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"The Right to eRead"

Die europaweite Kampagne "The Right to eRead" soll sowohl Bibliotheksnutzerinnen und -nutzer als auch Entscheidungsträger und -trägerinnen in Politik und Verwaltung auf diese Problematik aufmerksam machen. Ins Leben gerufen wurde dieInitiative von EBLIDA, dem Europäischen Verband der Bibliotheks-, Dokumentations- und Informationsverbände. Der Deutsche Bibliotheksverband e.V. koordiniert ihre Durchführung in Deutschland unter dem Titel "E-Medien in der Bibliothek - mein gutes Recht!".
Auch in der Stadtbibliothek Bergheim kann die zugehörige Petition ausgefüllt werden. Weitere Informationen finden Interessierte Leser direkt vor Ort oder im Internet auf den Seiten des dbv unter http://www.bibliotheksverband.de/dbv/kampagnen/e-medien-in-der-bibliothek.html.
Bibliotheken dringen in Bezug auf E-Books und Elektronische Medien auf eine Ausweitung des Erschöpfungsgrundsatzes und des Verbreitungsrechtes im Urheberecht, auf die entsprechende Ausweitung der Bibliothekstantieme auf elektronische Medien und die Anpassung des Mehrwertsteuersatzes von E-Books an die reduzierte Mehrwertsteuer für gedruckte Bücher. Hintergrund dieser Forderung ist die Weigerung einiger, unter anderem auch großer Verlage, Öffentlichen Bibliotheken die Entleihung von E-Books zu ermöglichen.
Der Vorsitzende des Deutschen Bibliothekverbandes Dr. Frank Simon-Ritz fordert deshalb: „Die Regelungen für den Verleih von physischen Werkstücken bzw. Büchern müssen auch für nicht-körperliche Werke gelten." Im Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv) sind ca. 2.100 Bibliotheken aller Sparten und Größenklassen Deutschlands zusammengeschlossen. Der gemeinnützige Verein dient seit 65 Jahren der Förderung des Bibliothekswesens und der Kooperation aller Bibliotheken. Zu den Aufgaben des dbv gehören auch die Förderung des Buches und des Lesens als unentbehrliche Grundlage für Wissenschaft und Information sowie die Förderung des Einsatzes zeitgemäßer Informationstechnologien.

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