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Über 5 Mio. Euro für die Kreisstadt Bergheim

Auch in 2020 konnte die Kreisstadt Bergheim im Rahmen des Förderprogramms “Lebendige Zentren“ für verschiedene Projekte zur Attraktivierung und Belebung der Innenstadt erfolgreich Förderanträge stellen.

Die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, Ina Scharrenbach, übergab am Dienstag, den 21.07.2020 im neuen Citybüro einen Zuwendungsbescheid über 1,5 Mio. € aus Landes- und Bundesmitteln für die Innenstadt an Bürgermeister Volker Mießeler.

Durch die Fördermittel werden bis 2024 unter anderem die Erlebbarkeit der historischen und denkmalgeschützten Stadtmauer verbessert und eine Qualitätsoffensive des Einzelhandels durch ein Leerstands- und Ansiedlungsmanagement ermöglicht, welches den Auswirkungen des Strukturwandels im Einzelhandel entgegenwirken soll.

Auch in Quadrath-Ichendorf geht es Dank eines weiteren Zuwendungsbescheids über 2,2 Mio. € für das Programm Sozialer Zusammenhalt, den Frau Ministerin Scharrenbach ebenfalls übergab, weiter. Die Imageverbesserung des Stadtteils, die Umfeldgestaltung des Kulturbahnhofes, die Gestaltung des Tierparkgeländes sowie die Sanierung und Modernisierung der Wohn- und Geschäftsgebäude an der Köln-Aachener Straße gehören zu den geförderten Maßnahmen.

Doch mit diesen insgesamt 3,7 Mio. € Zuwendungen ist es dieses Jahr noch nicht genug. „Es gibt weitere gute Nachrichten für Bergheim. Die Landesregierung hat beschlossen, den kommunalen Eigenanteil für die Städtebauförderung in Höhe von normalerweise 30% für 2020 zu übernehmen“, so Bürgermeister Volker Mießeler. Damit kann eine deutliche Entlastung der Kommunen erreicht werden, die durch die Corona-Pandemie hohe Sonderbelastungen zu tragen haben. „Für die Kreisstadt Bergheim bedeutet dies insgesamt eine Entlastung von ca. 1,5 Mio. €. Ich freue mich sehr über diese Finanzhilfe, denn somit können kommunale Gelder in weitere, wichtige Projekte investiert werden“, so Mießeler.

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung: „Bergheim packt‘s an: 3,75 Millionen reguläre Städtebauförderung des Landes und des Bundes für Quadrat-Ichendorf und die Innenstadt. Plus: 1,6 Millionen Euro, mit denen aus Landesmitteln die Eigenanteile der Stadt in diesem Jahr durch das Land Nordrhein-Westfalen übernommen werden - zur Entlastung des Haushaltes, zur Stärkung der Investitionsfähigkeit vor Ort. Mit dem „Aachener Tor“ und der Stadtmauer verfügt Bergheim über ein reichhaltiges historisch-kulturelles Erbe, das Menschen verbindet. Das städtebauliche - von Rat, Verwaltung und Bürgerschaft - getragene Konzept überzeugt auf ganzer Linie“, so die Ministerin.

Im Rahmen ihres Besuches in Bergheim trug sich Frau Scharrenbach in das Goldene Buch der Kreisstadt ein und machte gemeinsam mit dem Bürgermeister einen Rundgang durch die Innenstadt. Hierbei konnte sie sich vom Fortschritt der geförderten Maßnahmen, wie z.B. im Bereich der Kleinen Erft, der Neueröffnung des Citybüros oder der Erlebbarmachung der Stadtmauer am Rosengarten, überzeugen.

Auskunft erteilt:

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Bürgerbeteiligung

Christina Conen

Telefon: 02271- 89 651

E-Mail: christina.conen@bergheim.de

Fachauskunft erteilt:

Abteilung für Planung und Umwelt

Melanie Schulte

Telefon: 02271- 89 636

E-Mail: melanie.schulte@bergheim.de

Innenstadtmanagement

Sara Varlemann

Telefon: 02271- 569 71 62

E-Mail: innenstadtmanagement@bergheim.de

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