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STEK BM 2035

Es wird spannend im Forum 3 des STEK-Prozesses am 10. April 2018. Denn es geht jetzt unter dem Motto „Wie packen wir's an?“ um die Frage, wie die Ziele für die zukünftige Stadtentwicklung umgesetzt werden sollen.

Viel ist in den letzten Monaten passiert. Dank der regen Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger konnten über 1.000 Meinungen erfasst werden. Ganz unterschiedliche Anliegen wurden eingebracht. Sie beziehen sich auf konkrete aktuelle Maßnahmen in den Orten und ebenso enthalten sie Perspektiven und Wünsche für die Zukunft der Kreisstadt.

„Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich eingebracht und mit uns rege diskutiert und überlegt haben, können sicher sein, dass nichts verloren geht. Alle Anregungen werden aufgegriffen und bearbeitet“, erklärt Bürgermeister Volker Mießeler.

Aktuelle Belange, die in den bisherigen Veranstaltungen genannt wurden, wird die Stadt im Rahmen ihrer Serviceleistungen zeitnah erledigen. Zwei zentrale Anliegen der Bürgerinnen und Bürger wurden bereits auf den Weg gebracht. So sind seit März montags bis samstags städtische Außendienstkräfte bis 21.00 Uhr und in den Sommermonaten bis 22.00 Uhr in allen Stadtteilen für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger unterwegs.

Gepflegte städtische Grünanlagen tragen wesentlich zu einem attraktiven Erscheinungsbild der Stadt bei. Deshalb hat die Stadt dem Wunsch der Bürger, sich hier stärker einzubringen, entsprochen und fünf neue Gärtnerinnen und Gärtner eingestellt, die das vorhandene Grünflächenteam im städtischen Betriebshof unterstützen. Zusätzlich wurden verschiedene organisatorische Maßnahmen umgesetzt, wie beispielsweise die Installierung einer separaten Mähkolonne oder die Überprüfung der stehenden Pflegeintervalle.

Für die gewünschte Belebung der Bergheimer Innenstadt und eine verbesserte Aufenthaltsqualität werden das Café Extrablatt, die Q-Bar, die 12 Aposteln und das Café Verweilchen sorgen. Die Neueröffnung eines spanischen Restaurants im Parkhotel steht ebenfalls bevor.

Welche Ergebnisse konnten für den STEK-Prozess, für die zukünftige Stadtentwicklung zusammengetragen werden?

Unter intensiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wurde die Frage „Wo will die Kreisstadt hin? beantwortet. Wichtige Ziele für die Stadtentwicklung Bergheim 2035 wurden formuliert. Um diese strategischen Ziele durch konkrete Maßnahmen umsetzen zu können, sollen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürger im Forum 3 Antworten auf die Frage „Wie packen wir's an? gefunden werden. Als Basis für das Forum dient ein Ziel- und Maßnahmenkatalog. Er gliedert sich in kurzfristige, mittelfristige und langfristige Ziele. Kurzfristige Maßnahmen sind Projekte bis 2022, die ohne großen Vorlauf direkt begonnen werden können und bis 2022 umgesetzt werden. Mittelfristige Maßnahmen erstrecken sich bis 2030, da sie für Planung und beispielsweise die Bereitstellung der erforderlichen Gelder einen zeitlichen Vorlauf benötigen. Vorhaben ab dem Jahr 2030 sind langfristige Maßnahmen, die als Vision und Zielvorstellung ins Zukunftskonzept aufgenommen sind.

Ein beispielhaftes Thema veranschaulicht diese Unterscheidung. Für viele Bürgerinnen und Bürger ist das Thema Mobilität wichtig. Wer den öffentlichen Nahverkehr nutzt oder auch mit dem Auto unterwegs ist, erlebt tagtäglich die Verdichtung des Verkehrs und die Notwendigkeit der Weiterentwicklung des ÖPNV. Für die Kreisstadt Bergheim wird im Sinne einer kurzfristigen Maßnahme der ÖPNV durch den Bau einer Mobilstation im Rahmen des Bahnhofsprojektes deutlich verbessert und attraktiver. Mittelfristig ist der S- Bahn Anschluss Bergheims zu realisieren. Und die Umnutzung der Braunkohletrassen für den Personennahverkehr in Richtung Rommerskirchen ist als eine langfristige Maßnahme einzustufen, die erst nach 2030 angegangen werden kann.

Ein zweites Thema, das die Bürgerinnen und Bürger bewegt, ist die zukünftige Besiedlung unter der Überschrift „Urban & ländlich wachsen“. Kurzfristig werden weitere Baugebiete im Stadtgebiet umgesetzt. Mittelfristig sind bis 2030 die im Flächennutzungsplan ausgewiesenen Siedlungsbereiche zu entwickeln. Langfristig, für die Zeit nach 2030, ist im Rahmen der Regionalplanüberarbeitung zu  konkretisieren, wo weitere Siedlungsbereiche im Stadtgebiet vorstellbar sind. Unter dem Begriff „Futura“ soll dort eine moderne Wohn- und Arbeitsfläche entstehen, auf der die neuesten Standards  und Anforderungen an Wohnformen realisiert werden.

„Bei allen Schritten des STEK-Prozesses werden wir unsere Bürgerinnen und Bürger informieren und einbinden, getreu dem Motto „Gemeinsam wissen wir mehr“. Das gilt gleichermaßen auch für die zuständigen politischen Gremien, deren Entscheidung für die anstehenden Maßnahmen eingeholt werden muss. Bürger.Mit.Wirkung ist mir ein zentrales Anliegen. Deshalb werden wir zusätzlich zum STEK-Prozess auf jeden Fall auch die aktuellen Interessen und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger aufnehmen, die sie für ihren Stadtteil haben. Wir kommen in jeden Ort. Und ich möchte schon jetzt darauf hinweisen, dass wir am 8. Mai 2018 in Glessen beginnen“, so Bürgermeister Volker Mießeler.

Auskunft erteilen:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Bürgerbeteiligung

Christina Conen

Telefon: 02271- 89 651

E- Mail:

christina.conen@bergheim.de

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Bürgerbeteiligung

Ingeborg Angenendt

Telefon: 02271- 89 483

E- Mail:

ingeborg.angenendt@bergheim.de

Fachauskunft erteilt:

Planung & Umwelt

Uwe Ulbrich

Telefon: 02271- 89 406

E-Mail:

uwe.ulbrich@bergheim.de

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