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Bergheimer Gulden verliehen

Der Bergheimer Gulden ist eine besondere Auszeichnung der Kreisstadt für herausragende Verdienste im Kulturbereich. Diese hohe Auszeichnung erhielten am 19. September 2017 Heinz Gerd Friedt für seine herausragende Forschungsarbeit zur Geschichte der jüdischen Bevölkerung Bergheims und Frank Rainer Hildenbrand für die Realisierung des historischen Museums BERGHEIMAT.

In dem voll besetzten Ratssaal der Kreisstadt würdigte Bürgermeister Mießeler Friedt als einen Mann, der mit großer Leidenschaft in langjährigen Forschungen herausfand, wo die jüdischen Bürgerinnen und Bürger Bergheims und auch der Nachbarstädte lebten und wie ihr Schicksal in der Zeit des Nationalsozialismus aussah.

Als Motor und entscheidende Kraft, die mit dem Museum BERGHEIMAT ein lebendiges Kleinod in der Kreisstadt geschaffen hat, beschrieb Bürgermeister Mießeler das Wirken von Frank Hildenbrand.

Mit Freude und offensichtlicher Rührung nahmen die Geehrten den Bergheimer Gulden in Empfang.

Diese besondere Ehrung der Kreisstadt wurde in 1996 eingeführt und war seitdem erst einmal, in 1998, an zwei Persönlichkeiten vergeben wurden, an Hans Klaus Schüller, Apotheker, Archäologe und Mitbegründer des Bergheimer Geschichtsvereins und den Heimatforscher Dr. Heinz Braschoß. Der Bergheimer Gulden war eine historische Münze, die zwischen 1360 und 1423 geprägt wurde. Während dieser Zeit war Bergheim eine der sechs Münzprägestätten des Herzogtums Jülich.

Überreicht wurde im Rahmen der Ehrung eine Nachprägung.

Auskunft erteilt:

Presse-Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Bürgerbeteiligung

Ingeborg Angenendt

Telefon: 02271 / 89483

Ingeborg.angenendt@bergheim.de

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