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Kreisstadt erhält Zuschlag für Förderprojekt

Das Land NRW hat das Sonderprogramm „Hilfe im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen" aufgelegt. Viele Kommunen haben sich beworben. Die Kreisstadt hat den Zuschlag für ihr Projekt „Integrations- und Kulturzentrum" Quadrath-Ichendorf erhalten.

„Wir freuen uns sehr, dass wir den Zuschlag für dieses Projekt bekommen haben. Es gibt bereits den gemeinnützigen Verein „Bürger für Quadrath-Ichendorf", der sich intensiv für die Entwicklung des alten Bahnhofgebäudes zu einem Bürgerzentrum/Kulturbahnhof einsetzt und das mit großer Zustimmung der Quadrath-Ichendorfer Bevölkerung. Durch die Landesförderung können wir nun gemeinsam mit der Bürgerschaft dieses Projekt umsetzen. Es wird sicher dazu beitragen, das Zusammenleben aller in Quadrath-Ichendorf lebenden Bürgerinnen und Bürger zu verbessern, den Stadtteil aufzuwerten und weiter zu entwickeln." erläutert Klaus-Hermann Rössler, Beigeordneter für Jugend, Bildung und Soziales der Kreisstadt Bergheim.

Quadrath-Ichendorf hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich vergrößert. Ca. 14.450 Einwohner leben in dem größten Stadtteil der Kreisstadt. Der Anteil ausländischer Mitbürgerinnen und Mitbürger beträgt fast 20 Prozent.

Seit 2011 gibt es zur Entwicklung des Stadtteils das städtische Handlungskonzept „Quadrath-Ichendorf gestalten – Bürger machen Stadt." Es hat im Ort schon vieles bewegt. Mit der Umgestaltung des Bahnhofgebäudes kann jetzt ein wichtiger Schritt getan werden, um das Miteinander von Jung und Alt, Alt- und Neubürgern sowie Migranten und Flüchtlingen zu fördern. Ein zentraler Ort, um sich zu begegnen, auszutauschen, Beratungsangebote zu bündeln, Freizeit- und Kulturaktivitäten zu ermöglichen, wird geschaffen.

Auch die zentrale Lage im Ort und die direkte Anbindung an den ÖPNV sind weitere Pluspunkte für das Projekt, das zu 80 Prozent durch das Landesprogramm finanziert wird.

Bis Ende 2018 soll das „Integrations- und Kulturzentrum" Realität werden. Eine spannende und ausgesprochen aktive Zeit für alle Beteiligten hat begonnen.

Datum: 22. März 2016

Auskunft erteilt: Jan Schnorrenberg

Telefon: 02271/89-209 E-Mail: jan.schnorrenberg@bergheim.de

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