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FAQ - Babysitter

Ihre Fragen zum Thema "Babysitter"
 

Auf dieser Seite beantworten wir Ihnen Ihre Fragen, sortiert nach Themenblöcken.


Sollte Ihre Frage hier nicht aufgeführt sein, dann melden Sie sich bitte bei den rechts angegebenen Kontaktdaten. Gerne geben wir Ihnen Auskunft und nehmen auch Ihre Frage in unseren Fragekatalog auf.

1. Allgemeine Fragen

Stimmt es, dass die Kreisstadt Bergheim auch Babysitter vermittelt?

Ja, das ist richtig.


Die Kreisstadt Bergheim, Abteilung Kinder-, Jugend und Familienförderung führt eine „Babysitter - Datenbank“, in der die Kontaktdaten von Jugendlichen aufgeführt sind, die in der Vergangenheit an der Maßnahme „Babysitterführerschein“ teilgenommen haben. Diese Maßnahme wird jährlich seitens der Katholischen Familienbildungsstätte Anton-Heinen-Haus in Kooperation mit der Kreisstadt Bergheim für Jugendliche ab 14 Jahren angeboten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten dabei viele wissenswerte pädagogische, entwicklungspsychologische sowie rechtliche Informationen zur Thematik „Kinderbetreuung“.


Interessierte Eltern können sich zwecks Vermittlung besagter Datenbank an die rechts angegebenen Kontaktdaten wenden.


Nähere Informationen zu den Maßnahmen „Babysitterführerschein“ und „Babysitter gesucht“ finden Sie durch anklicken der jeweiligen Begriffe.

Für welche Tätigkeitsbereiche kann ein Babysitter konkret eingestellt werden?

Das konkrete inhaltliche Aufgabenspektrum eines Babysitters kann sehr breit gefächert sein: Windeln wechseln, Spiele spielen, auf den Spielplatz gehen, Bring- oder Abholdienste oder aber die Kinder ins Bett bringen, die Aufgaben lassen sich beliebig fortführen und hängen immer von der jeweiligen Familie, deren Situation, Bedürfnissen und Erwartungen ab.

Wie umfassend die Aufgaben eines Babysitters sind, ist immer Verhandlungssache zwischen den Eltern und dem Babysitter. Dabei sollte grundsätzlich darauf geachtet werden, dass alle Vereinbarungen und auch Erwartungen, sowohl die des Babysitters als auch die der Familie, im ersten Gespräch geklärt und möglichst schriftlich festgehalten werden. Diese Vorgehensweise ist sehr empfehlenswert, denn es fördert ein faires und transparentes Miteinander und beugt Irritationen, Unsicherheiten und Missverständnissen vor.


(Quelle: www.familienhandbuch.de/familie-leben/organisieren/babysitter/babysitter.php)

Einen exemplarischen Beispielvertrag finden Sie hier.

Gibt es Tipps und Empfehlungen für Eltern, in welchem Rahmen die ersten Kontakte mit einem potentiellen Babysitter stattfinden sollten?

Vor dem ersten konkreten Babysitter Einsatz sollten Eltern den potentiellen Babysitter erstmals durch ein persönliches Gespräch kennen lernen. Empfehlenswert ist dabei, dass dieser Erstkontakt ohne Kinder stattfindet. Eltern und die/der Jugendliche haben so ungestört die Möglichkeit, sich in Ruhe kennen zu lernen sowie die konkreten Bedingungen des Arbeitsverhältnisses zu besprechen (z.B. Honorar, Versicherungsschutz (siehe hierzu auch Frage Nr. 2.1), der konkrete zeitliche und inhaltliche Betreuungsrahmen).

Der zukünftige Babysitter sollte dabei den Eltern auch folgende Unterlagen vorlegen:
- Kopie seines Personalausweises,
- schriftliche Aufführung seiner Kontaktdaten wie Telefon (Festnetz und Mobil) und E-Mai Adresse,
- mögliche Referenzen (sofern vorhanden).

Nach diesem Erstkontakt sind konkrete Hospitationstermine empfehlungswert. Es erscheint sinnvoll, dass die Eltern bei diesen Terminen anwesend sind, denn somit besteht für sie die Möglichkeit sich einen noch intensiveren Eindruck vom zukünftigen Betreuer ihres Kindes zu verschaffen. Darüber hinaus stehen sie dabei dem potentiellen Babysitter als konkreter Ansprechpartner zur Verfügung.


(Quelle: www.familienhandbuch.de/familie-leben/organisieren/babysitter/babysitter.php)

Was ist eine Babysitter Checkliste?

In der Babysitter Checkliste können die Eltern alle relevanten Informationen eintragen, die der Kinderbetreuung hilfreich sein können.
Wichtige Rufnummern, Informationen zur Sicherheit und eventuellen Notfällen, aber auch Spiel-, und Einschlafrituale sowie Tipps und Hilfestellungen, wie man das Kind am besten zu Bett und zum Schlafen bringt, können Bestandteil dieser Liste sein.


Eine exemplarische Checkliste kann hier heruntergeladen werden.

Wie hoch ist der Stundenlohn eines Babysitters?

Wie viel Honorar ein Babysitter erhält, ist grundsätzlich Verhandlungssache zwischen dem Arbeitgeber (den Eltern) und dem Arbeitnehmer (dem Babysitter).

Folgende Aspekte spielen bei der Frage nach der Höhe des Stundenlohnes eine maßgebliche Rolle:
- Es existieren regionale Unterschiede.
- Die finanzielle Situation der Eltern.
- Das Alter des Babysitters.
- Die zu erledigenden Aufgaben sowie Tageszeit.
- Der Anspruch in der Betreuung sowie der Ausbildungsstand des Babysitters.


In Abhängigkeit der aufgelisteten Faktoren sollte einem 14 bis 18 jährigen Babysitter ein Stundenlohn von 5-8,- € gezahlt werden und einem volljährigen Babysitter 8-10,- € pro Stunde. Verfügt der Babysitter, unabhängig von seinem Alter, über Zusatzqualifikationen wie ein „Babysitter-Führerschein“ kann er oder sie auch ab 10,- € pro Stunde verlangen.


Eine grobe Orientierung können hier auch Stundenlohnrechner im Internet geben: www.betreut.de/stundenlohn-babysitter

2. Regelungen zum Versicherungsschutz

3. Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG)

Eine Übersicht der Regelungen nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz und der Kinderschutzverordnung finden Sie hier.

Ab welchem Alter dürfen Jugendliche in welchem Umfang als Babysitter arbeiten?

Um diese Frage beantworten zu können, sind vorab folgende Hintergrundinformationen zu beachten:

Erklärung „private Haushalte“:
Im Sinne dieser Vorschrift sind "private Haushalte" die Verwandtschaft sowie Freunde der eigenen Familie.

Erklärung Vollzeitschulpflicht für Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen:
Für Schülerinnen und Schüler der Haupt- oder der Real- oder der Gesamtschule endet die Vollzeitschulpflicht nach insgesamt 10 absolvierten Schuljahren.
Für Schülerinnen und Schüler von Gymnasien endet die Vollzeitschulpflicht nach insgesamt 9 absolvierten Schuljahren.

Kinder und Jugendliche ab 13 Jahren, die der Vollzeitschulpflicht unterliegen, dürfen unter folgenden Bedingungen einer Beschäftigung, wie z.B. als Babysitter nachgehen:

- Die Beschäftigung muss leicht und für Kinder geeignet sein und
darf nur nach Einwilligung der Personensorgeberechtigten (Eltern, Vormund erfolgen.
- Die Beschäftigung darf nur in privaten Haushalten durchgeführt werden.
- Die Beschäftigung ist für nicht mehr als zwei Stunden täglich erlaubt, grundsätzlich nur von montags bis samstags, nicht zwischen 18.00 Uhr und 8.00 Uhr sowie nicht vor und nicht während des Schulunterrichte.

Jugendliche ab 15 Jahren, die der Vollzeitschulpflicht unterliegen, dürfen zusätzlich zu den vorab genannten Bedingungen auch im Rahmen der Schulferien für höchstens 4 Wochen im Kalenderjahr als Babysitter tätig sein, oder andern Tätigkeiten gemäß Jugendarbeitsschutzgesetz nachgehen.
Die Beschäftigung darf allerdings in den Schulferien von montags bis samstags, täglich von 6.00 Uhr bis 20.00 Uhr, für max. 8 Stunden/Tag (jedoch nicht mehr als 40 Stunden wöchentlich) ausgeübt werden.

Jugendliche, die der Vollzeitschulpflicht nicht mehr unterliegen, dürfen unter folgenden Bedingungen als Babysitter arbeiten oder anderen Tätigkeiten gemäß Jugendarbeitsschutzgesetz nachgehen:

- von montags bis samstags,
- nicht mehr als 8 Stunden täglich,
- nicht mehr als 40 Stunden wöchentlich und nur in der Zeit von 6.00 Uhr und 20.00 Uhr.


Für Personen ab 18 Jahren gibt es in dieser Hinsicht keine Einschränkungen mehr.


(Quelle: www.bmas.de/DE/Service/Gesetze/jugendarbeitsschutzgesetz.html)


Die ausführlichen Rechtsvorschriften finden Sie u.a. unter den §§ 2, 5. 8, 11, 13, 14, 15, 16, 17 Jugendarbeitsschutzgesetz.
Das Jugendarbeitsschutzgesetz kann hier und die Kinderschutzverordnung kann hier eingesehen werden.