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Größtes Förderpaket für die Bergheimer Innenstadt

Flanieren, sich treffen, einkaufen – eine lebendige und attraktive Bergheimer Innenstadt. Dafür ist der Startschuss gefallen. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hat am Freitag den 12.10.2018 die geförderten Projekte für das Programmjahr 2018 bekannt gegeben. Die Kreisstadt ist mit ihrem integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept Innenstadt „INSEK Innenstadt" dabei.

„Heute ist ein sehr guter Tag für unsere Kreisstadt. Denn wir haben jetzt durch die finanzielle Förderung die notwendige Voraussetzung, um unser Innenstadtkonzept mit seinen innovativen und kreativen Ideen sowie Maßnahmen umzusetzen. Die Bergheimer Innenstadt hat ein großes Potential. Das können wir jetzt sichtbar und erlebbar machen dank der Aufnahme unseres Konzeptes in das Städtebauförderprogramm. Unser Bergheimer Zentrum soll zu einer ersten Adresse für unsere Bürgerinnen und Bürger und unsere Gäste werden. Als erste bauliche Maßnahme werden wir als „Leuchtturmprojekt" „die Öffnung und Erlebbarmachung der Kleinen Erft" mitten im Herzen unserer Innenstadt realisieren und Entwicklungsimpulse schaffen. Natürlich werden wir alle Projekte in den zuständigen Ausschüssen präsentieren und unsere Bürgerinnen und Bürger informieren und einbeziehen. Meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern danke ich an dieser Stelle für ihre großartige Arbeit", kommentierte Bürgermeister Volker Mießeler sichtlich erfreut das positive Signal des Ministeriums.

„Wir erhalten mit dieser Entscheidung die Früchte unserer Arbeit. Unser umfangreicher Planungsprozess der Stadtentwicklung und unsere intensiven Bemühungen, die Kreisstadt Bergheim in zahlreichen Planungsverbünden und entsprechenden Gremien voranzubringen, haben die Bezirksregierung und Frau Ministerin Scharrenbach offensichtlich überzeugt. Das zeigt uns diese hohe Fördersumme. Das ist für mich und mein Team eine große Anerkennung unserer Arbeit", so Claudia Schwan-Schmitz, Dezernentin der Kreisstadt für Strategische Stadtentwicklung.

Mit der Entscheidung des Ministeriums können immerhin 30 Projekte umgesetzt werden, die sowohl für die Bergheimer Altstadt als auch für die Neustadt geplant sind. So sollen im Altstadtbereich zukünftig Gastronomie, Kultur und das historische Stadtentrée stärker gefördert werden. Die große Resonanz auf die etablierten und neuen Events in der Innenstadt bestätigt schon jetzt: dieser Weg wird angenommen. Zu den Schwerpunkten der Bergheimer Neustadt gehören der Einzelhandel sowie das neue Einkaufs- und Dienstleistungszentrum mit seiner modernen Mobilstation. Auch hier ist die Kreisstadt auf einem guten Weg. Der Neubau wird bereits Ende 2020 fertig sein.

In der Pressemitteilung des zuständigen Ministeriums heißt es:

Ministerin Scharrenbach: „Städte und Gemeinden sind nie fertig: Stetig unterliegen sie einem Wandel, der aktiv gestaltet werden will. Die Städtebauförderung 2018 konzentriert sich auf die Entwicklung einer klaren Zukunftsperspektive für die Menschen: Damit unterstützt die Landesregierung den Willen zur aktiven Gestaltung der Heimat vor Ort. Mit dem heute veröffentlichen Städtebauförderprogramm stellen wir 524 Millionen Euro für 256 Projekte im gesamten Land zur Verfügung."

Das Städtebauförderprogramm 2018 stellt mit 524 Millionen Euro das höchste Investitionsvolumen in Nordrhein-Westfalen seit Bestehen der Städtebauförderung dar. Diese teilen sich insgesamt auf sechs Programme auf. An der Finanzierung beteiligen sich das Land Nordrhein-Westfalen mit 203,9 Millionen Euro, der Bund mit 145,2 Millionen Euro, die EU mit 39,7 Millionen Euro und die Kommunen mit 135,2 Millionen Euro.

Weitere Informationen unter: http://www.mbwsv.nrw.de.

Auskunft erteilt:

Rats- und Bürgermeisterbüro

Michael Robens

Telefon: 02271- 89 442

E-Mail: michael.robens@bergheim.de

Fachauskunft erteilt:

Dezernat für Strategische Stadtentwicklung

Abteilung Planung und Umwelt

Projektleitung

Melanie Schulte

Telefon: 02271-89 636

E-Mail: melanie.schulte@bergheim.de

Dezernat für Strategische Stadtentwicklung

Abteilung Planung und Umwelt

Projekt- und Fördermanagement

Cornelia Neunzig

Telefon: 02271-89 779

E-Mail: cornelia.neunzig@bergheim.de

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