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Jahresabfallbericht 2012 für die Kreisstadt

Die Verwaltung hat die statistischen Daten über das Abfallaufkommen in Bergheim für 2012
veröffentlicht. Die Zahlen und Fakten in Kurzerläuterung:
Das Hausmüllaufkommen im Jahre 2012 betrug 12.584 t (Vorjahr 13.016 t), dies entspricht
203 kg/Ew (Vorjahr 210 kg/Ew). Das Sperrmüllaufkommen betrug 2.794 t (Vorjahr 2.764 t),
dies sind 45,1 kg/Ew (Vorjahr 44,5 kg).
Der statistisch erfasste „Wilde Müll" betrug in 2012 insgesamt 52,27 t (Vorjahr 98,44 t).
Durch Sonderaktionen der städtischen Betriebshöfe und durch Sammelaktionen von Vereinen,
Gruppen, Schulen u. a. wurden auch in 2012 wieder Müllmengen zusammen getragen. Zum
achten Mal in Folge fanden am 19.ten und 20.ten April für die Schulen und am 21.ten April
für die Ortsteile die „Aktionstage Saubere Stadt" statt.
Das Sammelergebnis bei den von den Stadtwerken durchgeführten sechs Grünabfuhren im
Stadtgebiet betrug in 2012 634 t (Vorjahr 701 t). Das Aufkommen ist damit kontinuierlich
rückläufig. Dies ist auf die Zunahme der Nutzung der Biotonne und auf den anhaltenden
Trend zum Umtausch auf das größte Biogefäß zurück zuführen. Die Biotonne wurde auf
freiwilliger Basis weiter geführt. Zum Jahresende 2012 nutzten die Bürger im Stadtgebiet
13.108 (Vorjahr 12.844) Biogefäße. Das Bio-Abfallaufkommen betrug 7.529 t (Vorjahr
7.326 t), 203 t mehr als im Vorjahr. Für die Biotonne wird keine separate Gebühr erhoben.
Die Summe von Grün- und Bioabfällen betrug 8.163 t (Vorjahr 8.027 t), das sind 132 kg /
EW/Jahr (Vorjahr 129 kg/EW).
Die Kreisstadt fördert die Kompostierung auf dem eigenen Grundstück. Der
Gebührenabschlag für die Restmülltonne bei vollständiger und ordnungsgemäßer
Eigenkompostierung (ohne Nutzung einer Biotonne) wurde auf Antrag auch 2012 an die
Grundstückseigentümer gewährt. Von dieser Möglichkeit haben bisher 661 (Vorjahr 670)
Grundstückseigentümer/Innen im Stadtgebiet Gebrauch gemacht. Bei stich proben weiser
Überprüfung in den einzelnen Stadtteilen wurden vor Ort auch Verstöße festgestellt. In diesen
Fällen wurde der Gebührenabschlag aufgehoben.
Die Schadstoffsammlungen haben 2012 ein Gesamtergebnis von 85 t (Vorjahr 79 t) erbracht.
Der Anteil der Schadstoffsammelstelle bei den Stadtwerken Bergheim GmbH lag bei 63 t
(Vorjahr 67 t). Die mobilen Sammlungen, die 6 x jährlich im Stadtgebiet erfolgten, erbrachten
ein Sammelergebnis von 22 t Schadstoffe (Vorjahr 12 t).
Haushaltsgroßgeräte (weiße Ware), Fernseher und Monitore werden nach telefonischer
Anmeldung bei den Stadtwerken Bergheim GmbH separat abgeholt und entsorgt. In 2012
waren es 2.779 (Vorjahr 3.623) Haushaltsgroßgeräte und 5.019 Stück ( Vorjahr 5.736)
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Bildschirmgeräte, die zur Übergabestelle des Rhein-Erft-Kreises, nach Kerpen-Manheim
„Haus Forst", gebracht wurden. Hier setzt sich der Trend des voran gegangenen Jahres hin zu
den Flachbildschirmen fort. Sonstige Elektrogeräte (ohne Glas oder Batterien) aus
Haushalten können Bürgerinnen und Bürger der Kreisstadt bei der Sammelstelle auf dem
Gelände der Stadtwerke Bergheim GmbH, montags bis freitags von 9.00 bis 13.00 Uhr,
mittwochs von 14.00 bis 18.00 Uhr und samstags von 10.00 bis 12.00 Uhr abgeben.
Die Ergebnisse bei den wieder verwertbaren Stoffen Papier/Pappe beliefen sich in 2012 auf
4.770 t (Vorjahr 4.931 t), bei Glas auf 1.292 t (Vorjahr 1.379 t). Damit betrug das jährliche
Aufkommen pro Kopf der Bevölkerung bei Papier/Pappe 76,6 kg (Vorjahr 79,5 kg) und bei
Glas 20,8 kg (Vorjahr 22,2 kg). Die Zunahme der Papiermenge ist besonders hervor zu heben,
da mit den Erlösen aus der Altpapierverwertung die Gesamtkosten der Abfallentsorgung
teilweise gedeckt werden können, so dass die Gesamtkosten nicht weiter gestiegen sind.
Die von der Firma ALBA durchgeführte Leichtstoffabfuhr (gelbe Tonne/gelber Sack)
erbrachte ein Ergebnis von 2.199 t (Vorjahr 2.125 t), dies sind 35,5 kg (34,2 kg/EW).
Die Zunahme gegenüber dem Vorjahr kann auf Veränderungen beim Kauf- und
Sortierverhalten oder geringer Befüllungskontrolle zurück zu führen sein. Die Bürgerinnen
und Bürger werden gebeten, nur restentleerte Verkaufsverpackungen und keinen Hausmüll,
kein Papier und kein Glas in die gelben Tonnen zu füllen. Nur so ist eine hohe
Wiederverwertungsquote möglich.
Abfallberatung in 2012
Die Abfallberatung der Kreisstadt Bergheim hatte im Jahr 2012 7.112 Bürgerkontakte. 6.432
Personen ließen sich telefonisch beraten; 680 Schüler und Bürger wurden persönlich erreicht.
Arbeitsschwerpunkte waren die Bereitstellung von Informationen zum
Abfallentsorgungssystem mit Abfallkalendererstellung, Bearbeitung von Anfragen und
Beschwerden, Einhaltung der Vorgaben der Abfallentsorgungssatzung, Verbesserung der
Abfalltrennung in Großwohnanlagen, die Organisation und Durchführung der Aktionstage
„Saubere Stadt", Abfallvermeidung und -trennung in Bergheimer Schulen und Kindergärten,
Betreuung und Schulung der ehrenamtlichen Abfallberater.
Ein neuer Arbeitsschwerpunkt war die Bearbeitung von Fragen, die im Zusammenhang mit
einer Anordnung der BG Berufgenossenschaft und Verkehrswirtschaft standen, die das
rückwärtige Anfahren mit dem Abfallsammelfahrzeug von bestimmten Stichwegen im
Stadtgebiet untersagen.
Im Rahmen der Pressearbeit wurden 14 Pressemitteilungen zu aktuellen Themen
herausgegeben.
Informationen rund um das Thema Abfall, der Abfalljahresbericht 2012 sowie die
Abfallkalender mit Abfallkalendertext sind im Internet unter www.bergheim.de, Schaltfläche
Umwelt und Verkehr, Abfall und Stadtreinigung, nachzulesen.

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