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Fortschreibung des integrierten Klimaschutzkonzeptes

Der Grundlagenbeschluss „Klimaschutz der Kreisstadt Bergheim“ des Rates vom 10.02.2020 ist bereits ein klares und deutliches Bekenntnis der Kreisstadt Bergheim zum Klimaschutz vor Ort. Nun liegt der aktuelle Entwurf der Fortschreibung des integrierten Klimaschutzkonzeptes vor.

In nur 9 Monaten wurde eine Energie- und Treibhausgasbilanz für ganz Bergheim erstellt, Potenziale der Treibhausgasminderung identifiziert, Szenarien zur Ausschöpfung der Potenziale aufgezeigt und gemeinsam mit sämtlichen Fachbereichen der Verwaltung Handlungsfelder mit Maßnahmen für den Klimaschutz vor Ort in Bergheim entwickelt. In 6 Workshops und einer Reihe von Interviews zu den Handlungsfeldern „Grundlagen-Projekte“, „Kommunale Gebäude und Anlagen“, „Stadtentwicklung“, „Mobilität“, „Kommunikation nach außen“ und „Klimaanpassung“ wurden alle wesentlichen Handlungsmöglichkeiten einer Kommune beleuchtet.

Herausgekommen sind insgesamt 41 kleine und große Maßnahmen für ein klimafreundliches Bergheim. So soll beispielsweise der kommunale Gebäudebestand weiter klimafreundlich saniert, Begrünung intensiviert und Photovoltaik ausgebaut werden. Neubauten sollen ganzheitlich betrachtet werden und Leitlinien für eine Lebenszyklusbetrachtung werden entwickelt. Neben der Identifizierung von weiteren potenziellen Flächen für erneuerbare Energie wird in der Stadtentwicklung die Entwicklung von Energieversorgungskonzepten bei neuen Baugebieten
sowie bei der Sanierung von Quartieren vorangetrieben. Die Stärkung von klimafreundlichen Infrastrukturen für Radfahrer und Fußgänger, sowie die Optimierung des öffentlichen Personennahverkehrs werden im „Masterplan Mobilität“ vorangetrieben und sind ein wichtiger Bestandteil für den Klimaschutz in Bergheim. Auch die Themen Kommunikation und Bildung sind nicht zu kurz gekommen. So werden mittels einer Klimaschutzkampagne Groß und Klein
zukünftig für das Thema Klimaschutz begeistert werden. In Schul- und Kindergartenprojekten sollen Kinder und Jugendliche verstehen, was der Klimawandel bedeutet und wie sie ihren eigenen Alltag klimafreundlich gestalten können. Mit externen Partnern wird die bestehende Klimaberatung ausgebaut. So sind zum Beispiel Thermografieaktionen zur Sensibilisierung von Hausbewohnern zur energetischen Sanierung vorgesehen.

Neben den Maßnahmen zum Klimaschutz wurde im aktuellen Klimaschutzkonzept auch das Thema Klimafolgenanpassung in Bergheim unter die Lupe genommen. „Der Klimawandel hat und wird natürlich auch Auswirkungen in und auf Bergheim haben und daran müssen wir unsere Stadtstrukturen anpassen“, so Bürgermeister Volker Mießeler. Mit einer Klimabetroffenheitsanalyse sollen Starkregengefahren und Hitzerisiken erkannt werden und Kaltluftschneisen Beachtung finden. „Durch weitere Maßnahmen zur Vermeidung von Versiegelungen, zur weiteren Schaffung von Versickerungsflächen und zur Intensivierung von Grünflächen mit klimaangepassten Sträuchern und Bäumen kann Bergheim zuversichtlich den bevorstehenden Herausforderungen der Klimaveränderungen entgegentreten und aktiv den
Klimaschutz vor Ort gestalten“, so Christian Brink, Klimabeauftragter der Kreisstadt Bergheim.

Auskunft erteilt:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Bürgerbeteiligung
Christina Conen
Telefon: 02271- 89 651
E- Mail: christina.conen@bergheim.de


Fachauskunft erteilt:
Stabsstelle Strukturwandel und Klimaschutz
Christian Brink
Telefon: 02271 / 89647
E-Mail: christian.brink@bergheim.de

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