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Bundestagsabgeordneter Dr. Georg Kippels im Rathaus der Kreisstadt Bergheim

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Zu einem Informations- und Meinungsaustausch trafen sich Bürgermeisterin Maria Pfordt und Bundestagsabgeordneter Dr. Georg Kippels im Bergheimer Rathaus.
Breiten Raum nahm der für die Kreisstadt Bergheim und die Stadt Bedburg angestrebte S-Bahn-Anschluss ein. Dieser soll bis 2020 realisiert sein. Bürgermeisterin Maria Pfordt: „Die S-Bahn ist eminent wichtig für die Entwicklung des Wirtschaftsstandortes Bergheim und auch um junge Familien in die Kreisstadt zu holen." Vereinbart wurde, dass die an diesem Projekt beteiligten Akteure ein gemeinsames Positionspapier erarbeiten. Ziel muss es sein, mit der Erftbahn als S-Bahn in den Bundesverkehrswegeplan 2015 aufgenommen zu werden. Dafür wird sich Herr Dr. Kippels in Berlin einsetzen.
Die Bedeutung des Maria-Hilf-Krankenhauses (MHK) als Akut-Klinik im Herzen der Kreisstadt bildete einen weiteren Schwerpunkt des Gesprächs. Durch den Neubau einer ambulanten/teilstationären Psychiatrieabteilung erhält das MHK demnächst ein weiteres Standbein. Bürgermeisterin Maria Pfordt „Die Menschen leben immer länger und sollen solange wie möglich in ihrem gewohnten Umfeld bleiben können - auch deshalb brauchen wir das MHK im Stadtzentrum."
Die aus der Unterbringung der Flüchtlinge resultierenden finanziellen Probleme für den städtischen Haushalt wurden ebenfalls diskutiert. Für die mittlerweile 230 Flüchtlinge wird die Kreisstadt Bergheim in diesem Jahr insbesondere für den Lebensunterhalt und die Krankenhilfe ca. 1,76 Mio. € aufwenden. Erstattet werden ihr vom Land aber nur 0,37 Mio. €. Dazu Bürgermeisterin Maria Pfordt: „Mit dieser finanziellen Belastung sind die Kommunen eindeutig überfordert. Bund und Länder stehen hier in der Pflicht, uns stärker unter die Arme zu greifen."
Einigkeit bestand zwischen Bundestagsabgeordneten Dr. Kippels und Bürgermeisterin Pfordt darüber, dass nach über zehnjähriger Planung endlich die Trasse für die Umgehung des Stadtteils Rheidt-Hüchelhoven festgelegt werden muss. Solange nicht feststeht, ob die neue B 477 im Norden oder im Süden um den Ort herum führt, ist keine Entwicklung im Doppelort möglich.
Dr. Kippels wies darauf hin, dass hier möglichst rasch die notwendigen Rahmenbedingungen und Planfeststellungen getroffen werden müssten, damit er sich im Bundesverkehrsministerium dafür einsetzen kann, dass dieses Straßenbau- Projekt in den Bundesverkehrswegeplan 2015 aufgenommen wird.

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