen allerdings nur Ausgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ab dem 24. März 2020 geltend gemacht werden. Auf der Homepage des Kreises (www.rhein-erft-kreis.de/Ehrenamt) steht ein entsprechendes
Formular zur Beantragung der Mittel zur Verfügung. Auch sind dort
weitere Informationen zum Verfahren zu finden.

31.05.2020 COVID-19-Lage am 31. Mai: Weiterhin drei Städte ohne bestätigte Corona-Fälle und keine Neuinfektionen seit gestern

COVID-19-Lage am 31. Mai: Weiterhin drei Städte ohne bestätigte
Corona-Fälle und keine Neuinfektionen seit gestern


Die Corona-Fallzahlen im Rhein-Erft-Kreis sind weiter leicht rückläufig. Im Vergleich zum Vortag ist die Zahl der aktuell Infizierten um eins auf nun 23 gesunken.
996 Menschen sind mittlerweile wieder gesund. Weiterhin gibt es in drei Städte des Kreises keine bekannten Corona-Fälle. Auch sind uns heute keine weiteren Neuinfektionen oder Todesfälle gemeldet worden.
Der Wert der Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen je 100.000 Einwohner beträgt für den Rhein-Erft-Kreis 2,6 (Vortag 2,8).
Fallzahlen nach Kommunen, Stand: 14:30 Uhr

30.05.2020 COVID-19-Lage am 30. Mai: Drei Städte im Kreis ohne bestätigte  Corona-Fälle

COVID-19-Lage am 30. Mai: Drei Städte im Kreis ohne bestätigte
Corona-Fälle


Die Corona-Fallzahlen im Rhein-Erft-Kreis stagnieren. Seit gestern ist die Zahl der Genesenen um drei gestiegen. Dem stehen allerdings auch drei Neuinfektionen gegenüber, sodass die Gesamtzahl der aktuell Infizierten bei 24 verbleibt. In den Städten Elsdorf, Erftstadt und Wesseling gibt es gegenwärtig keine bekannten Corona-Fälle.
Der Wert der Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen je 100.000 Einwohner beträgt für den Rhein-Erft-Kreis 2,8 (Vortag 2,1).
Todesfälle wurden uns heute keine gemeldet.
Fallzahlen nach Kommunen, Stand: 14:30 Uhr

29.05.2020 COVID-19-Lage am 29. Mai: Fallzahlen weiterhin rückläufig

COVID-19-Lage am 29. Mai: Fallzahlen weiterhin rückläufig
Die Corona-Fallzahlen im Rhein-Erft-Kreis sind weiterhin leicht rückläufig. Im Vergleich zum Vortag ist die Zahl der aktuell Infizierten heute um zwei auf nun 24 gesunken. 992 Menschen sind mittlerweile wieder gesund. Der Wert der Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen je 100.000 Einwohner beträgt für den Rhein-Erft-Kreis 2,1 (Vortag 1,9).
Leider wurde uns heute eine weitere Tote mit COVID-19-Erkrankung gemeldet. Eine 88-jährige Frau aus Frechen ist verstorben.


Fallzahlen nach Kommunen, Stand: 14:30 Uhr

22.05.2020 Rhein-Erft-Kreis verstärkt sein Engagement für Hilfebedürftige

Helfen und Hilfe erhalten in Zeiten von Corona
Gerade in dieser Zeit besteht großer Bedarf an schnellen und unkomplizierten Hilfen. Das hat auch der Rhein-Erft-Kreis erkannt und beabsichtigt eine schnelle und direkte Organisation von Angeboten für Menschen mit Hilfebedarf. Möglich wird dies durch Kooperation mit dem Verein „deinNachbar e.V.“, der das Coronahilfe-Projekt zusammen mit dem Rhein-Erft-Kreis und dem „Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz Köln und das südliche Rheinland“ sowie vielen anderen Förderern initiiert hat und mit logistischer Kompetenz und Digitalisierung unterstützt. Ziel ist es, zusammen mit vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, hilfe-und pflegebedürftigen Bürgerinnen und Bürgern innerhalb kürzester Zeit die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie gerade benötigen. Registrieren Sie sich als Helferin oder Helfer! Wenn Sie Interesse an einem ehrenamtlichen Engagement haben, können Sie sich
unter www.deinachbar.de/coronahilfe registrieren. Hier besteht zudem die Möglichkeit anzugeben, in welchem Radius zu Ihrem Wohnort und in welchem zeitlichen Umfang Ihnen ein Einsatz möglich ist. Nach Installation der App „HELFERPORTAL“ auf Ihrem Smartphone erhalten Sie Einsatzanfragen, die passgenau auf Ihr Profil zugeschnitten sind. Auch können Sie selbst nach Einsatzmöglichkeiten suchen.
Sie brauchen Hilfe? Wer selber Hilfe benötigt, kann schnelle Unterstützung durch das Kölner Regionalbüro erhalten. Passende Hilfsangebote können Sie unter der Telefonnummer 02203/3691-11171 erfragen.


Weitere Informationen bietet die Seite https://www.deinnachbar.de/coronahilfe/

06.03.2020 Schule Zum Römerturm öffnet ab 9. März wieder regulär

Die Förderschule Zum Römerturm in Bergheim-Thorr mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung kann den Unterrichtsbetrieb ab kommendem Montag (9.3.) wie gewohnt wieder aufnehmen. Leider ließ das Testergebnis einer Lehrkraft mit Verdacht auf eine Corona-Erkrankung länger auf sich warten, sodass die Schule eine ganze Woche vorsorglich geschlossen bleiben musste. Die Lehrkraft wurde negativ getestet.

„Es tut mir Leid, dass die Kinder und Eltern sich eine volle Woche kurzfristig umstellen mussten. Aus Gründen der Fürsorge hatten wir aber keine andere Wahl. Dass die Labore zur Analyse von Tests in dieser Hochphase leider mitunter einige Tage brauchen, kann der Kreis leider nicht beschleunigen. Das Ergebnis ist nun aber erfreulich und alle Kinder können ab Montag wieder regulär zum Unterricht gehen“, erklärte Schul- und Gesundheitsdezernent Christian Nettersheim.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Simon Schall
Pressesprecher

Herausgegeben vom Landrat des Rhein-Erft-Kreises
Pressestelle, Willy-Brandt-Platz 1, 50126 Bergheim
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05.03.2020 Kreis zieht positives Fazit nach Einrichtung neuer Informationskanäle zum Corona-Virus

Der Rhein-Erft-Kreis hat angesichts der dynamischen Entwicklung der Corona-Lage über das Wochenende an diesem Montag kurzfristig reagiert und eine zentrale Rufnummer sowie eine Mailadresse für die Bevölkerung eingerichtet, um aktuelle Fragen zur Corona-Lage im Kreis zu beantworten. „Mir war es wichtig, dass wir neben den allgemeinen Informationen durch die Landesregierung oder das Robert Koch- Institut auch eine Stimme vor Ort haben. Es schafft Vertrauen, wenn Menschen ihre berechtigten Fragen und Sorgen bei den Behörden vor Ort platzieren können und sofort Antworten erhalten“, erklärt Landrat Michael Kreuzberg.

Über die Rufnummer 02271/83-12345 und die Mailadresse corona-info@rhein-erftkreis.de wurden am Montag und Dienstag rund 170 Anrufe aus der Bevölkerung und etwa 70 E-Mails beantwortet. Hinzu kamen noch etwa 230 Gespräche, die alleine im Zusammenhang mit der Quarantäne am Gutenberg Gymnasium Bergheim geführt wurden, um die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte zur häuslichen Quarantäne zu beraten.
Gesundheitsdezernent Christian Nettersheim: „Die Fragen der Bürgerinnen und Bürger betreffen nicht nur sachliche Informationen, etwa zur Dauer von Schulschließungen. Regelmäßig sind die Kolleginnen und Kollegen am Telefon auch Seelsorger für Menschen, die sich zum Beispiel um ältere Angehörige mit Vorerkrankungen sorgen. Hier können wir einige Sorgen nehmen und das Gefahrenpotential einordnen. Denn die Schwelle selbst Kontaktperson zu sein – also direkter Kontakt mit einem Erkrankten, Aufenthalt in einem Risikogebiet und die einschlägige Symptomatik –, erreichen aktuell nur sehr wenige Einzelfälle.“

Bei der Kreisverwaltung ist man sich aber bewusst: Mit den zu erwartenden steigenden Fallzahlen wird auch das Informationsbedürfnis der Bevölkerung in den kommenden Tagen und Wochen steigen. Vor diesem Hintergrund kündigt Kreisdirektor Michael Vogel eine längere Erreichbarkeit der Kreisverwaltung auch an Wochenenden an: „Wir treffen in unserem Haus auf eine große Solidarität der Kolleginnen und Kollegen aus allen Fachbereichen mit unseren Kräften im Gesundheitsamt. Dies versetzt uns in die glückliche Lage, die Hotline mit Verwaltungskräften unter Anleitung des medizinischen Fachpersonals zu besetzen. Damit ist eine Erreichbarkeit der Kreisverwaltung auch samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr sichergestellt.“

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Simon Schall
Pressesprecher

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05.03.2020 Absage der 5. Demenzwoche Rhein-Erft aus präventiven Gründen

Die Veranstaltungen des Rhein-Erft-Kreises im Rahmen der 5. Demenzwoche finden nicht wie geplant statt.

Die aktuellen Diskussionen und Sachstände zum Corona-Virus haben den Landrat Michael Kreuzberg bewogen, die fünf größeren Veranstaltungen, die der Rhein-Erft- Kreis in Kooperation mit dem Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz der Region Köln und das südl. Rheinland geplant hatte, abzusagen.

Im Einzelnen handelt es sich um folgende Veranstaltungen:

  • Auftaktveranstaltung am 21.03.2020
  • Vortrag von Herrn Dr. Lütz am 23.03.2020
  • Digitalisierung zu Hause und in der Pflege am 24.03.2020
  • Demenz und Verwahrlosung am 25.03.2020 und
  • „Der Ball“ Tanzen für Menschen mit und ohne Demenz am 28.03.2020

Die Entscheidung wurde in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreises getroffen. „Die Informationsveranstaltungen der 5. Demenzwoche richten sich in erster Linie an ältere Menschen, Betroffene sowie Menschen, die in der Pflege und Betreuung von älteren und geschwächten Personen tätig sind. Gerade diese Gruppen wären im Falle einer Ansteckung durch den Corona-Virus besonders gefährdet“ betont Christian Nettersheim, Gesundheits- und Sozialdezernent des Rhein-Erft- Kreises. „Wir möchten das Infektionsrisiko für diesen Personenkreis so gering wie möglich halten, deshalb haben wir uns für diese präventive Maßnahme entschieden. Die Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger steht für uns an erster Stelle.“

Das Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises verweist auf die aktuelle Einschätzung des Robert-Koch-Instituts, das die Risikobewertung für die Weiterverbreitung des Corona-Virus am Montag von „gering bis mäßig“ auf „mäßig“ angehoben hat. Es handele sich um ein neuartiges Virus, dessen Eigenschaften noch erforscht werden müssen. Bisher ist bekannt, dass auch Menschen ohne Krankheitszeichen das Virus übertragen können. Das macht Präventionsmaßnahmen bei größeren Veranstaltungen sehr schwierig.

Der Rhein-Erft-Kreis wird den verschiedenen Kooperationspartnern empfehlen, selbst kritisch einzuschätzen, ob die geplanten Veranstaltungen in den Pflegeeinrichtungen und Tagespflegen durchgeführt werden können.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Simon Schall
Pressesprecher

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02.03.2020 Aktuelle Lage in Sachen Corona-Geschehen im Rhein-Erft-Kreis (Presselage am 2. März)

1.) Förderschule zum Römerturm auch am 4.3. geschlossen
Nähere Informationen sind bereits per Pressemitteilung heute um 14.31 Uhr verschickt worden.

2.) Corona-Fall einer Lehrkraft am Gutenberg-Gymnasium in Bergheim
Nachdem eine Lehrkraft des Gutenberg-Gymnasiums, die nicht im Rhein-Erft-Kreis wohnt, positiv auf COVID-19 getestet wurde, hat das Kreisgesundheitsamt heute die notwendigen Maßnahmen veranlasst.
Demnach müssen über 70 Lehrkräfte und rund 150 Schülerinnen und Schüler für 14 Tage in häuslicher Quarantäne bleiben. Testungen erfolgen nur, wenn sich bei Personen Erkältungssymptome einstellen.

Rückfragen zu Auswirkungen dieser Einschränkungen auf den Schulbetrieb der Schule beantworten die Stadt Bergheim als Schulträger bzw. die Schulleitung.

3.) Hotline, Mailadresse und Überarbeitung der Homepage zur Corona-Info
Wegen der steigenden Nachfrage zur aktuellen Corona-Lage im Rhein-Erft-Kreis hat die Kreisverwaltung eigenständige Kontaktmöglichkeiten für die Bevölkerung zum Thema eingerichtet.

Die wichtigsten Handlungsempfehlungen - insbesondere welche Vorsichtsmaßnahmen Sie einhalten sollten - finden Sie in der gekürzten und aktualisierten FAQ-Seite des Kreises (rhein-erft-kreis.de/faq-corona).

Eine Übersicht aller Pressemeldungen der Kreisverwaltung finden Sie hier: rhein-erft-kreis.de/coronavirus

Sollten trotz der dort hinterlegten Informationen noch Fragen offen sein, hat die Kreisverwaltung unter der Rufnummer 02271/83-12345 eine Hotline eingerichtet. Die Rufnummer ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr zu erreichen. Bitte beachten Sie, dass die Hotline keine medizinische Beratung, sondern nur allgemeine Verhaltenshinweise bietet.

Falls Sie den elektronischen Weg bevorzugen, können Sie auch eine E-Mail senden an: corona-info@rhein-erft-kreis.de

In medizinischen Notfällen wenden Sie sich bitte unverändert an den Notruf. Bei allgemeinen Erkrankungssymptomen ist Ihr niedergelassener Arzt die beste Anlaufstelle.

4.) Besuche in Pflege- und Alteneinrichtungen wie in Krankenhäusern
Zum Schutze von älteren, geschwächten und vorerkrankten Personen empfiehlt das Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises, Besuche in Krankenhäusern, Altenpflegeheimen und sonstigen Einrichtungen mit vorerkrankten Menschen sorgfältig zu planen.
Da eine Infektion mit dem Corona-Erreger für den o.g. Personenkreis mit erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen verbunden sein kann, wird empfohlen, hier besondere Vorsicht an den Tag zu legen.

Ob Erkältungssymptome auf eine Corona-Erkrankung hindeuten, können Sie per Selbsttest abklären. Eine entsprechende Infografik finden Sie als Download auf der FAQ-Seite des Kreises (rhein-erft-kreis.de/faq-corona).

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Simon Schall
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02.03.2020 Alle 37 Corona-Verdachtsfälle der Knappschaft Bergheim negativ getestet – Zweite Testrunde wird nach drittem Corona-Fall geprüft

Am Freitag (28.2.2020) hat der Rhein-Erft-Kreis darüber informiert, dass zwei Mitarbeiter der Dienststelle der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See in Bergheim mit dem Corona-Virus infiziert sind.

Nach Befragung der rund 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der vorerst geschlossenen Dienststelle durch das Gesundheitsamt wurden am Samstag in Zusammenarbeit mit einem Arzt des Sozialmedizinischen Diensts der Knappschaft-Bahn-See insgesamt 37 Personen auf das Corona-Virus getestet.

Die labortechnischen Untersuchungen ergaben, dass keine Person das Virus in sich trägt, alle Tests waren negativ.

Im Laufe des Samstages wurde bekannt, dass eine weitere Mitarbeiterin der Dienststelle Bergheim, wohnhaft in der Städteregion Aachen, ebenfalls mit dem COVID-19 Virus infiziert ist. Über diesen Fall wurde das zuständige Gesundheitsamt der Städteregion informiert.

Mit freundlichen Grüßen
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Simon Schall
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02.03.2020 Schule Zum Römerturm bleibt auch am Mittwoch den 04.03.2020 geschlossen

Die Förderschule Zum Römerturm mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung bleibt auch noch an diesem Mittwoch (4.3.) geschlossen. Grund dafür ist, dass das Testergebnis für das Mitglied des Kollegiums, welches Kontakt zu einem positiv getesteten Fall hatte, aller Voraussicht nach nicht vor Dienstagabend vorliegt.

Um den Erziehungsberechtigten die nötige Planungssicherheit zu geben, hat sicher der Kreis als Schulträger in Abstimmung mit der Schulleitung auf diese Maßnahme verständigt. „Sobald das Ergebnis der Testung vorliegt, werden wir auf Grundlage des Ergebnisses gegebenenfalls weitere Maßnahmen ergreifen“, so Schul- und Gesundheitsdezernent Christian Nettersheim.

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01.03.2020 Rhein-Erft-Kreis schließt Schule Zum Römertum aus Vorsichtsgründen

Die Förderschule Zum Römerturm mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung in Bergheim-Thorr wird zunächst für morgen (2.3.) und übermorgen (3.3.) aus Vorsichtsgründen vom Rhein-Erft-Kreis geschlossen.

An der Schule befindet sich derzeit weder innerhalb der Schülerschaft, noch innerhalb des Lehrerkollegiums sowie der sonstigen Unterstützungskräfte ein bestätigter Infektionsfall mit dem Corona-Virus.

Jedoch hatte ein Mitglied des Lehrerkollegiums Kontakt mit einem bestätigten Infektionsfall aus Lüdenscheid. Der Kontakt fand vier Tage vor dem Auftreten erster Symptome bei dem Erkrankten statt, aus Vorsichtgründen wird die Lehrkraft der Schule Zum Römerturm trotzdem schnellstmöglich einer Testung unterzogen werden. Sobald das Ergebnis des Tests vorliegt, wird der Kreis über das weitere Vorgehen entscheiden.

„Aufgrund der besonderen Disposition und Verletzlichkeit der Schülerschaft haben wir uns in enger Abstimmung mit der Schulleitung aus Vorsichtsgründen für diese vorübergehende Maßnahme entschieden“, so Gesundheits- und Schuldezernent Christian Nettersheim.

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28.02.2020 Aktualisierte Handlungsempfehlungen anlässlich des Corona-Virus

Anlässlich der Erkrankung zweier Personen aus dem Kreis Heinsberg mit dem Corona-Virus, die im Rhein-Erft-Kreis bei der Dienststelle der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See in Bergheim arbeiten (vgl. PM heute, Stand 10 Uhr), aktualisiert der Rhein-Erft-Kreis seine Handlungsempfehlungen und Hinweise an die Bevölkerung.

Landrat Michael Kreuzberg hat in einem Schreiben an die Bürgermeisterin und die Bürgermeister der kreisangehörigen Kommunen die dringende Empfehlung ausgesprochen, auf öffentliche Veranstaltungen bis auf Weiteres zu verzichten. Gleichzeitig empfiehlt das Kreisgesundheitsamt der Bevölkerung, größere Menschenansammlungen zu meiden.

Personen, die Fieber haben, setzen sich bitte telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung und sprechen das weitere Vorgehen ab. Das Kreisgesundheitsamt hat die Handlungsempfehlung des Robert-Koch-Instituts bei Verdachtsfällen in allen Praxen bereits vor zwei Wochen bekannt gegeben.

Sofern der Hausarzt nicht erreichbar ist, steht unter der Rufnummer 116117 der Kassenärztliche Notdienst zur medizinischen Beratung zur Verfügung. Das Kreisgesundheitsamt hat bei der zuständigen Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Nordrhein darum gebeten, das vorgehaltene Personal im Notdienst soweit wie möglich aufzustocken. Die KV hat zugesagt, dieser Bitte möglichst zu entsprechen.

Weiterhin gelten die dringenden Hinweise:

  • Fiebrige Personen sollten nicht unangemeldet in Arztpraxen oder in einem Krankenhaus erscheinen.
  • Die Notrufnummer 112 ist nur in Notfallsituationen zu wählen.

Mit freundlichen Grüßen
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28.02.2020 Vorgehen des Gesundheitsamtes Rhein-Erft im Zusammenhang mit der Betriebsschließung in Bergheim

Anlässlich der Erkrankung zweier Personen aus dem Kreis Heinsberg mit dem Corona-Virus, die im Rhein-Erft-Kreis bei der Dienststelle der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See in Bergheim arbeiten (vgl. PM heute, Stand 10 Uhr), hat das Kreisgesundheitsamt nach Auswertung der Mitarbeiterdaten das weitere Vorgehen festgelegt.

Die Definition von zu testenden Verdachtsfällen orientiert sich an den unverändert gültigen Vorgaben des Robert Koch-Instituts. Somit gelten alle Personen, die mit den beiden bestätigten Corona-Fällen aus der Dienststelle der Knappschaft-Bahn- See Kontakt hatten (15 Minuten im gleichen Raum) und Erkältungssymptome haben, als Verdachtsfälle. Dieser Personenkreis, den das Gesundheitsamt aktuell abklärt, wird noch am Wochenende auf das Corona-Virus getestet.

Personen, die im o. g. Sinne persönlichen Kontakt hatten, sollen unabhängig von auftretenden Symptomen in häuslicher Quarantäne verbleiben. Dies gilt auch für deren Angehörige. Sofern bei Menschen aus diesem Personenkreis im Laufe der Inkubationszeit von insgesamt 14 Tagen Erkältungssymptome auftreten, gelten auch diese als Verdachtsfälle und werden getestet.

Alle anderen Bediensteten der Bergheimer Dienststelle der Knappschaft unterliegen keinerlei persönlichen Einschränkungen.

In der Dienststelle arbeiten rund 170 Personen, von denen rund 110 im Rhein-Erft- Kreis wohnhaft sind. Letztgenannter Personenkreis wird vom Gesundheitsamt Rhein-Erft betreut. Die 50-60 Personen, die außerhalb des Rhein-Erft-Kreises wohnen, werden von ihren örtlich zuständigen Gesundheitsämtern betreut.

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28.02.2020 Corona-Erkrankter aus dem Kreis Heinsberg arbeitet in Bergheim – Dienststelle der Knappschaft in Bergheim geschlossen

Ein Mann aus dem Kreis Heinsberg, der in der Bergheimer Dienststelle der Knappschaft arbeitet, wurde positiv auf das Corona-Virus getestet.

Als unmittelbare Folge hat die Hauptverwaltung der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See in Bochum in Abstimmung mit dem Kreisgesundheitsamt entschieden, dass die Dienststelle der Knappschaft in Bergheim für 14 Tage geschlossen bleibt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im unmittelbaren Kontakt mit der erkrankten Person werden ebenfalls auf das Corona-Virus getestet. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle stehen unter häuslicher Quarantäne.

Das Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises wird jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Kreis wohnen, zur Besprechung der weiteren Vorgehensweise kontaktieren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Knappschaft, die nicht im Rhein- Erft-Kreis wohnen, werden von ihren örtlich zuständigen Gesundheitsämtern kontaktiert; in dieser Hinsicht gilt das Wohnortprinzip.

Ferner wird das Kreisgesundheitsamt die Knappschaft beraten, wie die Dienststelle zu reinigen ist, um nach der Quarantäne den gewohnten Betrieb aufnehmen zu können.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Simon Schall
Pressesprecher

Herausgegeben vom Landrat des Rhein-Erft-Kreises
Pressestelle, Willy-Brandt-Platz 1, 50126 Bergheim
Telefon (02271) 83 –10112
Telefax (02271) 83 – 20010

26.02.2020 Kein Corona-Fall im Rhein-Erft-Kreis – Krisenstab vorsorglich in Bereitschaft versetzt

Landrat Michael Kreuzberg hat vorsorglich den Krisenstab des Rhein-Erft-Kreises in ständige Bereitschaft versetzt. Im Rhein-Erft-Kreis gibt es aktuell keinen bestätigten Corona-Fall. Alle bisherigen Verdachtsfälle wurden negativ getestet.

„Kurz nach Karneval und in der alljährlichen Grippesaison braucht niemand bei den ersten Erkältungssymptomen beunruhigt zu sein. Dennoch bereitet sich die Kreisverwaltung unter Federführung des Gesundheitsamtes darauf vor, geeignete Maßnahmen zügig umsetzen zu können, falls es zu einem positiven Corona-Befund kommen sollte“, erklärt Landrat Kreuzberg seine Entscheidung zur Aktivierung des Krisenstabs.
Zu diesen Vorbereitungen gehören insbesondere Abstimmungen mit den übergeordneten Gesundheitsbehörden des Landes sowie dem Rettungsdienst, den Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten im Kreisgebiet. Der Kreis orientiert sich dabei an den aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (RKI).

Wie in der Grippesaison üblich, reichen aktuell allgemeine hygienische Vorsichtsmaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen, Handdesinfektion oder der umsichtige Umgang in größeren Menschengruppen als Vorsichtsmaßnahmen aus. Wer dennoch Symptome (s. u. Nr. 4) einer Erkrankung entwickelt, sollte sich nicht in öffentliche Einrichtungen und größere Menschenansammlungen begeben. Um eine etwaige Ausbreitung des Virus zu verhindern, sollten Ärzte erst nach telefonischer Absprache mit diesen aufgesucht werden.

In Abstimmung mit weiteren kommunalen Gesundheitsämtern gibt der Rhein-Erft- Kreis folgende allgemeine Informationen zum Virus und Handlungsempfehlungen für die Bevölkerung heraus. Das Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein- Westfalen hat für allgemeine Fragen zum Corona-Virus ein Bürgertelefon unter der Rufnummer 0211/855 4774 geschaltet.

Sofern sich Änderungen an diesem Informationsstand (26.2.2020, 14.30 Uhr) oder den folgenden Handlungsempfehlungen ergeben, wird die Pressestelle die Redaktionen darüber informieren.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Simon Schall
Pressesprecher

Herausgegeben vom Landrat des Rhein-Erft-Kreises
Pressestelle, Willy-Brandt-Platz 1, 50126 Bergheim
Telefon (02271) 83 –10112
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Februar 2020