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Schulstart nach den Sommerferien – Präsenzbetrieb soll aufrecht erhalten werden

Die Coronainfektionszahlen steigen wieder an und für den Herbst rechnet die Bundesregierung mit einer weiteren Welle. Es besteht daher die Sorge, dass dies auch wieder den Schulbetrieb nach den Sommerferien beeinträchtigen wird. Für viele Eltern und Kindern ist aber aus unterschiedlichen Gründen der Präsenzbetrieb in Schule und Kita von entscheidender Bedeutung.

Auch die naturwissenschaftlich- medizinische Akademie Leopoldina empfiehlt „das Offenhalten von Bildungseinrichtungen unter Berücksichtigung geeigneter Schutzmaßnahmen und Ermöglichen eines Präsenzbetriebs, da für nahezu alle Kita-Kinder und Schulkinder der Präsenzbetrieb in Kitas und Schulen die effektivste Art des Lernens ist.“

Das Ministerium für Schule und Bildung NRW hat in seiner Schulmail zu Beginn der
Sommerferien klargestellt, dass von einem Beginn des neuen Schuljahres am 18.08.2021 in Präsenz ausgegangen wird.

Der Unterricht soll also für alle Schulformen und in allen Schuljahrgängen in Präsenz und in allen Fächern nach Lehrplan in vollem Umfang erteilt werden. Es besteht dann auch die Möglichkeit von Einschulungsveranstaltungen.
Die bestehenden Hygienekonzepte in den Schulen finden weiterhin Anwendung. Zudem gilt in den Räumen  chulen auch nach den Ferien Maskenpflicht. Die Maskenpflicht für das
Schulgelände besteht zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Dies wird natürlich regelmäßig anhand des Infektionsgeschehens vom Land NRW überprüft. Das Land NRW hält auch an der vor den Ferien erprobten Teststrategie fest: Testungen erfolgen zweimal pro Woche und nur vollständig geimpfte Personen müssen nicht getestet werden. Die Testungen sollen in den weiterführenden Schulen weiterhin durch begleitete Antigen-Selbsttest erfolgen. In den Grund- und Förderschulen kommen wie bisher die PCR-basierten Lolli-Tests zum Einsatz.

Die Bundesregierung hat ein weiteres Förderprogramm angekündigt, wonach mobile
Luftfilteranlagen für Klassenräume und auch für Kita-Räume wie für Tagespflegestellen mit eingeschränkter Lüftungsmöglichkeit (keine raumlufttechnische Anlage mit Frischluftzufuhr im Einsatz, Fenster nur kippbar bzw. Lüftungsklappen mit minimalem Querschnitt, etc.) förderfähig sein sollen. Nach den Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sollen jetzt zeitnah Kriterien für die Wirksamkeit und Sicherheit von Technologien für die Luftreinigung erarbeitet werden. Auch die Kreisstadt Bergheim möchte beim Einsatz von mobilen Luftreinigungsgeräten nur dementsprechende Geräte wählen.
Die Kreisstadt Bergheim prüft zurzeit, auf welche Räume in den Schulen und städtischen Kitas diese eingeschränkte Lüftungsmöglichkeit und somit die Fördervoraussetzungen tatsächlich zutreffen. Bereits jetzt kann festgestellt werden, dass der überwiegende Anteil der Klassenräume und Kita-Gebäude über gute Lüftungsmöglichkeiten verfügen und eine Anschaffung einer solchen doch recht geräuschintensiven Anlage nicht erforderlich ist. Das regelmäßige Lüften ist immer noch am Wichtigsten.

Für Kinder ab 12 Jahre besteht zudem die Möglichkeit der Impfung. Information und Beratung zur Impfung von Kindern ab 12 Jahren können Eltern beim Kinderarzt erhalten.

Auskunft erteilt:
Kreisstadt Bergheim
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Bürgerbeteiligung
Christina Conen
Telefon: 02271- 89 651
E-Mail: christina.conen@bergheim.de


Fachauskunft erteilt:
Jugend & Bildung
Hilke Huge
Telefon: 02271- 89 364
E-Mail: hilke.huge@bergheim.de

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