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Spiel- & Freizeitflächen im Stadtgebiet Bergheim

Die Spiel- & Freizeitflächen im Stadtgebiet Bergheim umfassen derzeit 115 Standorte mit insgesamt etwa 166.000 qm; zwei weitere Flächen befinden sich derzeit in der Planung. Darunter befinden sich Kinder- und Wasserspielplätze, Jugendtreffpunkte, Skate-, Basketball- und Volleyballanlagen sowie Bolzplätze.

Viele Flächen sind dabei generationsübergreifend gestaltet, d.h. sie sind für mehrere Altersgruppen ausgelegt - eine bewußte Strategie, um verschiedene Generationen über ihre Freizeitaktivitäten zusammenzuführen. Die städtische Spielflächenbedarfsplanung sieht unter diesem Gedanken für die Zukunft vor, mehr große „Quartiersflächen“ zu schaffen und keine kleinen „Satelliten-Spielflächen“ mehr anzulegen. Neben den generationsübergreifenden Vorzügen schafft dies attraktivere Gestaltungsmöglichkeiten und spart Kosten in Pflege und Unterhalt.

Auch das Thema Inklusion ist in der Spielflächenbedarfsplanung verankert und wird bei der Spielflächengestaltung immer stärker berücksichtigt. Bei der Planung neuer Flächen sowie bei der Suche nach Ersatzgeräten werden Geräte eingebunden, die auch von Personen mit körperlichen Einschränkungen erreicht und genutzt werden können.

Unter dem Credo „Spielflächen sind der Ersatz für verloren gegangenen, natürlichen Spielraum“ sieht die städtische Spielflächenplanung vor, soweit unter den gegebenen DIN- Vorgaben möglich, eine naturnahe Gestaltung zu verwirklichen. Dies bedeutet die Schaffung vieler attraktiver Spielbereiche durch Geländemodellation, Bäume, Büsche, Hecken, Totholz, Findlinge oder verwilderte Wiesenbereiche. Aber auch mittels Geräteauswahl, die einen naturnahen Eindruck vermittelt.

Jedes Jahr ist die Kreisstadt Bergheim bemüht, den Status Quo aller Flächen noch weiter zu verbessern, mindestens jedoch beizubehalten. Unterhalt, Pflege sowie die Behebung alters- oder witterungsbedingter Schäden, oftmals auch Vandalismusschäden, sind hierbei Teil des täglichen Aufgabenfeldes des städtischen Betriebshofes.

Hierzu werden derzeit jährlich etwa 50.000 € für Pflege und Wartung sowie 107.000 € für Ersatzbeschaffungen bereitgestellt. Neuanlagen werden zusätzlich in den städtischen Haushalt aufgenommen. In 2018 fließen somit zzgl. der Übertragungen des Vorjahres sowie einer umfassenden Landesmittelförderung insgesamt etwa 723.000 € in den Spielflächenbereich. Dem gegenüber stehen eine umfassende Landesmittelförderung und bei Neuanlagen i.d.R. Ausgleichszahlungen von Investoren der betroffenen neuen Baugebiete.

Auf den ersten Blick hohe Summen, die jedoch durch die Vielzahl an Standorten (bedingt durch die 14 Stadtteile), den selbst auferlegten hohen Qualitätsstandards der Kreisstadt, insbesondere jedoch durch die hohen und unumgänglichen DIN-Anforderungen relativiert werden. Spielgeräte für den öffentlichen Raum unterscheiden sich gravierend von Geräten für den privaten Gebrauch. Die wenigsten würden vermuten, dass die Kosten für Kauf, Lieferung und Montage eines kleines Kombinationsgerätes mit zwei durch eine Wackelbrücke verbundenen Türmen und daran seitlich angebrachten Spielstationen wie Kletterwand, Kletternetz, Rutsche und Rutschstange bei etwa 25.000 € liegen.

Wer sich weiter über das Thema Spiel- und Freizeitflächen in der Kreisstadt Bergheim informieren möchte, kann unter www.bergheim.de den aktuellen Spielflächenbedarfsplan abrufen. Hier sind neben konzeptioneller Ausrichtung, Schwerpunkten und Standards auch Bedarfs-/ Bestandsübersichten sowie Übersichtspläne zu jedem einzelnen Stadtteil aufgeführt.

Auskunft erteilt:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Bürgerbeteiligung

Christina Conen

Telefon: 02271-89 651

E-Mail:

christina.conen@bergheim.de

Fachauskunft erteilt:

Kinder- Jugend-und Familienförderung

Robert Vercoulen

Telefon: 02271-89 531

E-Mail:

robert.vercoulen@bergheim.de

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