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Kreisstadt Bergheim entwickelt gemeinsame Lösungen gegen negative Starkregenauswirkungen

Die Kreisstadt Bergheim war durch die letzten Starkregenereignisse leider stark betroffen,
insbesondere in den Stadtteilen Büsdorf, Fliesteden und Glessen. Die Wassermengen traten dort
mit solcher Intensität auf, dass sie als „außergewöhnlicher Starkregen“ eingestuft worden sind. Am
29.06.21 wurde eine Regenintensität ermittelt, die statistisch nur alle 93,4 Jahre eintritt. Da von
einer Häufung solcher Wetterereignisse im engen Zusammenhang mit dem Klimawandel zu
erwarten sind, beschäftigt sich die Kreisstadt Bergheim im Sinne einer Vorsorgestrategie schon
länger konzeptionell mit dem Thema. So wird zurzeit ein Klimaschutzkonzept und eine
Starkregengefahrenkarte für Bergheim erarbeitet, um auf der Grundlage dieser versierten
Fachplanungen weiter daran zu arbeiten, die negativen Auswirkungen des Starkregens zu
vermeiden und mindern. Am 14.07.21 hat deshalb die Stadtverwaltung unter Federführung der
Technischen Beigeordneten Claudia Schwan-Schmitz kurzfristig einen groß angelegten Ortstermin
in den drei Stadtteilen mit den Ortsbürgermeistern, Ortslandwirten sowie Vertretern der
Verwaltung, Feuerwehr und der Stadtwerke Bergheim GmbH koordiniert, um vor Ort die
möglichen Ursachen festzustellen, die Sachlage zu erfassen und Lösungen zu besprechen. Die
Ortsbürgermeisterinnen und -bürgermeister Elisabeth Hülsewig (Fliesteden), Georg Linzbach
(Büsdorf) und Anne Keller (Glessen) waren initiativ geworden, um zukünftig insbesondere auch
die Bürgerinnen und Bürger in den einzelnen Stadtteilen zu informieren und sensibilisieren. Diese
berichteten vor Ort von ihren persönlichen Erfahrungen mit dem Regenwasser und lieferten den
Fachvertretern damit wichtige Hinweise auf die Ursachen.

Verwaltung, Ortspolitik und Fachbehörden haben einen regelmäßigen intensiven Austausch und
die enge Einbindung der Bürgerinnen und Bürger im Sinne eines Projektkreises vereinbart. Ebenso
eingebunden werden u.a. der Straßenbaulastträger für Landstraßen, die Landwirtschaftskammer
NRW und zahlreiche weitere Institutionen und Beteiligte, da es sich um ein komplexes Thema
handelt, in dem unter anderem auch eigentumsrechtliche Fragen und finanzielle Auswirkungen zu
klären sind.

Dieser wird sich nun mit Themen beschäftigen, wie z.B. die Intensität der Reinigung der
Straßeneinläufe, der erforderlichen Pflege des Rains an Landstraßen, der Suche nach innovativen
technischen Lösungen oder geeigneteren, intensiv wurzelnden Pflanzen für die Felder-
Bewirtschaftung und vielem mehr.

Auf Grundlage der nun gemeinsam erarbeiteten Erkenntnisse sollen diese Maßnahmen dazu
beitragen, dass Stadtverwaltung, Landwirtschaft, Behörden, aber auch die Grundstückseigentümer
selbst sinnvoll und effektiv Vorsorge treffen und Schwachstellen beseitigen können.

Auskunft erteilt:
Zentrale Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Bürgerbeteiligung
Christina Conen
Telefon: 02271- 89 651
E-Mail: christina.conen@bergheim.de


Fachauskunft erteilt:
Abteilung: 6.4 Verkehrswesen
Name: Heinz-Willi Dux
Telefon: 02271/89-643
E-Mail: Heinz-Wilhelm.Dux@bergheim.de

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