Keyvisual background

Posts vom Bürgermeister zum Coronavirus

Bitte geben Sie hier Ihren Text ein!

Alle Beiträge finden Sie auch auf unserer Facebook-Seite.

08.07.2021 neue Coronaschutzverordnung

Ab morgen gilt eine neue Coronaschutzverordnung in Kreisen mit Inzidenz bis 10… also auch bei uns!
Erlaubt ist alles, was auch schon bei einer Inzidenz über 10, 35 und 50 erlaubt ist. Außerdem gilt bei einer Inzidenz unter 10 (Inzidenzstufe 0) Folgendes:
Kontaktbeschränkungen: Gibt es keine mehr. Mindestabstände werden nur empfohlen.
Maskenpflicht: Sie besteht nur noch im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr samt Taxen und Schülerbeförderung, im Einzelhandel sowie in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen.
Beschäftigte mit einem besonders nahen Kundenkontakt (auch Servicekräfte in der Gastronomie) müssen weiterhin eine Maske tragen oder einen Negativtest nachweisen können.
Außerschulische Bildung: Kontaktdaten müssen erhoben werden, ansonsten gibt es keine Beschränkungen.
Kinder- und Jugendarbeit: Bei Ferienfreizeiten gibt es eine einmalige Testpflicht zu Beginn des Angebots, bei Kinder- und Jugendreisen zu Anfang und Ende des Angebots. Ansonsten gibt es keine Einschränkungen mehr.
Kultur: Bei Veranstaltungen (z.B. Theater, Kino, Konzert) ist wahlweise ein Test oder Sitzplan nach Schachbrettmuster erforderlich, sonst gibt es keine Beschränkungen. Ab 5.000 Zuschauern sind ein Test und Hygienekonzept erforderlich. Der Besuch von Museen usw. ist ohne Einschränkungen (auch ohne Maske) möglich. Musikfestivals etc. sind schon vor dem 27. August zulässig.
Sport: Sportausübung ist ohne Beschränkungen möglich.
Freizeit: Es gibt keine Beschränkungen. Die Kontaktnachverfolgung ist aufgehoben, wenn auch landesweit die Inzidenz höchstens 10 ist (Doppel-Inzidenzstufe 0).
Betrieb von Clubs und Diskotheken in Innenbereichen ist mit Konzept, Kontaktnachverfolgung und Test erlaubt.
Einkaufen: Wegfall der flächenmäßigen Begrenzungen, wenn auch landesweit die Inzidenz höchstens 10 ist (Doppel-Inzidenzstufe 0). Die Maskenpflicht bleibt bestehen.
Messen und Märkte: Es gibt keine Beschränkungen, wenn auch landesweit die Inzidenz höchstens 10 ist (Doppel-Inzidenzstufe 0).
Tagungen und Kongresse: Es gibt keine Beschränkungen.
Private Veranstaltungen (ohne Partys): Bei mehr als 50 Teilnehmenden besteht eine Testpflicht, dann gibt es keine Beschränkungen. Ohne Test müssen Mindestabstände und Maskenpflicht weiter beachtet werden, es sei denn, man ist geimpft oder genesen.
Partys: Bei mehr als 50 Teilnehmenden besteht eine Testpflicht, dann gibt es keine Beschränkungen.
Große Festveranstaltungen: Sie sind mit Test erlaubt, wenn auch landesweit die Inzidenz höchstens 10 ist (Doppel-Inzidenzstufe 0).
Gastronomie: Es gibt keine Einschränkungen, solange es Abstände oder Abtrennungen zwischen den Tischen gibt.
Beherbergung und Tourismus: Die Kontaktnachverfolgung bleibt bestehen. Tests sind nur noch bei Gästen aus Gebieten mit einer Inzidenz über 10 erforderlich.

02.07.2021 Nach Wechselunterricht, Homeschooling und natürlich auch Klausuren Sommerferien

Heute heißt es nicht nur „Hoch die Hände Wochenende!“… heute heißt es „Hoch die Hände Schuljahresende!“ Und was für ein Schuljahr����. Die letzten Wochen waren ein einziger Countdown für alle Kinder und Jugendlichen und nun ist es endlich geschafft! Die Sommerferien in NRW stehen vor der Tür. Nach Wechselunterricht, Homeschooling und natürlich auch Klausuren und Tests habt ihr es euch wirklich mehr als verdient! Genießt eure Sommerferien und eure Auszeit, ob bei einer Urlaubsreise oder hier in Bergheim bei unterschiedlichen Ferienangeboten. Apropos Sommerferienangebote in Bergheim… Eine Übersicht hierzu findet ihr auf der städtischen Homepage unter https://www.bergheim.de/ferien----freizeitangebote.aspx

01.07.2021 Mehr Normalität

In genau acht Tagen, am 09.07., kommt noch mehr Normalität, Sommer und Kultur zurück nach Bergheim. Denn dann startet der Kultursommer 2021 in der Bergheimer City und bietet euch bis zum 08.08.2021 ein abwechslungsreiches Programm aus Musik und Kultur. Wie im letzten Jahr verwandelt Veranstalter Uwe Schnorrenberg mit seinem Team den Außenbereich der MEDIO.LOUNGE in einen Eventbiergarten. Es warten zahlreiche etablierte und talentierte Künstler auf uns, wie Jolina Carl oder Raphael Loopro Monsanto. Worauf ich mich auch sehr freue, ist die neue Veranstaltungsreihe Music Row Sessions – Singer/Songwriter-Konzerte. Denn dort könnt ihr neue talentierte Musiker entdecken, die uns ihre ganz eigene Geschichte erzählen. Ich möchte mich bei dem Veranstalter Uwe Schnorrenberg, DJ Raphael, bei allen Mitveranstaltern wie der Stadtbibliothek Bergheim, dem Museum Bergheimat oder der Bergheimer Torwache sowie bei dem Hauptsponsor Westenergie und den Sponsoren Kreissparkasse Köln, Volksbank Erft e.G. und Reifen Center Heberer bedanken. Auch für die Unterstützung mit Technik und Ausstattung durch das Pflanzencenter Stassen, Möbel Hausmann, Elektro Karaschinski sowie Expert Bergheim und Regio TV Rhein &Erft möchte ich Danke sagen. Denn nur durch diese unkomplizierte Zusammenarbeit ist es uns möglich, die kräftezehrende Zeit des letzten Lockdowns hinter uns zu lassen und gemeinsam mit den Künstlern dieses bunte Sommerprogramm für euch in Bergheim auf die Beine zu stellen. Natürlich wird für eure Sicherheit mit einem angepassten Hygienekonzept gesorgt. Daher dran denken! Früh genug die Karten sichern unter www.eventim.de , Stichwort Medio Lounge oder vor Ort in der Medio Lounge! Ich wünsche allen eine tolle Zeit beim Kultursommer 2021.

28.06.2021 Inzidenz bei 1,6

Yeah…vor 4 Jahren wurde ich Bürgermeister unserer Kreisstadt Bergheim. Ich sag euch was: es ist eine große Ehre und pure Freude Bürgermeister dieser tollen Stadt zu sein. Es gibt Tage, da ärgere ich mich, es gibt Tage, da ärgert Ihr euch. Manches gefällt mir nicht, manches gefällt euch nicht. Alles ganz normal…. egal ob in echt oder hier auf Facebook. Ach so… ich bin weder im Wahlkampf noch will ich sonst irgendwas von euch! Mir war gerade danach… übrigens, zu unser aller Freude liegt unsere Inzidenz heute bei 1,6!

22.06.2021 Elternbeiträge

Flexibilität – In meinen Augen sollte das das Wort des Jahres werden. Denn das letzte Jahr wurde uns allen genau das immer und immer wieder abverlangt und wird es immer noch. Die Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder auch die OGS konnten nicht wie gewohnt arbeiten und natürlich stellte sich dann auch schnell die Frage: Was ist mit den Elternbeiträgen? Viele von euch wissen bereits Bescheid, bis zur abschließenden Festlegung der entsprechenden Monate durch die Landesregierung haben wir als Stadt zunächst für die Monate Mai und Juni keine Elternbeiträge erhoben. Nach erneuten Verhandlungen zur pandemiebedingten Erstattung der Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung in Kita und Kindertagespflege und der Offenen Ganztagsschule steht nun fest: Das Land NRW wird sich beginnend ab dem Monat Februar (zur Erinnerung: der Monat Januar war bereits beitragsfrei und fällt daher aus dieser neuen Regelung raus) für 2,5 Monate an den Kosten beteiligen. Wir werden uns dieser Regelung natürlich anschließen.
Was bedeutet das für euch? In der nun getroffenen Einigung ist die volle Erstattung der Elternbeiträge für den Monat Februar 2021 vorgesehen. Ebenso die Erstattung von 50 Prozent der Elternbeiträge für die Monate März bis einschließlich Mai 2021.
Die beiden von uns vorsorglich nicht erhobenen Monate Mai und Juni 2021 werden daher mit den Monaten Februar (volle Erstattung) sowie März und Mai (jeweils hälftige Erstattung) verrechnet. Es verbleibt damit noch ausstehend die nachträglich hälftige Erstattung für den Monat April 2021. Diese Erstattung wird kurzfristig in den kommenden Wochen erfolgen, eine gesonderte Antragstellung eurerseits ist hierfür nicht notwendig.
Ab dem Monat Juli 2021 werden die Elternbeiträge wieder regulär erhoben.
Puh… ich hoffe, ich konnte euch hiermit ein bisschen Licht ins Dunkel bringen.

11.06.2021 Inzidenz unter 35 

Die Inzidenz bei uns in Bergheim und im Rhein Erft Kreis liegt zu unser aller Freude 5 Tage in Folge unter 35, somit gelten ab morgen (Samstag) die Vorschriften der Stufe 1!
Da kommt man bei den neuerlichen Lockerungen manchmal gar nicht hinterher, was nun wieder möglich ist und was nicht. Umfassende Infos bekommt Ihr unter www.bergheim.de.
Auch ich muss mittlerweile immer mal nachschauen, wer, wie, wo, was darf… dafür nutze ich u.a. die kostenlose „Darf ich das?“- App, da könnt Ihr alles ohne Registrierung nachschauen und auch gezielt nach euren konkreten Themen suchen. Auch hilfreich, wenn man in einen anderen Kreis oder Bundesland fährt und sich fragt, was gilt denn gerade dort.
Ich darf euch jetzt ein wunderschönes Wochenende wünschen… und bitte bloß nicht zu leichtsinnig werden!

05.06.2021 Heute impfen lassen

HEUTE IMPFEN lassen… wir bieten in Kooperation mit dem Kreisgesundheitsamt - solange der Vorrat reicht - die Möglichkeit, dass ihr euch bis heute Nachmittag auf dem Parkplatz des Lukas-Podolski-Sportparks in Bergheim-Zieverich mit der 1x-Impfung von Johnson & Johnson gegen COVID- 19 impfen lassen könnt. Bitte unbedingt beachten: Es muss ein Identitätsausweis sowie der Impfausweis mitgebracht werden!
Jetzt fragt ihr euch sicher, wie das? Möglich wird diese Impfaktion dadurch, dass der Rhein-Erft-Kreis vom Land NRW Impfdosen erhalten hat, die ursprünglich ausschließlich für Obdachlose oder Sammelunterkünfte bestimmt waren und nicht vollständig verbraucht wurden. Restbestände stehen nun der Kreisstadt Bergheim für diese mobile Impfaktion im Stadtgebiet zur Verfügung. Grundsätzlich sind diese Impfdosen für ausgewählte Stadtteile bestimmt, um dort möglichst viele Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, beengtem Wohnraum oder Sprachbarrieren impfen zu können.
Ab sofort können die noch verfügbaren restlichen Impfdosen auch weiteren Bergheimerinnen und Bergheimern angeboten und freigegeben werden - deshalb auch leider adhoc und so kurzfristig. Das Impfangebot ist freigegeben für alle Personen ab 18 Jahren, die sich kurzfristig vor Ort einfinden. Wie gesagt, nur solange der Vorrat reicht. Vor der Impfung findet selbstverständlich eine ärztliche Aufklärung statt.
Ich bitte euch, das Angebot gerne in Anspruch zu nehmen, auch wenn Ihr euch möglicherweise in eine lange Schlange stellen müsst. Wie lange die heutige mobile Impfaktion dauert, kann ich nicht mit Gewissheit sagen, das hängt davon ab, wieviele Bergheimer*innen das Angebot annehmen. Kommt einfach vorbei!
Denn umso mehr Menschen sich impfen lassen, desto effektiver tragen wir alle dazu bei, die Pandemie weiter zu bekämpfen!
Zum Schluss möchte ich noch ein ganz herzliches Dankeschön aussprechen. Für die Vorbereitung und Durchführung dieser Impfaktion blieben nur wenige Tage Zeit. Flyer wurden gedruckt und persönlich eingeworfen, es gab zahlreiche Abstimmungen über den geeigneten Ort der Impfstation und mein Team ist, ungeachtet der freien Tage praktisch rund um die Uhr im Einsatz. Mein Dank gilt allen Beteiligten, Helferinnen und Helfern, die fleißig mit anpacken und dem Rhein-Erft-Kreis für die Möglichkeit, den Bürgerinnen und Bürgern ein solches Impfangebot überhaupt machen zu können.

01.06.2021 Regelungen der Inzidenzstufe 2 gelten ab 03.06.2021

Geht es euch auch so…? Es liegt was in der Luft und passt ganz wunderbar zu dem tollen Wetter da draußen: Aufbruch. Wachstum. Zuversicht. Freude. So erging es mir jedenfalls heute bei einem Rundgang durch unsere Bergheimer Fußgängerzone. Auf dem Weg zu unseren Einzelhändlern und Gastronomen sah ich überall Grün, alles blüht und wächst. Unsere Blühwiese vor dem Rathaus, die Beete in der Fußgängerzone und dazu die Sonne, die uns endlich erwärmt. Und das hat so sehr zu der Stimmung gepasst, die ich wahrgenommen habe. Lachende Menschen in der Innenstadt, geöffnete Ladenlokale, Gastronomen, die ihre Tische und Stühle rausstellen, dekorieren, sich freuen und voller Hoffnung und Zuversicht sind, selbst nach dieser ewig langen Durststrecke. Dafür haben sie alle meine größte Bewunderung. Mit so viel Liebe zum Detail sind sie dabei, bereiten sich auf ihre Gäste und Kunden vor. Auf uns! Also, unterstützt euren Einzelhandel und die Gastronomie vor eurer Haustür, genießt das Wetter und seid trotzdem vorsichtig. Damit wir alle lange – und hoffentlich dauerhaft – etwas von den wiedergewonnenen Freuden und Freiheiten haben.
Apropos Freiheiten… die Regelungen der Inzidenstufe 2 gelten ab Donnerstag, 03.06.!!! Bitte bleibt aufmerksam!
Hier ein paar tolle Impressionen - ein kleiner Ausschnitt der für ganz Bergheim steht:

31.05.2021 Inzidenz stabil unter 50

Inzidenz in Bergheim und im Rhein Erft Kreis weiterhin stabil unter 50! Wenn es in den nächsten Tagen so bleibt, wird der Rhein Erft Kreis im Laufe der Woche in die Stufe 2 eingestuft. Was das dann konkret bedeutet, könnt Ihr meinem Post von letzten Donnerstag entnehmen��������‍♂️

26.05.2021 3 Stufen Modell

AKTUELLE NEWS - - - Ab 28.05. sieht die Coronaschutzverordnung ein 3-Stufenmodell vor. Dies gibt uns eine gute Planungssicherheit in allen Bereichen - jeweils in Abhängigkeit der Inzidenz. Achja... es ist lang, sieht aber schlimmer aus, als es ist. Hier die konkreten 3 Stufen mit den darin enthaltenen Maßnahmen in den einzelnen Lebensbereichen:
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
••• Stufe 3 - Inzidenz 100 bis 50,1 (gilt zur Zeit im Rhein Erft Kreis):
• Kontaktbeschränkungen:
Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung erlaubt für Angehörige aus zwei Haushalten
• Außerschulische Bildung:
Präsenzunterricht ohne Begrenzung nach Personen oder Inhalten, innen mit Test
Musikunterricht mit Gesang/Blasinstrumenten, innen mit 5 Personen
• Kinder-/ Jugendarbeit:
Gruppenangebote innen 10, außen 20 junge Menschen ohne Altersbegrenzung mit Test
Ferienangebote und Ferienreisen mit Test
• Kultur:
Veranstaltungen außen mit bis zu 500 Personen (Sitzplan) und Test, Sitzordnung nach Schachtbrettmuster
Konzerte innen, Theater, Oper, Kinos mit bis zu 250 Personen (Sitzplan) und Test, Sitzordnung nach Schachtbrettmuster
nicht-berufsmäßiger Probenbetrieb außen ohne Personenbegrenzung, innen mit 20 Personen, Test, ohne Gesang/Blasinstrumente
• Sport:
Kontaktfreier Außensport auf und außerhalb von Sportanlagen mit bis zu 25 Personen
Freibäder für Sportausübung (keine Liegewiesen) mit Test
Außen bis zu 500 Zuschauer mit Test, Sitzplan, ohne prozentuale Kapazitätsbegrenzung
• Freizeit:
Öffnung kleinerer Außen-Einrichtungen: Minigolf, Kletterpark, Hochseilgarten mit Test
Freibäder für Sportbetrieb mit Test
Ausflugsfahrten mit Schiffen usw. mit den Außenbereichen und Test
• Einzelhandel, der nicht Grundversorgung ist:
Wegfall click & meet, ohne Test, Kundenbegrenzung auf 1 Person pro 20 qm
• Messen/ Märkte:
Messen und Ausstellungen mit Personenbegrenzung und Hygienekonzept
• Tagungen/ Kongresse:
-
• Private Veranstaltungen (ohne Partys):
-
• Partys:
-
• Große Festveranstaltungen:
-
• Gastronomie:
Öffnung Außengastronomie mit Test und Platzpflicht
Wegfall Umkreis- Verzehrverbot
• Beherbergung/ Tourismus:
„Autarke“ Übernachtungen (Ferienwohnungen, Camping, Wohnmobile) mit Test
Öffnung von Hotels ohne Kapazitätsbegrenzung auch für private Übernachtungen mit Frühstück, aber ohne weitere Innengastronomie; mit Test
Busreisen mit Test und Kapazitätsbegrenzung (60 Prozent), falls nicht ausschließlich Geimpfte/Genesene teilnehmen oder alle Masken tragen
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
••• Stufe 2 - Inzidenz 50 bis 35,1:
• Kontaktbeschränkungen:
Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung erlaubt für Angehörige aus drei Haushalten; außerdem für zehn Personen mit Test aus beliebigen Haushalten
• Außerschulische Bildung:
Präsenzunterricht mit Test ohne Mindestabstände bei festen Sitzplätzen mit Sitzplan
Musikunterricht mit Gesang/Blasinstrumenten innen mit 10 Personen mit Test
• Kinder-/ Jugendarbeit:
Gruppenangebote innen 20, außen 30 junge Menschen ohne Altersbegrenzung mit Test
auch innen ohne Maske
• Kultur:
Konzerte innen, Theater, Oper, Kinos mit bis zu 500 Personen (Sitzplan) und Test, Sitzordnung nach Schachtbrettmuster
nicht-berufsmäßiger Probenbetrieb innen mit 20 Personen, Test, mit Gesang/Blasinstrumenten
Museen usw. ohne Termin
• Sport:
Außen Kontaktsport mit bis zu 25 Personen, kontaktfreier Sport ohne Personenbegrenzung
Innen (einschl. Fitnessstudios) kontaktfreier Sport ohne Personenbegrenzung, Kontaktsport mit bis zu 12 Personen, jeweils mit Kontaktverfolgung und Test
Außen bis zu 1.000 Zuschauer, max. 33 Prozent der Kapazität, ohne Test, innen bis zu 500 Zuschauer mit Test und Sitzordnung nach Schachbrettmuster jeweils mit Sitzplan
• Freizeit:
Öffnung aller Bäder, Saunen usw. und Indoorspielplätze mit Test und Personenbegrenzung
wenn Landesinzidenz ebenfalls ≤ 50: Freizeitparks und Spielbanken mit Test und Personenbegrenzung
wenn Landesinzidenz ebenfalls ≤ 50: Ausflugsfahrten mit Schiffen, Kutschen, historischen Eisenbahnen und ähnlichen Einrichtungen mit Test
• Einzelhandel, der nicht Grundversorgung ist:
Reduzierung der Kundenbegrenzung auf eine Person pro 10 qm
• Messen/ Märkte:
Jahr- und Spezialmärkte mit Personenbegrenzung, mit Test auch Kirmeselemente zulässig
• Tagungen/ Kongresse:
außen und innen bis zu 500 Teilnehmer mit Test
• Private Veranstaltungen (ohne Partys):
außen bis zu 100,
innen bis zu 50 Gäste mit Test
• Partys:
-
• Große Festveranstaltungen:
-
• Gastronomie:
Außengastronomie ohne Test
Öffnung von Innengastronomie mit Test und Platzpflicht
Öffnung von Kantinen (für Betriebsangehörige ohne Test)
• Beherbergung/ Tourismus:
volle gastronomische Versorgung für private Gäste
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
••• Stufe 1 - Inzidenz ≤ 35:
• Kontaktbeschränkungen:
Treffen im öffentlichen Raum sind ohne Begrenzung erlaubt für Angehörige aus fünf Haushalten;
außerdem für 100 Personen mit Test aus beliebigen Haushalten
• Außerschulische Bildung:
ohne Maske am festen Sitzplatz
wenn Landesinzidenz ebenfalls ≤ 35: auch innen ohne Test
• Kinder-/ Jugendarbeit:
Gruppenangebote innen 30, außen 50 junge Menschen ohne Altersbegrenzung ohne Test
• Kultur:
Veranstaltungen außen und innen, Theater, Oper, Kinos mit bis zu 1.000 Personen (Sitzplan) und Test, Sitzordnung nach Schachtbrettmuster
nicht-berufsmäßiger Probenbetrieb innen mit 30 bzw. 50 Personen, mit Test, mit Gesang / Blasinstrumenten
ab 01.09.: Musikfestivals mit bis zu 1.000 Zuschauern mit Test und genehmigtem Konzept
• Sport:
Außen und innen Kontaktsport mit bis zu 100 Personen mit Test
Außen über 1.000 Zuschauer, max. 33 Prozent der Kapazität, innen bis zu 1.000 Zuschauer mit Test, max. 33 Prozent der Kapazität, jeweils mit Sitzplan, Sitzordnung nach Schachtbrettmuster
wenn Landesinzidenz ebenfalls ≤ 35: Innensport ohne Test
ab 01.09.: Sportfeste ohne Personenbegren-zung mit genehmigtem Konzept mit Test
• Freizeit:
Freibäder ohne Test
Bordelle usw. mit Test
Clubs und Diskotheken mit Außenbereichen bis zu 100 Personen mit Test
ab 01.09.: wenn Landesinzidenz ebenfalls ≤ 35:
Clubs und Diskotheken auch Innenbereich und ohne Personenbegrenzung mit Test und genehmigtem Konzept
• Einzelhandel, der nicht Grundversorgung ist:
Wegfall Sonderregel für über 800 qm große Geschäfte
• Messen/ Märkte:
ab 01.09.: auch Jahr- und Spezialmärkte mit Kirmeselementen ohne Test
• Tagungen/ Kongresse:
außen und innen bis zu 1.000 Personen mit Test
• Private Veranstaltungen (ohne Partys):
außen bis zu 250 Gäste ohne Test, innen bis zu 100 Gäste mit Test
• Partys:
außen bis zu 100, innen bis zu 50 Gäste jeweils mit Test ohne Abstand
• Große Festveranstaltungen:
ab 01.09.: Volksfeste, Schützenfeste, Stadtfeste usw. bis zu 1.000 Besucher mit genehmigtem Konzept; wenn Landesinzidenz ebenfalls ≤ 35: ohne Besucherbegrenzung
• Gastronomie:
wenn Landesinzidenz ebenfalls ≤ 35: auch Innengastronomie ohne Test
• Beherbergung/ Tourismus:
Busreisen ohne Kapazitätsbegrenzung, wenn alle Teilnehmer aus Regionen mit Inzidenz unter 35 kommen
*Hinweis: Genesene (Immunisierte) und Geimpfte stehen negativ getesteten Getesteten gleich

26.05.2021 Kindertagesbetreuung kehrt in Regelbetrieb zurück

AKTUELLE NEWS - - - Ab dem 7. Juni kehrt die Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen landesweit in den Regelbetrieb zurück. Dann haben alle Kinder einen uneingeschränkten Betreuungsanspruch im vertraglich vereinbarten Betreuungsumfang, pädagogische Konzepte können vollumfänglich umgesetzt werden. Die verbindliche Gruppentrennung wird aufgehoben. Es gelten weiterhin die Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen der Coronabetreuungsverordnung.
Der Schritt zurück zum Regelbetrieb wird weiter von einem umfangreichen Testangebot begleitet. Das freiwillige Testangebot für Kinder und Beschäftigte sowie Kindertagesbetreuungspersonen wird fortgesetzt. Allen Kindern und Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung sowie den Kindertagespflegepersonen werden landesseitig weiterhin pro Woche jeweils zwei Tests zur Verfügung gestellt. Kurzfristig erhalten alle Einrichtungen und Kindertagespflegepersonen die kindgerechteren „Lolli“-Tests zur Eigenanwendung durch die Eltern.

25.05.2021 Jetzt steht´s fest

Jetzt steht’s fest… die anhaltend rückläufige Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Erft-Kreis macht weitere Öffnungsschritte ab Donnerstag, dem 27. Mai, möglich! Die "Notbremse" des Bundes greift ab dann nicht mehr.
Damit fällt im Kreisgebiet die bisherige nächtliche Ausgangsbeschränkung weg.
Des Weiteren gilt:
Treffen im öffentlichen Raum: Eigener Haushalt + 1 Person oder 5 Personen aus 2 Haushalten (Kinder bis 14, Geimpfte oder Genesene zählen dabei nicht mit)
Einzelhandel darf ohne Termin öffnen (falls nicht Grundversorgung, dann mit negativem Test -maximal 48 Stunden alt - oder Genesene, Geimpfte)
Konzerte, Aufführungen im Freien möglich (mit negativem Test – maximal 48 Stunden alt - oder Genesene, Geimpfte)
Kontaktfreier Sport im Freien mit bis zu 20 Personen
Freibäder für Sport, Minigolf usw. dürfen öffnen (mit negativem Test – maximal 48 Stunden alt - oder Genesene, Geimpfte)
Außengastronomie darf öffnen (mit negativem Test – maximal 48 Stunden alt - oder Genesene, Geimpfte)
Ferienwohnungen und Hotels können öffnen (z.T. mit beschränkter Kapazität, Tests usw.)
Neben Frisör, Fußpflege nun weitere körpernahe Dienstleistungen (z.B. Massagen) mit Maske oder Test möglich

24.05.2021 Weiterhin positive Entwicklung

Weiterhin eine positive Entwicklung der Inzidenz in Bergheim!
Zur Erklärung, ab wann die Regelungen für die Lockerungen bei Inzidenz unter 100 gelten:
Der Wert muss an 5 aufeinanderfolgenden Werktagen konstant im gesamten Rhein Erft Kreis unter 100 liegen. Dies tut er seit vergangenem Dienstag… 5 Werktage sind demnach morgen erreicht. Sodann wird/muss das Ministerium (MAGS) voraussichtlich am Mittwoch per Allgemeinverfügung feststellen, dass der Inzidenzwert im Rhein Erft Kreis unter 100 liegt und erst am darauffolgenden Tag - vermutlich also ab Donnerstag - gelten die Regelungen für Inzidenz unter 100.

20.05.21 Contdown Inzidenzwerte

Die letzten Tage haben sich angefühlt, als wäre man mitten in einem Countdown. Denn die Inzidenzwerte in Bergheim sind in 1,5 Wochen gefallen… von über 240 auf heute 61,7!!!!! Das ist eine tolle Nachricht und zeigt, es geht deutlich bergab, ähm ich meine natürlich bergauf - das ist wie mit ‚negativ ist positiv‘.
Wie ich euch gestern schon berichtet habe, wurde heute das weitere Vorgehen bezüglich der Allgemeinverfügung vom 07.05.2021 im städtischen Krisenstab besprochen. Ob und inwieweit die verschärften Maßnahmen ihre Wirkung gezeigt haben, werden wir nie belegen können. Hauptsache die Situation in Bergheim hat sich positiv entwickelt. Wie auch immer, waren diese Maßnahmen in den letzten Wochen natürlich mit zusätzlichen Entbehrungen und Einschränkungen für uns und euch alle verbunden. Nun kommt Stück für Stück wieder ein Stück Normalität zurück. Die zusätzlichen Verbote wie das Grill-, Picknick- und Alkoholverbot werden ab dem 21.05.2021 wieder aufgehoben. Trotzdem möchte ich euch weiterhin unbedingt um Vorsicht bitten! Es ist jetzt umso wichtiger, dass wir mit den Lockerungen so verantwortungsvoll und diszipliniert wie möglich umgehen und uns auch weiterhin an die geltenden Abstands- und Hygienevorschriften halten, damit wir gemeinsam die niedrigen Inzidenzwerte halten und bestenfalls natürlich noch weiter reduzieren können!
Auch in den Schulen und Kitas ändert sich wieder was. Ab morgen kehren die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen in den eingeschränkten Regelbetrieb zurück. Das heißt, dass unabhängig vom Betreuungsbedarf der Eltern ab dem 21.05.2021 wieder alle Kinder in den Einrichtungen betreut werden können. Trotzdem besteht immer noch eine Reduzierung des Betreuungsumfangs um 10 Wochenstunden. Bei der Kindertagespflege gibt es keine Einschränkungen des Betreuungsumfangs.
In den Bergheimer Schulen geht es dann ab dem 26.05.2021 wieder los mit Wechselunterricht.
Ab Montag, den 31.05.2021 kehren grundsätzlich alle Schulen in Kreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen Inzidenz von unter 100 zu einem durchgängigen und angepassten Präsenzunterricht zurück. Aufgrund der aktuellen Inzidenzzahlen ist es derzeit wahrscheinlich, dass dazu auch der Rhein-Erft-Kreis gehören wird. Der Unterricht wird dann weiterhin unter Einhaltung der Hygienevorschriften und der Testung von 2 x pro Woche durchgeführt. Ab dem 31.05.2021 ist auch grundsätzlich die OGS-Betreuung wieder vollumfänglich möglich.
Ab 22.05. gibt es übrigens wieder click & meet. Ihr wisst noch wie das geht.
Wie ihr seht, es geht bergauf.
Ach ja, bevor die Frage kommt: Die Ausgangssperre besteht nach wie vor… vermutlich aber nur noch einige Tage, also Nächte!

19.05.2021 Ab wann werden Inzidenzwerte unterschritten

Zweiter Versuch, ich habe jetzt 2 Fotos daraus gemacht, hoffe man kann es nun scrollen und lesen. Werde später noch einen passenden Link dazu senden����:
Diese Tabelle wird in der nächsten Zeit eine besondere Bedeutung für uns alle haben. Das Ministerium wird nach und nach für NRW - so auch für den Rhein Erft Kreis und damit auch für Bergheim - per Verfügung konkret die Inzidenzwerte mit dem jeweiligen Zeitpunkt feststellen, ab wann diese unterschritten werden. Ich werde dies dann hier bekannt geben und Ihr könnt in die Tabelle schauen, was das für konkrete Lockerungen zur Folge hat. Also: am besten Tabelle ausdrucken und gut sichtbar in die Wohnung hängen.
Konkret: Im Rhein Erft Kreis wird die 150 seit 14.05. unterschritten. 5 Tage rechnen ab dem 15.05. bis einschl. 19.05.. Ich rechne daher am 20. oder 21.05. mit der Feststellung des MAGS. Blick in die Tabelle: ab dann würde z.B. „click & meet“ gelten. Die 100 wird seit gestern unterschritten, hier würden die 5 Tage von heute an gerechnet...
Ich gehe zudem fest davon aus - vorausgesetzt die Werte steigen nicht wieder - dass nach Pfingsten - also ab Mittwoch in den Schulen der Wechselunterricht und in der Kinderbetreuung der eingeschränkte Regelbetrieb starten wird.
Last but not least werden wir morgen im Krisenstab entscheiden, ab wann die bergheimspezifische Allgemeinverfügung aufgehoben wird.

15.05.2021 Inzidenz weiter im Sinkflug

Innerhalb von 6 Tagen von 264 auf 176… so kann es gerne weiter gehen. Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

13.05.2021  Inzidenz in Bergheim gesunken

Die Inzidenz in Bergheim ist innerhalb weniger Tage von 264 auf gestern 207 runter gegangen! Das ist immer noch sehr hoch aber die Richtung stimmt. Weiter so!
Die vergangenen Tage waren sehr ereignisreich… für uns in Bergheim wurden viele positive Projekte auf den Weg gebracht. Umso mehr freue ich mich darauf, heute mit meiner Familie einen entspannten Tag zu verbringen. Nachdem wir alle negativ getestet wurden steht dem gemeinsamen Bierchen mit meinem Sohn nichts mehr im Wege����.
In diesem Sinne wünsche ich allen Vätern einen entspannten und schönen Vatertag!

10.05.2021 Lockerungen lassen optimistisch in Zukunft blicken

Wir haben jetzt eine besonders kritische Situation - oder sollte ich besser sagen: eine besondere Herausforderung - zu überstehen die uns aber insgesamt voran bringen kann:
Auf der einen Seite die hohe Inzidenz verbunden mit den einschränkenden Regeln in Bergheim. Auf der anderen Seite die Lockerungen für Geimpfte und Genesene.
Das ist der Zeitpunkt, an dem ich sehr herzlich und ausdrücklich alle Bergheimer*innen um Besonnenheit, Respekt und Verständnis bitte... hier in den sozialen Medien wie auch im echten Leben!!
Denn, die Lockerungen lassen optimistischer in die Zukunft blicken, sie machen es aber auch just in diesem Moment erst mal nicht einfacher... für Euch und für uns!
Diese Situation erfordert von uns allen eine noch höhere Disziplin, Eigenverantwortung und maßvolles Handeln... kann doch eine Gruppe von 6 oder mehr Leuten vollkommen legitim beieinander stehen, wenn auch nur einer in der Gruppe geimpft oder genesen ist... können diese sich privat wieder in größeren Gruppen treffen oder nachts nach 22 Uhr zu zweit joggen...
Also, jetzt gilt es... jetzt können wir endlich zeigen und beweisen, dass wir in Bergheim zusammen halten! Gemeinsam sind wir stark...

10.05.2021 Erleichterungen für Geimpfte

So, da kommen sie nun, die Erleichterungen für Geimpfte und Genesene. Die einen freuts, die andern finden es furchtbar. Also, alles wie immer!
Die COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung sieht insbesondere vor:
* Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen gelten nicht mehr für Geimpfte und Genesene. Damit werden zum Beispiel bei privaten Zusammenkünften geimpfte und genesene Personen nicht mehr mitgezählt. Auch nächtliche Ausgangsbeschränkungen nach dem Infektionsschutzgesetz entfallen für diese Personengruppen.
* Bei bestimmten Ausnahmen von den Corona-Schutzmaßnahmen, bei denen ein negativer Test Voraussetzung ist, sollen Geimpfte und Genesene mit negativ Getesteten gleichgestellt werden. Damit müssen sie kein aktuelles negatives Testergebnis vorweisen, um zum Beispiel zum Friseur, in Geschäfte oder in den Zoo zu gehen.
* Beim Sport gilt: Die Beschränkungen, dass kontaktloser Individualsport nur allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts möglich ist, sind für Geimpfte und Genesene aufgehoben.
* Auch Quarantäne-Pflichten gelten nicht für Geimpfte und Genesene – zum Beispiel bei Einreisen aus dem Ausland. Dies gilt allerdings nicht für Reisen aus sogenannten Virusvarianten-Gebieten.
* Wichtig ist jedoch: AHA gilt nach wie vor. Geimpfte, genesene und getestete Personen müssen weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und Abstandsgebote einhalten. Hier gibt es keine Erleichterungen.
Welche Nachweise müssen Geimpfte und Genesene vorlegen?
* Geimpfte müssen einen Nachweis für einen vollständigen Impfschutz vorlegen – zum Beispiel den gelben Impfpass. Je nach Impfstoff bedarf es ein oder zwei Impfungen für einen vollständigen Schutz. Seit der letzten erforderlichen Einzelimpfung müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Zusätzlich darf man keine Symptome einer möglichen Covid-19-Infektion aufweisen. Dazu gehören Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber und Geruchs- oder Geschmacksverlust.
* Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test (oder einen anderen Nukleinsäurenachweis), der mindestens 28 Tage und maximal sechs Monate zurückliegt. Auch hier gilt zusätzlich, dass die Freiheiten nur für Menschen ohne Covid-19-typische Krankheits-Symptome gelten.

07.05.2021 Inzidenz zu hoch, daher weitere Regelungen für Bergheim 

WICHTIG!!!
243! Das ist der aktuelle und hartnäckige Inzidenzwert in Bergheim. Dies und die Tatsache, dass die Auslastung der Intensivbetten in unseren Krankenhäusern nahezu ausgeschöpft ist, lässt mir keine andere Wahl... wir brauchen weitergehende Maßnahmen, um dem unkontrollierten weiteren Anstieg der Zahlen entgegen zu wirken. Daher haben wir heute im Krisenstab folgende Regelungen für Bergheim beschlossen:
Ab dem 09.05. bis zum 31.05.2021 gilt für den gesamten öffentlichen Raum des Bergheimer Stadtgebietes ein Grillverbot und ein Picknickverbot, inklusive dem Verbot des Rauchens von Shishas. Zudem gilt ein Alkoholkonsumverbot in folgenden Bereichen:
- Innenstadt Bergheim (Fußgängerzone, Parkhaus und Grüne Lunge)
- Tierpark Quadrath-Ichendorf
- Erftaue (Freizeitpark am Lukas-Podolski- Sportpark)
- Grünfläche hinter dem Bürgerzentrum „FUNTASTIK“
- Grüne Lunge Niederaußem
Die Bereiche für das Alkoholkonsumverbot sind mit entsprechenden Beschilderungen gekennzeichnet!
Das Grill-, Picknick-, Shisha-, und Alkoholkonsumverbot wird per Allgemeinverfügung, im Einvernehmen mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, erlassen. Dies wird für morgen erwartet.
Als weitere Maßnahme wird ab sofort der Lukas-Podolski Sportpark in Bergheim- Zieverich für den o.g. Zeitraum geschlossen, da dieser leider regelmäßig mit viel zu großen Gruppen genutzt wird. Ausgenommen von der Schließung ist das regelgerechte Training für Kinder und Jugendliche, dieses findet weiterhin statt.
Das städtische Ordnungsamt wird ab diesem Wochenende bei seinen verstärkten Kontrollen zusätzlich durch einen Securitydienst unterstützt, der die Einhaltung der geltenden Regelungen kontrolliert, damit die Infektionsahlen in Bergheim schnell und deutlich zurückgehen. Soweit die Inzidenzen an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter dem Wert von 200 sind, werde ich über die Aufhebung oder eine Modifizierung der Einschränkungen entscheiden.
Ich weiß, dass diese Maßnahmen für uns alle extrem einschneidend sind aber das Infektionsgeschehen in Bergheim lässt uns keine andere Wahl. Und wenn ich wie gestern die Bilder von großen Menschengruppen dicht an dicht, ohne Maske, ohne Abstand auf Spiel- oder Sportplätzen sehe, kann ich nur mit dem Kopf schütteln! Daher an dieser Stelle nochmal ein großer Appell an euch alle, auch in eurem eigenen Interesse, haltet euch an die geltenden Regelungen, an das Tragen von Masken und an die Abstandsregelungen. Nutzt auch bitte die zahlreichen Testmöglichkeiten! Nur so kommen wir aus dieser Pandemie raus! Sonst nimmt dieses Hin und Her, Öffnungen und Schließungen, Lockerungen, Verschärfungen kein Ende. Wir haben es in der Hand. Das muss jedem Einzelnen bewusst sein.
Die landes- und bundesweite Prognose und Tendenz ist im übrigen hoffnungsvoll... insbesondere auch das Impfangebot nimmt mehr und mehr Fahrt auf. Momentan sind die ersten Berechtigten der Priorisierung 3 an der Reihe, z.B. auch Lehrer*innen der weiterführenden Schulen.
Gebt alle auf uns Acht und bleibt gesund!

05.05.2021 Keine Essensbeiträge

Eltern sind in Zeiten von Corona besonders gefordert. Gleichzeitig Papa/ Mama, Spielkamerad und Lehrer sein und das meist noch neben dem Vollzeitjob. Eine riesige Herausforderung! Als wäre das nicht genug, kommen auch noch die laufenden Kosten auf einen zu. Für viele ein weiterer Balanceakt. Denn in Coronazeiten ist auch oftmals ein geringeres Einkommen aufgrund von Kurzarbeit die Realität. Daher haben wir uns dazu entschlossen, zusätzlich zum Erlass der Elternbeiträge für Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und OGS in den Monaten Mai und Juni, die Eltern in dieser besonderen Situation noch weiter zu entlasten und zunächst für den Monat Mai 2021 auch keine Essensbeiträge für Kinder in den städtischen Kindertageseinrichtungen zu erheben. So werden über das Lastschriftverfahren keine Beiträge für diese Zeiträume eingezogen und bereits geleistete Zahlungen zeitnah erstattet.
Allen Eltern und ihren Kindern wünsche ich weiterhin viel Durchhaltevermögen!

22.04.2021 Kita-Betreuung

Und hier noch die Info, wie es ab Montag in der Kita- Betreuung weiter geht: mit bedarfsorientierter Notbetreuung!
Der Bedarf bemisst sich z. B. an beengten Wohnverhältnissen und nicht an bestimmten Berufsgruppen.
Ansonsten bleibt es dabei... bitte geben Sie Ihr Kind nur in die Betreuung, wenn es unbedingt erforderlich ist, wenn Sie z.B. arbeiten müssen.
Zudem werden die Kinderkrankentage von 20 auf 30 pro Elternteil bzw. von 40 auf 60 Tage für Alleinerziehende erhöht. Die können während der Pandemie auch für die Betreuung gesunder Kinder genutzt werden, wenn der Zugang zum Kinderbetreuungsangebot eingeschränkt wird, oder das Kind auf Grund einer behördlichen Empfehlung die Einrichtung nicht besucht.
Und jetzt noch eine gute Nachricht: Aufgrund der seit Februar geltenden Stundenreduzierungen und Notbetreuung aufgrund der Bundesnotbremse hat das Land den Kommunen angeboten, für zwei Monate keine Elternbeiträge zu erheben.
Dem werden wir uns in Bergheim anschließen und ich werde das dem Rat bereits am 03. 05. zur Zustimmung vorlegen. Wie wir das für Sie am schnellsten umsetzen erfahren Sie in Kürze!

22.04.2021 Infektionsschutzgesetz beschlossen

Infektionsschutzgesetz beschlossen und verkündet! Es tritt am Tag nach Verkündung in Kraft, also ab morgen, 23.04.!
Es stellte sich schnell die Frage: Wann schließen denn nun die Schulen im Rhein Erft Kreis, also auch in Bergheim?
Damit die nicht wegen der „3-Tages-Frist und dann am übernächsten Tag- Ihr-wisst-schon-Regelung“ erst am Dienstag schließen würden, gibt es eine Sonderregelung in § 77 (6) - die muss man erst mal finden����
Ergebnis: die Schulen schließen ab Montag!!!

21.04.2021 Corona Notbremse 

Bundestag beschließt bundesweite Corona Notbremse! Wenn morgen der Bundesrat das Gesetz durchwinkt, könnte es am Freitag schon so weit sein und die Änderungen des Infektionsschutzgesetzes in Kraft treten. Was würde das für uns bedeuten? Generell gilt: Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen die Schwelle von 100 überschreitet, gelten ab dem übernächsten Tag schärfere Maßnahmen. Diese bleiben so lange in Kraft, bis die Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen die Schwelle von 100 unterschreitet – dann treten die Extra-Auflagen am übernächsten Tag wieder außer Kraft. Folgende Regeln sollen gelten, wenn die Notbremse greift:


Private Kontakte
Es darf sich höchstens ein Haushalt mit einer weiteren Person treffen. Kinder bis 14 Jahre zählen nicht mit. Für Zusammenkünfte von Ehe- und Lebenspartnern oder zur Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts gilt die Beschränkung nicht. Bei Trauerfeiern dürfen bis zu 30 Personen zusammenkommen.


Ausgangsbeschränkungen
Die Ausgangsbeschränkungen sollen ab 22 Uhr gelten. Bis 5 Uhr darf man die eigene Wohnung oder das eigene Grundstück nicht mehr verlassen. Ausnahmen sind die „Abwendung einer Gefahr für Leib, Leben oder Eigentum“, etwa medizinische Behandlungen. Joggen und Spaziergänge sollen bis Mitternacht erlaubt bleiben, allerdings nur alleine. Ausgenommen sind auch die Ausübung eines Berufs oder Mandats. Das Gleiche gilt unter anderem für die Betreuung Unterstützungsbedürftiger oder Minderjähriger.


Einzelhandel
Läden dürfen Kunden nur noch empfangen, wenn diese einen negativen Corona-Test vorlegen und einen Termin gebucht haben. Ab einer Inzidenz von 150 soll nur noch das Abholen bestellter Waren möglich sein („Click & Collect“). Ausgenommen bleiben weiterhin der Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Zeitungsverkäufer, Buchhandlungen, Blumenläden, Tierbedarfs- und Gartenmärkte. Für die zulässige Kundenanzahl gelten Grenzen in Abhängigkeit von der Verkaufsfläche. In geschlossenen Räumen müssen Kunden eine Maske auf FFP2-Niveau oder eine medizinische Maske tragen.


Sport
Nur kontaktloser Individualsport bleibt erlaubt, den man allein, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands ausüben kann. Für Kinder im Alter bis 14 Jahren soll Sport in Gruppen von 5 Kindern weiter möglich sein.
Körpernahe Dienstleistungen
Dienstleistungen mit körperlicher Nähe zum Kunden sind untersagt. Ausgenommen sind solche zu „medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken sowie Friseurbetriebe“. Dabei müssen in der Regel FFP2-Masken getragen werden.


Schulen
Unabhängig von der Notbremse gilt: Schüler und Lehrer müssen im Präsenzunterricht zweimal pro Woche getestet werden.


Darüber hinaus gilt hier eine eigene Notbremse: Überschreitet die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert von 165, so wird ab dem übernächsten Tag der Präsenzunterricht in Schulen, Berufsschulen, Hochschulen und ähnlichen Einrichtungen verboten. Ausnahmen für Abschlussklassen und Förderschulen sind möglich. Diese Bremse gilt auch für Kitas, die Länder können aber Notbetreuung ermöglichen. Die Schulbremse tritt außer Kraft, wenn die Inzidenz an fünf aufeinander folgenden Tagen den Schwellenwert unterschreitet. Wir müssen also abwarten, ob es genau so kommt. Ich persönlich gehe davon aus, dass ab Montag auf Distanzunterricht umgestellt werden muss! Denn der heutige Inzidenzwert für den Rhein-Erft-Kreis liegt bei 173,4.

19.04.2021 Infektionszahlen steigen, Schulen öffnen

Die Infektionszahlen steigen... Schulen öffnen! Was sagen eigentlich die Eltern und vor allem, was sagen die Schüler und die Lehrer dazu? Aufgrund einer Vielzahl an Gesprächen, persönlicher Nachrichten die mich erreichen und Medienberichten zu Folge nehme ich folgendes wahr: Viele wollen die Öffnung, diese muss jedoch für alle sicher sein. Letzteres wird alleine aufgrund der steigenden Infektionszahlen verstärkt in Frage gestellt, was dazu führt, dass viele wiederum momentan doch den Distanzunterricht bevorzugen.
Dies umso mehr, als dass Bergheim eine aktuelle Inzidenz von 204 hat!
Das führt verständlicherweise zu zahlreichen Anfragen von besorgten Eltern, die nicht verstehen, dass in Bergheim die Schulen nicht im Distanzunterricht bleiben.
Wie ist nun die Rechtslage:
Ab heute gilt grundsätzlich als Vorgabe des Schulministeriums: Wechselunterricht!
Der Schulbetrieb wird erst ab einem Inzidenzwert von 200 untersagt – ausgenommen werden können Abschlussklassen.
Nun kommt ein entscheidender Punkt: Maßgeblich bei der Heranziehung des Inzidenzwertes ist die Inzidenz auf Kreisebene... diese liegt momentan (noch) unter 200, deshalb haben heute auch die Schulen in Bergheim - wie im gesamten Kreis - „geöffnet“.
Aktuell wird allerorts die Diskussion geführt... Präsenzunterricht versus Infektionsrisiko... eine sehr sehr schwierige Abwägung.
Das Ministerium nimmt diese Abwägung dergestalt vor, dass Schulschließungen unterhalb der Inzidenz von 200 nur möglich sein sollen, wenn die Testungen in den örtlichen Schulen ein dynamisches Infektionsgeschehen konkret widerspiegeln.
Zum Glück haben wir dieses Infektionsgeschehen bislang in keiner Bergheimer Schule, trotzdem steigen die Zahlen stetig und dadurch auch das Risiko, dass eine solche Dynamik an einer oder mehreren Schulen kurzfristig entsteht. Darauf möchte ich nicht warten!
Ich habe eine deutliche Präferenz für die Schließung der Schulen und Beibehaltung des Distanzunterrichts. Ich werde mich daher bei den zuständigen Stellen dafür einsetzen, dass die Schulen in Bergheim schnellstmöglich zum Distanzunterricht zurückkehren können. Dies umso mehr, als dass aktuell auf Bundesebene die Schulschließung ab einer Inzidenz von 165 diskutiert wird und da liegt der Kreis ohnehin drüber.

17.04.2021 Was gilt nun?

Ich wurde gestern und heute oft gefragt, was gilt denn nun ab Montag, was darf ich und was nicht? Die Unsicherheit ist groß!
Hier eine kurze Zusammenstellung der wichtigsten Änderungen für den Alltag im Vergleich zu den letzten beiden Wochen:
* Einzelhandel wechselt von „click & meet“ zu „click & collect“
* Nicht mehr erlaubt: Erbringung von Dienst- und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann, z. B. Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen
* Weiterhin erlaubt: Medizinisch notwendige Dienst- und Handwerksleistungen, Friseurdienstleistungen und Leistungen der nichtmedizinischen Fußpflege sowie die gewerbsmäßige Personenbeförderung
* Sport im Freien für 10 anstatt bisher 20 Kinder bis einschl. 14 Jahre zzgl. zwei Übungsleiter erlaubt
Alles weitere bleibt erst mal so wie in den vergangenen Wochen.
Insbesondere eine Ausgangssperre gibt es in Bergheim und im Rhein Erft Kreis erst mal noch nicht!
Seien wir gespannt was im Verlauf der nächsten Woche passiert:
Das vieldiskutierte bundeseinheitliche Infektionsschutzgesetz könnte weitere Einschränkungen wie z. B. die Ausgangssperre nach sich ziehen.
Die Schulen wechseln bekanntermaßen ab Montag wieder in den Wechselunterricht... mal sehen, wie lange����
Habt ein entspanntes Wochenende!

16.04.2021 Die Fallzahlen steigen, die Patienten werden jünger

Die Fallzahlen steigen, die Patienten werden jünger, die Intensivstationen der Krankenhäuser sind an ihren Grenzen, geplante Operationen müssen bereits verschoben werden.
Von Seiten der Bundesregierung werden stringente und bundeseinheitliche Regelungen im neuzufassenden Infektionsschutzgesetz angekündigt.
Ob es sinnvoll oder gar notwendig ist, in Erwartung dieser einheitlichen Regelungen oder quasi im Vorgriff auf die angekündigten Bestimmungen noch eigene einschränkende Regelungen kreisweit oder für das jeweilige Stadtgebiet zu treffen, haben wir heute im Kreise der Bürgermeister*innen mit dem Landrat lange und intensiv besprochen. In einer Situation in der wir uns momentan befinden, wird es solche geben, die Entscheidungen oder Maßnahmen begrüßen und solche, die sie ablehnen. Gleichwohl müssen Entscheidungen getroffen werden!
Fakt ist: Die kreisweite Ausnahmeregelung von der Notbremse läuft am Sonntag aus und wird nicht neu beantragt. Ab Montag gelten somit die Regelungen der landesweiten Notbremse bei Inzidenz über 100, z.B. anstatt ‚click and meet‘ gilt ‚click and collect‘.
Fakt ist auch: In einer Situation, in der es trotz der Impffortschritte immer noch um Leben und Tot geht, ist es nicht nachvollziehbar, dass es - so auch in Bergheim - offensichtlich immer noch und gefühlt immer häufiger zu Verstößen gegen die geltenden Regelungen aus der Corona-Schutz-Verordnung des Landes NRW kommt. Ich werde daher kurzfristig die Ordnungsbehörde nochmals verstärken, um hier eine intensivere und noch sichtbarere Präsenz sicher zu stellen.
Ebenso wichtig wie ordnungsrechtliche Maßnahmen ist jedoch in meinen Augen die Erkenntnis eines Jeden die Schutzmaßnahmen zu akzeptieren und dabei auch Zivilcourage zu zeigen, indem man den Gegenüber z. B. auch mal an die Maske erinnert, so funktioniert Gemeinschaft!
Bei alledem halte ich nach wie vor die drohende Ausgangssperre für kein geeignetes Mittel, die Infektionszahlen zu senken. Auch wenn es im Wesentlichen darum geht, Kontakte in privaten Wohnungen zu verhindern, so ist dies lediglich eine zeitliche Einschränkung der Maßnahmen, die tagsüber - zum Teil sogar völlig legal - im Rahmen privater Treffen erfolgen. Auch halte ich eine sinngebende Überprüfung der Ausgangssperre durch den Ordnungsdienst für nicht umsetzbar.

11.04.2021 Einheitliche Regelungen

Einheitliche Regelungen halte ich nach wie vor für wichtig... aber bitte keine Ausgangssperren!!! Das halte ich persönlich für unverhältnismäßig, besonders konfliktträchtig und aufgrund einer absehbaren Flucht ins unkontrollierbare Private für wenig erfolgversprechend.
Vielmehr halte ich nach wie vor eine kontrollierte Öffnung der Aussengastronomie mit strengen Hygieneregeln und digitaler Kontaktnachverfolgung für wesentlich zweckmäßiger, um sinkende Inzidenzen zu erreichen. Heute liegt die Inzidenz im Kreis übrigens bei 136, in Bergheim bei 123. Mal sehen, was die nächste Woche bringt, euch jedenfalls einen guten Start in selbige!!

08.04.2021 Schulen gehen erst mal wieder auf Distanz!

Schulen gehen erst mal wieder auf Distanz!
Es ist immer schwerer zu vermitteln...
...man könnte sagen: die Öffnung der Schulen in den beiden Wochen vor den Osterferien war suboptimal.
...man könnte fragen: warum werden heute und morgen kistenweise die schwierigsten Selbsttests überhaupt in den Schulen angeliefert?
... man könnte antworten: das war bis eben die Strategie der nächsten Wochen.
Nun kommt’s erst mal anders, wieder anders. Es fehlt uns allen die Verlässlichkeit, die Planbarkeit. Ich weiß, Corona ist kaum planbar... es ist verdammt schwer für uns alle. Aber eins ist nun offenbar: Die Glaubwürdigkeit der Entscheidungsträger leidet und leidet immer mehr - das ist das Los derer, die gerade in Amt und Würden sind. Ob zu Recht oder zu Unrecht spielt dabei primär keine Rolle! Alleine die Tatsache, dass es so ist, ist das eigentliche Desaster, gefährdet oder verzögert es doch den Erfolg im Kampf gegen die Pandemie!!! Ich warne übrigens vor dem Umkehrschluss, alle anderen, die gerade am lautesten „schreien“, hätten es bisher besser gemacht. Nein, gewiss nicht... auch nicht selbsternannte Gesundheitsexperten!

07.04.2021 Gerade wieder eine gelesen... eine Absage!

Gerade wieder eine gelesen... eine Absage!
Ich weiß noch sehr gut, als vor einem Jahr nach und nach die Veranstaltungen für Sommer, Herbst und Winter abgesagt wurden. Zunächst waren es die Ostermärkte und Kirmes, dann folgten die Schützenfeste, Maifeiern, Sport- und Karnevalsveranstaltungen und Volksfeste jeder Art. An Tagen der offenen Türen blieben diese verschlossen.
Eines war allen Absagen gemein: die Hoffnung auf das nächste Mal, das kommende Jahr, die Hoffnung auf dieses Jahr. Bisher hat es nicht sollen sein, vielmehr wiederholen sich in Tagen wie diesen die Absagen all jener Veranstaltungen, auf die man sich nach der Absage im letzten Jahr umso mehr gefreut hat.
Liebe Karnevalisten, Schützenbruderschaften, Vereine, Schausteller und alle, die gerade zum wiederholten Mal ihre Veranstaltung abgesagt haben oder es noch tun... seid gewiss:
An ‚ohne euch’ wollen, können und werden wir uns nicht gewöhnen!!!! Haltet bitte durch... wir vermissen euch alle und freuen uns auf euch... wann auch immer! Bis dahin bleibt gesund!

29.03.2021 Was ist erlaubt mit/ ohne Test? Was ist nicht erlaubt?

Hier jetzt mal ein Refresh für alle: Was ist erlaubt mit/ ohne Test? Was ist nicht erlaubt?
Erlaubt ohne negativen Test:
o Lebensmitteleinzelhandel, Direktvermarkter von Lebensmitteln, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte und Kioske,
o Wochenmärkte für Verkaufsstände mit dem Schwerpunkt Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs (keine Textilien),
o Apotheken, Reformhäuser, Sanitätshäuser, Babyfachmärkte und Drogerien,
o Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen,
o Zeitungsverkaufsstellen,
o Futtermittelmärkte und Tierbedarfsmärkte,
o Blumengeschäfte und Einzelhandel mit kurzfristig verderblichen Schnitt- und Topfblumen, Gemüsepflanzen und Saatgut
o Einrichtungen des Großhandels für Großhandelskunden und – beschränkt auf den Verkauf von Lebensmitteln – auch für Endkunden,
o Versandhandel, Lieferservice und kontaktfreie Abholung bestellter Waren bei ALLEN Einzelhändlern (Click & Collect)
o Telefondienstleister Störungsannahme, Austausch und Reparatur defekter Geräte
o Handwerk und Dienstleistung mit Mindestabstand (z.B. Reinigung, Waschsalon, Kfz- und Fahrradwerkstatt, Autovermietung, Änderungsschneider, Fotograf, Versicherung, Krankenkassen, Waschanlagen, Autoschilder, Teppichreinigung)
o Handwerk und Dienstleistung ohne Mindestabstand (medizinisch notwendige Leistungen, Friseur, Fußpflege, gewerbsmäßige Personenbeförderung)
o Sonnenstudios
o Einzelunterricht draußen (z.B. Hundeschule)
o Erste-Hilfe-Kurse
o Nachhilfe mit maximal 5 Schülern
o Musik- und Kunstschulen, Anfängerschwimmausbildung und Kleinkinderschwimmkurse mit 5er Gruppen
o Fahrschulen
o Berufliche Dreharbeiten oder beruflicher Probebetrieb und Konzerte für TV oder Radio
o Autokino
o Sport draußen gemäß Kontaktbeschränkungen oder Einzelunterricht oder mit maximal 10 Kindern bis maximal 14 Jahre und 2 Trainern
o Wettannahmestellen (nur zum Wetten ohne weiteren Aufenthalt)
o Außengelände von Zoos und Tierparks, Botanischen Gärten
o Veranstaltungen nach § 13 Absatz 2 CoronaSchVO
o Abhol- und Lieferservice Gastronomie
o Angelfischerei, auch Angelparks, Jagdausübung
Erlaubt mit negativem Test (24 h Schnell- oder Selbsttest):
o Restlicher Einzelhandel, Baumarkt, Gartenbaumarkt und Reisebüros mit Terminbuchung (Click & Meet)
o Telefondienstleister Verkauf von Endgeräten und Verträgen
o Kosmetik, Nagelstudios, Massage, Tattoo, Piercing
o Bibliotheken (Abholung und Rückgabe bestellter Medien auch ohne Test möglich)
o Museen, Kunstausstellungen, Galerien, Schlösser, Burgen, Gedenkstätten u.ä.
o Sport mit Gruppen mit mehr als 10 Kindern bis maximal 14 Jahren (höchstens 20 Kinder und 2 Trainer)
o Geschlossene Räume von Zoos, Tierparks, Botanische Gärten u.ä.
Verboten:
o Verzehr Lebensmittel im Umkreis von 50 m um Verkaufsstelle oder Gastronomie
o Konzerte, Theater, Kinos (nur draußen als Fensterkonzerte zulässig)
o Musikfeste, Festivals, Sportfeste
o Hallensport, Fitnessstudios, Schwimmbäder, Sauna, Thermen, Rehasport
o Freizeitparks, Indoor-Spielplätze und ähnliche Einrichtungen (drinnen und draußen)
o Spielhallen, Spielbanken, Clubs, Diskotheken, Bordelle und sexuelle Dienstleistungen
o Messen, Ausstellungen, Jahrmärkte, Trödelmärkte, Spezialmärkte
o Große Festveranstaltungen bis 31. Mai 2021
o Gastronomie vor Ort (innen und außen)
o Übernachtungsangebote zu privaten Zwecken
Sonstiges:
o Kontaktregelung 2 Haushalte mit maximal 5 Personen gilt durch Corona-Notbremse nur vom 01. April bis einschließlich 05. April 2021; übrige Zeit ab dem 29.03.2021 nur noch Treffen mit maximal einer Person eines anderen Hausstandes erlaubt. Diese Regelung wird nicht durch die AV des REK aufgehoben.

26.03.2021 komplizierte Situation

Die Situation ist zu kompliziert, die Informationen zu wichtig und die Fragen zu berechtigt, als dass ich an meinem Vorhaben länger als 2 Tage hätte festhalten können, mich in Sachen „Corona“ hier auf Facebook eine Zeit lang komplett rauszunehmen. Trotzdem bleibe ich bei meiner dargelegten Grundeinstellung!
Also, was gilt nun ab Montag?
Schauen wir zunächst auf die Inzidenz im Rhein Erft Kreis: die liegt seit Tagen über 100!
Das bedeutet grundsätzlich zunächst einmal: Corona - Notbremse! Soll im wesentlichen heißen, Zeit zurückdrehen auf den 07.03., „click and collect“ anstatt „click and meet“...
ES SEI DENN...
... der Kreis stimmt mit dem Ministerium eine sogenannte Test-Option ab und erlässt daraufhin eine Allgemeinverfügung.��������
Sollte das Ministerium zustimmen hätte dies zur Folge, dass die Notbremse nicht greift, stattdessen die Nutzung der entsprechenden Angebote (wie seit dem 08.03., z.B. Zutritt Bekleidungsgeschäft) von einem tagesaktuellen und bestätigten negativen Ergebnis eines Schnell- oder Selbsttests abhängig gemacht wird.
Dann ergeben Tests auch einen erkennbaren Sinn!
Wir Bürgermeister*innen des Kreises haben heute mit dem Landrat vereinbart, dass diese Möglichkeit kurzfristig geklärt wird����
Sobald das in diesem Fall hoffentlich positive Ergebnis vorliegt - endlich ist positiv auch wieder positiv - erfahrt Ihr es����‍♂️
Ergänzung Stand 17:30 Uhr: Zustimmung liegt vor. Ab Montag greift also die Test-Option. Danke an Kreis und Ministerium für die schnelle Reaktion. Also: weiterhin click and meet bei negativem Testergebnis.

24.03.2021 Wie ein Hurricane

Das macht was mit uns... das verdammte Virus. Seit einem Jahr wütet es wie ein unsichtbarer Hurricane durch die Welt. Es tötet, es macht krank, es zerstört Existenzen, es führt uns fast schon an der Nase herum. Es entzweit, es gefährdet die Solidargemeinschaft aber es wird uns nicht besiegen, soviel steht fest. Es fordert dennoch alle von uns über die Maßen hinaus. Alle... egal ob in Politik, Medizin, Forschung, Wirtschaft, Verwaltung... alle gehen an ihre Grenzen und haben dabei nur ein Ziel: es zu besiegen! Ein „Kampf“ für den es keine Blaupause gibt, kein „hoch lebe der Vorgang“. Ich ziehe meinen Hut vor all denen, die unermüdlich dieses Ziel verfolgen.
Natürlich bin auch ich nicht mit allen Maßnahmen einverstanden, finde manches unlogisch und bisweilen sinnbefreit aber was wir nicht machen dürfen: wir sollten nicht einfach die „Rosinen“ rauspicken und mit dem Finger immer da hin zeigen, wo es vermeintlich gerade besser läuft... lasst uns den Finger auf uns selbst zeigen... denn wir kriegen das nur gemeinsam hin!
Dabei machen wir uns das Leben selber schwerer, wenn wir uns gegenseitig hier immer häufiger anfeinden, hochschaukeln oder respektlos begegnen. Gelegenheit schafft „Diebe“. Daher werde ich euch frei nach diesem Motto für die nächste Zeit eine Gelegenheit nehmen. Nämlich meinen Facebookaccount. Natürlich werdet ihr zum Thema Corona auskömmlich über unseren städtischen Account informiert.
Ich berichte selbstverständlich weiterhin hier auf meinem Profil über alles, was ihr über Bergheim und auch sonst so wissen müsst.

20.03.2021 Einschränkende Maßnahmen in Köln

In unserer Nachbarstadt Köln wurden gestern weitere einschränkende Maßnahmen beschlossen. Nur wenige Kilometer von uns entfernt, in Rheinland Pfalz, öffnet ab Montag die Außengastronomie. Die dortige Inzidenz beträgt etwa 75. In Köln sind es mit 103 knapp 30 Menschen im Durchschnitt mehr, die sich in den letzten 7 Tagen je 100.000 Einwohner infiziert haben.���� Diese Flickenteppiche bei den Coronamaßnahmen lassen sich kaum noch jemandem erklären.
Hinzu kommt, auch wenn wir eine höhere Inzidenz haben, so ist meiner Meinung nach die Inzidenz 100 von „heute“ nicht zu vergleichen mit der 100 von „gestern“. Die Auswirkungen und Symptome sind deutlich geringer... viele ältere Menschen sind geimpft... das Gesundheitssystem scheint spürbar weniger belastet zu sein. Auch die Nachverfolgbarkeit funktioniert wesentlich besser und schließlich werden sich Testungen und fortschreitende Impfungen nach und nach positiv auswirken.
Wenn dem so ist, verkraften wir auch eine Inzidenz von 100 und etwas mehr.
Ich finde, genug Gründe, schnellstmöglich die Außengastronomie öffnen zu lassen... das hilft den Gastronomen, das hilft vielen Menschen und das hilft Rheinland Pfalz, sonst fährt „halb“ NRW dort in die Biergärten����
Ich befürchte allerdings, es kommt anders...

19.03.2021 Drüber nachdenken

Ich habe mal in ein paar ruhigen und nachdenklichen Minuten mein Gefühl der letzten Tage, Wochen und Monate zusammengefasst (und einige Kommentare gelesen):
Zig Millionen Deutsche haben scheinbar das Amt des Bundestrainers*in niedergelegt und stattdessen das Amt des
A. Gesundheitsexperten*in oder
B. Politikers*in angenommen. Alle übrigen sind
C. Berater*innen von A., B. oder C.!
Wem das nicht reicht, der ist A. und B. in einem. ����
Ich hätte da mal eine Frage an alle, ...
...die A. sind: Was ratet Ihr B., zu machen?
...die B. sind: Was hättet Ihr lieber anders gemacht?
...die C. sind: Was empfehlt Ihr A., B. zu raten; B., anders zu machen und C., A., B. oder C. zu empfehlen?
Denkt einfach mal kurz drüber nach (C.) oder auch nicht (B.). Ihr wisst, wie Ihr gesund bleiben könnt (A.), in diesem Sinne... habt alle ein gutes und entspanntes Wochenende!

18.03.2021 Es wird mit Astrazeneca weitergeimpft

Aktuelles... ab morgen wird weiter geimpft mit Astrazeneca... der Impfstoff sei sicher und wirkungsvoll... ich hoffe, der Imageschaden hält sich in Grenzen. Ich lasse mich jedenfalls auch damit impfen, wenn ich an der Reihe bin... wann ist das nochmal?����

18.03.2021 Coronamaßnahmen

Ich muss gestehen, es fällt mir immer schwerer euch über die aktuellsten Maßnahmen und Entscheidungen in Sachen Corona zu informieren.
- - Außengastronomie darf leider noch nicht öffnen zum 22. März - -
Die einen - unsere Schulen - müssen öffnen und würden so gerne noch warten und die anderen - Restaurants etc.- müssen warten und würden so gerne öffnen.
In Erwartung der weiterhin negativen Entwicklung des Inzidenzwertes - momentan knapp unter 100 - wird nun die Ministerpräsidentenkonferenz am 22.03. abzuwarten sein, die über das weitere Vorgehen beraten wird.

15.03.2021 Unterstützung und Hilfestellung

Ich war eben dabei, folgenden Post für euch vorzubereiten:
Es sind viele kleine Puzzlestücke, die an der ein oder anderen Stelle eine finanzielle Unterstützung und Hilfestellung geben sollen. Seit einer Woche darf der Einzelhandel seine Türen öffnen, in der Hauptsache für Kunden mit Termin. Viele Einzelhändler nutzen traditionell den Platz vor ihrem Geschäft, um dort diverse Waren aus Werbezwecken auszulegen.
Ihr müsst eure beabsichtigte Warenauslage zwar weiterhin bei uns beantragen, für das gesamte Jahr 2021 werden wir jedoch auf die Zahlung von Gebühren verzichten.
Dies machen wir übrigens ebenso für die gesamte Außengastronomie. Hoffentlich können die nun endlich am 22.03. auch schrittweise wieder starten...“
Dann kam die Meldung: Impfungen mit AstraZeneca vorerst gestoppt!
Ich bin entsetzt... damit finden erst mal zwei Drittel der geplanten Impfungen nicht statt. Ich spare mir euch vorzurechnen, wieviele Tote das pro Tag am langen Ende mehr ausmacht. Ich spare mir auch euch aufzuzeigen, wieviele Personen Nebenwirkungen nach der Impfung gezeigt haben. Mit welchem Maß wird hier gemessen? Auch wenn der Impfstoff bald wieder eingesetzt werden sollte, so scheint das Vertrauen in diesen Impfstoff unwiderruflich zerstört zu sein. Vermutlich nicht nur in den Impfstoff! Ganz ehrlich, diesen Rückschlag muss ich erst mal verdauen.

14.03.2021  Hinweise zum Start der Testzentren 

Hier noch ein paar Hinweise zum Start der Testzentren in Bergheim und Niederaußem:
Beide Testzentren gehen morgen, Montag, 15.03. ab 8:00 Uhr an den Start!
Mo-Fr 8:00-18:00 Uhr und Sa 8:00-14:00 Uhr.
Ihr müsst keinen Termin vereinbaren!
In Bergheim trat heute ein kleineres technisches Problem in der Tiefgarage auf, welches erst ab Dienstag oder Mittwoch gelöst ist. Deshalb habe ich gerade mit den Johannitern improvisiert und für morgen deren Truck geordert. Dieser wird platziert in der Nähe der Tiefgarage, so dass wir dort pünktlich mit den Testungen beginnen können. Dank an Herrn Nix von den Johannitern und sein Team für diese unkomplizierte Zusammenarbeit.����
In Niederaußem wurden u.a. 2 Container auf dem großen Parkplatz hinter dem Kraftwerk aufgestellt. Eigentlich ist momentan der Containermarkt leergefegt. Deshalb geht mein Dank an die Schaustellerfamilie Fredi und Rico von der Gathen, die uns spontan 2 Container zur Verfügung gestellt haben����

14.03.2021 Morgen öffnen also unsere Schulen

So, morgen öffnen also unsere Schulen wieder ihre Türen für viele Schüler*innen... die einen finden’s gut, die anderen sind extrem besorgt.
Ich gehöre eher zu den besorgten. Für mich macht es den Eindruck, als gingen wir störrisch und schnurstracks geradeaus, schauen dabei nicht nach rechts und links, halten nicht am Stopschild und missachten die Hinweisschilder.
Natürlich will man den Bedürfnissen lange Zeit nur im Distanzunterricht beschulter Kinder und Jugendlicher gerecht werden. Angesichts der steigenden Zahlen und prognostizierten Werte zu Ostern bekommen die aber wohl eher den Eindruck, so etwas wie „Versuchskaninchen“ zu sein.
Klar, es ist unfassbar schwer, gerade jetzt Entscheidungen zu treffen... und man weiß immer erst im nachhinein, ob es die richtigen waren... was ich übrigens in Anbetracht immer wieder hörender Sprüche wie „hab ich‘s doch gewusst“ oder „ich hab‘s doch gleich gesagt“ kaum zu glauben vermag.
Meine Meinung: Man hätte durchaus die 2 Wochen bis zu den Osterferien noch warten können mit dem erweiterten Präsenzunterricht. Dann wären wir nach den Ferien i4 Wochen weiter und wesentlich erkenntnisreicher im Hinblick auf derzeitige Prognosen und Auswirkungen weiterer Lockerungen, die hoffentlich ebenso zielsicher durchgezogen werden!
Apropos zielsicher: Morgen um 8:00 Uhr öffnen auch unsere Testzentren in Bergheim (Zentrum) und in Niederaußem!

10.03.2021 Schnelltestzentren

Es ist vollbracht... zwei Schnelltestzentren kommen in die Kreisstadt!
Schon ab nächster Woche (Montag oder Dienstag) gehen sie an folgenden Orten an den Start:
- Bergheim Innenstadt, in der ersten Ebene der Tiefgarage des zukünftigen REWE Gebäudes, sowohl als „PKW Drive through“ als auch fußläufig nutzbar.
- Niederaußem, auf dem „Autokinoparkplatz“ am Kraftwerk als „PKW Drive in“.
Öffnungszeiten jeweils Mo - Fr 8:00-18:00 und Sa 8:00-14:00 Uhr.
Das Procedere, wie zB Terminvereinbarung, werde ich in den nächsten Tagen noch bekannt geben.
Ich bedanke mich bei den zukünftigen Betreibern, den Johannitern und der Best Corona Solutions GmbH sowie bei den Immobilieneigentümern der REWE Richrath und der RWE Power AG für ihre unkonventionelle und pragmatische Unterstützung! Genau so geht‘s!

08.03.2021 Einzelhandel... wo muss ich einen Termin vereinbaren und wo nicht?

Einzelhandel... wo muss ich einen Termin vereinbaren und wo nicht?
I. Alle Einzelhändler, die bislang öffnen durften, dürfen weiterhin wie bisher öffnen. Also ohne Terminvereinbarung, grundsätzlich 1 Kunde pro 10 qm Verkaufsfläche. Ohne Termin dürfen seit heute ebenso öffnen Schreibwarengeschäfte, Buchhandlungen, Blumenläden und Gartenmärkte.
II. Der übrige Einzelhandel darf ebenso seit heute öffnen. Die Kunden müssen jedoch einen Termin vereinbaren. Wie das geschieht, regeln die Einzelhändler selber. Ein Kunde auf 40qm, heißt z.B. bei 200 qm Geschäftsfläche gleichzeitig max. 5 Kunden im Geschäft.
III. Achtung: Einzelhandel mit gemischtem Sortiment, das auch Waren des Einzelhandels zu I. umfasst, kann je nach Schwerpunkt unter I. oder unter II. fallen.
Wir werden nach und nach die Einzelhändler besuchen und bei der Umsetzung der Vorgaben unterstützend begleiten.

08.03.2021 Corona und Sport

Corona und Sport... Ab sofort haben die Sportanlagen, d.h. Sportplätze (nicht Sporthallen!) sowie auch Bolz- und Basketballplätze in Bergheim wieder geöffnet!
Was sind die Voraussetzungen für den Sport auf Sportanlagen unter freiem Himmel? Wie ihr euch schon denken könnt, dürfen nicht beliebig viele Personen dort gemeinsam Sport treiben. Die Sportausübung ist dort ohne Mindestabstand erlaubt für Einzelsportler, maximal 5 Personen aus maximal zwei Hausständen und für eine Ausbildung im Einzelunterricht. So wäre zum Beispiel das Torwart-Einzeltraining mit einem Trainer erlaubt. Bei Personen aus einem gemeinsamen Hausstand gibt es keine Personenbeschränkung. Außerdem können bis zu 20 Kinder im Alter bis einschließlich 14 Jahren als Gruppe gemeinsam Sport, Spiel und Bewegungsaktivitäten erleben. Solch eine Gruppe darf durch maximal zwei Aufsichtspersonen betreut werden und auch hier ist innerhalb der Gruppe kein Mindestabstand einzuhalten.
Stadt und Vereine, als Betreiber von Bolz- und Basketballplätzen und Sportstätten, müssen verantwortungsvoll mit diesen neuen Möglichkeiten umgehen. Daher werden derzeit Beschilderungen entworfen, die auf die geltenden Vorschriften hinweisen und natürlich möchten wir auch Regelungen finden, wie der Zugang zur Sportanlage so beschränkt wird, dass unzulässige Nutzungen ausgeschlossen sind. Ein erstes wirksames Mittel, wie wir das schon auf den Parkplätzen der Baumärkte erlebt haben, wird die Einbahnstraßenregelung auf den Zu- und Abgängen der Parkplätze sein.
Aber all diese Vorschriften, all diese Sicherheitsmaßnahmen helfen nicht, wenn nicht auch jeder einzelne von uns mit Vernunft handelt und diese Vorschriften einhält. Daher möchte ich euch alle nochmal darum bitten, haltet die Regelungen ein und gebt aufeinander acht, damit wir weiter in Richtung Normalität gehen und keine Rückschritte machen müssen!

06.03.2021 Schnelltestzentrum nach Bergheim...

Schnelltestzentrum nach Bergheim...
Anfang dieser Woche habe ich erste Gespräche mit dem Landrat und dem Gesundheitsamtsdezernenten geführt, sodann mit den Johannitern - einem möglichen professionellen Betreiber - die Rahmenbedingungen abgesteckt. Seit Mittwoch bin ich mit dem Eigentümer des zukünftigen REWE Gebäudes (im OG befindet sich momentan das Straßenverkehrsamt) im Gespräch und bereits am Montag findet die Besichtigung statt.
Wow, wenn alle wie hier an einem Strang ziehen, erreichen wir viel... deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass wir sehr schnell ein Testzentrum in Bergheim etablieren können.
Es gäbe natürlich auch alternative Standorte in der Innenstadt. Mein Gedanke und meine Hoffnung ist aber, dass wir an diesem Standort zukünftig auch impfen lassen können... der Raum und der professionelle Betreiber wären dann jedenfalls vorhanden����

05.03.2021 Infos zum Schulbetrieb

So, jetzt noch die Infos zum Schulbetrieb, dann seid Ihr mich für heute und vielleicht sogar für das gesamte Wochenende los ����
Regelungen für die Grundschulen:
* Die derzeit geltenden Vorgaben für die Ausgestaltung des Wechsels aus Präsenz- und Distanzunterricht werden unverändert bis zu den Osterferien 2021 fortgesetzt.
Regelungen für die weiterführenden allgemeinbildenden Schulen:
* Die Vorgaben für den Unterricht in den Abschlussklassen gelten unverändert fort.
* Ab Montag, 15. März 2021, kehren Schüler*innen aller Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I sowie die Schüler*innen der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe und der entsprechenden Semester der Weiterbildungskollegs wieder in einen eingeschränkten Präsenzunterricht im Wechselmodell zurück.
* Bei der Einführung des Wechselmodells sind aus Gründen der Kontaktreduzierung die Klassen bzw. Kurse in der Regel in zwei Gruppen zu teilen, so dass es in den verbleibenden beiden Wochen bis zu den Osterferien zu einem Wechsel aus Präsenz- und Distanzunterricht kommt. Bei kleinen Klassen und Kursen kann die Schulleitung entscheiden, auf eine Teilung zu verzichten.
* Die Schüler*innen aller Klassen und Jahrgangsstufen außerhalb der Abschlussklassen sollen in annähernd gleichem Umfang im Rahmen der räumlichen und personellen Möglichkeiten der Schulen am Präsenzunterricht teilnehmen.
* Kein*e Schüler*in soll länger als eine Woche ohne Präsenzunterricht sein. (außer in den Ferien����)
* Grundsätzlich sind in der Sekundarstufe I konstante Lerngruppen zu bilden, so dass eine Durchmischung im Rahmen der äußeren Differenzierung, im Wahlpflichtbereich sowie im Unterricht der zweiten Fremdsprache vermieden wird. Religionsunterricht wird in Präsenzphasen im Klassenverband erteilt.
* Für Schüler*innen der Klassen 5 und 6 ist für die Tage, an denen sie nicht am Präsenzunterricht teilnehmen können, weiterhin eine pädagogische Betreuung vorzusehen, die sich nach den üblichen Unterrichtszeiten richtet.
* Schulen können im Rahmen ihrer räumlichen und personellen Ressourcen, Schüler*innen, die zu Hause keine lernförderliche Umgebung haben, das Angebot unterbreiten, unter Aufsicht in den Räumen der Schule an den Aufgaben aus dem Distanzunterricht zu arbeiten.
* Ein regulärer Ganztagsbetrieb findet bis zu den Osterferien nicht statt.
* Die Schulleitung entscheidet über die konkrete Ausgestaltung des Wechselmodells.
Und jetzt wünsche ich euch ein schönes sonniges Wochenende!

05.03.2021 Und weiter gehts  

Und weiter gehts. Das nächste Puzzlestück komplettiert so langsam das Puzzle. Die neue CoronaSchVO liegt vor. Hier nun die wichtigsten Änderungen ab dem 08. März:
Maximal fünf Personen (plus Kinder unter 14 ) aus zwei Hausständen dürfen sich treffen. Paare, die nicht zusammenleben gelten als ein Hausstand.
Schreibwarengeschäfte, Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte dürfen unabhängig vom Inzidenzwert wieder öffnen.
Der übrige Einzelhandel darf nur unter der Vorgabe des Terminshoppings öffnen.
Museen, Kunstausstellungen, Galerien und Schlösser dürfen mit vorheriger Terminbuchung und Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit öffnen. Auch Zoologische Gärten und Tierparks dürfen unter diesen Bedingungen öffnen. Es besteht auch hier Maskenpflicht.
Auf Sportanlagen unter freiem Himmel darf *alleine*, *zu zweit*, *innerhalb des eigenen Hausstandes* und zusätzlich mit *höchstens fünf Personen aus zwei verschiedenen Hausständen* kontaktfrei (5 m Abstand) Sport betrieben werden. Alternativ bis zu 20 Kinder unter 14 Jahren.
Musikschulunterricht und Nachhilfeangebote für jeweils max. 5 Personen zulässig (mit med. Maske).
Fahrschulen und Flugschulen öffnen unter den bekannten Vorgaben (Mindestabstand- außer Praxis- , Hygieneanforderungen, Maske)
Hinweis: Die Vorlage eines tagesaktuellen Tests sieht die VO entgegen bisheriger Verlautbarungen nicht vor!
Bei Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann und Kunden keine Masken tragen (z. B. möglich bei Friseur, Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Fußpflege, Nagelstudio, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercing), muss ein tagesaktueller Schnell- oder Selbsttest vorgelegt werden. Das Personal muss alle zwei Tage einen Schnell- oder Selbsttest durchführen.
Das Thema Testungen werde ich bald noch einmal gesondert aufgreifen und erklären.

05.03.2021 Hier kommt nun der nächste wichtige Informationshappen

Hier kommt nun der nächste wichtige Informationshappen:
Ich werde oft gefragt, welcher Inzidenzwert bei den Öffnungen herangezogen wird. Es wird tatsächlich der landesweite (NRW) Wert zu Grunde gelegt, bei der Beurteilung der Öffnungen und der Notbremse.
Konkret liegt dieser zwischen 50 und 100. Nun könnt Ihr in der Tabelle nachschauen, wer oder was am Montag alles öffnen darf.

04.03.2021 Ich informiere euch jetzt leider häppchenweise 

Ich informiere euch jetzt leider häppchenweise. Das hat auch was Gutes, dann werden die Posts kürzer����:
1. Da die neue CoronaSchVO auf Nachfrage bei der Landesregierung erst morgen kommt, kann ich noch nicht die Detailfragen zu einzelnen Öffnungen beantworten.
2. Bei der Entscheidung über Öffnungen ist wohl der Inzidenzwert des Landes (NRW) maßgeblich, nicht der Stadt oder des Kreises. Dieser liegt momentan zwischen 50 und 100, so dass sich daraus die Öffnungen ab Montag ergeben (siehe Schema unter meinem Post von letzter Nacht).
3. Immer wieder ist von Schnelltests die Rede. Das bedeutet für mich aber nicht nur ein schnelles Testergebnis, sondern auch ein schnell durchführbarer Test. Kann nicht sein, dass wir dafür nach Kerpen oder Wesseling fahren müssen. Ich versuche daher, ein Schnelltestzentrum nach Bergheim zu holen. Bereits am Montag schauen wir uns eine auserwählte Immobilie im Bergheimer Zentrum an. Das kann also jetzt tatsächlich schnell gehen.
4. Ganz dringende Fragen gerne an die Corona Hotline der Stadt 02271/89888, da weiß man allerdings im Moment auch noch nicht mehr. Noch dringendere Fragen gerne an das Kreisgesundheitsamt 02271/8312345, was die wissen, weiß ich nicht.
5. Alle die Sorge haben, es würde unübersichtlich: Stimmt. Aber dieser Zustand dauert erfahrungsgemäß nie sehr lange. Ich werde euch die nächsten Wochen gerne zeitnah darüber informieren, in welchem Inzidenzfenster wir uns gerade befinden und welche Öffnungen unter welchen Bedingungen damit verbunden sind.

04.03.2021 Ist es ein Licht am Ende eines Irrgartens?

Ist es ein Licht am Ende eines Irrgartens?
Die 120.Sitzung des Krisenstabs gerade war sicherlich die Sitzung mit den meisten Kopfschütteln und verbleibenden Fragezeichen am Ende der Sitzung. Für uns alle ist es momentan ein Riesenwirrwarr, was man darf, wer wann wie öffnet, welche Werte für welchen Zeitraum zu grunde gelegt werden. Es ist deshalb dieses Mal umso wichtiger, auf die konkreten Formulierungen in der CoronaSchVO zu warten. Ich befürchte, das dauert bis zum Wochenende. Sodann werde ich alle aufgelaufenen und kommenden Fragen beantworten und noch einmal versuchen die Regelungen verständlich für uns alle hier veröffentlichen.
Ich verspreche euch, wir gehen gemeinsam durch diesen Irrgarten, bis wir den richtigen Ausgang gefunden haben.

04.03.2021 Also, ich habe es zum Thema „Öffnungen“ auf die Schnelle wie folgt verstanden:

Also, ich habe es zum Thema „Öffnungen“ auf die Schnelle wie folgt verstanden:
Als erstes dürfen öffnen ab 08.03. im Falle einer Inzidenz unter 50...
... Einzelhandel
... Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten
... kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen (max. 10 Personen) im Außenbereich
oder alternativ
im Falle einer Inzidenz zwischen 50 und 100...
... Einzelhandel für sogenannte „Click and meet“-Angebote
... Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten für Besucher mit vorheriger Terminbuchung mit Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung
... Individualsport alleine oder zu zweit und Sport in Gruppen von bis zu zehn Kindern bis 14 Jahren im Außenbereich
Wenn sich die Inzidenz 14 Tage nach dem vorherigen Öffnungsschritt nicht verschlechtert hat, also frühestens am 22.03., dürfen öffnen im Falle einer Inzidenz unter 50...
... Außengastronomie
... Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos
... kontaktfreier Sport im Innenbereich, Kontaktsport im Außenbereich
oder alternativ
im Falle einer Inzidenz zwischen 50 und 100...
... Außengastronomie für Besucher mit vorheriger Terminbuchung mit Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung; sitzen an einem Tisch Personen aus mehreren Hausständen ist ein tagesaktueller negativer COVID-19 Schnell- oder Selbsttest der Tischgäste erforderlich.
... Theater, Konzert- und Opernhäuser sowie Kinos für Kunden mit einem tagesaktuellen negativen COVID-19 Schnell- oder Selbsttest
... kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport im Außenbereich unter der Voraussetzung, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen tagesaktuellen negativen COVID-19 Schnell- oder Selbsttest verfügen.
Den dann folgenden Schritt ab 05.04. habe ich nun leider nicht mehr mitbekommen����
Steigt die Inzidenz an drei aufeinanderfolgengenden Tagen auf über 100, treten ab dem zweiten darauffolgenden Werktag die Regeln, die bis zum 7. März gegolten haben, wieder in Kraft (Notbremse).
Mehr dazu gibt’s morgen, gute Nacht!

03.03.2021 Die Pressekonferenz lässt diesmal extrem lange auf sich warten

Die Pressekonferenz lässt diesmal extrem lange auf sich warten. Warum? Weil man sich nicht einigen kann? Vielleicht ein gutes Zeichen? Wir werden sehen.
Ziemlich sicher werden vier Begriffe die nächsten Wochen und Monate bestimmen: Impfen, Testen, Kontaktnachvollziehung und Öffnungen... und die Inzidenz bleibt wohl das Maß aller Dinge... mehr noch als bislang����
Schrittweise mehr Normalität und sichere Kontakte durch fortschreitende Impfungen sowie Schnell- und Selbsttests... davon gehe ich nach wie vor aus. Denn das ist in meinen Augen die richtige Strategie und der Schlüssel zum Erfolg... aber... bitte nicht in Schrittgeschwindigkeit. Da bleiben definitiv zu viele auf der Strecke!!

01.03.2021 Heute vor genau einem Jahr der erste Bergheimer Corona Fall

Heute vor genau einem Jahr, am Sonntag, 01.03.2020, erreichte mich ein Anruf mit der Nachricht: „Erster Bergheimer Corona Fall!“
Ich erinnere mich sehr gut daran, wie wir uns mit den Fachleuten und der Führungsriege wenige Minuten später zur 1. Sitzung des Krisenstabs in der Feuer- und Rettungswache eingefunden haben. Wir haben stundenlang diskutiert und telefoniert, was alles zu tun und zu veranlassen ist. Heute - genau 118 Sitzungen später - blicke ich kurz zurück:
In den Tagen und Wochen nach dem ersten Bergheimer Corona Fall haben wir alle nicht im Traum daran gedacht, dass wir uns ein Jahr später immer noch oder wieder im Lockdown befinden. Es hätte aber auch niemand zu hoffen gewagt, dass wir ein Jahr später bereits über einen Impfstoff verfügen und selbst wenn, dann hätte man sicher am wenigsten Sorge davor gehabt, dass es an der Logistik, am Nachschub oder an der Impfgeschwindigkeit hapern könnte.
Bis heute, ein Jahr später, hatten wir in Bergheim insgesamt 1.706 Infizierte. Davon sind 1.604 genesen und leider, leider 32 Menschen verstorben. Aktuell sind 70 Personen infiziert und der 7-Tages-Index beläuft sich auf 58,5.
Die organisatorischen Prozesse bei Indexfällen, Quarantäne, Terminvereinbarungen, Videokonferenzen etc. laufen mittlerweile sehr routiniert ab... wohingegen eine „emotionale“ Routine bisher zu keiner Zeit eingetreten ist. Schließlich geht es immer noch ausschließlich um unser aller Gesundheit!
Meine Einschätzung: Fortschreitende Impfungen in Kombination mit den nun zugelassenen Selbsttests werden die geeigneten Mittel der Wahl sein, um schrittweise Lockerungen verantwortungsvoll zu ermöglichen... und sehr bald damit zu beginnen!

19.02.21 Sport im Freien wieder erlaubt

Viele haben es sich herbei gesehnt, manche haben den Moment „gefürchtet“... ab Montag dürft Ihr wieder Sport im Freien ausüben, zu zweit golfen oder Tennis spielen (ich kenne allerdings noch keinen Platz, der schon geöffnet hat����).
Auch in Musikschulen ist Einzelunterricht erlaubt für Kinder im Grundschulalter.
Hundebesitzer können aufatmen und Ihren Hund in die Hundeschule schicken.
Und Bau- und Gartenmärkte dürfen unsere Hobbygärtner mit Gemüsepflanzen und Saatgut erfreuen.
Also, voller Vorfreude ab in ein sonniges Wochenende!

18.02.21 Inzidenzwert

Was mich heute nicht nur optimistisch sondern durchaus positiv stimmt - und das obwohl unser Inzidenzwert im Kreis leicht auf 56,7 (Bergheim = 53,6) gestiegen ist - ist die Erkenntnis, dass sich die Mutationen im Rhein Erft Kreis momentan eher auf dem Rückzug befinden. Das mag eine Momentaufnahme sein, trotzdem finde ich es schon beruhigend, dass kein exponentielles Wachstum einen Monat nach deren erstmaligem Auftreten in unserem Kreis zu verzeichnen ist. Das sah vor 10 Tagen noch nicht so positiv aus. Also, weiter so! Und dann kommt mir in 10 Tagen bloß keiner mit Inzidenz 25 oder gar unter 10 bevor Lockerungen erfolgen können. Jetzt ist die Zeit um uns allen verlässliche Perspektiven und greifbare Lockerungsstrategien aufzuzeigen!

17.02.21 Glaubwürdigkeit in der Bürgerschaft

Es trägt nicht gerade zur Beruhigung und Glaubwürdigkeit in der Bürgerschaft bei, wenn jeder sich berufen fühlt, eine andere - mutmaßlich erfolgreichere - Coronastrategie verfolgen zu wollen oder zu verkünden. Von Null- Covid- Strategie bis hin zu sofortiger Beendigung der Lockdownmaßnahmen sind gerade kreuz und quer, landauf, landab Statements von Politiker*innen und eben solchen, die es nicht sind, bis hin zu Wissenschaftlern zu lesen und zu hören.
Das verunsichert uns alle!!
Und das trägt nicht gerade zu einer - gleichwohl dringend notwendigen - Akzeptanz der Maßnahmen bei und hilft uns vor Ort in der unmittelbaren Kommunikation mit unseren Bürgern*innen definitiv nicht weiter!
Was weiter helfen würde sind klare und faire Lockerungsstrategien, in Abhängigkeit greifbarer und verlässlicher Entscheidungsgrundlagen, mit logisch erklärbaren und nachvollziehbaren Maßnahmen, bei denen alle Risiken untereinander abgewogen werden.

16.02.2021 Ein paar Zahlen

Zur Abwechslung mal ein paar Zahlen, die ich auf Basis der derzeitigen Erkenntnisse ins Verhältnis gesetzt habe... 2.813.732 Personen wurden bis heute in Deutschland geimpft. Die Hälfte von denen bereits 2 mal. Also fertig! Somit wurden mehr als 4.000.000 Impfdosen verabreicht. In ca. 7 Wochen. Man sagt, wenn 60-70% der Bevölkerung geimpft sind, besteht Herdenimmunität. Bei 60% wären das 50.000.000 Personen, also 100.000.000 Impfdosen! Um diese Impfdosen z. B. bis zum 30.09.2021 zu verabreichen, müssten im Durchschnitt pro Woche 2.632.000 Impfdosen gespritzt werden. Zum Vergleich, in den ersten 7 Wochen erfolgten durchschnittlich 570.000 Impfungen pro Woche. Wenn also in Zukunft 4,6 mal so viel/so schnell geimpft wird, erreichen wir zum 30.09. die Herdenimmunität. Optimistisch von einem exponentiellen Wachstum ausgehend, kann die „Herde“ tatsächlich zum Herbstanfang immun sein.
Ach, übrigens, wen‘s interessiert: Inzidenzwert nähert sich der 50, Tendenz fallend.

16.02.2021 Zusammenfassung für die Zeit vom 22.02.2021 bis 07.03.2021

Neues kurz zusammengefasst für die Zeit vom 22.02. bis 07.03.2021:
- Ab 22.02.2021 sind alle Kinder wieder eingeladen die Kitas und die Tagespflege zu besuchen
- In den Kitas bleibt es bei festen Betreuungsgruppen – also kein Normalbetrieb mit Durchmischung
- In den Kitas bleibt es für die beiden Wochen bei der Reduzierung des wöchentlichen Betreuungsumfangs von 10 Std.
- Das weitere Vorgehen ist vom zukünftigen Infektionsgeschehens abhängig

11.02.2021 Regelungen für den Schulbetrieb ab dem 22.02.2021

Tschuldigung, wenn ich am Weiberdonnerstag noch mal kurz störe aber ich hätte hier noch die Regelungen für den Schulbetrieb ab 22.02.2021:
Grundschulen:
Unterricht für Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen der Primarstufe in Form eines Wechsels aus Präsenz- und Distanzunterricht.
Dabei sind folgende Rahmenvorgaben zu beachten:
· Bildung von konstanten Lerngruppen, u.a. damit alle im selben Umfang Präsenz- und Distanzunterricht erhalten.
· Für das gesamte aus Präsenz- und Distanzunterricht bestehende Unterrichtsangebot gelten auch im Wechselmodell die jeweiligen Stundentafeln und Kernlehrpläne.
· Vorrangig soll in der Präsenzphase Unterricht in Deutsch, Mathematik sowie der Sachunterricht erteilt werden.
· Schule/Schulleitung legt selbst die Intervalle zwischen Präsenz- und Distanzunterricht fest unter Beachtung, dass niemand länger als 1 Woche (5 Tage) hintereinander Präsenzunterricht erhalten soll.
· Angebote der OGS werden nicht regelhaft aufgenommen – ABER Notbetreuung nach Anmeldung für alle Kinder, für die die Eltern an den Tagen des Distanzunterrichtes keine Betreuung ermöglichen können (Für OGS-Schüler auch am Nachmittag, möglichst konstante Betreuungsgruppen)
Weiterführenden Schulen:
Alle die sich nicht in einer Abschlussklasse befinden, werden auch nach dem 22. Februar 2021 vorerst noch auf Distanz unterrichtet. Weiterhin auf Antrag der Eltern Notbetreuung in den Klassenstufen 5 und 6 (wie bisher).
Die Schulleitung kann Schülern, die zu Hause aus unterschiedlichen Gründen nicht erfolgreich am Distanzunterricht teilnehmen können, anbieten, ihre Aufgaben unter Aufsicht in den Räumen der Schule zu bearbeiten (erweiterte Betreuung).
Regelungen für die Abschlussklassen (Hauptschule Kl. 10, letzte Klasse im allgem. Schulsystem, Qualifikationsphase 1+2 Gymnasium und Gesamtschule:
Allen Schülerinnen und Schülern, die vor Prüfungen stehen und die einen erfolgreichen Abschluss ihrer bisherigen Schullaufbahn anstreben, wird eine Rückkehr in den Präsenzunterricht ermöglicht – auch volle Klassenstärke zulässig! Es kann auch im Wechselmodell (Präsenz – Distanz) unterrichtet werden.
Regelungen für den Sportunterricht:
Auch der Unterricht im Fach Sport findet grundsätzlich statt - wann immer es die Witterung zulässt, im Freien.
Beim Sportunterricht in der Sporthalle ist grundsätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Nur bei Phasen intensiver, körperlicher Ausdaueranstrengung soll auf das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung verzichtet werden.
Keine Klassenfahrten bis zu den Sommerferien!
Für die Woche 15.02.2021 bis 19.02.2021 (kommende Woche) findet für alle Schüler nur Distanzunterricht sowie Notbetreuung nach den bisherigen Regeln statt.
Regelungen für den Kita und Kitap- Betrieb ab dem 22.02. wurden vom Land bislang noch nicht bekannt gegeben.

10.02.2021 Der Lockdown mit den bereits bekannten Maßnahmen bleibt zunächst bis zum 07. März bestehen

Der Lockdown mit den bereits bekannten Maßnahmen bleibt zunächst bis zum 07. März bestehen... Mutanten sei Dank!!����
Tatsächlich könnte mein Post nach diesem Satz schon enden (wäre dann wohl mein bislang kürzester Post����), alle Lesemuffel können also hier getrost aufhören zu lesen. Für alle anderen noch mal eine kurze Auffrischung mit einigen wenigen Neuigkeiten:
1. Kontakte auf das absolut notwendige Minimum beschränken und insbesondere Zusammenkünfte in Innenräumen vermeiden.
2. Private Zusammenkünfte bitte nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person.
3. Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften. Generell wird in Innenräumen die Nutzung medizinischer Masken angeraten.
4. Nicht notwendige private Reisen und Besuche – auch von Verwandten – bitte weiterhin unterlassen.
5. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber müssen den Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen, sofern die Tätigkeiten es zulassen.
Wo Homeoffice nicht möglich ist, sollen immer dann, wenn sich mehrere Personen in einem Raum aufhalten, medizinische Masken getragen werden.
6. Um Bildung und Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen zu gewährleisten, haben Öffnungen im Betreuungs- und Bildungsbereich Priorität. Dieser Bereich soll als erster schrittweise wieder geöffnet werden. Vermutlich ab 22.02.! Medizinische Masken, Lüften und Hygienemaßnahmen werden dabei weiterhin nötig sein. Vermehrt sollen auch Schnelltests den sicheren Unterricht ermöglichen und Infektionsrisiken minimieren. Die Länder entscheiden hierüber eigenständig und somit sicher auch unterschiedlich, so viel zum bundeseinheitlichen Regelungswunsch.
7. Neu: Friseurbetriebe sollen unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts mit Reservierungen sowie unter Nutzung medizinischer Masken den Betrieb ab 1. März 2021 wieder aufnehmen können. Es folgen schrittweise Öffnungen im Einzelhandel, bei körpernahen Dienstleistungsbetriebe, Museen... nach dem 07.03., wenn die Inzidenz stabil unter 35 liegt. Mir fehlte in der Auflistung der Kanzlerin die Gastronomie... ����
Mmmhh... ich weiß nicht was es bedeutet, falls es denn überhaupt irgend etwas zu bedeuten hat... der Inzidenzwert ist heute weiter leicht gesunken, im Kreis auf 75,2 und landesweit auf 67,0. ����
Zum Schluss eine herzliche Bitte an alle - nein jetzt kommt nicht zum 168sten Mal der Appell sich an die AHA Regeln zu halten, denn das wisst und macht Ihr ja eh - sondern die Bitte im Falle einer Infektion vertrauensvoll mit den Gesundheitsämtern zu kooperieren. Die Gesundheitsämter können die Infektionsketten nur unterbrechen, wenn ihnen alle Kontaktpersonen genannt werden, damit unverzüglich eine Quarantäne und Testung erfolgen kann. Dies ist eine wesentliche Grundlage für die Stabilisierung der Neuinfektionszahlen und damit auch für die Öffnungsperspektiven.

04.02.2021 Fahrten zu Impfterminen

Bitte lesen und unbedingt unseren älteren Mitbürgern weitersagen!!!
Ende Januar war es soweit! Senioren über 80, die in ihren eigenen vier Wänden leben, konnten Impftermine vereinbaren. Die Leitungen haben geglüht und die große Nachfrage war an teilweise langen Warteschleifen zu spüren. Ja ich weiß, manche warten heute noch auf die Terminvergabe... doch darum geht’s mir heute nicht!
Für viele stellt sich nun die Frage: Wie komme ich zum Impfzentrum nach Hürth? Das kann für Jemanden der über 80 Jahre alt ist und nicht so ohne weiteres von a nach b gelangt, tatsächlich eine riesige Hürde darstellen.
Diese Not zu hören, veranlasste uns sofort, Überlegungen zu starten, zumal sogenannte Mitfahrbörsen oder der normale ÖPNV sich aufgrund beispielsweise langer Fahrtwege als besondere Herausforderung für ältere Menschen darstellt.
Was können wir als Stadt tun? Wir haben mal grob gerechnet, dass wahrscheinlich Minimum 940 Fahrten benötigt werden.
In einzelnen Stadtteilen sind bereits Ehrenamtler dabei, Fahrdienste zu organisieren����. In unseren Planungen sind noch weitere Überlegungen, wie Bürgerbusse, die Kooperation mit Taxiunternehmen, Nachbarschaftshilfe oder ein so genanntes städtisches „Ärmel-Hoch-Mobil“. Wir sind dran und ich halte euch dazu auf dem Laufenden.
Während unserer Überlegungen erreichte mich gestern dann diese tolle Nachricht des DRK Kreisverbandes Rhein-Erft e.V.: Diese bieten für unsere über 80-jährigen Mitbürger/innen, die keinen Anspruch auf einen kostenlosen Taxigutschein haben, einen Fahrdienst zum Impfzentrum an. So organisiert der DRK-Kreisverband Rhein-Erft e.V mit Unterstützung durch viele haupt- und ehrenamtliche Helfer unter Einhaltung der Corona-Hygienevorschriften die Abholung von Zuhause, die Hin- und Rückfahrt zum Impfzentrum nach Hürth und falls gewünscht auch die Begleitung durch den Impfprozess. Es gibt zudem auch einige Senioren, die die Unterstützung bei der Koordination eines Impftermins brauchen. Hier unterstützt das DRK ebenfalls. Auch das Einkaufen ist für unsere über 80-jährigen Mitbürger in Corona-Zeiten eine Herausforderung. Daher bietet der DRK Kreisverband Rhein-Erft e.V. auch dafür zusätzlich noch einen kostenlosen Einkaufsservice an. An dieser Stelle bedanke ich mich schon mal auf diesem Weg für die tolle Arbeit des DRK und der vielen ehrenamtlichen Bürgerinnen und Bürger Ihr seid mega!! Unsere Alltagshelden!
Nun die Frage aller Fragen: Wo muss man sich melden? Den Service des DRK Kreisverband Rhein-Erft e.V. erreicht ihr montags bis freitags von 8 Uhr bis 12 Uhr unter der Hotline 02271-606115 oder per Mail unter impfservice@drk-rhein-erft.de
Der DRK Kreisverband Rhein-Erft e.V. sucht für diese zahlreichen und umfangreichen Aufgaben auch weiterhin noch ehrenamtliche Fahrer! Also meldet euch bei Interesse beim DRK unter impfservice@drk-rhein-erft.de.

03.02.2021 Essensbeiträge in städtischen Kindertageseinrichtungen im Monat Februar 2021

Ich bin oft gefragt worden, ob Essensbeiträge in städtischen Kindertageseinrichtungen im Monat Februar 2021 erlassen werden.
Ja, wir haben entschieden, die Eltern in dieser besonderen Situation zu entlasten und für den Monat Februar 2021 keine Essenbeiträge für Kinder in den städtischen Kindertageseinrichtungen zu erheben.
Es werden daher keine Essensbeiträge für Februar per Lastschriftverfahren eingezogen.
Zahlungen, die per Überweisung bzw. Dauerauftrag bereits geleistet wurden, werden möglichst zeitnah erstattet.
Falls möglich, können Daueraufträge noch entsprechend geändert werden.
Bezüglich der Erhebung von Elternbeiträgen für die Kindertageseinrichtungen sowie die Kindertagespflege für den Monat Februar ist vom Land bisher keine Regelung veröffentlicht worden. Satzungsgemäß sind die Elternbeiträge daher zunächst zu erheben; sollte das Land im weiteren Verlauf des Monats Februar zu einer Entlastungsregelung für die Familien kommen, wird sich die Kreisstadt Bergheim dieser wieder anschließen und gezahlte Elternbeiträge zurückerstatten.

31.01.2021 bundesweite Inzidenz

Die letzte Sonntage standen ganz im Zeichen des Schnees. Heute endlich mal wieder ein sonniger Start in den Sonntag, zumindest als ich in der Früh eine Runde joggen war und die Sonnenstrahlen genossen habe. Es hat aber nicht nur die Sonne gelacht, es waren auch die Spaziergänger und Jogger, die beim freundlichen „Hallo“ oder „guten Morgen“ ein Lächeln auf den Lippen hatten. Es wirkte wie ein Lächeln der Zuversicht. Das spiegeln auch die Gesprächsfetzen wieder, die man beim Laufen aufnimmt, wenn man an abstandhaltenden Unterhaltenden vorbei läuft: Alle reden von dem einen Thema, heute jedoch hoffnungsvoller und zuversichtlicher als noch vor einigen Tagen und Wochen.
Tatsächlich sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz weiter, sie liegt aktuell bundesweit bei 90,2. Am Donnerstag war dieser Wert erstmals seit drei Monaten unter die Marke 100 gesunken. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt seit Wochen, ihren bislang höchsten Stand hatte sie am 22. Dezember mit 197,6 erreicht.
Seid auch Ihr zuversichtlich... bis wir irgendwann einen Impftermin bekommen!
Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen, wenngleich nicht mehr ganz so sonnigen, Sonntag!

29.01.2021 Inzidenzwert

Wir nähern uns der 50.
Krass, die Zahl hat ja fast schon was magisches. Man muss sie nur nennen und schon weiß jeder was gemeint ist. Wie schnell man sich doch auf solche Informationen fokussiert. Wie auch immer, ich bin kein Wissenschaftler, deshalb halte ich mich an die Fakten: Inzidenz im Kreis heute bei 55,9!!! Seit dreieinhalb Monaten der niedrigste Wert. Damals hieß es, wenn wir 7 Tage hintereinander unter 50 bleiben, können Maßnahmen gelockert werden. Heute kommt noc... Mehr ansehen

27.01.2021 Impftermine

Sorry, ich muss das jetzt mal loswerden, weil ich es nicht verstehe.
Wir wissen genau, wieviel Menschen über 80 Jahre alt sind und die meisten von denen einen Impftermin machen wollen. Wir kennen genau das Datum, ab wann dies möglich ist. Wir animieren diese Menschen zudem, sich schnellstens impfen zu lassen. Wir verfügen über die Technik und die Menschen, den daraus folgenden Anforderungen gerecht zu werden. Und trotzdem kriegen wir das nicht ohne weiteres hin. Ich frage mich, woran das liegt. Wir wissen, dass der Kreis nichts dafür kann. Aber kann die zuständige kassenärztliche Vereinigung was dafür? Ich weiß es nicht... ich hab mich allerdings gefragt, warum die kassenärztliche Vereinigung eigentlich dafür zuständig ist...

25.01.2021 Corona-Fallzahlen

Es tut einfach gut zu sehen und zu wissen, dass seit mittlerweile mehr als 2 Wochen die Corona Fallzahlen täglich zurück gehen. Der Inzidenzwert des Rhein Erft Kreises liegt heute bei 72,9. Die 50 ist also in Reichweite. Wenn man bedenkt, dass wir um Weihnachten rum landesweit bei 200 waren, ist das eine optimistisch stimmende positive Tendenz.
Seit heute können die über 80 jährigen Impftermine vereinbaren. Auch das stimmt positiv, wenngleich das System heute morgen hoffnungslos überlastet war. Ist ja auch ein gutes Zeichen, dass sich viele impfen lassen wollen. Einfach ein wenig Geduld haben, bei uns drängelt sich keiner vor, alle kommen dran!

21.01.2021 Kurzes Update

Ganz kurzes Update:
Die neue CoronaSchVO für NRW - und damit auch die verschärfte Maskenpflicht in Bussen und Bahnen sowie beim Einkauf - tritt ab
Montag, 25.01.2021 in Kraft.
Mehr dazu morgen, falls es noch was wichtiges gibt, gute Nacht����‍♂️

21.01.2021 Maskentaxi gut angelaufen

Maskentaxi gut angelaufen... insgesamt wurden heute 500 Masken im Rahmen von 22 Bestellungen vermittelt und ausgeliefert.
Und jetzt freue ich mich umso mehr, dass ich Euch dieses Angebot mit dem Maskentaxi gemacht habe, denn „Augen auf beim Maskenkauf“ …
Es ist ein Unding wenn ich sehe, dass die FFP2-Masken zu Wucher Preisen angeboten werden. Das ärgert mich enorm!
Klar, die einen sagen, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Ich sage, lasst uns „die Kirche im Dorf lassen“... aus den Sorgen und Nöten der Menschen sollte man kein unangemessenes Kapital schlagen. Das ist meine persönliche Meinung... ja, ich weiß, ich bin nicht der oberste Wettbewerbshüter... egal, in meinen Augen ist das ein absolutes No Go!

21.01.2021 Ich lasse mich impfen

Ich lasse mich impfen... ja klar, sobald ich an der Reihe bin! Nach heutigen Erkenntnissen wird das im Frühsommer der Fall sein.
Alle Impfdosen, die zu Beginn der Impfungen übrig waren, kamen übrigens in Bergheim allesamt unseren Einsatzkräften aus der ersten Reihe zu Gute!
Trotzdem sollte man jetzt nicht die Amtsträger an den Pranger stellen, die bereits geimpft wurden, weil Impfdosen übrig waren und verabreicht werden mussten bevor sie verfallen wären. Ich glaube, von denen hat keiner im Vorfeld verlangt oder erwartet, geimpft zu werden. Vielmehr waren all jene überrascht, plötzlich vor der Situation zu stehen.
Wie auch immer, ich halte es mit dem Eingangsstatement! In unserem Krisenstab haben wir bereits zu Beginn der Impfungen Vorsorge für diesen Fall der übrig bleibenden Impfdosen getroffen und die Einsatzkräfte - auch für den ad hoc Fall - zur Impfung vorgesehen. Gut und richtig so!

20.01.2021 Positive Tendenz

Gerade bekomme ich die aktuellen Zahlen für Bergheim und den Rhein Erft Kreis, die ich Euch zum Abschluss des Tages nicht vorenthalten möchte. Sie versprühen Hoffnung, Optimismus und Bestätigung: Inzidenz in Bergheim liegt bei 55 und im Kreis bei 87! Werte, wie wir sie vor 3 Monaten das letzte Mal kannten. Werte, die zwar volatil aber in der Tendenz deutlich positiv zu bewerten sind. Habt alle einen schönen Abend!

20.01.2021 FFP2 Masken

Die Maske – einst amerikanisches Filmdrama, heute wichtiges Bestandteil des Corona Dramas.
Gestern wurde von der Bundesregierung beschlossen, dass es nun eine verschärfte Maskenpflicht beim Einkaufen und in Bussen und Bahnen geben soll, um die Ansteckungskurve weiter auf Talfahrt zu bringen. Ihr müsst bis 14.02. medizinische Masken tragen, dazu gehören OP-Masken, beziehungsweise Masken mit den Standards KN 95/N95 oder FFP2. Ab wann die Regel gilt, wird vermutlich im Laufe des abends von der Landesregierung bekannt gegeben. Das heißt also zunächst einmal Schluss mit den bunten Alltags-(Stoff)Masken, die so oft von so vielen ehrenamtlichen Helfern mit tollen Motiven genäht wurden. Vielen Dank an alle, die so viele Menschen gerade in der Anfangsphase mit kostenlosen Masken versorgt haben!
Nun wurde ich gestern und heute oft gefragt: Wo bekommt man auf die schnelle solche medizinischen Masken her? Grundsätzlich könnt ihr die benötigten Masken in den Apotheken, bei einigen Drogeriemärkten und einschlägigen Unternehmen bei uns in Bergheim kaufen.
Wir haben aber zusätzlich noch eine tolle Idee entwickelt, von der ich hoffe, dass sie problemlos funktioniert:
All denen, die keine Möglichkeit haben, sich ohne Weiteres und auf die Schnelle FFP2 Masken zu beschaffen, denen werden wir in der Anfangsphase über unsere Corona Hotline Masken in gewünschter Zahl vermitteln und liefern lassen.
Wie funktioniert das?
In der Zeit von Mo-Mi 08:00-15:30, Do 08:00-18:00, Fr 08:00-12:30 und Sa 08:00-14:00 Uhr ruft Ihr die 89-888 an.
Wir vermitteln Euch dann über bergheimer Unternehmen die gewünschte Anzahl an Masken, die Euch sodann per „Maskentaxi“ nach Hause geliefert werden. Die Mindestabnahme beträgt 10 Masken, der Preis für 10 Masken inclusive Lieferung innerhalb des Stadtgebiets beträgt momentan 14 €
Das ist ein „Experiment“. Ich hoffe, es funktioniert

20.01.2021 Update Impfzentrum

Kurzes Update zum Thema „Impfzentrum“: Start des Impfzentrums verschiebt sich um eine Woche!
Die Landesregierung muss die Impfplanung kurzfristig anpassen: Durch die geänderten Lieferplanungen von BioNtech (ca. 100.000 Impfdosen weniger als ursprünglich vorgesehen) finden in der kommenden Woche noch keine neuen Erstimpfungen statt. Zweitimpfungen werden aber wie geplant durchgeführt. Ab dem 1. Februar können dann zunächst die Impfungen in den Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen fortgesetzt werden.
Die Betriebsaufnahme des Impfzentrums in Hürth und damit die Erstimpfungen für die Über-80-Jährigen kann daher erst ab dem 8. Februar starten und nicht wie gestern mitgeteilt am 01.02. Die Terminvergabe für die über 80-Jährigen Personen beginnt wie geplant am 25. Januar. Die übrigen gestern genannten Personengruppen der Priorität I etc. folgen nach und nach. Ich werde Euch auch dazu auf dem Laufenden halten!

19.01.2021 Verlängerung der derzeitigen Lockdown-Maßnahmen

Verlängerung der derzeitigen Lockdown-Maßnahmen (erst mal) bis zum 14. Februar!!! Hier auf die Schnelle eine kurze Zusammenfassung:
Die momentanen Kontaktbeschränkungen bleiben bis dahin gültig. Private Zusammenkünfte sind weiterhin im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Dabei trägt es erheblich zur Reduzierung des Infektionsrisikos bei, wenn die Zahl der Haushalte, aus der die weiteren Personen kommen, möglichst konstant und möglichst klein gehalten wird.
Auch Schulen und Kindertagesstätten bleiben weiterhin geschlossen.
Ich gehe davon aus, dass die Notfallbetreuung - nur für äußerste Notfälle - wie bisher sichergestellt und natürlich weiterhin Distanzlernen angeboten wird. Die Kanzlerin hat gerade in der Pressekonferenz hierzu keine eindeutige Aussage getätigt, die Verordnung für NRW bleibt abzuwarten.
Verschärfend neu ist die vermutlich ab 21.01. vorgesehene Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr. Als medizinische Masken gelten sogenannte OP-Masken oder virenfilternde Masken der Standards KN95 oder FFP2. Zudem sollen die Kontakte im öffentlichen Personenverkehr so reduziert werden, dass das Fahrgastaufkommen ein Drittel der regulären zulässigen Fahrgastzahlen in einem Beförderungsmittel üblicherweise nicht übersteigt.
Das könne dadurch erreicht werden, wenn mehr Menschen im Homeoffice arbeiten.
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales soll eine Verordnung (noch eine Verordnung����) erlassen, wonach Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber überall dort, wo es möglich ist, den Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen müssen, sofern die Tätigkeiten es nach ihrer eingehenden Prüfung zulassen. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden aufgefordert, das Angebot zu nutzen. Darüber hinaus werden die Betriebe dazu angehalten, dort wo Arbeiten in Präsenz weiter erforderlich ist, den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern medizinische Masken zur Verfügung zu stellen und flexible Arbeitszeiten zu ermöglichen.
Gute Nacht allerseits����‍♂️

19.01.2021 Impfungen

Ich bitte heute mal um Eure Unterstützung als Multiplikatoren: Vielfach erreichen mich Fragen zum Thema „Impfungen“, die ich gerne mit diesem Post beantworte. Dabei ist mir klar, dass viele von denen, die sich als Erste impfen lassen können, dies hier nicht lesen werden. Deshalb meine Bitte an Euch, es all unseren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern zu sagen, zu zeigen, zu faxen oder sonst wie mitzuteilen. Danke Euch für diese Mithilfe. Und hier die Infos:
Das Impfzentrum nimmt am 01.02.2021 den Betrieb auf. Es befindet sich in Hürth, ehemaliger Real Kauf im Einkaufszentrum Hürth- Park, Theresienhöhe 4. Öffnungszeiten Montag bis Sonntag 14:00 – 20:00 Uhr. Erreichbar vom Bahnhof Bergheim mit Buslinie 960 (kostenlos nutzbar für die zu impfende Person nebst einer Begleitperson, danke REVG und REK). Außerdem ausreichend kostenlose Parkplätze vorhanden.
Die Impfung ist nur mit Termin möglich. Terminvereinbarung ist (telefonisch und online) ab dem 25.01.2021 möglich. Terminvereinbarung unter www.116117.de sowie 0800 116 117 01. Sie bekommen sofort zwei Termine, also auch den für die zweite Impfung nach ca. drei Wochen!
Zunächst können nur Personen mit Priorität I geimpft werden. Hierzu zählen
1. Menschen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben
2. Menschen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
3. Menschen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
4. Menschen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit sehr hohem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, Rettungsdiensten, bei der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in Corona-Impfzentren sowie in Bereichen, in denen infektionsrelevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden
5. Menschen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, insbesondere in der Hämato-Onkologie oder Transplantationsmedizin
Folgende Unterlagen sind mitzubringen: Terminbestätigung, Impfpass (falls vorhanden), elektronische Gesundheitskarte, ggf. ergänzende medizinische Unterlagen (Herzpass, Diabetikerausweis, Medikamentenliste …), Nachweis über die Priorisierung (Personalausweis, ggf. Bescheinigung der Pflegeeinrichtung, ggf. ärztliches Zeugnis über Vorerkrankungen, ggf. Bestätigung der betreuten Person)
Impfung läuft wie folgt: Anmeldung vor Ort, Beratung durch Arzt/ Ärztin sowie Merkblatt, ausdrückliche schriftliche Zustimmung erforderlich, Impfung in den Oberarm, danach 30 min zur Beobachtung im Überwachungsraum, sodann ab nach Hause
Impfung ist nicht möglich bei zB einer akuten Erkrankung mit Fieber o.ä.
Allgemeine Info: Im Rhein Erft Kreis wurden bis heute 5720 Personen in 40 stationären Pflegeeinrichtungen durch mobile Teams geimpft. Personen, die zur Priorität I gehören, die aus welchen Gründen auch immer das Impfzentrum nicht besuchen können und zu Hause geimpft werden müssen/ möchten, werden noch um etwas Geduld gebeten, bis ein geeigneter (lagerungsfähiger) Impfstoff zur Verfügung steht. Sodann sind Impfungen dieser Personenkreise möglicherweise über die Hausärzte geplant. Sobald die Personen der nächsten Priorisierungsstufe II und in der Folge Stufe III etc. geimpft werden können, werde ich Euch gerne wieder hier informieren.
Bleibt gesund, mit und ohne Impfung!

18.01.2021 Da geht was in Bergheim... aktueller Bericht in der Werbepost

Neue Projekte in 2021
Bergheim/Bedburg/Elsdorf (red). Auch im Jahr 2021 wird das allgegenwärtige Thema Corona noch in nahezu allen Bereichen der Kreisstadt Bergheim präsent sein. Corona hat alle betroffenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Stadt Bergheim in 2020 bis an die Grenzen der Belastbarkeit geführt - insbesondere die Ordnungsbehörde sowie der Ret- tungsdienst. Und so wird es auch in 2021 sein. Aber auch für die Einrichtungen wie Schulen und Kitas ist die Aufgabenerledigung unter Corona- Auflagen weiterhin mit erschwerten Bedingungen verbunden. Wich- tige Entscheidungen und Vorgehensweisen werden im Stab für besondere Ereignisse unter Leitung von Bürgermeister Volker Mießeler mehrfach wöchentlich abgestimmt.
Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche weitere Themen und Projekte, die in 2021 aufgenommen, angegangen, fortgeführt und umgesetzt werden.
Im Bereich der Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung stehen folgende Themen im Fokus für 2021: Innenstadtentwicklung: Öffnen und Erlebbar- machung der Kleinen Erft, die Aufwertung der Grünen Lunge zu einem Mehrgenerationenpark, ein Masterplan Mobilität, ein Nahmobilitätskonzept INSEK Innenstadt, ein Leerstandsmanagement, der Ausbau der In- frastruktur rund um Bahnhof und INTRO, die Ansiedlung des REWE im ehemaligen Gebäude des HIT- Marktes sowie die Entwicklung der Fläche Am Jobberath, die Förderprogramme „Sozialer Zusammenhalt Quadrath-Ichendorf “, Baugrundstücke in Ahe, weitere Baugebiete in Thorr und Glessen.
In diesem Jahr sollen außerdem die Förderbedingungen für die Projekte des Strukturwandels in Kraft treten. Die Kreisstadt Bergheim und die Städte Elsdorf und Bedburg sowie die Stadtwerke Bergheim planen unter der Regie eines noch zu gründenden Gemeinschaftsstadtwerks den Erwerb und Eigenbetrieb der Strom- und Gasnetze auf der Verteilnetzebene. Auf der Grundlage des Klimaschutzkonzeptes werden eine Reihe von Projekten bereits in 2021 angegangen und umgesetzt. Schwerpunkte dabei werden auf die Handlungsfelder kommunale Gebäude und Anlagen, Stadt- entwicklung, Mobilität, Kommunikation und Klimaanpassung gesetzt. Der Zweckverband terra nova, der sich derzeit ausschließlich auf das Gewerbegebiet INKA terra nova in Paffendorf bezieht, plant einen Strategieworkshop.
Ziel ist es zu erkunden, ob und wie die künftige Zusammenarbeit über das Gewerbegebiet hinaus institutionalisiert werden könnte, angelehnt an die Tagebau-Zweckverbände. Dies soll den Kommunen Bergheim, Elsdorf und Bedburg ein größeres Gewicht im Rahmen des Strukturwandels und den damit verbundenen Projekten geben.
Am Standort Bedburg soll ein interkommunales Gewerbegebiet der Städte Bedburg, Elsdorf und Bergheim entstehen. Insgesamt sollen dort 74 neue gewerbliche Bauflächen entstehen.
Jugend und Bildung, Gesundheit, Soziales und Integration – wesentliche sind weitere wichtige Themenbereiche, nicht nur für das Jahr 2021. Aber angefangen mit einer guten Nachricht, direkt zu Beginn des neuen Jahres: In Kürze wird die Hebammenambulanz an den Start gehen. Es ist ein gemeinsames Projekt der Städte Bedburg Bergheim und des Rhein-Erft-Kreises.
Die Schulentwicklungsplanung als gesetzliche Aufgabe der Kreisstadt Bergheim wird weiter vorangetrieben.
Die Kreisstadt Bergheim hat in den nächsten Jahren zahlreiche Neubau- und Erweiterungsmaßnahmen geplant. Um in allen Stadtteilen bedarfsdeckende Betreuungsplätze vorzuhalten. Im Frühjahr 2021 werden zunächst die zwei Kita-Provisorien in Fliesteden und Ahe an den Start gehen. Voraussichtlich am Ende des Jahres soll dann der dreigruppige Kita-Neubau in der Sebastianusstraße in Quadrath- Ichendorf folgen.
Darüber hinaus hat die Kreisstadt Bergheim weitere Neubauten und Erweiterungen geplant mit denen teilweise bereits in 2021 begonnen werden soll. So wird in diesem Jahr ein Kita- Provisorium in der Helen-Keller-Schule hergerichtet, das Anfang 2022 in Betrieb gehen soll.
Darüber hinaus wird in 2021 mit der Erweiterung der städtische Kita Villa Kunterbunt und dem Kita-Neubau in der Sandstraße begonnen, um nur einige Projekte zu nennen.
Auf der Sportanlage in Glesch wurde im Jahr 2020 mit dem Bau eines Kleinspielfeldes begonnen. Der Unterbau ist fertiggestellt. Mit der Lieferung der Kunstrasen-Matte wird für Februar gerechnet. Im Anschluss soll zeit- nah die Fertigstellung des Kleinspielfeldes erfolgen. Im Lukas-Podolski- Sportpark entsteht neben dem neuen Platz ein ebenfalls neues Sportlerheim
Im Bereich der Digitalisierung übernimmt die Kreisstadt Bergheim eine Vorreiterrolle. Bergheim stehen aus einem Förderprogramm insgesamt 271.500 Euro für die Anschaffung von Endgeräten für Lehrkräfte zur Verfügung. Weitere rund 450.000 Euro Fördermittel stehen für die Anschaffung digitaler Endgeräte für Schülerinnen und Schüler zur Verfügung.
In 2021 steht auch in der Nachbarkommune Elsdorf viel auf der Agenda. Das neue Oberstufengebäude an der Gesamtschule wird fertiggestellt, durch An- und Neubauten entstehen in Elsdorf und Heppendorf neue Kita-Plätze und der Generationenpark Niederembt wird auf dem Areal des alten Ascheplatzes gebaut. Soweit die Situation es im Sommer zulässt, möchte man auch im erlaubten Rahmen das 10-jährige Jubiläum der Stadtwerdung Elsdorfs feiern und das aus dem Vorjahr verschobene 30-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Bully-les-Mines würdigen.

17.01.2021 Rahmenbedingungen für unsere Kindertagespflegeeltern 

In Bergheim beschäftigen wir uns momentan sehr intensiv mit den Rahmenbedingungen für unsere Kindertagespflegeeltern. Es geht dabei um Themen wie z. B. Lohnfortzahlung in unterschiedlichsten Fallkonstellationen (Quarantäne nach Corona Test etc) und die Anpassung der Betreuungssatzung.
Was unsere Tagespflegeeltern im Moment allerdings am meisten beschäftigt, ist die derzeitige Notbetreuung. Das was die absolute Ausnahme sein sollte, ist eher die Regel. Und eine Kürzung der Betreuungszeit um 10 Stunden, analog zu den Kitas, sieht die Verordnung des Landes auch nicht vor.
Deshalb und umso mehr hier noch einmal mein dringender Appell an die Eltern:
Bringen Sie bitte Ihr Kind/ Ihre Kinder nur im absoluten Ausnahme- oder Notfall in die Betreuung, egal ob Kita oder Tagespflege!
Lassen Sie sich bitte nicht von der häufigen Eigenwahrnehmung leiten, mein Kind ist ja nur eins, da kommt‘s ja im Endeffekt nicht so sehr drauf an. So denkt im Zweifel jeder.
Und bringen Sie Ihre Kinder bitte auf keinen Fall mit schniefenden Nasen oder Husten zur Betreuung.
Ich weiß, es wird eine Menge abverlangt von Ihnen und von uns allen. Es geht aber schließlich auch um uns alle! Und da kann jeder Einzelne etwas zu beitragen!
Vielen Dank für das gegenseitige Verständnis untereinander.

16.01.2021 Das kleine Licht am Ende des Tunnels

Bitte geben Sie hier Ihren Text ein!Ich hänge mich jetzt mal wieder aus dem Fenster, um das kleine Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Ja, ich bin der Meinung, es ist ein Licht erkennbar... wohlwissend, dass es vermutlich auch diejenigen gibt, die das Gegenteil behaupten.
Wir haben heute einen Inzidenzwert im Kreis von 118. In NRW sieht es ähnlich aus. Damit haben wir in etwa den Wert vom 25. Oktober erreicht, Tendenz fallend. Kein Grund für Jubelstürme, denn wir wissen, es spielen unglaublich viele Faktoren eine große Rolle bei der Bewertung dieser Zahlen... und auch die Ungewissheit der Corona-Mutation muss mit berücksichtigt werden. Aber Optimismus hat noch keinem geschadet!
Ich bin kein Gesundheitsexperte, auch kein selbsternannter, und ich stehe hinter (fast) allen Maßnahmen, die bisher ergriffen wurden. Das soll erst mal jemand besser machen. Ich bin aber auch der Meinung, dass die momentane Sorge und Mutmaßung um eine noch weitere Verschärfung der Maßnahmen weder eine positive Grundstimmung in der Bevölkerung erzeugt noch die Akzeptanz der derzeitigen Maßnahmen erhöht. Zumal sich auch ohne tiefgreifende Fachkenntnisse aus den Zahlen - jedenfalls denen, die uns präsentiert werden - ableiten lässt, dass der Inzidenzwert langsam aber stetig sinkt.
Was ich in dem Zusammenhang nicht nachvollziehen kann, dass immer wieder Informationen aus dem Kanzleramt durchsickern oder angedeutet werden - wie jetzt seit Tagen zu weiteren Verschärfungen des Lockdowns - was zu erheblichen Verunsicherungen und unnötigen kontroversen Diskussionen in der Bevölkerung führt.
Eins ist sicher... soziale Kontakte vermeiden hilft gesund zu bleiben. Zumindest nicht an Corona zu erkranken.
Habt einen schönen Sonntag und bleibt gesund!

07.01.2021 Elternbeiträge für Kita und Tagespflege im Monat Januar vollständig erlassen

Wie Ihr wisst, wird es für die Kindertageseinrichtungen ab 11.01. bis zunächst 31.01. einen eingeschränkten Pandemiebetriebes geben.
Ein Betretungsverbot wurde zwar nicht beschlossen, dennoch appelliere ich nochmals an die Eltern ihre Kinder, wenn möglich, zu Hause zu betreuen, um die Kitas zu entlasten. Dieser Appell gilt auch ausdrücklich für das ungekürzte Betreuungsangebot der Kindertagespflege!
Ich habe heute mit den Fraktionsvorsitzenden unseres Stadtrates für Bergheim folgende Vorgehensweise besprochen und vereinbart:
1. Auf Grund der ab 11.01.2021 eintretenden Einschränkungen der Betreuung im Kita-Bereich und davon ausgehend, dass die Eltern auch nur bei absolut dringendem Betreuungsbedarf von der Betreuung in Kita und Tagespflege Gebrauch machen, werden wir den Eltern die Elternbeiträge für Kita und Tagespflege im Monat Januar vollständig zu erlassen.
2. Unabhängig, ob die Eltern dem Appell folgen und ihre Kinder auf Grund der pandemischen Situation nicht in der Tagespflege betreuen lassen, werden wir die Vergütung der Tagespflegepersonen im bewilligten Umfang weiterhin sicherstellen.
3. Ab 11.01.2021 wird auf Grund der geringen Anzahl der betreuten Kinder und des verringerten Betreuungsangebotes in den städtischen Kitas bis auf weiteres keine Mittagsverpflegung angeboten. Eltern, die dennoch ihre Kinder in die Betreuung schicken, müssen ihren Kindern Essen mitgeben. Wir werden daher den Eltern im Januar 2021 das Essensgeld für die Mittagsverpflegung ihrer Kinder in den städtischen Kindertageseinrichtungen erstatten.
Die Landesregierung hat für die Zeit vom 11.01.2021 bis 31.01.2021 auch den Präsenzunterricht ausgesetzt und für alle Schuljahrgänge den Distanzunterricht angeordnet.
Allerdings ist auch hier bei absolut dringendem Betreuungsbedarf für die Schuljahrgänge 1-6, somit auch für die Kinder der OGS, eine Notbetreuung an den einzelnen Schulstandorten sichergestellt. Hierfür ist eine Anmeldung am jeweiligen Schulstandort erforderlich.
Somit haben wir 4. entschieden, dass wir auf Grund des Notbetriebes auch die Elternbeiträge für die OGS im Monat Januar vollständig erlassen.

06.01.2021 Schulen und Kitas

n 10 kurzen Sätzen zusammengefasst:
In unseren Schulen...
wird es im Januar keinen Präsenzunterricht geben. Ab der kommenden Woche - spätestens jedoch ab Mittwoch - sollen die Kinder im Distanzunterricht lernen. Für Kinder der ersten bis zur sechsten Klasse soll es in den Schulen (ausschließlich) Betreuungsangebote geben. Sonderpädagogische Schulen, Förderschulen usw. sollen auch in höheren Klassen eine Betreuung sicher stellen.
Bis zum bis 31.01.2020 sollen keine Klassenarbeiten geschrieben werden, außer jene, die zwingend erforderlich sind (bspw. für die Stufen Q1, Q2, Abschlussklassen eines Berufskollegs etc.).
Alle Schülerinnen und Schüler sollen versetzt werden (außer Abschlussklassen), damit durch die Pandemie keine Nachteile entstehen.
Kindertagesstätten...
sollen bis Ende Januar in einen "eingeschränkten Pandemiebetrieb" gehen. Der Betreuungsanspruch wird um jeweils 10 Stunden gekürzt. Ich erneuere ausdrücklich den dringenden Appell, die Kinder zu Hause zu betreuen. Wenn dies unter keinen Umständen gehe, sollen Kinder ab Montag in den Einrichtungen in festen Gruppen notbetreut werden.
Erzieher, Lehrer und alle anderen Beschäftigen werden sich bis Ostern sechs Mal kostenlos, freiwillig und in selbst gewählten Zeitabständen bis Ostern testen lassen können.
Ich setze mich dafür ein, dass Kita-Beiträge erlassen werden und das Land eine diesbezügliche Regelung trifft, derer wir uns dann anschließen wollen!

05.01.2021 Übersicht der wichtigsten Inhalte der heutigen Corona- Beschlüsse

Auf die Schnelle eine Übersicht der wichtigsten Inhalte der heutigen Corona- Beschlüsse:
1. Die bestehenden Regelungen werden über den 10.01. hinaus bis zum 31. Januar 2021 verlängert. Alle Bürgerinnen und Bürger werden dringend darum gebeten, auch in den nächsten drei Wochen alle Kontakte auf das absolut notwendige Minimum zu beschränken und soweit möglich zu Hause zu bleiben.
Ich habe es so verstanden, dass
2. in Erweiterung der bisherigen Beschlüsse private Zusammenkünfte nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes gestattet werden.
Hinweis von mir: Bitte vor berechtigten Nachfragen die neue CoronaSchVO abwarten. Ich werde Euch dann informieren.
3. In Landkreisen mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern (wir liegen im Rhein Erft Kreis Stand heute bei 82,9 und wissen alle, dass das morgen schon wieder anders sein kann) können weitere lokale Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz zur Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 km um den Wohnort ergriffen werden, sofern kein triftiger Grund vorliegt. Einkaufen, Reisen und tagestouristische Ausflüge stellen explizit keinen triftigen Grund dar.
4. Für Alten- und Pflegeheime sind besondere Schutzmaßnahmen zu treffen. Mindestens bis die Impfungen mit beiden Impfdosen in den Einrichtungen abgeschlossen sind und die Personen eine entsprechende Immunität aufgebaut haben, kommt den Schnelltests beim Betreten der Einrichtungen eine besondere Bedeutung zu. Deshalb besteht weiterhin eine verpflichtende Testung mehrmals pro Woche für das Personal in den Alten- und Pflegeeinrichtungen sowie für Besucherinnen und Besucher in Regionen mit erhöhter Inzidenz.
Im Laufe des Januars wird zudem allen Bewohnerinnen und Bewohnern von stationären Pflegeeinrichtungen ein Impfangebot gemacht werden können. Dies ist nicht zuletzt wegen der hohen Fallzahlen und der schweren Verläufe im Bereich dieser Einrichtungen ein wichtiges erstes Zwischenziel der Impfkampagne.
5. Der Betrieb von Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen hat höchste Bedeutung für die Bildung der Kinder und für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf der Eltern.
Es wurde ein Stufenplan erarbeitet, der bei einer deutlichen Verbesserung des Infektionsgeschehens in den einzelnen Ländern zunächst in den Jahrgängen eins bis sechs eine Rückkehr zum Präsenzunterricht ab Anfang Februar ermöglicht und in einem weiteren Schritt Hybridunterricht (Wechselmodell) für Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden und beruflichen weiterführenden Schulen ab Klassenstufe 7 vorsieht.
In Kinderbetreuungseinrichtungen wird analog verfahren.
6. Angesichts der andauernden Pandemie kann der bestehende Anspruch in manchen Fällen nicht ausreichen. Deshalb wird der Bund gesetzlich regeln, dass das Kinderkrankengeld im Jahr 2021 für 10 zusätzliche Tage pro Elternteil (20 zusätzliche Tage für Alleinerziehende) gewährt wird. Der Anspruch soll auch für die Fälle gelten, in denen eine Betreuung des Kindes zu Hause erforderlich wird, weil die Schule oder der Kindergarten bzw. die Klasse oder Gruppe pandemiebedingt geschlossen ist oder die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt wurde.

04.01.2021 Schulöffnungen? Schulschließungen? 

Im Moment überschlagen sich mal wieder die Ereignisse rund um das Thema Schulöffnungen... mmh, stimmt nicht ganz, genauer gesagt sind es die Nachrichten rund um das Thema Schulschließungen. Jeder weiß was und einige wissen sogar noch mehr. Manche warnen, wieder andere wollen... ja was denn eigentlich? Von Öffnung über Wechselunterricht und Stufenmodell bis Schließung parallel zur Dauer des Lockdowns findet man in den Nachrichten gerade alles... nur keine verlässliche Auskunft!!
Der kleinste gemeinsame Nenner aller vorzufindenden Meinungen lautet: ab 11.01. wird es keinen normalen Schulbetrieb geben. Punkt.
Im Sinne der Schüler, Eltern, Lehrer und vieler mehr, einigt Euch!... auf ein vertretbares und verträgliches Modell mit Hand und Fuß. Und wenn möglich, einheitlich!

02.01.2021 Ausblick 2021

Weihnachten ist vorbei, schön war‘s... trotz allem! Silvester haben wir gut überstanden... auch ohne Party und Raketen.
Und da ist es also nun, das langersehnte neue Jahr!
Ich wünsche Euch allen ein Jahr, das alle Erwartungen erfüllt, die in es gesetzt werden.
Ich habe die letzten Tage genutzt, um etwas Energie zu tanken, denn ab Montag geht‘s gleich los. Es ist nicht nur ein Jahr, in dessen Verlauf wir Corona besiegen werden... nein es ist ein Jahr in dem wir Bergheim mit seinen 15 Stadtteilen weiter nach vorne bringen. Ich werde Euch weiterhin regelmäßig über die Entwicklungen zahlreicher Projekte informieren und auf dem Laufenden halten.
Ich wünsche mir sehr, dass dies nicht mehr allzu lange nur im Wesentlichen über Facebook und die Presse möglich sein wird... ich hoffe, dass ich Euch bald wieder persönlich treffe, wir uns auf Bürgerversammlungen und Veranstaltungen austauschen oder beim Einkaufen einen Plausch halten können.
In diesem Sinne, lasst uns gemeinsam dieses Jahr 2021 voller Elan und Optimismus angehen!

31.12.2020 Wünsche für das neue Jahr

Jetzt geht’s mit großen Schritten in Richtung 2021!
Wir haben viele Wünsche für das kommende Jahr 2021... und große Hoffnung!
Ich wünsche uns allen, dass der Schritt ins neue Jahr, nicht nur ein Schritt nach vorne wird und wir das alte Jahr hinter uns lassen, sondern auch ein Schritt in die richtige Richtung... und manchmal kommt man übrigens auch mit kleinen Schritten gut voran
Das neue Jahr braucht aber auch n bisschen, um Fuß zu fassen... in Schwung zu kommen und die Laster des alten Jahres abzuschütteln. Geben wir ihm die Chance und sind nicht gleich traurig oder böse, wenn morgen erst mal noch alles genauso sein sollte wie heute.
Und jetzt feiert schön! ��������

29.12.2020 Inzidenzzahlen über die Feiertage gesunken

Die Inzidenzzahl im Rhein Erft Kreis und auch in Bergheim ist in den letzten Tagen deutlich gesunken. Im Kreis auf soeben gemeldete 91,2 und in Bergheim sogar auf 61,7!
Jetzt werden einige von Euch zu Recht sagen, dass in der vergangenen Woche ja schließlich auch weniger getestet wurde und der Anteil positiver Tests mit 12 % so hoch ist wie noch nie. Stimmt!
Aber wenn wir uns erinnern, es gibt ja auch noch den sogenannten R- Wert, der besagt, wie viele Menschen ein Infizierter ansteckt. Hier lag die „magische kritische Grenze“ meines Wissens bei etwas über 1. Dieser Wert liegt momentan bei 0,71! Also, auch das stimmt... uns positiv.
Nun wissen wir natürlich alle, wie schnell sich die Situation - in jede Richtung - wieder ändern kann. Stimmt!
Doch da kommt nun - erstmals in der Betrachtung der Entwicklung - positiv verstärkend der Faktor Impfungen ins Spiel. Kritiker sagen u.a. bis alle die, die geimpft werden möchten tatsächlich geimpft sind vergehen viele Monate. Stimmt!
Trotzdem, ich bin mir sicher, rechtzeitig zum Jahreswechsel können wir positiver und optimistisch in die Zukunft schauen.
Das Licht am Ende des Tunnels muss nun direkt zu Beginn des Jahres auch all denen verantwortungsbewußt aufgezeigt werden, die am meisten unter den Verboten, Einschränkungen und Schutzmaßnahmen leiden und deren Existenzen auf der Kippe stehen. Stimmts?
Mein persönliches Fazit zum Jahresende: Die aktuelle Entwicklung darf und soll uns allen Mut machen... ohne dass wir einen Grund hätten, übermütig zu werden!

28.12.2020 Weichen für die Zukunft gestellt

2020... ein kurzer Blick zurück nach vorne.
Die Hemdsärmel sind hochgekrempelt um unsere Zukunft zu planen und zu gestalten... ����mmh, damit ist jetzt nicht der Hamsterkauf von Mehl oder Toilettenpapier gemeint. Letzteres hat den für mich skurrilsten Augenblick des Jahres hervorgerufen, als sich im Supermarkt zwei völlig fremde Menschen um das letzte Paket Toilettenpapier stritten, womit für mich klar war, Selbstlosigkeit und Demut wird im Jahre 2020 wohl nicht mehr an der Bereitschaft gemessen, jemandem sein sprichwörtlich „letztes Hemd geben zu wollen“, sondern daran, einem Unbekannten die vermeintlich letzte, zufällig ergatterte Packung Toilettenpapier zu überlassen.
Sei‘s drum, wir überlassen die Zukunft nicht dem Zufall... wir haben die „Weichen für die Zukunft gestellt.“
2021... wir kommen!

24.12.2020 Frohe Weihnachten

Jede noch so unschöne Realität wird irgendwann einmal zur Erinnerung…
Auch wenn wir das aktuell noch nicht behaupten können, da das Jahr 2020 nur im Kalender nach 365 Tagen so wirklich enden zu wollen scheint. Denn auch 2021 werden die drei Silben „Ge-mein-schaft“ für uns keine Option, sondern weiterhin eine Bedingung bleiben. In dem Wort „Gemeinschaft“ steckt auch das ichbezogene Wort „mein“. Ich weiß, wir alle sind schon lange „coronamüde“, aber dass wir endlich ein kleines Licht am Horizont erkennen, liegt auch daran, dass die meisten dieses „Mein“ in den vergangenen Monaten nicht zu sehr in den Vordergrund gestellt haben.
Für das kommende Jahr wünsche ich uns daher sehr, dass wir all die Einschränkungen in dieser Form und in dem Umfang nicht mehr allzu lange aufrechterhalten müssen. In meinem nächsten Weihnachtsgruß würde ich gerne schreiben, dass wir das Jahr 2021 mit den drei Silben „Ge-mein-schaft“ begonnen, es aber mit der ersten und letzten Silbe beendet haben. Denn dann haben wir es gemeinsam ge-schaf(f)t!
Mein Neujahrsvorsatz für’s nächste Jahr lautet daher: Durchatmen, durchhalten und irgendwann auch wieder aufatmen. Ich bin mir sicher: Wenn wir all das erfolgreich als Erinnerung hinter uns lassen, werden uns unsere zukünftigen Probleme im Vergleich hierzu vollkommen trivial erscheinen. Und ich bin mir sicher, dass wir uns alle noch nie so sehr auf das Ende eines Jahres gefreut haben, wie auf dieses. In diesem Sinne: Obwohl wir dieses Weihnachten buchstäblich in einer stillen Nacht verbringen, wünsche ich Ihnen ein besinnliches Weihnachtsfest und viel Kraft für einen gesunden Rutsch in ein hoffentlich besseres Jahr 2021. Bleiben Sie weiterhin stark!


... und genießt zum Schluß des Videos die ‚unique’artige Stille Nacht����

23.12.2020 Eine passende Geschichte...

Ich erhielt heute eine Email, bei der die Verfasserin schon Sorge hatte, sie könnte in der Unterwelt des Spam Ordners verschwinden. Dem war zum Glück nicht so und es konnte nicht passender sein, diese Mail an einem Tag zu erhalten, an dem ich ein wenig zur Ruhe gekommen bin. Sie beinhaltet eine Geschichte... eine Geschichte, die auch beim zweiten Hinsehen tatsächlich nicht passender hätte sein können und deshalb möchte ich Euch ein paar Auszüge der Geschichte des Wünschekaters nicht vorenthalten. Für all die, die wie ich auch ein wenig zur Ruhe gekommen sind oder noch kommen möchten:
Ein kleiner schwarzer Kater trifft auf einen traurigen Jungen. Alles erscheint hoffnungslos... Er sprach den kleinen Jungen an: „Was ist los mit Dir, mein Herz? Du schaust so traurig aus...“
Der kleine Junge blickte nicht auf, als er antwortete: „Da ist ein Virus, das macht die Menschen kaputt.“ Eine kleine, fast unsichtbare Träne lief stumm und doch vielsagend seine zarte Wange hinab.
Der schwarze Kater setzte sich neben ihn und sprach: „Ich verstehe... sag, was genau belastet Dich?“
Der kleine Junge wischte sich mit dem Handrücken die Träne weg, die inzwischen am Kinn hinabgeronnen war und sprach:
„Ich fühle mich so machtlos. Ich darf meine Familie nicht umarmen und meine Freunde nicht treffen... So viele Verbote.“
...
„Schau... die Zeit erscheint zwar schwierig aber es ist nicht verboten, zu hoffen. Denn die Hoffnung ist gut und wichtig, gerade in der heutigen Zeit...
Es ist nicht verboten zu glauben, denn der Glaube kann helfen, sehr viel sogar. So glaube an vorangegangene Zeiten, die Dich mit Freude erfüllten. Und glaube an Zeiten, die kommen werden, in denen Du wieder unbeschwert und mit Glück erfüllt das tun kannst, was Du in schwierigen Zeiten wie diesen vermisst...
Es ist nicht verboten zu träumen, denn das
Träumen kann Dich in herrliche Welten entführen und Dich an frohe Zeiten erinnern lassen...
Es ist nicht verboten zu lieben, denn die Liebe ist sehr wichtig im Leben. Egal, was Deine Seele überschattet, vergiss nicht zu lieben, auch wenn die, die Du liebst, gerade nicht bei Dir sein können...
Es ist nicht verboten achtsam zu sein, denn die
Achtsamkeit beschert Dir so viel Zauberhaftes im Leben, mein Herz...
Es ist nicht verboten neugierig zu sein, denn die Neugierde öffnet Deinen Horizont die Dinge aus anderen Blickwinkeln zu betrachten...
Es ist nicht verboten zu lachen, denn Dein Lachen öffnet Deine Seele und Deinen Verstand. Es lässt glückliche Gedanken zu und vertreibt die trüben aus Deinem Kopf...
Es ist nicht verboten, zufrieden zu sein, denn Deine Zufriedenheit schafft Raum für positive Energie und Deine sonst so unbändige Lebensfreude...
Es ist nicht verboten menschlich zu sein, denn die Menschlichkeit hinfort leben zu lassen, auch wenn die Zeit Dir Steine in den Weg legt, ist mutig und tugendhaft. Sei freundlich und ehrenhaft, lobe, sei dankbar und handle stets bedacht...
Es ist nicht verboten zu wünschen, denn der
Wunsch nach Etwas entspringt Deiner beflügelten Fantasie, zeigt Einfallsreichtum und prägt Deine Persönlichkeit. Trau Dich, lass Deinen Wünschen Platz und die Möglichkeit, sich zu erfüllen.
Und was noch bleibt:
Es ist nicht verboten, traurig zu sein... Die Trauer lässt Dich verarbeiten und zu mancher Zeit lässt sie sogar Verständnis zu. Sie reinigt die Seele und macht Platz für all das Erzählte.
Für die Hoffnung, den Glauben und die Träumerei. Für die Liebe, die Achtsamkeit und die Neugierde. Für das Lachen, die Zufriedenheit und die Menschlichkeit.
Und ja... auch für all Deine Wünsche.“
...
Zufrieden schnurrte der schwarze Kater und spürte, wie die Kraft der Wünsche den Jungen langsam verstehen ließen.
Der kleine Junge grinste. Und da wusste er:
Alles wird gut!
Vielen Dank für diese Geschichte, liebe Eva Fietz!

22.12.2020 Start der Impfungen

Nun sieht‘s tatsächlich danach aus, dass ab Montag geimpft werden kann. Viele Fragen sind noch offen:
Ich weiß noch nicht, wer konkret geimpft wird, wie informiert wird, wie das Anmeldeverfahren läuft... sobald Infos vom Kreis vorliegen, halte ich Euch auf dem Laufenden.
Ich weiß...
...wo und wann geimpft wird:
Impfzentrum
Theresienhöhe 1
50354 Hürth
Öffnungszeiten
Montag bis Sonntag: 8 - 20 Uhr
(Zutritt nur mit Termin)
... wer geimpft werden kann: Das ist in einer Verordnung geregelt: Wer gehört dazu?
Als erstes Schutzimpfungen mit höchster Priorität:
1. Menschen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben
2. Menschen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
3. Menschen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
4. Menschen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit sehr hohem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, Rettungsdiensten, bei der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in Corona-Impfzentren sowie in Bereichen, in denen infektionsrelevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden
5. Menschen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, insbesondere in der Hämato-Onkologie oder Transplantationsmedizin
Dann folgen Schutzimpfungen mit hoher Priorität:
1. Menschen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben
2. Menschen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
a) Menschen mit Trisomie 21
b) Menschen mit einer Demenz oder geistigen Behinderung
c) Menschen nach Organtransplantation
3. eine enge Kontaktperson
a) von pflegebedürftigen Personen nach § 2 Nummer 1 und nach Nummer 1 und 2, die von dieser Person oder von ihrem gesetzlichen Vertreter bestimmt werden,
b) von schwangeren Personen, die von dieser Person oder von ihrem gesetzlichen Vertreter bestimmt werden
4. Menschen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig behinderter Menschen arbeiten oder sie ambulant betreuen
5. Menschen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit hohem oder erhöhtem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbaren Patientenkontakt, Personal der Blut-und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
6. Polizei- und Ordnungskräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung öffentlicher Ordnung einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, besonders bei Demonstrationen
7. Menschen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind
Danach Schutzimpfung mit erhöhter Priorität:
1. Menschen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben
2. Menschen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
a) Menschen mit Adipositas (BMI >30)
b) Menschen mit chronischer Nierenerkrankung
c) Menschen mit chronischer Lebererkrankung
d) Menschen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion
e) Menschen mit Diabetes mellitus
f) Menschen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie/Vorhofflimmern oder koronare Herzkrankheit oder arterieller Hypertension
g) Menschen mit zerebrovaskulären Erkrankungen /Apoplex
h) Menschen mit Autoimmunerkrankungen
i) Menschen mit Krebserkrankungen
j) Menschen mit Autoimmunerkrankungen
k) Menschen mit COPD oder Asthma bronchiale
l) Menschen mit rheumatischen Erkrankungen
3. Menschen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus tätig sind, insbesonderen in Laboren und Personal, welches keine PatientInnen mit Verdacht auf Infektionskrankheiten betreut
4. Menschen, die in besonders relevanter Position in staatlichen Einrichtungen tätig sind, insbesondere in den Regierungen und Verwaltungen, bei den Streitkräften, bei Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, in den Parlamenten und in der Justiz
5. Menschen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, Ernährungs- und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
6. Menschen, die als Erzieher oder Lehrer tätig sind
7. Menschen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen
8. Menschen, die im Einzelhandel tätig sind
Alle übrigen müssen ein wenig länger warten.
... wie viele Impfdosen zur Verfügung stehen:
Zunächst werden bis Ende Januar in Deutschland ca. 3-4 Mio. Impfdosen bereit stehen. Da jeder 2 mal geimpft werden muss, können also bis Ende Januar ca. 1,5-2 Mio Menschen geimpft werden. Bis Ostern wären das rund 6,5 Mio Menschen. Sollten weitere Impfstoffe zugelassen werden, kann sich diese Zahl erhöhen.
P.S.: Fragen wie... „Wann kann ich geimpft werden?“, „Warum kann ich nicht geimpft werden?“, „Warum bekommen wir nicht mehr Impfdosen?“ u.ä. kann und werde ich nicht beantworten.

21.12.2020 Vandalismus und Diebstahl in der Fußgängerzone

Ach Leute, es ist ein Trauerspiel. Die schöne Atmosphäre mit der tollen Beleuchtung in der Bergheimer City wurde leider jäh beendet. Diebe haben am Wochenende etliche Scheinwerfer an der Erft geklaut bzw. beschädigt. Das ist so unfassbar schade und ich bin echt mal wieder wütend traurig.
Zwischen Sonntag 0:00 Uhr (Abschaltung der Beleuchtung) und Sonntag 19:00 Uhr (Feststellung des Schadens durch einen Mitarbeiter) sind entlang der Kleinen Erft etliche Beleuchtungskörper verschiedener Güte entwendet worden. Die Täter haben sich eher auf die Scheinwerfer auf der Seite des Extrablatt konzentriert. Wahrscheinlich waren sie dort unter der Terrasse geschützter zu demontieren. Insgesamt sind ca. 10 unterschiedliche Scheinwerfer (plus Kabel) an der Erft und 2 am Baum abgebaut und geklaut worden. Es ist ein erheblicher Schaden entstanden, da die Scheinwerfer richtig teuer sind. Alle Scheinwerfer sind mit Drahtseilen und/ oder Edelstahlbändern gesichert gewesen. Der Aufwand war für die Diebe schon enorm.
Die übrigen Scheinwerfer an der Erft werden nun abgebaut. So wollen wir verhindern, dass diese auch noch entwendet werden.
Ich sage Euch was: wir lassen uns nicht entmutigen, von irgendwelchen Idioten, die nicht nur in Bergheim ihr Unwesen treiben! Jetzt erst recht! Passt auf uns auf����

17.12.2020 Öffnungszeiten und Erreichbarkeiten über die Feiertage

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und die Feiertage stehen bevor. Daher für euch nochmal die wichtigsten Informationen zu Erreichbarkeiten, Öffnungszeiten, etc. für den Zeitraum zwischen Weihnachten und Neujahr.
Wann hat die Stadtverwaltung geöffnet?
Sowohl die Stadtverwaltung Bergheim als auch alle städtischen Einrichtungen sind vom 19.12.2020 bis einschließlich 03.01.2021 geschlossen. Notdienste sind eingerichtet. Beachtet bitte die Aushänge in den städtischen Einrichtungen und die Hinweise auf der städtischen Homepage www.bergheim.de , die euch über entsprechende Notdienste informieren.
Wann und an wen könnt ihr euch mit Fragen rund um Corona in Bergheim wenden?
Die städtische Corona-Hotline ist weiterhin unter der Telefonnummer 02271-89888 montags bis freitags zwischen 09:00 Uhr und 16:00 Uhr für euch erreichbar.
Bitte beachtet! An folgenden vier Tagen wird die Hotline nicht besetzt sein: 24.12.2020, 25.12.2020, 31.12.2020 und 01.01.2021. Eure Fragen zu Corona könnt ihr aber auch per Email unter fragen-zu-corona@bergheim.de an die Kreisstadt Bergheim richten.
Zudem habt ihr die Möglichkeit, den Rhein-Erft-Kreis unter der Telefonnummer 02271/83-12345 montags bis freitags zwischen 08:00 Uhr und 16:30 Uhr sowie samstags zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr zu kontaktieren.
Achtung! An folgenden Tagen ist die Hotline der Kreisverwaltung zu veränderten Zeiten besetzt bzw. nicht besetzt:
* 24.12.2020, 31.12.2020: 10:00 Uhr -14:00 Uhr
* 25.12.2020, 26.12.2020, 27.12.2020, 01.01.2021, 03.01.2021: geschlossen
* 02.01.2021: 09:00 Uhr -15:00 Uhr
Auch die Kreisverwaltung kann zum Thema Corona per Email unter corona-info@rhein-erft-kreis.de kontaktiert werden.
Ab dem 04.01.2021 ist die Stadtverwaltung wieder persönlich für euch da. Solange die Pandemie anhält, wird aber auch im Jahr 2021 weiterhin ein persönlicher Termin im Rathaus nur mit vorheriger telefonischer Terminvereinbarung möglich sein.
Ach ja, eins noch: die Kolleginnen und Kollegen des Ordnungsamtes sowie der Feuer- und Rettungswache sind täglich draußen vor Ort für Euch und wegen Euch. Warum? Weil es erforderlich ist. Macht ihnen euer persönliches Weihnachtsgeschenk: Bleibt zu Hause und gesund!

17.12.2020 Schlupflöcher der Coronaschutzverordnung

Viele Geschäfte - übrigens mitnichten nur in Bergheim - suchen und nutzen jedes Schlupfloch, das ihnen die CoronaSchVO vermeintlich bietet, um irgendwie einen Geschäftsbetrieb aufrecht zu halten.
Oberflächlich betrachtet löst das wohl gerade der Überlebenstrieb aus, der in den Menschen steckt. Ich hoffe am Ende nur, dass vor lauter vorhandener und gefundener Schlupflöcher das definierte Ziel nicht ad absurdum geführt wird und der Überlebenstrieb nicht das genaue Gegenteil für viele andere zur Folge hat!
Wir sollten uns mehr denn je alle vor Augen führen:
Unser Ziel heißt, gesund zu bleiben, zu überleben im wahrsten Sinne des Wortes! Dafür müssen wir den arg strapazierten Inzidenzwert deutlich und nachhaltig unter 50 bringen.
Nicht nur Kinder sollen zu Hause betreut werden, das Prinzip der Notbetreuung greift halt nur, wie der Name schon sagt: zur Not!
Vielmehr lautet das Gebot der Stunde: Kontakte vermeiden! Die Anzahl der Kontakte eines jeden Einzelnen müssen um weit mehr als 60 % reduziert werden, damit die Inzidenzzahl überhaupt erst mal wieder sinkt. 40 % Kontaktreduzierung reichen nicht aus, wie wir momentan leider erleben bei vielen hundert Toten... Tag für Tag!

15.12.2020 Regelungen für die Weihnachtstage

Nun ist die neue, ab Mittwoch geltende, 18 seitige CoronaSchVO da! Ich versuche mich an einer verständlichen Zusammenfassung, mit der ich gleichermaßen die meisten der an mich herangetragenen Fragen beantworte. Lasst mich bitte zunächst auf etwas hinweisen, was mir am Herzen liegt: Über allem steht der Gedanke, uns alle und unsere Verwandten und Freunde vor Infektionen mit dem Corona-Virus zu schützen. Dazu sind die für viele von uns über die Weihnachtstage besonders schmerzhaften Kontaktbeschränkungen erforderlich. Und deshalb kommt es auch darauf an, nicht nur die für einen selbst vielleicht besonders bedeutsamen Ausnahmen zu suchen und zu finden sondern vielmehr zu schauen, was denn in diesen Tagen wirklich wichtig und erforderlich ist und die bestehenden Regelungen eben nicht auszureizen, die ich wie folgt nun zusammenfasse:� �Kontaktbeschränkungen:
· Grundsätzlich bleibt es dabei: Treffen sind nur noch mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes – bis maximal fünf Personen – gestattet. Kinder bis einschließlich 14 Jahre werden nicht dazugezählt.
· Daneben ist im Zeitraum vom 24. bis zum 26. Dezember 2020 das Zusammentreffen des eigenen Hausstandes mit höchstens vier weiteren Personen aus dem engsten Familienkreis (hierzu zählen Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft sowie Verwandte in gerader Linie, Geschwister, Geschwisterkinder und deren jeweilige Haushaltsangehörige) zulässig. Auch hier werden Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren bei der Berechnung der Personenzahl nicht mitgezählt.
�Handel:
· Grundsätzlich wird der Einzelhandel geschlossen. Geöffnet bleiben nur Läden für Güter des täglichen Bedarfs; das sind
o der Lebensmitteleinzelhandel, Direktvermarkter von Lebensmitteln, Abhol- und Lieferdienste sowie Getränkemärkte,
o Wochenmärkte für Verkaufsstände mit dem Schwerpunkt Lebensmittel und Güter des täglichen Bedarfs,
o Apotheken, Reformhäuser, Sanitätshäuser, Babyfachmärkte und Drogerien,
o Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie Poststellen,
o Kioske und Zeitungsverkaufsstellen,
o Futtermittelmärkte und Tierbedarfsmärkte,
o Verkauf von Weihnachtsbäumen sowie Schnitt- und schnell verderblichen Topfblumen
o Einrichtungen des Großhandels für Großhandelskunden und – beschränkt auf den Verkauf von Lebensmitteln – auch für Endkunden.
· Zulässig bleiben auch für die geschlossenen Läden der Versandhandel und die Auslieferung bestellter Waren. Die Abholung bestellter Waren durch Kunden ist ebenfalls zulässig, wenn sie unter Beachtung von Schutzmaßnahmen vor Infektionen kontaktfrei erfolgen kann.
· In Geschäften, die sowohl Güter des täglichen Bedarfes als auch andere Sortimente anbieten, gilt genau wie im Frühjahr folgendes: Liegt der Schwerpunkt bei den Gütern des täglichen Bedarfs, dürfen die Geschäfte insgesamt öffnen, ihre sonstigen Sortimente aber auch nicht ausweiten. Liegt der Schwerpunkt in den anderen Sortimenten, dürfen nur die täglichen Bedarfsgüter verkauft werden, die anderen Sortimente aber nicht.
· Die Abgabe von Lebensmitteln durch soziale Einrichtungen (zum Beispiel durch die Tafeln) bleibt gestattet.
�Dienst- und Handwerksleistungen:
· Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann (insbesondere Gesichtsbehandlung, Kosmetik, Nagelstudios, Maniküre, Massage, Tätowieren und Piercen, auch vermutlich Friseure, die nicht explizit genannt sind), sind untersagt.
· Davon ausgenommen sind weiterhin medizinisch notwendige Leistungen von Physio-, Ergotherapeuten, Podologen, medizinischen Fußpflegern, Logopäden, Hebammen, Hörgeräteakustikern, Optikern oder orthopädischen Schuhmachern.
· Sonstige Handwerker- und Dienstleistungen, die den Mindestabstand einhalten und nicht ausdrücklich verboten sind, bleiben zulässig. Es dürfen dabei aber auch keine anderen Waren verkauft werden als im zulässigen Einzelhandel oder mit der Handwerksleistung/Dienstleistung unmittelbar verbundenes Zubehör.
· Grundsätzlich verboten sind bestimmte Freizeitdienstleistungen (Spielhallen, Sonnenstudios, Saunen etc.).
�Pflegeheime:
· In Pflegeheimen und vergleichbaren Einrichtungen der Eingliederungshilfe/Behindertenhilfe werden die Test- und Hygieneregeln nochmal verschärft. Besucher müssen grundsätzlich FFP2-Masken tragen. Ihnen soll soweit möglich vor dem Besuch ein Schnelltest empfohlen und angeboten werden. Beschäftigte müssen alle drei Tage getestet werden und beim direkten Kontakt etwa mit Pflegebedürftigen ebenfalls FFP2-Masken tragen. Auch Bewohnerinnen und Bewohner sind regelmäßig zu testen.
�Bildungseinrichtungen und Bibliotheken:
· Der Unterricht an Hochschulen, Pflegeschulen und allen anderen Bildungseinrichtungen ist mit Ausnahme wichtiger, nicht verschiebbarer Prüfungen nur noch im Fernunterricht gestattet.
· Ausnahmen gelten für Veranstaltungen, die zur Vorbereitung zwingend zu erfolgender Prüfungen dienen. Hier sind die Hygiene- und Infektionsregeln der Coronaschutzverordnung zu beachten.
· Bibliotheken dürfen nur noch Ausleihen zur Bearbeitung und Vorbereitung von termingebundenen Prüfungsleistungen ermöglichen.
· Der Betrieb von Fahrschulen ist nur für berufsbezogene Ausbildungen zulässig und ansonsten untersagt.
�Sport, Freizeit, Pyrotechnik und Reisen:
· Der Freizeit- und Amateursportbetrieb ist wie im Frühjahr auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Fitnessstudios, Schwimmbädern und ähnlichen Einrichtungen unzulässig. Das gilt auch für Individualsportarten in Sporteinrichtungen/-vereinen, wie Tennis oder Golf. Zulässig bleibt damit nur noch die sportliche Bewegung alleine oder zu zweit in der „freien Natur”.
· Auch Angebote des Rehabilitationssports sind in der aktuellen Infektionslage nicht mehr vertretbar.
· Übernachtungsangebote zu privaten Zwecken sind untersagt. Damit bleiben nur beruflich veranlasste Übernachtungen zulässig.
· Der Verkauf von alkoholischen Getränken zwischen 23 Uhr und 6 Uhr ist ebenso untersagt wie der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum unabhängig von der Uhrzeit.
· Der Verkauf von Feuerwerkskörpern und anderer Pyrotechnik ist verboten.
� �Versammlungen und Veranstaltungen:
· Grundsätzlich sind alle Veranstaltungen bis zum 10. Januar 2021 untersagt.
· Am 31. Dezember 2020 und am 1. Januar 2021 gilt ein Verbot für Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz.
· Ausnahmen gelten für Veranstaltungen, die der Grundversorgung der Bevölkerung, der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und -vorsorge dienen und die aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht auf einen Zeitraum nach dem 10. Januar 2021 verlegt werden können. Hierzu gehören zum Beispiel Aufstellungsversammlungen von Parteien zu Wahlen und Vorbereitungsversammlungen dazu sowie Blut- und Knochenmarkspendetermine.


Übrigens: Die „Autokinoveranstaltungen“ in Niederaußem dürfen stattfinden!

14.12.2020 Abhol-/Bringservice der regionalen Einzelhändler

Weniger Konsum... mehr Nachdenklichkeit... das ist der Weihnachtsvorsatz der Stunde. Durchaus ein guter, wenn auch für viele unfreiwilliger Vorsatz! Da gibt‘s doch die, die sonst immer am 23.12. die letzten Geschenke einkaufen. Ich! Wisst Ihr was? Ich nutze den Abhol- und Bringservice, den viele regionale Einzelhändler - soweit es die CoronaSchutzVO zulässt - anbieten.
So sagt z. B. der Expert im Intro, stellvertretend für viele andere Sparten:
„Gerne werden wir, auch in der aktuell schwierigen Situation die Nahversorgung für dringend notwendige Geräte (Gefrierschränke, Waschmaschinen etc.) aufrechterhalten.
Daher haben wir unser Geschäftsmodell der aktuellen Situation kundenorientiert angepasst und ein Call Center mit kompetenten Fachberatern aus allen Warenbereichen errichtet.
Wir bieten ab sofort eine No Contact Lieferung am selben Tag/schnellstmöglich für alle Kunden in Bergheim und Umgebung an.“
Genauso reagieren viele unserer Einzelhändler vor Ort. Situationsangepasste Kundenorientierung����
Schaut auf den Webseiten unserer Unternehmen nach und besorgt Euch und Euren Liebsten das was fehlt oder das, was man sich ohne Weihnachten niemals kaufen oder schenken würde������������‍♂️

13.12.2020 Offizielle Infos für NRW

Zum Thema Schulen und Kitas hat es heute im Laufe des Tages Verwirrung aufgrund unterschiedlicher Informationen gegeben. Hier nun die momentanen offiziellen Infos für NRW:
Bleiben die Schulen geöffnet?
Die Schulen bleiben geöffnet und die Schulpflicht gilt weiterhin. Die Präsenzpflicht wird aufgehoben. Für die Klassen 1-7 erfolgt der Unterricht in Präsenz. Dabei wird die Entscheidung über die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler am Präsenzunterricht in den Schulen den Eltern freigestellt. Ab Klasse 8 erfolgt der Unterricht grundsätzlich in Distanz. Schülerinnen und Schüler mit besonderen Unterstützungsbedarf werden auch in den Jahrgangsstufen 8 und darüber ein Angebot für den Unterricht in Präsenz in den Förderschulen erhalten. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Ministeriums für Schule und Bildung: https://www.schulministerium.nrw.de/.../angepasster...
Wann beginnen an den Schulen die Weihnachtsferien?
Es bleibt dabei, dass der der Unterricht bis zum 18. Dezember 2020 stattfindet. Danach beginnen die Ferien. Am 7. und 8. Januar 2021 findet kein Unterricht statt.
Wird die Kindertagesbetreuung schließen?
Nein, die Angebote der Kindertagesbetreuung bleiben grundsätzlich geöffnet. Es wird kein Betretungsverbot wie im Frühjahr ausgesprochen. Die Betreuungsgarantie gilt: Kinder, für die der Besuch in ihrem Kindertagesbetreuungsangebot unverzichtbar ist, bekommen ein Betreuungsangebot. Eltern, die die Möglichkeit haben, ihre Kinder zu Hause zu betreuen, sind dringend gebeten, dies in den nächsten Wochen zu tun. Wenn Eltern jedoch Hilfe und eine Betreuung brauchen, bekommen sie diese. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kinder- und Familienministeriums: https://www.mkffi.nrw/lockdown-hinweise-fuer-die...

13.12.2020 Jetzt besteht endlich Klarheit

- - - AKTUELLES - - - Jetzt besteht endlich Klarheit. Vielleicht nicht so, wie wir uns das wünschen, aber so, wie es wohl erforderlich ist. Der fast vollständige Lockdown kommt! Und diesmal mit klaren, nachvollziehbaren Regelungen, die für ganz Deutschland – weitestgehend – einheitlich gelten. Im Überblick:
Der Einzelhandel soll ab Mittwoch, 16.12. bis zunächst 10.01.2021 geschlossen bleiben. Ausnahmen: Lebensmittel-Einzelhandel, Wochenmärkte und Direktvermarkter für Lebensmittel, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz- und Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkaufsläden, Tierbedarfs- und Futtermittelmärkte, Weihnachtsbaumverkaufs- und Großhandel. Dagegen werden wohl z. B. Friseursalons, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe geschlossen.
Daneben sollen private Treffen weiterhin auf zwei Haushalte und maximal fünf Personen beschränkt werden - Kinder unter 14 Jahren nicht eingerechnet. Auch zu Weihnachten soll eine Obergrenze von fünf Personen gelten, allerdings soll die Zahl der Haushalte höher sein dürfen, soweit es sich um direkte Verwandte handelt. Zum engsten Familienkreis zählen dem Papier zufolge sowohl Ehegatten als auch sonstige Lebenspartner sowie direkte Verwandte wie Geschwister, Geschwisterkinder und deren jeweilige Haushaltsangehörige, auch wenn dies mehr als zwei Hausstände bedeutet.
Am Silvester- sowie am Neujahrstag soll laut den Plänen bundesweit ein "An- und Versammlungsverbot" umgesetzt werden. Darüber hinaus soll ein Feuerwerksverbot auf publikumsträchtigen Plätzen gelten, die von den Kommunen bestimmt werden. Der Feuerwerksverkauf soll in diesem Jahr generell verboten werden. Zudem soll das Trinken von Alkohol in der Öffentlichkeit vom 16. Dezember bis 10. Januar verboten werden.

12.12.2020 Wir brauchen klare Entscheidungen

Viele Menschen sind völlig verunsichert. Der Lockdown scheint unumgänglich, seine schleichende Inkraftsetzung hingegen eher fragwürdig. Wir alle wollen und brauchen Klarheit. Schule, Kita, Einkaufen... wie geht es weiter? Viele Menschen schreiben mich an. Es geht so weit, dass man Sorge hat, die Lebensmittelgeschäfte müssten schließen. Andere haben Sorge, sie könnten kein Holz mehr für ihre Zimmeröfen kaufen. Viele Menschen haben schlichtweg Angst... fragen sich, wie geht es weiter?
Dabei ist den meisten klar, fast 600 Todesopfer täglich sind schlimmer als all das, was uns an Einschränkungen treffen kann!
Und trotzdem brauchen wir Klarheit!! Klare Entscheidungen helfen mehr als herumeiernde Worte!

11.12.2020 Aktuelles zum Schulbetrieb ab dem 14.12.2020

AKTUELLES !!! Wichtige Informationen ...
... zum Schulbetrieb ab Montag, 14.12.:
In den Jahrgangsstufen 1 bis 7 können Eltern bzw. Erziehungsberechtigte ihre Kinder vom Präsenzunterricht befreien lassen.
Um das Verfahren angesichts der Kürze der Zeit zu vereinfachen, zeigen die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten der Schule gegenüber schriftlich an, wenn sie von dieser Befreiung Gebrauch machen wollen. Sie geben dabei an, ab wann die Schülerin bzw. der Schüler ins Distanzlernen wechselt. Frühester Termin ist der 14. Dezember 2020. Ein Hin- und Her-Wechseln zwischen Präsenzunterricht und Distanzlernen ist nicht möglich. Dies ist mit Blick auf die Infektionsprävention nicht sinnvoll.
In den Jahrgangstufen 8 bis 13 wird Unterricht grundsätzlich nur als Distanzunterricht erteilt. Für Schülerinnen und Schüler mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung, der eine besondere Betreuung erfordert, muss diese in Absprache mit den Eltern oder Erziehungsberechtigten sichergestellt werden.
Für den Fall, dass in der kommenden Woche Klassenarbeiten, Klausuren oder sonstige Prüfungen angesetzt sind, wird im Einzelfall geprüft, was davon gänzlich, auch im Sinne einer Entlastung, entfallen oder verschoben werden kann. Sollte beides nach gründlicher Abwägung nicht möglich sein, müssen die betroffenen Schülerinnen und Schüler nach Aufforderung für den Zeitraum der Klassenarbeit bzw. der Prüfung in die Schule kommen.
Regelung für den 7. und 8. Januar 2021
An den beiden Werktagen unmittelbar im Anschluss an das Ende der Weihnachtsferien (7. und 8. Januar 2021) findet kein Unterricht statt. Es gelten die gleichen Regeln wie für die unterrichtsfreien Tage am 21. und 22. Dezember 2020.
... zur Kita Betreuung und Kindertagespflege ab Montag, 14.12.:
Eltern sollen soweit wie möglich auf die Betreuung in Kitas oder in der Kindertagespflege verzichten. Eine Notbetreuung – beispielsweise für Eltern die beruflich auf die Kita-Betreuung angewiesen sind – soll sichergestellt werden.

01.12.2020 Corona-facebookfrei

Sooo, 01. Dezember, der Beginn der Weihnachtszeit! Ich habe entschieden, diesen Monat weitestgehend Corona- facebookfrei zu verbringen. Ich denke und hoffe, es ist erstmal alles entschieden und geschrieben, was Corona betrifft. Den laufenden Austausch werdet Ihr auf vielen verschiedenen Kanälen sowieso mitbekommen. Ich werde zum Thema Corona in diesem Monat nur dann posten, wenn es gravierende Entwicklungen oder bergheimspezifische Neuigkeiten gibt. Ihr werdet also nichts verpassen und wenn Ihr Fragen habt, meldet Euch.
Gerne werde ich Euch hier und da mit ein paar weihnachtlichen Posts erfreuen und Euch bei anderen wichtigen Themen auf dem Laufenden halten.
Ich wünsche uns eine stimmungsentspannte besinnliche Weihnachtszeit in der wir alle aufeinander acht geben!

01.12.2020 neue Quarantäneregelungen

Ab heute, 01.12. gelten neue Quarantäneregelungen. Diese ersetzen im wesentlichen die Quarantäneanordnungen und helfen zeitliche Verzögerungen zu vermeiden, die für die Betroffenen hinsichtlich des gebotenen Verhaltens und auch hinsichtlich der nachfolgenden Geltendmachung von Lohnersatzansprüchen problematisch sind.
Ich hab versucht, es einigermaßen verständlich zu formulieren und vertretbar zu kürzen. Im Zweifel immer mal in den Verordnungstext schauen oder die Corona- Hotline 02271/83-12345 des Gesundheitsamtes anrufen.
Hier die Regeln:
- Nach einem PCR- Test muss man bis zum Vorliegen des Ergebnisses in Quarantäne.
Ist das Ergebnis negativ, kann die Quarantäne beendet werden (es sei denn die getestete Person hat den Test während einer bereits bestehenden Quarantäne vornehmen lassen).
Ist das Ergebnis positiv, ist die Quarantäne unmittelbar fortzusetzen.
- Die Quarantäne endet, wenn keine Krankheitssymptome vorliegen bzw. während der Quarantäne auftreten, 10 Tage nach der Vornahme des Tests.
Bei Vorliegen von Krankheitssymptomen verlängert sich die Quarantäne, bis die Symptome über einen ununterbrochenen Zeitraum von 48 Stunden nicht mehr vorliegen. Das zuständige Gesundheitsamt ist in diesem Fall über die Verlängerung der Quarantäne und deren Ende zu informieren.
- Personen, die mit einer positiv getesteten Person in einer häuslichen Gemeinschaft leben, sind verpflichtet, sich unverzüglich nach Bekanntwerden des positiven Testergebnisses des Haushaltsmitglieds ebenfalls in Quarantäne zu begeben. Dies gilt nicht für Personen, die mit der positiv getesteten Person seit dem Zeitpunkt der Testung sowie in den letzten zehn Tagen vor diesem Zeitpunkt keinen Kontakt hatten und ihrerseits keine Krankheitssymptome aufweisen.
- Die Quarantäne dieser Personen endet 14 Tage nachdem der Test bei dem positiv getesteten Haushaltsmitglied (Primärfall) vorgenommen wurde. Die Quarantäne kann verkürzt werden, indem man einen PCR-Test oder Coronaschnelltest vornehmen lässt und dabei ein negatives Testergebnis erhält. Die zu Grunde liegende Testung darf frühestens 10 Tage nach der Testung des Primärfalles vorgenommen worden sein.
- Positiv getestete Personen informieren bitte unverzüglich alle Personen, zu denen sie in den letzten vier Tagen vor der Durchführung des Tests oder seit Durchführung des Tests einen engen persönlichen Kontakt hatten. Dies sind diejenigen Personen, mit denen für einen Zeitraum von mehr als 15 Minuten und mit einem Abstand von weniger als 1,5 Metern ein Kontakt ohne das beiderseitige Tragen einer Alltagsmaske bestand oder Personen mit denen ein schlecht oder nicht belüfteter Raum über eine längere Zeit geteilt wurde.
Alles paletti?

29.11.2020 Kreisweiter Inzidenzwert fällt langsam

Der kreisweite Inzidenzwert fällt... langsam... und nähert sich dem Wert von vor vier Wochen. Lasst uns diese Erkenntnis hoffnungsvoll mit in die neue Woche nehmen und heute einen gemütlichen ersten Adventabend genießen.

25.11.2020 Derzeitige Maßnahmen können noch nicht aufgehoben werden

Ja, ich weiß... es ist lang! Aber wichtig und deshalb auch nicht kürzer möglich!!!
OK, die Einleitung kann der geübte oder genervte Facebookleser überspringen und bei 1. beginnen.
Gut: In vielen Teilen unseres Landes stagniert der Anstieg der 7-Tage-Inzidenz oder ist teilweise sogar bereits rückläufig. Durch die neuerlichen Maßnahmen, die nun seit drei Wochen in Kraft sind, wurden die Kontakte um 40 Prozent reduziert. Dies hat das exponentielle Wachstum gebremst.
Schlecht: Die Zahlen stabilisieren sich auf zu hohem Niveau, deshalb kann längst keine Entwarnung gegeben werden. Der Wert von 50 Infektionen pro 100 000 Einwohnern, der zudem auch eine Kontaktverfolgung gewährleistet, ist noch nicht erreicht und gilt weiterhin als Orientierungsmarke bei Entscheidungen für Lockerungen. Die erhoffte Trendwende konnte im November also noch nicht erreicht werden.
Vor diesem Hintergrund können die derzeitigen Maßnahmen noch nicht aufgehoben werden. Es ist vielmehr weiterhin dringend erforderlich, alle nicht notwendigen Kontakte unbedingt zu vermeiden und dort, wo Begegnungen stattfinden, die AHA+AL Regeln (Abstand, Hygienemaßnahmen, Alltagsmasken, CoronaWarnApp, Lüften) stets einzuhalten.
Daher wurden heute u.a. folgende Entscheidungen getroffen:
1. Alle Bürgerinnen und Bürger bleiben aufgerufen, jeden nicht notwendigen Kontakt zu vermeiden und möglichst zu Hause zu bleiben. Auch alle nicht zwingend erforderlichen beruflichen und privaten Reisen sind zu vermeiden. Die Arbeitgeber werden gebeten, unbürokratisch Home-Office für ihre Beschäftigten zu ermöglichen.
Die seit 02. November geltenden Maßnahmen werden bis zum 20. Dezember 2020 bundesweit verlängert. Die geschlossenen Betriebe und Einrichtungen bleiben damit zunächst weiterhin geschlossen. Insbesondere die Gastronomie bleibt weiterhin geschlossen und Übernachtungsangebote im Inland werden weiter nur für notwendige und ausdrücklich nicht für touristische Zwecke zur Verfügung gestellt.
Der Groß- und Einzelhandel bleibt geöffnet. Die Maskenpflicht wird erweitert und gilt künftig auch vor Einzelhandelsgeschäften und auf Parkplätzen. Die Bevölkerung wird aufgerufen, die Weihnachtseinkäufe möglichst auch unter der Woche zu tätigen.
2. Ab 01. Dezember 2020 werden seitens der Länder - so voraussichtlich auch in NRW - weitere Maßnahmen umgesetzt:
Private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten sind auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Falle auf maximal 5 Personen zu beschränken. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.
Jede Person hat in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, eine Mund-Nasen- Bedeckung zu tragen. Dies gilt auch für öffentliche Verkehrsmittel. Darüber hinaus gilt die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an allen Orten mit Publikumsverkehr in Innenstädten, so auch an Örtlichkeiten in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten. Was das konkret für Bergheim bedeutet, werde ich kurzfristig entscheiden und bekannt geben.
In Arbeits- und Betriebsstätten ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen; dies gilt nicht am Platz, sofern ein Abstand von 1,5 Meter zu weiteren Personen sicher eingehalten werden kann.
3. Die Weihnachtstage sind mit Blick auf die Regelungen zu Kontaktbeschränkungen gesondert zu betrachten. Deshalb werden vermutlich die Personenobergrenzen für Zusammenkünfte innen und außen für den Zeitraum vom 23. Dezember 2020 bis 01. Januar 2021 wie folgt erweitert werden:
Treffen eines Haushaltes mit haushaltsfremden Familienmitgliedern oder haushaltsfremden Personen bis maximal 10 Personen insgesamt. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen.
Mit dieser Regelung sollen Weihnachten und andere zum Jahresende stattfindende Feierlichkeiten auch in diesem besonderen Jahr als Feste im Kreise von Familie und Freunden, wenn auch im kleineren Rahmen, möglich sein. Denn diese Tage sind für den familiären und gesellschaftlichen Zusammenhalt besonders wichtig. Dennoch ist es wichtig, dass wir die Gefahr von Covid19-Infektionen im Umfeld dieser Begegnungen so gering wie möglich halten. Dazu ist es sinnvoll, wo immer möglich, vor familiären Begegnungen insbesondere mit älteren Familienmitgliedern fünf bis sieben Tage die Kontakte auf das wirklich notwendigste zu reduzieren. Dazu gehört der weitgehende Verzicht auf private Treffen, Reisen und nicht erforderliche Begegnungen im öffentlichen Raum und ggf. vorgezogenen Weihnachtsurlaub oder Homeoffice (Schutzwoche). Bei Erkältungssymptomen vor Weihnachten soll darüber hinaus eine großzügigere Testmöglichkeit geboten werden, um die Begegnungen zur Weihnachtszeit so sicher wie möglich zu machen. Dies wird durch bundesweit auf den 19.12.2020 vorgezogene Weihnachtsferien unterstützt.
4. Zum Jahreswechsel 2020/2021 wird empfohlen, auf Silvesterfeuerwerk zu verzichten. Auf belebten Plätzen und Straßen wird wohl die Verwendung von Pyrotechnik untersagt, um größere Gruppenbildungen zu vermeiden. Ob und ggfs. wo dies in Bergheim der Fall ist, werde ich ebenfalls in Kürze bekannt geben.
5. Arbeitgeber werden gebeten zu prüfen, ob die Betriebsstätten entweder durch Betriebsferien oder großzügige Home-Office- Lösungen vom 23. Dezember 2020 bis 1. Januar 2021 geschlossen werden können, um bundesweit den Grundsatz „Wir bleiben zuhause“ umsetzen zu können.
6. Das Offenhalten von Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen hat höchste Bedeutung.
In Regionen mit einer Inzidenz von deutlich mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.00 Einwohner - also z.B. NRW bzw. REK - gilt auf dem Schulgelände aller Schulen dort, wo der Abstand nicht eingehalten wird/ im Unterricht in weiterführenden Schulen ab Klasse 7 für alle Personen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Schulen ohne Infektionsgeschehen können hiervon ausgenommen werden. Eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Grundschulen und Klassen 5 und 6 kann eingeführt werden.
Schülerfahrten und internationaler Austausch bleiben grundsätzlich untersagt. Um die Schülerverkehre zu entzerren, sollen schulorganisatorische Maßnahmen (z.B. Unterrichtsbeginn ggf. auch gestaffelt) ergriffen werden und zusätzliche Schülerverkehre eingesetzt werden.
Es war im Vorfeld der gerade stattgefundenen Presserklärung der Bundeskanzlerin beabsichtigt, zur Aufdeckung von Infektionsketten in den Schulen verstärkt Antigen- Schnelltests einzusetzen.
Nach der Positivtestung eines Schülers soll eine sofortige Quarantäne der jeweils vom Gesundheitsamt definierten Gruppe des jeweiligen Clusters (in der Regel Schulklasse soweit das Gesundheitsamt keine andere Gruppe definiert hat) zu Hause für zunächst fünf Tage ab dem Diagnosetag des Indexfalls erfolgen. Wegen des unbestätigten Status der auf Verdacht unter Quarantäne stehenden Klassenmitglieder sollen dagegen deren Eltern und andere Haushaltsmitglieder nicht unter Quarantäne gestellt werden. Nur bei Auftreten von Symptomen träte eine Haushaltsquarantäne in Kraft.
Nach fünf Tagen Verdachtsquarantäne würde eine Entscheidungstestung per Antigen-Schnelltest erfolgen, nach deren Ergebnis die negativ getesteten Schüler wieder zum Unterricht zugelassen werden. Der Unterricht der Klasse könnte also ab Tag fünf fortgesetzt werden. Wichtig ist, dass zu den fünf Tagen auch das Wochenende zählt, es würden also oft nur drei oder vier Schultage für die Klasse ausfallen. Positiv getestete Schüler könnten in dreitägigen Abständen nochmals zur Wiederzulassung getestet werden. Der gedruckte Beschluss bleibt abzuwarten, ob diese Vorgehensweise soeben tatsächlich so vereinbart wurde.
Ob ab dem 01.12. das Zeitintervall der häuslichen Quarantäne grundsätzlich einheitlich auf im Regelfall 10 Tage festgelegt wird, konnte ich ebenso der gerade durchgeführten Presseerklärung der Bundeskanzlerin nicht entnehmen. Es bleibt also auch abzuwarten, ob mit den nunmehr in größerer Zahl zur Verfügung stehenden Antigen-Schnelltests eine testgestützte Verkürzung der Quarantänezeit ermöglicht wird. Im Übrigen gilt der Grundsatz, dass eine Kontaktperson, die selbst bereits durch Test bestätigt mit SARS-CoV-2 infiziert war, nicht erneut in Quarantäne muss.
In diesem Sinne... passt auf uns auf!

25.11.2020 Wir müssen Durchhaltevermögen beweisen

Seit 9 Monaten befinden wir uns in den Fängen eines Virus, können ihm nirgendwohin entfliehen und es bestimmt unseren Tagesablauf, weil es in jeder Stunde, in jeder Minute, eigentlich ständig präsent ist. Was macht das mit uns? Ich bin, ebenso wie wir alle mal genervt, auch mal wütend, mal verständnislos, schmerzerfüllt und traurig. Dabei ist mir aber auch klar, dass wir alle unterschiedlich betroffen sind. Einige von uns haben Angehörige, Freunde und Bekannte verloren. Das gerät bei dieser massiven Dauerpräsenz der eigenen Betroffenheit fast schon mal in den Hintergrund. Viele bangen um ihre Gesundheit, andere um ihre Existenz oder gar um beides. Je länger das Virus über uns schwebt, je länger die Schutzmaßnahmen unser Leben bestimmen, desto schwieriger wird es für uns, all die beschlossenen Maßnahmen und Einschränkungen zu akzeptieren. Doch gerade dann ist es umso wichtiger, dann müssen wir Durchhaltevermögen beweisen auch wenn man glaubt, man kann nicht mehr. Das erlebe ich bei meinen morgendlichen Waldläufen immer wieder, die letzten Meter machen den Unterschied! Beim Fußball ist das die Verlängerung, die alles abverlangt. Heute gehen auch wir gewissermaßen in die Verlängerung. Es ist davon auszugehen, dass im Laufe des Tages die Schutzmaßnahmen verlängert und nachjustiert werden. Ich werde Euch so aktuell es irgendwie geht weiterhin auf dem Laufenden halten, sowohl zum Thema Corona als auch zu den zahlreichen anderen Themen.
Aber Ihr wisst, eins ist mir besonders wichtig: wenn Ihr über mein Profil - und auch sonst - kommuniziert, also kommentiert und diskutiert, macht dies bitte respektvoll, friedfertig und anständig. Und eines werde ich auch weiterhin nicht über Facebook: ellenlange Diskussionen führen...

24.11.2020 OVG Münster kippt verkaufsoffene Adventssonntage 


Für die kommenden Adventssonntage wird es wohl keine Ausnahme-Genehmigung zur Öffnung von Geschäften in NRW geben. Das hat das Oberverwaltungsgericht in Münster heute entschieden.
Die Richter gaben damit einem Eilantrag der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi gegen die nordrhein-westfälische Coronaschutzverordnung statt. Die Regelung sei "aller Voraussicht nach rechtswidrig" und würde in einem Hauptsacheverfahren für unwirksam erklärt werden.
Die Landesregierung wollte den Geschäften die Ladenöffnung an den Vorweihnachtssonntagen sowie am Sonntag nach Neujahr erlauben. Sie begründete dies mit einer zu erwartenden Entzerrung der Kundenströme an den vorausgehenden Samstagen, was zu einer Reduzierung der Infektionsgefahr beim Einkaufen führen sollte.
Dem gegenüber erklärte das Gericht, es sei nicht ersichtlich, dass an den Samstagen landesweit oder jedenfalls in der überwiegenden Zahl der Innenstädte mit einem so großen Kundenandrang zu rechnen sei, dass aus infektionsschutzrechtlicher Sicht eine Entzerrung erforderlich wäre.
Außerdem erscheine es mit Blick auf den derzeitigen Mangel an anderen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung durchaus naheliegend, dass durch die Sonntagsöffnung zusätzliche Kunden in die Innenstädte gelockt würden. Das würde dem angestrebten Ziel sogar widersprechen.
Nun... einige werden es gut finden und einige werden es nicht gut finden. Vielleicht hätte man im Vorfeld eine gemeinsame Lösung aller Beteiligten anstreben sollen... gegeneinander bringt uns nicht weiter... und das gilt nicht nur bei diesem Thema!

23.11.2020 Dinge, die euch das Leben ein klein wenig erleichtern sollen

Die heutige Ratssitzung beschäftigt mich immer noch nachhaltig... was für ein Jahr... die Pandemie, die uns von Beginn des Jahres an begleitet, all das, was Corona mit sich gebracht hat an Herausforderungen… für uns alle, im privaten Bereich, sowie im Arbeitsalltag.
Was wir alle, Verwaltung und Politik, Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Institutionen, Ehrenamtler, Helfer,… hier in Bergheim vollbracht haben, für uns und unsere Mitmenschen. Das ist wirklich der Wahnsinn. Neben den alltäglichen „Corona“- Zusatzaufgaben wie interne und externe Umstrukturierungen, Krisenstäben, neuen Konzepten, immer neuen Regelungen und Anpassungen, etc. gab es in 2020 und wird es auch in Zukunft noch weitere Dinge geben, die euch das Leben ein klein wenig erleichtern sollen.
Für die Bergheimer Vereine gibt es z. B. eine gute Nachricht: Die Nutzungsentgelte für die Nutzung sämtlicher städtischer Einrichtungen (Bürgerhäuser, Sportstätten, Mehrzweckhallen etc.) werden für das Jahr 2020 erlassen. Auch für 2021 werden keine Nutzungsentgelte erhoben.
Ein weiterer ganz wichtiger Punkt für mich: Wie können wir den Auswirkungen der Pandemie im Bereich Gastronomie und Einzelhandel entgegen steuern? Ich habe dazu zum einen die Aufhebung der Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie in Bergheim für das Jahr 2020 und 2021 veranlasst. Außerdem wird es eine Aussetzung der Parkgebühren in der Innenstadt und in Quadrath-Ichendorf an allen Adventssamstagen in 2020 geben.
Apropos Advent und Weihnachten.
Um euch die Adventszeit etwas zu verschönern, haben wir eine ganze Reihe toller Weihnachtsaktionen in der Pipeline!
In Planung sind unter anderem ein Autokino vor Weihnachten auf dem RWE- Gelände in Niederaußem sowie Auto-Gottesdienste an Weihnachten. Es erwarten euch zudem ein Wettbewerb um die schönste Weihnachtsfassade in der Bergheimer Innenstadt und Weihnachtsaktionen der Stadtbibliothek Bergheim. Ganz besonders freut es mich, dass das Beteiligungsforum „Bürger.Mit.Wirkung Innenstadt“ tolle Adventskonzerte mit unterschiedlichen Künstlern auf die Beine stellt. Diese werden auf der städtischen Facebookseite gestreamt und einige Altenheime bekommen mit dem nötigen Sicherheitsabstand auf diesem Weg wunderschöne Weihnachtslieder zu hören. Außerdem wird es einen digitalen Adventskalender auf der städtischen Facebookseite geben. Neben den digitalen Aktionen wird unsere Kreisstadt aber auch weihnachtlich geschmückt! Unser Betriebshof ist jetzt schon dabei und stellt in jedem Stadtteil bis zum 1. Advent die Weihnachtsbäume auf.
P.S. Am 1. Advent erscheint übrigens auch die Herbst/ Winter- Ausgabe unseres „bm – WIR SIND BERGHEIM“- Stadtmagazins, welches in alle Bergheimer Haushalte verteilt wird! Freut euch drauf!
Weiter geht es mit Weihnachten: Mithilfe des Citymanagements haben Gastronomen, Einzelhändler und Dienstleister in der Fußgängerzone ihre Ladeneingänge für euch weihnachtlich verschönert. Damit ihr bei euren Weihnachtseinkäufen auch in die richtige Weihnachtsstimmung kommt, wird es außerdem ab dem 06.12.2020 bis zum 24.12.2020 eine zusätzliche weihnachtliche Lichtinstallation in der Innenstadt geben. Zum Beispiel am Aachener Tor oder an der Kleinen Erft.
Am 6. Dezember gibt es dann noch etwas ganz Besonderes: Den Nikolaus- Drive In! Denn der Nikolaus kommt dieses Jahr nicht ins Haus, sondern wartet auf euch am Aachener Tor. Zwischen 14 und 16 Uhr könnt ihr mit dem Auto in den Nikolaus-Drive-in fahren und kurz am Aachener Tor halten. Dort können eure Kinder sich aus dem Sack des Nikolaus etwas herausnehmen. Alles ein bisschen anders dieses Jahr… ich weiß…aber auch spannend und erfinderisch. So rücken wir zwar auf Abstand, aber mit jeder Menge Herz, ein Stück zusammen und können sagen #BergheimistWeihnachtennichtallein.

22.11.2020 Ein gut gemeintes Signal der Hoffnung

„IHK- Empfang für 250 Gäste mit Jens Spahn“ war wohl gestern der meistdiskutierte Zeitungsartikel. Ich kommentiere so etwas üblicherweise nicht, allerdings wurde ich vielfach gefragt, was ich davon halte. Daher hier meine Meinung zu dieser angekündigten, möglichen Veranstaltung.
In meinen Augen ist es ein gutgemeinter Blick nach vorne, der allerdings gehörig nach hinten losgegangen ist.
Ich bin mir sicher, die IHK wollte Hoffnung verbreiten, positive Signale senden und ein Zeichen setzen: in 2021 wird alles besser! Für sich gesehen eine gute Motivation.
Alleine der Zeitpunkt, die Formulierungen und die Überschrift waren eine zündstoffhaltige Kombination.
Die Ankündigung, die Veranstaltung gerne durchführen zu wollen, „weil man an Traditionen festhalten möchte“ könnte von all den Karnevalisten, Vereinen, Gruppierungen, Ehrenamtlern, Gastronomen und Kindern, die auf Traditionen verzichten mussten und müssen, als Schlag ins Gesicht verstanden werden. Das kann ich nachvollziehen.
Trotzdem bin ich mir sicher, ist die Motivation, an der (abgespeckten) Veranstaltung festhalten zu wollen als Signal der Hoffnung gedacht.
Gut gemeint, anders angekommen!
Habt alle einen schönen Sonntag, geprägt von der Hoffnung, dass die angedeuteten positiven Tendenzen der Fallzahlen der letzten Tage im REK sich kommende Woche deutlich fortsetzen werden!

18.11.2020 Ohne regelmäßiges Querlüften in den Räumen ist das Ansteckungsrisiko wesentlich höher

Sind Luftfilter und Luftmessgeräte für unsere Schulen in Bergheim vorgesehen? Eine Frage, die mir in letzter Zeit immer wieder gestellt wird. Das Wichtigste vorweg: Schon vor Corona war uns eine gute Belüftung in Klassenräumen wichtig. Daher sind bereits insgesamt 14 Turnhallen und viele Klassenräume mit Lüftungsanlagen ausgestattet. Teilweise sind in Schulen auch CO2 Ampeln vorhanden.
Eine weitere Ampel habe ich auf Grün gesetzt: Wir werden in den nächsten Wochen eine flächendeckende Ausstattung aller Klassenräume mit CO2 Ampeln vornehmen! Die Anschaffungskosten hierfür betragen ca. 20.000 €.
Bei dem Einsatz von mobilen Lüftungsgeräten scheiden sich nach wie vor die Geister. In der Fachwelt ist das Thema noch immer stark umstritten. Es wird unter anderem bemängelt, dass es keine aussagekräftigen Studien und Erfahrungen zu möglichen Gesundheitsschäden durch den Einsatz dieser Geräte gibt. Seid gewiss, wir beobachten die Entwicklungen auf diesem Gebiet dahingehend ganz genau, ob der Einsatz von mobilen Lüftungsgeräten sinnvoll ist und auch bei uns zum Tragen kommt. Sobald Klarheit besteht, werden wir schnellstmöglich die dafür sicherlich zur Verfügung gestellten Fördergelder beantragen.
Die aktuell wichtigste Maßnahme ist nach wie vor – leider - das Lüften, auch wenn ich sowohl die betroffenen Kinder, Schülerinnen und Schüler als auch die Eltern verstehen kann, bei denen das zu Unmut führt. Aber es ist nun mal so - ohne regelmäßiges Querlüften in den Räumen ist das Ansteckungsrisiko wesentlich höher. Mir wird aus vielen Schulen berichtet, dass gerade das Lüften eigentlich recht problemlos funktioniert. Lasst uns also gemeinsam darauf achten, dass die Luft nicht dünn wird und vor allem gesund dabei bleiben!

17.11.2020 Zwei Tage Selbstquarantäne

Da beschäftige ich mich seit 9 Monaten immer und immer wieder mit diesem einen Thema, währenddessen rückte es immer näher und näher. Jetzt ist es da. Gestern Abend kam die Nachricht: Erstkontakt - ich würde mal sagen „Intensivkontakt“- innerhalb der Familie. Bähm!
Leute, was soll ich sagen? Da stehe auch ich erstmal wie ein „Ochs vorm Berge.“ Wir haben uns alle vier angeschaut und gefragt: Un nu?
Gedanken sortiert und „die Erstkontaktlerin“ erst mal „abgesondert“, wie man so furchtbar sagt. Interessanterweise haben wir dann die Türklinken und einige Gegenstände desinfiziert. Zum Glück haben wir ein Gästebad, das wurde als nächstes „zwangszugewiesen“. Dann kam via FaceTime schnell unsere Frage an sie: „Hast du Symptome?“ Klar, sie hatte leichtes Halskratzen. Mmh, ist das ein Symptom oder eher ein Phantom? Ok, wir warten bis morgen ab, haben wir uns gesagt und gingen gedankenüberflutet ins Bett.
Heute sind dann die Gedanken wesentlich sortierter: Symptome? Wie gestern, leichte Kopfschmerzen sind hinzu gekommen, ich werde nun klären, wann wir sie testen lassen können. Das ändert zwar nichts an der Quarantäne, gibt aber Sicherheit... oder auch nicht. Währenddessen warten wir nun die Quarantäneverfügung ab, wobei kein Zweifel besteht, dass wir uns bereits so verhalten, als sei Sie in Quarantäne! Sie macht das übrigens beispielhaft, denn plötzlich klingelt das Handy, die Stimme aus der Quarantäne: „Ich habe Hunger...“
Was mich betrifft: Ich begebe mich zunächst für 2 Tage in freiwillige Selbstquarantäne, weil nach meiner Einschätzung die Wahrscheinlichkeit, dass sie infiziert ist, extrem hoch ist. Wenn es sich bestätigt, bin ich Erstkontakt und komme 14 Tage in Quarantäne... passt auf Euch auf und bleibt gesund!

16.11.2020  Wie geht es konkret weiter?

Die gute Nachricht vorweg: Das exponentielle Wachstum der Infektionsdynamik wurde gestoppt, der Inzidenzwert stagniert!
Ich werde dennoch sehr nachdenklich, wenn ich höre, „Vor uns liegen vier schwere Wintermonate, bevor hoffentlich saisonale Effekte und der Beginn der Impfungen dazu führen, dass wir die Pandemie schrittweise überwinden.“
Das schmerzt, wo wir doch eigentlich jetzt schon alle müde sind von dem Thema... wir uns am liebsten wieder mit Freunden treffen, gerade zur Vorweihnachtszeit in geselliger Runde einen Glühwein trinken möchten und einfach unbekümmert unseren „Alltag“ herbeisehnen.
Es ist ein Jahr zum Vergessen! Doch eins dürft Ihr bei all der Enttäuschung, bei all den Sorgen, bei all dem Ärger nicht vergessen: Corona ist das Übel! und nicht die, die gerade alles daran setzen und alle Entscheidungen darauf ausrichten, das Virus in den Griff zu bekommen, es zu besiegen! Und da gibt es keine Blaupause.
Wie geht es nun konkret weiter? Hier kurz und deutlich zusammengefasst die wichtigsten, eben bekanntgegebenen Regelungen, im Rahmen der appellierenden Zwischenbilanz:
1. Alle nicht erforderlichen Kontakte vermeiden... Private Kontakte auf ein absolut nötiges Minimum reduzieren... Private Zusammenkünfte max. mit einem anderen festen Haushalt... Auf private Feiern verzichten... Kinder und Jugendliche sollten sich in ihrer Freizeit nur noch mit einem festen Freund oder Freundin treffen.
Es sollte jedem klar sein, dass feiernde Gruppen - auch in den eigenen vier Wänden - nicht dazu beitragen, die Situation zu verbessern und dass das in der derzeitigen Situation nicht akzeptabel ist.
Bei Erkältungssymptomen solltet ihr euch nach Hause in Quarantäne begeben, Arzt anrufen und Abstand zu anderen Mitgliedern des Hausstandes halten.
2. Kontaktbeschränkungen: In der Öffentlichkeit soll man sich nur mit Angehörigen des eigenen Haushalts sowie mit maximal zwei Personen eines weiteren Haushaltes treffen.
3. Schulen und Betreuungseinrichtungen: Die Schulen und Betreuungseinrichtungen bleiben weiterhin geöffnet. Im Schulbereich sollen die Länder bis kommende Woche Vorschläge unterbreiten, wie Ansteckungsrisiken reduziert werden können.
Anmerkung von mir: Ich hoffe nicht, dass dies eine gesichtswahrende taktierende Problemverschiebung zu Lasten einer eh schon klaren und lediglich um eine Woche verschobenen Verschärfung der Schutzmaßnahmen ist.
Am 25.11. wird über die Entwicklung sowie mögliche weitere Maßnahmen beraten und entschieden. Hierbei möchte man möglichst verlässliche Regelungen bis ins neue Jahr treffen.
Ich gebe zu, leicht versteckt, findet Ihr in meinem Text auch eine zweite gute Nachricht: Vieles spricht dafür, dass es im 1. Quartal 2021 mindestens einen wirksamen zugelassenen Impfstoff geben wird. Dann kann es mit den Impfungen losgehen. Um darauf vorbereitet zu sein, werden die Länder die geplanten Impfzentren und -strukturen ‪ab dem 15.12.2020‬ so vorhalten, dass eine kurzfristige Inbetriebnahme möglich ist. Aber auch da ist klar: Nicht alle auf einmal!

13.11.2020 Ein Jahr mit Herausforderungen

„Solange man selbst redet, erfährt man nichts.“ Da ist wohl etwas Wahres dran. Deshalb möchte ich heute mal Menschen zu Wort kommen lassen, die Tag für Tag mittendrin, statt nur dabei sind: Nämlich meine Kolleginnen und Kollegen!
„Wir haben viel gelernt“, so resümiert eine Mitarbeiterin die vergangenen 9 Monate sehr zutreffend. Das stimmt: „Über das große Unbekannte, über die Anderen und schließlich auch über uns selbst.“
Und es vergeht kein einziger Tag, an dem das Übel nicht zig fach beim Namen genannt wird. Inzwischen zu mehr als einem Reizwort geworden, wären wohl vielen sicher Synonyme wie, „Es, dessen Name nicht genannt werden darf“ oder „Du weißt schon was“, wesentlich lieber.
Zumindest heute werde ich uns diesen Namen daher einmal gänzlich ersparen - auch auf das Wort „Homeschooling“, das aus Elternsicht sicher gute Chancen auf das Unwort des Jahres hätte, möchte ich heute verzichten.
Um das vergangene ¾ Jahr mit den Worten zweier Mitarbeiter des Außendienstes auf den Punkt zu bringen: „Ein Katastrophenjahr mit viel Arbeit und vielen Überstunden, in dem Sie wissen schon was, unseren Dienst bestimmt hat“. Verständlich, dass es da dem ein oder anderen bei dem Versuch eines Resümees buchstäblich die Sprache verschlägt.
Ob ich trotzdem Chancen erkenne? Und ob!
Denn ich bin grundsätzlich versucht, in jeder noch so großen Herausforderung auch eine Chance zu sehen. Auch, wenn das bedeutet, zunächst einmal, wie sagt der Kollege, „alles auf links drehen zu müssen“, „auf den Kopf zu stellen und vielleicht noch durch ein Vergrößerungsglas betrachten zu müssen.“ Denn zu was wir wirklich in der Lage sind, erfahren wir erst dann, wenn Starksein unsere einzige Option ist.
Wir, das Team der Kreisstadt Bergheim sind stark... wir werden weiterhin alles geben und gemeinsam für Euch, die Bürgerinnen und Bürger, da sein! Danke an ein super Team!

11.11.2020 Unterschiedlichen Sorgen, Nöte, Auffassungen und Meinungen

Ein Post mit der Sachinformation, dass die Weihnachtsferien 2 Tage früher beginnen, ansonsten eher „kuschelig“ formuliert, hat jetzt bereits ca. 80 Kommentare. Kommentare, die zeigen, welche unterschiedlichen Sorgen, Nöte, Auffassungen und Meinungen Ihr alle zu dem konkreten Thema habt... aber auch erkennen lassen, wie Ihr im Allgemeinen zu den Maßnahmen steht. Dieser Austausch ist wichtig, wenn auch an der ein oder anderen Stelle in Summe und Vehemenz eher überraschend und bisweilen bemerkenswert.
Zum einen frage ich mich, wer soll wie all den unterschiedlichen Interessen gerecht werden. Die Facetten reichen von absoluter Zustimmung bis uneingeschränkte Ablehnung und zig Abstufungen dazwischen. Zum anderen frage ich mich aber auch, wie wird man der Erkenntnis gerecht, dass scheinbar eine hohe Mitteilungsbereitschaft und enormer Diskussionsbedarf zum Thema besteht.
Nein, ich habe jetzt keine Antwort parat, jedoch die Sorge, dass jeder Post - ist er vermeintlich noch so harmlos - die Gefahr in sich birgt, dass die Kommentargemengelage abdriftet. Das ist der ohnehin angeschlagenen Gemütslage eines jeden einzelnen wie auch der Gemeinschaft nicht zuträglich. Ich denke darüber nach, wie ich dem entgegnen werde. Jetzt aber erst mal eine gute Nacht Euch allen!

11.11.2020 Weihnachtsferien sollen früher beginnen

Ich glaube, Ihr habt es alle bereits mitbekommen, die Weihnachtsferien sollen in diesem Jahr bereits am 19.12. beginnen, also letzter Schultag am 18.12.!Die Zeit soll dann zur - quasi freiwilligen - Selbstquarantäne genutzt werden, damit Weihnachten im größeren Familienkreis gefeiert werden kann. ����Mmh, mal rechnen: letzter Schultag 18.12., dann 19.-23. Selbstquarantäne, also 5 Tage und dann kommt die Bescherung... also die im Familienkreis.
Upps, jetzt hab ich ein Problem. Ich gehöre zu denen, die immer am 23.12. die letzten ‚last minute’ Geschenke kaufen. OK, das heißt umdenken und jetzt schon überlegen, was wir unseren Liebsten schenken wollen. Und dann - bitte nicht alle auf einmal - rechtzeitig in die Geschäfte zum einkaufen... nix Internet����!
Hört sich nach einem Plan an. Zumindest wird das Infektionsrisiko bei einer Vorverlegung des Ferienbeginns reduziert... ja, der rechtzeitige Einkauf der Geschenke trägt auch dazu bei... und reduziert den Ausstoß von Streßhormonen����.
Ich wünsche uns allen, dass es funktioniert. Übrigens: die 2 zusätzlichen freien Tage werden vermutlich an Karneval wieder „reingeholt“. Nun ja, fällt ja eh aus����

10.11.2020 Die Tendenz der 7- Tages-Inzidenz im Kreis ist fallend

Die Tendenz der 7- Tages-Inzidenz im Kreis ist fallend!!! Das in Verbindung mit den Informationen zum Durchbruch bei der Erforschung des Impfstoffes war mir noch ein letzter Post des abends wert. Wir müssen nicht in einen Freudentaumel verfallen aber ein Fünkchen, nein, ein Funken Hoffnung ist doch gut... bleibt gesund und optimistisch!

07.11.2020 Virus verschwindet nicht freiwillig

Einen wunderschönen guten Morgen Euch allen, draußen scheint die Sonne, es wird zumindest meteorologisch ein herrlicher Tag...
Man glaubt gar nicht, dass das eigentlich momentan der usselige und triste November ist, der da gerade wie ein Film an uns vorüber zieht. Das macht die momentane Situation fast noch ein wenig surrealer als sie eh schon ist. Wir leben mit einem Virus, das ebenso wenig freiwillig verschwindet, wie ein durchgeknallter Amerikaner. Beide sind in aller Munde obwohl man ihre Namen nicht nennen muss um trotzdem direkt zu wissen, wovon man spricht.
Bei mir überwiegt übrigens weiterhin der Optimismus und zumindest beim Virus gibt es erste Anzeichen einer Verlangsamung der Ausbreitung!
Wisst Ihr was? Wir genießen heute einfach mal das schöne Wetter... machen eine lange Wanderung und erfreuen uns an der Landschaft unserer tollen Heimat. Ohne Handy, ohne Corona... nur mit Sunnesching!
Also, dann mal los, habt ein schönes Wochenende, atmet mal durch und genießt es... so wie wir... die Realität holt uns schon schnell genug wieder ein...☀️

04.11.2020 Bitte beachtet die Maßnahmen der CoronaSchutzVO

Leute, mir macht der Corona Mist auch keinen Spaß.���� Ich werde euch dennoch weiterhin über Änderungen, Neuerungen und wichtige Entwicklungen informieren, auch wenn ich mir dann bisweilen wie bei einer „Raubtierfütterung“ vorkomme. Das ein oder andere stelle auch ich in Frage, einiges bleibt unverständlich. Trotzdem bitte ich euch ganz herzlich und eindringlich die Maßnahmen der CoronaSchutzVO zu beachten. Und bitte nicht deshalb nicht beachten, weil man sie nicht für gut, nicht für richtig oder nicht für fair erachtet! Danke.

04.11.2020 Ab morgen gibt es wieder Neuerungen

Man muss ständig auf der Hut sein, damit einem nichts durchgeht. Für mich überraschend habe ich gerade mehr zufällig gelesen, dass ab morgen einige Klarstellungen in der Coronaschutzverordnung in Kraft treten. Als Verbandsvorsteher von La Musica freut es mich besonders, dass Musikunterricht in Musikschulen unter Beachtung der bekannten Hygienevorschriften möglich sein wird.
Auch werden da, wo Regelungen dieser Verordnung bestimmte Veranstaltungen, Angebote und Tätigkeiten untersagen, rein digitale Formate, bei denen die teilnehmenden oder leistungserbringenden Personen sich nicht am selben Ort befinden und ein Kontakt deshalb ausgeschlossen ist, zulässig. ���� Dachte, das wäre heute schon der Fall gewesen. Man lernt nie aus...!
Last but not least wird nun auch der reine Verkauf von Alkohol zwischen 23:00 und 6:00 Uhr untersagt.

01.11.2020 200- 250 Personen hielten sich im Bereich vor dem Aachener Tor auf

Ich erzähle Euch mit völligem Unverständnis kurz von unserem letzten Einsatz am gestrigen späten Abend: 200- 250 Personen hielten sich im Bereich vor dem Aachener Tor auf, wollten feiern und waren gerade beim „Vorglühen“. Den Nummernschildern der dort geparkten Autos zu urteilen, kamen sie aus unterschiedlichen Städten des Rheinlands und des Ruhrgebiets.
Mit Hilfe der Polizei konnte die komplette Ansammlung durch die Ordnungsbehörde friedlich aufgelöst und die angrenzende Lokalität im Einvernehmen mit dem Betreiber geschlossen werden.
Vielen Dank an die Einsatzkräfte, nicht nur für gestern sondern für all die Monate, in denen Ihr immer wieder auch den Gefahren solcher Einsätze ausgesetzt seid. Und warum? Weil es leider immer noch solche gibt, die durch ihr Verhalten Euch und uns alle in Gefahr bringen.
Bei allem Verständnis, das ich gerade in dieser verrückten Zeit auch für die aufbringe, die sich immer noch schwer damit tun, Regeln zu akzeptieren, einzuhalten oder gar verstehen zu wollen. Es geht nicht nur um Euch, die sich irgendwelchen hirnspinstigen Verschwörungen ausgesetzt sehen, es geht um uns ALLE! Die nächsten Wochen werden schwierig genug. Da brauchen wir keine ignoranten Egoisten, die alles in Frage stellen und sich dementsprechend verhalten. Ich kenne die/den ein oder anderen aus anderen Zusammenhängen... Ihr könnt doch sonst auch vernünftig und besonnen sein... also, bitte besinnt Euch. Nur so packen wir das, sonst wird das nix!
Rein vorsorglich eine Bitte an die Veranwortungsvollen: kommentiert bitte nicht aufhetzerisch sondern zurückhaltend und sachlich... weil: das schaukelt sich sonst schnell mal hoch. Da hat keiner was von.
Eine Bitte an die Verantwortungslosen: versucht erst gar nicht wieder mein Profil für eure hetzerischen Verschwörungstheorien zu benutzen. Ich werde derartige Kommentare weiterhin bedingungslos ignorieren.

30.10.2020 Zusammenhalt statt Spaltung

Ich habe in den letzten Monaten von viel Leid erfahren, viele sehr traurige Geschichten gehört, die mir unglaublich nahe gehen. Ich kann von Glück sagen, dass in meiner Familie oder in meinem unmittelbaren Verwandten- und Freundeskreis bislang niemand an oder mit Covid-19 verstorben ist. Ich kenne jedoch Menschen, die sind daran gestorben oder haben einen sehr schweren, zum Teil komatösen, Krankheitsverlauf. Ich bekomme täglich persönliche Nachrichten von Menschen, die mir ihre Geschichte schreiben oder erzählen und die sich oft dafür bedanken, wie ich mich einsetze und einbringe und mit dazu beitrage, eine weitere Ausbreitung von Covid-19 zu verhindern. Ich mache dies aus innerer Überzeugung, verbunden mit der Hoffnung tatsächlich ein klein wenig beitragen zu können, dass sich die Ausbreitung der Infektionszahlen wieder reduziert und wir diese besser in den Griff bekommen. Warum schreibe ich Euch das? Manche Coronaschutzmaßnahmen kann man in Frage stellen. Ja, manche befristeten Berufsverbote ebenso. Aber was man nicht in Frage stellen sollte, ist die ausschließliche Motivation, mit jeder getroffenen Maßnahme Leben retten zu wollen und hoffentlich auch zu tun. Das schaffen wir nur, wenn sich alle dran halten. Wenn ich sehe, lese und höre, dass man jetzt die 2 Tage noch schnell ausnutzt, um Party zu machen oder sich auch danach „jetzt erst recht nicht mehr“ dran halten möchte... sorry, dann hört bei mir jegliches Verständnis auf. Das macht mich wütend, weil ich fürchte zu wissen, wie es dann weiter geht. Bitte, lasst uns gerade jetzt zusammenhalten und nicht spalten. Das musste mal raus! ��������‍♂️

30.10.2020 Halloween zu Coronazeiten

Halloween... scheidet jedes Jahr aufs Neue die Geister: Die Einen machen den Spaß mit, schmücken ihre Eingangstür mit geschnitzten Kürbissen und verteilen Süßigkeiten, die Anderen lassen am Halloween-Abend die Rollläden herunter und wollen in Ruhe gelassen werden.
Viele Kinder verkleiden sich zu Halloween und ziehen – je nach Alter mit oder ohne Eltern – um die Häuser, um an fremden Türen zu klingeln. „Süßes, sonst gibt’s Saures“ ertönt es aus vielen Kehlen, wenn eine Tür geöffnet wird – und die Kinder ziehen meist mit reichlich süßer Beute wieder ab.
Im Corona-Jahr 2020 werden morgen Abend die Türen geschlossen bleiben, denn die ganz klare Empfehlung lautet, den Brauch in diesem Jahr ausfallen zu lassen.
Doch es gibt auch Möglichkeiten, wie man Kindern den Spaß an Halloween lassen kann, ohne gleichzeitig ein hohes Corona-Risiko einzugehen. Beispielsweise könnt Ihr zu Hause im engsten Familienkreis Halloween Feeling erzeugen – mit Verkleidung, Süßigkeiten, passender Dekoration und Halloween-Rezepten kann man den Abend entsprechend gestalten. Als Alternative kann man einen gruseligen Halloween-Spaziergang machen... mit Gruselgeschichten und Süßigkeiten, die man unterwegs suchen muss. Passend zu Halloween ist morgen auch noch Vollmond... uiiiiiuiiiuiii ���� Wenn man Glück hat, laufen einem dann auch solche Gestalten über den Weg, wie mir beim joggen.
#halloween #diesmalnicht #süßessonstgibtssaures #bergheim

30.10.2020 Neue Coronaschutzverordnung ab 02.11.2020

Sooo, die neue CoronaSchutzVO wurde soeben veröffentlicht. Nach erster überschlägiger Bewertung enthält sie keine Überraschungen oder Änderungen im Vergleich zu meinem Post von Mittwoch, 17:45! Ich erspare Euch daher eine Textveröffentlichung meinerseits! Kommt gut ins Wochenende��������

29.10.2020 Busse und Bahnen

„Die Busse sind überfüllt.“
„Abstand einhalten ist im Bus nicht möglich.“
„In den Bussen werden häufig keine Masken getragen.“
„Was ist mit den Schulbussen, wird es künftig mehr Schulbusse für unsere Kinder geben?“
Das waren immer wieder eure Fragen und Anmerkungen zum Thema Corona und der Situation in den Bussen und Bahnen. Ich hoffe mit den folgenden Infos ein wenig Licht ins Dunkel bringen zu können.
Wie bereits in der Vergangenheit habe ich mich auch in der jetzigen verschärften Phase mit der REVG und der Deutschen Bahn in Verbindung gesetzt, um die Situation insgesamt zu verbessern. Dazu gehört auch der Einsatz von zusätzlichen Bussen, damit das ÖPNV-System in dieser schwierigen Zeit gut und vor allem sicher funktioniert. Insbesondere müssen Schülerinnen und Schüler die Schulen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in systemrelevanten Bereichen wie Krankenhaus, Feuerwehr und Einzelhandel ihren Arbeitsplatz sicher erreichen können. Daher setzt die REVG sogenannte Verstärkerfahrten ein, um den Busverkehr entsprechend zu entlasten.
Auch 20 weitere Schulbusse werden von der REVG eingesetzt, außerdem stehen 10 weitere Fahrzeuge von privaten Unternehmen auf Abruf bereit. Die REVG hat zudem auf die flexibel geänderten Schulschlusszeiten reagiert und dazu neue Fahrten eingerichtet. Die Schulen bzw. Schulträger können erhöhten Bedarf bei der REVG anmelden, welche die Situation dann prüft und entsprechend handeln wird. Das habe ich heute noch einmal gemacht. Dadurch soll bis zum Ende des Jahres die Auslastung der Busse reduziert und die Ansteckungsgefahr in Bussen minimiert werden. Insbesondere der Schülerverkehr wird von der REVG nun sehr genau beobachtet.
Grundsätzlich liegt die Zuständigkeit hierzu beim Verkehrsträger selbst, weshalb meine Möglichkeiten hier begrenzt sind. Dennoch gehe ich alles an, was in meiner Macht steht und appelliere hiermit nochmal an den gesunden Menschenverstand aller: Bitte tragt eure Maske! Tragt sie überall, wo ihr sie tragen müsst und dazu gehört eben auch der ÖPNV. Es liegt in der Verantwortung jedes einzelnen, diese Pandemie in den Griff zu bekommen und das gelingt eben nur, wenn auch jeder an den geforderten Orten die Maske trägt.
In diesem Sinne wünsche ich euch trotzalledem eine gute Fahrt!

30.10.2020 Ehrungen der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr

Tag für Tag sind sie für uns im Einsatz – vor Corona, während Corona und sie werden es auch danach sein! Sie sind stets an unserer Seite, wenn wir Hilfe brauchen. Chapeau! Meine höchste Achtung und mein Respekt gilt den Feuerwehrfrauen und -männern, die beispiellos die Coronakrise UND ihre tägliche Arbeit im Feuerwehr- und Rettungsdienst meistern! Ganz abgesehen davon, dass der Job an sich schon eine Herausforderung ist, sowohl körperlich als auch psychisch.
Um die langjährige ehrenamtliche Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Bergheim zu würdigen, hätte ich heute eigentlich in einer Feierstunde auf Schloss Paffendorf die Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber und Gold sowie die Sonderauszeichnungen für langjährige Mitgliedschaft an verdiente Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Kreisstadt Bergheim persönlich übergeben. Nun ja, Ihr könnt es Euch schon denken – Corona hat auch diese Veranstaltung platzen lassen... umso mehr Grund genug, heute die herausragende Arbeit und den Einsatz der Mitglieder unserer Freiwilligen Feuerwehr ganz besonders in den Vordergrund zu stellen!
Es ist mir ein großes Anliegen, die Arbeit der Feuerwehr unbedingt persönlich in einer feierlichen Zeremonie in unserem wunderschönen Schloss Paffendorf zu ehren, denn das ist genau der Rahmen, den Ihr verdient ! Deshalb wird es die Ehrenurkunden und Geschenke nicht zwischen Tür und Angel auf Abstand geben. Wir werden die Veranstaltung sobald es geht nachholen.
Heute gratuliere ich den Jubilaren schon mal auf diesem Weg ganz herzlich und danke jeder und jedem Einzelnen für diese ganz besondere Leistung! Ich freue mich sehr, dass wir hier in Bergheim so eine starke Feuerwehr haben und bin stolz auf das Durchhaltevermögen und den Zusammenhalt in dieser schwierigen Zeit.

29.10.2020 Gastronomie Schließung und Unterstützung

Für viele von Euch ist es - wie auch für mich - sehr schwer nachzuvollziehen, dass ab Montag auch z. B. die Gastronomiebetriebe bis Ende November wieder schließen müssen. Klar ist, Infektionsketten sind zu 75% nicht mehr nachvollziehbar, daher kann im Umkehrschluss auch nicht mit Sicherheit gesagt werden, wo die wesentlichen Infektionsherde sind. Sei‘s drum, et ess wie et ess un et hätt...
Daher jetzt mein Appell... so oft und wann auch immer es geht, legt den Kochlöffel aus der Hand und bestellt Euch was Leckeres im Restaurant um die Ecke. Egal ob Martinsgans, Schnitzel, Pizza, Reis oder Tofu... Ihr werdet alles in Eurer Nähe finden! Und wenn Ihr keinen Hunger habt, bestellt Euch nen Gutschein für‘s Medio, Massage, Fitnesssudio, Schwimmbad����
Damit das möglichst einfach funktioniert hier mein Tipp:
Auf https://rhein-erft.bleibtbunt.de/ könnt ihr Gutscheine von ortsansässigen Anbietern kaufen und so zu deren „Überleben“ beitragen. Auf https://lokalwirkt.de seht Ihr, ob euer Lieblingsrestaurant einen Liefer- und Abholservice eingerichtet hat oder ihr klingelt direkt einmal telefonisch durch. Gerade die Gastronomie freut sich jetzt über eure aufmunternden Worte und natürlich über eure Bestellungen.
Das heißt aber jetzt auch für die betroffenen Betriebe. Bitte macht Euch sichtbar und nutzt die beiden Plattformen. Das Angebot ist kostenfrei. Bei lokalwirkt.de gibt es schon ganz viele Einträge. Bitte überprüft, ob diese noch gültig sind. Rhein-erft.bleibtbunt.de, der Ableger der Veedelsretter aus Köln, braucht noch eure Mitwirkung. Bitte tragt euch auch hier ein und nutzt den Service!
Wenn hierzu Fragen sind, meldet euch gern direkt per Mail bei citymanagement@bergheim.de . Wir helfen gerne!
Macht mit und helft auch Ihr. Unterstützt alle betroffenen Branchen, wo ihr könnt! Und bleibt gesund!

29.10.2020 Hotline auch am Wochenende

„Wellenbrecher Lock Down“ wird den ganzen Monat November zu massiven Einschnitten im öffentlichen Leben führen!����
Für wen dies zu hart formuliert ist, hier der etwas sanftere Einstieg:
Die nächsten Wochen des ohnehin grauen Monats November sind gut geeignet um die Zeit besinnlich mit der Familie zu verbringen.
Wie man es auch dreht und wendet, in dieser Zeit kommen etliche Fragen auf. Daher haben wir ein Team zusammengestellt, durch das unsere Corona Hotline ab sofort auch am Wochenende erreichbar ist, also täglich von 9:00 bis 16:00 Uhr unter der bekannten Nummer: 02271 - 89-222.
Nochmals ein ganz herzliches Dankeschön den beteiligten Kolleginnen und Kollegen für ihr Engagement. Bleibt gesund

28.10.2020 Neue Maßnahmen ab 02.11.2020

Puh... ich kann die gerade bekanntgegebenen neuen, zusätzlichen CoronaSchutzmaßnahmen leider nicht kürzer erklären und verständlicher zusammenfassen... SORRY!
Warum zusätzliche Maßnahmen? Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus steigt mit exponentieller Dynamik an. Dies hat dazu geführt, dass bereits in zahlreichen Gesundheitsämtern - trotz Personalverstärkung durch die Bundeswehr - eine vollständige Kontaktnachverfolgung nicht mehr gewährleistet werden kann, was wiederum zu einer beschleunigten Ausbreitung des Virus beiträgt. Deshalb soll nun versucht werden, durch eine erhebliche Reduzierung der Kontakte in der Bevölkerung insgesamt das Infektionsgeschehen aufzuhalten und die Zahl der Neuinfektionen wieder in die nachverfolgbare Größenordnung von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche zu senken. Ohne solche Beschränkungen würde das weitere exponentielle Wachstum der Infiziertenzahlen unweigerlich binnen weniger Wochen zu einer Überforderung des Gesundheitssystems führen und die Zahl der schweren Verläufe und der Todesfälle würde erheblich ansteigen. Wesentlich ist es dabei auch, jetzt schnell zu reagieren. Je später die Infektionsdynamik umgekehrt wird, desto länger bzw. umfassender sind Beschränkungen erforderlich.


Ziel ist es, zügig die Infektionsdynamik zu unterbrechen, damit in der Weihnachtszeit keine weitreichenden Beschränkungen im Hinblick auf persönliche Kontakte und wirtschaftliche Tätigkeit erforderlich sind. Familien und Freunde sollen sich auch unter Corona-Bedingungen in der Weihnachtszeit treffen können. Dazu bedarf es jetzt erneut, wie schon im Frühjahr, einer gemeinsamen Anstrengung.
Ab Montag, 02. November treten deutschlandweit die im Folgenden dargelegten zusätzlichen Maßnahmen in Kraft. Die Maßnahmen werden bis Ende November befristet.


1. Wichtigste Maßnahme in der kommenden Zeit wird es sein, A B S T A N D zu halten und Kontakte zu verringern. Wir alle werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
2. Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist daher ab sofort nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes mit max. 10 Personen gestattet. Darüber hinausgehende Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel.


3. Wir werden aufgefordert, generell auf private Reisen und Besuche - auch von Verwandten - zu verzichten. Das gilt auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge. Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt.


4. Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, werden geschlossen. Dazu gehören
a. Theater, Opern, Konzerthäuser, und ähnliche Einrichtungen
b. Messen, Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
c. Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
d. der Freizeit- und Amateursportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern,
e. Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen.
5. Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt.
6. Gastronomiebetriebe sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause. Hierauf werde ich morgen noch mal gesondert zurückkommen und die Gastronomiebetriebe bei der Vermarktung ihrer Lieferangebote eine Unterstützung und Plattform bieten.
7. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physiotherapien, bleiben weiter möglich. Friseursalons bleiben unter den bestehenden Auflagen zur Hygiene geöffnet.


8. Der Einzelhandel bleibt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen insgesamt geöffnet. Dabei ist sicherzustellen, dass sich in den Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro 10 qm Verkaufsfläche aufhält.


9. Schulen und Kindergärten bleiben offen. Angesichts der hohen Infektionszahlen werden weitere Schutzmaßnahmen durch das Land eingeführt.


10. Für die von den temporären Schließungen betroffenen Unternehmen und Einrichtungen wird der Bund eine Nothilfe gewähren, um sie für die finanziellen Ausfälle zu entschädigen.


11. Jenseits der umfassenden temporären Beschränkungen führen bereits die bisherigen Maßnahmen dazu, dass einige Wirtschaftsbereiche auch in den kommenden Monaten erhebliche Einschränkungen ihres Geschäftsbetriebes hinnehmen müssen. Deshalb wird der Bund Hilfsmaßnahmen für Unternehmen verlängern und die Konditionen für die hauptbetroffenen Wirtschaftsbereiche verbessern (Überbrückungshilfe III). Dies betrifft zum Beispiel den Bereich der Kultur- und Veranstaltungswirtschaft. Außerdem wird der KfW-Schnellkredit für Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten geöffnet und angepasst.


12. Auch in der Pandemie wollen wir in Industrie, Handwerk und Mittelstand sicheres Arbeiten möglichst umfassend ermöglichen. Die Arbeitgeber haben eine besondere Verantwortung für ihre Mitarbeiter, um sie vor Infektionen zu schützen. Infektionsketten, die im Betrieb entstehen, sind schnell zu identifizieren. Deshalb muss jedes Unternehmen in Deutschland auch auf Grundlage einer angepassten Gefährdungsbeurteilung sowie betrieblichen Pandemieplanung ein Hygienekonzept umsetzen und angesichts der gestiegenen Infektionszahlen auch nochmals anpassen. Ziel ist u.a. nicht erforderliche Kontakte in der Belegschaft und mit Kunden zu vermeiden, allgemeine Hygienemaßnahmen umzusetzen und die Infektionsrisiken bei erforderlichen Kontakten durch besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu minimieren. Die Unternehmen sind eindringlich aufgefordert, jetzt wieder angesichts der hohen Infektionszahlen, wo immer dies umsetzbar ist, Heimarbeit zu ermöglichen.


13. Für die Krankenhäuser, Pflegeheime, Senioren- und Behinderteneinrichtungen werden besondere Schutzvorkehrungen ergriffen. Dabei wird stets berücksichtigt, dass die jeweiligen Regelungen nicht zu einer vollständigen sozialen Isolation der Betroffenen führen dürfen.


Zum Schluss habe ich eine herzliche Bitte: Gerne dürft Ihr Verständnisfragen stellen oder auch mal einen Seufzer nach diesem Post hier auf meinem Profil hinterlassen. Lasst uns aber bitte nicht die Sinnfrage rauf und runter diskutieren.
Jetzt gilt es umso mehr zusammen zu halten und schnell aus dieser besch... Situation heraus zu kommen. Bitte beachtet deshalb die Regeln, denn wir müssen deren Einhaltung kontrollieren. Kein Spaß! Lasst uns also gemeinsam auf uns acht geben!!!

27.10.2020 Danke an alle Unterstützer/innen

DANKE... allen Kolleginnen und Kollegen, für Euren unermüdlichen Einsatz bei der Bewältigung und Bearbeitung aller coronabedingten Themen und Herausforderungen. Erst gestern haben sich wieder einige Freiwillige aus dem Rathaus bereit erklärt, zusätzlich die Telefon- und Mailhotlines zu übernehmen und sich dafür entsprechend schulen lassen. Ein tolles Team... die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Bergheim.
Das Foto mit dem Blümchen habe ich für Euch gemacht! Kommentar eines Kollegen, der mich dabei beobachtet hat: „Chef, net dat dat Blömche sich erschrecke det.“


#danke #ihrseidklasse #zusammenhalt #einsatz #fürbergheim #füreuch

27.10.2020 Beachtung der Hinweise bei Fragen zu Corona

„Lockdown light“ wird diskutiert... wie geht es weiter??? Es ist davon auszugehen, dass morgen die Kanzlerin mit den Länderchefs weitere Schutzmaßnahmen und damit verbundene mögliche Einschränkungen in einzelnen Lebensbereichen besprechen und vereinbaren wird.
Das wird wohl auch die Übersichtlichkeit der Maßnahmen weiter einschränken����... ich habe daher für Euch hier nochmal eine kleine Übersicht, an wen Ihr Euch mit welchen Fragen oder Anliegen wenden könnt:
Habt Ihr als Bergheimer Bürger*in Fragen zur aktuellen Corona-Rechtslage? Möchtet Ihr Auffälligkeiten im Stadtgebiet Bergheim melden oder zur Anzeige bringen? Dann schreibt uns unter fragen-zu-corona@bergheim.de oder wendet Euch an unsere Hotline 02271/ 89-222!
Bei Fragen zur medizinischen Versorgung, Testung oder zu Quarantänezeiträumen wendet Euch an die Kreisverwaltung: corona-info@rhein-erft-kreis.de oder an die Hotline 02271/ 83-12345
Bei Fragen zu Reisen und zur Reiserückkehr in das Land NRW wendet Euch an https://www.rhein-erft-kreis.de/.../einreise-aus-dem... oder an die Hotline 02271/ 83-12345
Bei Fragen zu Reisen in das Ausland wendet Euch an die jeweilige Botschaft/Konsulat, oftmals sind auch die Hotels bestens informiert, welche Regelungen aktuell in ihrem (Bundes)Land gelten.
Aktuelle Informationen findet Ihr auch auf der Internetseite des Rhein-Erft-Kreises und weitere grundsätzliche Informationen auf der Internetseite des Robert Koch Instituts.
Die Kassenärztliche Vereinigung hat eine Webseite erstellt, in der Ihr alle notwendigen Informationen findet, wie Ihr Euch im Ernstfall zu verhalten habt: www.116117.de/de/coronavirus.php

22.10.2020 Neue Telefonhotline und Mailadresse für Fragen zu Corona

Von Hamsterkäufen und Kneipenschließungen bis hin zu Quarantäneregelungen - die Corona Telefonhotline 02271- 89 222 und die Mailadresse corona@bergheim.de werden intensiv von euch genutzt und es werden täglich zahlreiche Fragen beantwortet.
Was sind die aktuell am häufigsten gestellten Fragen an der Hotlinefront?
Vieles dreht sich gerade jetzt in der Ferienzeit rund ums Thema Reisen. Ihr reist aus dem Ausland zurück nach Bergheim oder ihr wart zuvor in einem Risikogebiet. Was müsst ihr tun? Ruft das Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises unter Tel.: 02271-8312345 an und erklärt diesen den Sachverhalt. Dort wird euch die weitere Vorgehensweise erklärt.
Kann ich mein Kind taufen lassen und mit wie vielen Personen kann ich feiern? Kann ich Zuhause einen Kindergeburtstag feiern mit Kindern der gleichen Kindergartengruppe und wie viele Personen sind zuhause bei einer Feier erlaubt? – Das sind nur zwei der zahlreichen Fragen, die rund um das Thema private Feiern gestellt wurden. Bei privaten Feiern außerhalb der eigenen vier Wände, wie bei einer Taufe, sind insgesamt 10 Teilnehmer erlaubt. Findet die private Feier Zuhause statt, wie beim angefragten Kindergeburtstag, gibt es derzeit keine Teilnehmerbeschränkung. Sinnvoll ist es natürlich, in der jetzigen Situation auf solche Feiern zu verzichten. Wenn aber wie in diesem Fall die eingeladenen Kinder sowieso täglich in der gleichen Kindergartengruppe spielen, kann das Risiko geringgehalten werden, indem man den Kreis nur auf diese Gruppe beschränkt.
Ebenfalls bewegt viele das Thema positiv getestete Kollegen, Freunde und Verwandte oder Verdacht auf Corona. Ein Angehöriger hat sich mit Corona infiziert bzw. mein Kind hatte mit einer infizierten Person Kontakt. Was muss ich tun? Ich habe Symptome, was muss ich tun und wo kann ich mich testen lassen? Wenn euch bekannt ist, dass ihr mit einer positiv getesteten Person Kontakt hattet, dann ruft das Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises unter 02271-8312345 an. Ihr könnt euch in Kerpen, Humboldtstraße 21, testen lassen. Hier auch nochmal ein Link für euch www.corona-walk-in.de
Und zu guter Letzt für euch noch eine aktuelle Info in Sachen Maskenpflicht in Schulen: Ab Montag müssen alle Schüler/innen ab der 5. Klasse auf dem Schulhof, den Fluren und in den Klassenräumen zusätzlich zu den bereits bestehenden Vorkehrungen auch die Mund-Nasen-Bedeckung wieder tragen.
Ich werde weiterhin die am häufigsten gestellten Fragen hier für alle beantworten. Bleibt alle gesund und achtsam.

20.10.2020 Sankt Martin 

Sankt Martin in Bergheim... auch hier gilt, was gerade überall gilt: die aktuelle Corona- Situation bestimmt leider das Geschehen... ����nicht ganz, denn damit das Martinsfest für unsere Kinder nicht ausfällt, wird es mit vielen kleinen Highlights in den Schul- und Kita- Alltag eingebaut. Die Einrichtungen haben sich eine ganze Menge einfallen lassen und waren dabei sehr kreativ. Es wird gebastelt, Weckmänner werden verteilt und es gibt kleinere, coronakonforme Martinsfeiern in größeren Räumen oder im Freien. Danke hierfür schon mal an alle, die das in den Einrichtungen möglich machen!
Und jetzt kommt noch unsere kleine aber - wie ich finde - zauberhafte, leuchtende Überraschung für Groß und Klein: Wir verteilen in der nächsten Woche 2.500 Lichttüten mit bunten Motiven zum Bemalen an die Kitas in Bergheim. Die Kinder können ihre Lichttüten bemalen und, ganz im Sinne von Sankt Martin, an die Familie oder auch andere Kinder weitergeben.
Sodann sind alle Bergheimer Bürger*innen herzlich aufgerufen, an der Lichtaktion teilzunehmen: Zündet ein Licht an!
Stellt am Abend des 11.11.2020 die Lichttüte, eine erleuchtete Laterne, Kerzen, Lichter oder Fensterbilder in Euer Fenster, sodass Nachbarn oder Spaziergänger sich im Vorbeigehen daran erfreuen und sie bestaunen können. So setzen wir ein Zeichen von Gemeinschaft, auch wenn wir in diesem Jahr nicht zu großen Martinsumzügen zusammen kommen können, so stehen und halten wir zusammen... ähm, ich meine natürlich im übertragenen Sinne����. Also macht mit und lasst ein Licht leuchten für uns und unsere Gemeinschaft.
Auch wenn mein Post hier durchaus zu Ende sein könnte, möchte ich noch einen Gedanken mit Euch teilen, der mir während des Schreibens kam und wie ich finde, den Kerngedanken von Sankt Martin gerade in der aktuellen Situation sehr gut trifft:
St. Martin teilte seinerzeit seinen Mantel und musste dadurch auf ein Stück Wohlgefühl und Annehmlichkeit verzichten. Er tat es jedoch aus Achtsamkeit, Hilfsbereitschaft und Mitgefühl und bewirkte damit unglaublich viel, auch noch für viele, viele Generationen nach ihm. Daran sollten wir alle uns heute ein Beispiel nehmen und uns vor Augen halten, dass wir in diesem Jahr zwar auf eine große Martinsfeier, einen Martinsumzug oder ein Martinsfeuer in Gesellschaft unserer Familie und Freunde verzichten müssen. Dass wir in 2020 auch noch auf so einige andere Dinge verzichten mussten. Doch dass wir das alles aus Rücksicht auf unsere Mitmenschen und unsere Zukunft tun und so, durch den - wenn auch teilweise schmerzhaften - Verzicht, eine ganze Menge bewirken können.

19.10.2020 Überblick der Neuregelungen durch Überschreitung des 50er Schwellenwertes

Ich kann das soooo gut nachvollziehen, die Neuregelungen wegen Überschreitung des 50er Schwellenwertes sorgen bei Euch an der einen oder anderen Stelle für Verwirrung und Fragen. Ich möchte ein wenig Licht ins Dunkel bringen, indem ich hier in aller Kürze Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zu geben:
Orchesterproben?
Da diese normalerweise nicht im öffentlichen Raum (sonst max. 5 Leute bei Gefährdungsstufe 2, da kein anlassbezogenes Fest), sondern in privaten Räumen stattfinden, sehen wir das nicht als eine öffentliche Veranstaltung an. Aus meiner Sicht dürfen Musikvereine auch unter den Maßgaben der Vorgaben zur Gefährdungsstufe 2 die Proben durchführen.
Großfirmen, Kantinen?
Unter der Einhaltung entsprechender Hygienekonzepte kann der Betrieb in solchen Einrichtungen weitergeführt werden. Die Einhaltung kann nur von jedem Betrieb selbst kontrolliert werden. Ein Beispiel: Der Kantinenbetrieb im Rathaus der Kreisstadt besteht weiterhin und läuft mit den eingerichteten Maßnahmen (Abstandsregeln, Kennzeichnungen, Desinfektion, Masken, etc.) sehr gut.
Schulbetrieb?
Die jetzt zu treffenden Maßnahmen nach § 15 a Coronaschutzverordnung haben zunächst keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Schulunterricht. Dieser findet weiterhin statt, auch die städtischen Turnhallen sind ebenfalls weiterhin sowohl für den Schul- als auch für den Vereinssport nutzbar.
Aufhebung der Schulpflicht?
Nach einem Beschluss der Kultusministerkonferenz im Sommer 2020 soll der Schul- und Unterrichtsbetrieb im Schuljahr 2020/21 wieder möglichst vollständig im Präsenzunterricht stattfinden. Eine Aufhebung der Schulpflicht kann nicht von einer einzelnen Kommune verfügt werden.
Lesungen und kleinere Veranstaltungen in öffentlichen Räumlichkeiten?
Je nach Größe des Raumes können auch weiterhin noch kleinere Veranstaltungen wie beispielsweise Lesungen oder Workshops bis zu 100 Personen unter Einhaltung der AHA-Regelungen durchgeführt werden.
Sport- und Tanzvereine?
Auch wenn es ein Widerspruch zur 5-Personenregelung in der Öffentlichkeit darstellt: Sport- und Tanzvereine dürfen aktuell noch weiter trainieren, unter Einhaltung der vorliegenden Hygienekonzepte.
Ich versuche nach und nach weiterhin Antworten auf Eure Fragen hier für alle zu geben.

19.10.2020 Corona-Hotline wird wieder "scharf" geschaltet

Um Eure berechtigten Fragen schnell beantworten zu können, werden wir ab morgen die Corona- Hotline 02271/ 89 222 wieder „scharf schalten“ und zunächst Mo- Fr von 9:00 bis 16:00 Uhr für Euch erreichbar sein. Außerdem ist die neu eingerichtete E-Mail Adresse corona@bergheim.de ebenso und außerhalb der üblichen Zeiten für alle Fragen und Anregungen erreichbar! Die Kollegen*innen werden sich möglichst schnell bei Euch zurückmelden.
Aufgrund der Vielzahl der Fragen, die mich heute und gestern auf allen Kanälen erreicht haben, komme ich leider mit der Beantwortung nicht hinterher. Sicherheitshalber stellt Ihr diese Fragen gerne auch noch einmal auf dem oben genannten Weg.

19.10.2020 Allgemeinverfügung Rhein-Erft-Kreis

Soeben hat der Rhein Erft Kreis die erwartete Allgemeinverfügung veröffentlicht, da der Inzidenzwert gestern die 50er Marke überschritten hat... die Verfügung - und damit auch die von mir am Samstag geposteten Maßnahmen - treten ab morgen, Dienstag, 20.10., 0:00 Uhr in Kraft! Die Regelungen gelten zunächst bis zum 31.10., wobei der Grundsatz besteht, dass die Maßnahmen erst zurückgefahren werden dürfen, wenn der Wert an 7 aufeinanderfolgenden Tagen unter 50 liegt.
Soviel für‘s Erste!

18.10.2020 Inzidenzwert im Rhein-Erft-Kreis über 50

Es käme nicht wirklich überraschend und war aufgrund der Entwicklung - so wie in vielen großen Städten und Kreisen bereits geschehen - auch bei uns seit Tagen zu erwarten... der Inzidenzwert scheint nun auch im Rhein Erft Kreis seit heute die 50 überschritten zu haben... dies festzustellen obliegt dem Kreis, der in diesem Fall morgen eine sogenannte Allgemeinverfügung erlassen wird... sodann werden wohl ab Dienstag, 0:00 Uhr die verschärften Regelungen der Gefährdungsstufe 2 in Kraft treten... diese könnt Ihr bereits meinem Post von gestern (10:55 Uhr) entnehmen. Die Stufe 2 und die damit verbundenen Maßnahmen gelten dann so lange, bis der Wert an 7 aufeinanderfolgenden Tagen wieder unter 50 liegt. Sobald sich die Zahlen morgen bestätigen und die neuen Regelungen in Kraft treten, werde ich Euch informieren. Kein Grund für nervöse Aktivitäten jedweder Art wie z. B. Klopapier horten. Lasst uns gemeinsam die Regeln beachten und uns auf dann sinkende Inzidenzwerte freuen��������‍♂️

17.10.2020 Neues Corona-Update

Guten Morgen mit einem neuen Corona – Update! Berlin – Düsseldorf – Bergheim: Die Maßnahmen werden in Berlin vereinbart, in Düsseldorf beschlossen und in Bergheim - also von uns für uns - umgesetzt!
Was also hat die Landesregierung aus den Berliner Beschlüssen für NRW festgelegt?
Die neuen Regeln treten mit der aktualisierten Corona-Schutzverordnung heute in Kraft und gelten zunächst bis Ende Oktober.
Im Wesentlichen sieht diese Verordnung verstärkte Schutzmaßnahmen vor, wenn die 7-Tages-Inzidenz der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt den Wert von 35 übersteigt.
Das ist bei uns im Rhein-Erft-Kreis aktuell der Fall!
Sofern das Infektionsgeschehen nicht auf bestimmte Einrichtungen einzugrenzen ist, gilt in dieser neuen „Gefährdungsstufe 1“:
* Veranstaltungen und Versammlungen sowie Kongresse mit mehr als 1.000 Personen sind unzulässig.
* An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober).
* Die Maskenpflicht gilt auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen.
* Die Maskenpflicht gilt auch in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie Fußgängerzonen, in denen der Mindestabstand kaum einzuhalten ist. Wo genau das vor Ort ist, legen die Kommunen selbst fest.
Das sehe ich bei uns in Bergheim an keiner Stelle! Für Bergheim gilt die Maskenpflicht nur in Einrichtungen des Personennahverkehrs und Geschäftsbereichen und ähnlichen. Eine Maskenpflicht auf Straßen, Wegen und Plätzen ist nicht vorgeschrieben, ausgenommen Warteschlangen, Bushaltestellen und Bahnsteige.
* Die Kommunen können in Abstimmung mit dem Landeszentrum Gesundheit, dem Gesundheitsministerium und der Bezirksregierung weitere Schutzmaßnahmen wie eine Sperrstunde für gastronomische Einrichtungen anordnen.
Hierzu wird eine Abstimmung mit und im Rhein-Erft-Kreis erfolgen!
�Mit Überschreiten der 7-Tages-Inzidenz von 50 in einem Kreis oder einer kreisfreien Stadt gilt vor Ort die „Gefährdungsstufe 2“:
�Hinweis: Das ist bei uns im Rhein-Erft-Kreis aktuell zum Glück noch nicht der Fall! Hoffen wir, dass es so bleibt: die nächsten 7 – 10 Tage sind hierfür entscheidend.
* Bei Veranstaltungen sind innen und außen maximal 100 Personen zulässig; es sei denn, die zuständige Behörde lässt Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zu.
* Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.
* An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober).
* In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.
* Nimmt das Infektionsgeschehen weiter zu, müssen weitergehende Maßnahmen geprüft werden.
Die Gefährdungsstufen 1 und 2 müssen von der Kommune [bei uns der Rhein-Erft-Kreis] – soweit die entsprechenden Grenzwertüberschreitungen nicht bereits in den letzten Tagen offiziell festgestellt wurden – durch eine Allgemeinverfügung festgestellt werden. Die verschärften Schutzmaßnahmen greifen dann in der Regel ab 0.00 Uhr des Folgetages.
Die Gefährdungsstufen können erst aufgehoben werden, nachdem die jeweiligen Grenzwerte der 7-Tages-Inzidenz an sieben aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wurden.� �Bei allen Regelungen der Corona-Schutzverordnung gilt für den privaten Raum – also das eigene Haus samt Garten oder die eigene Wohnung – in Nordrhein-Westfalen weiterhin der hohe Grundrechtsschutz der Privatsphäre. Die Landesregierung empfiehlt aber dringend die Beachtung der Regelungen auch im privaten Raum – dies schließt ausdrücklich die Empfehlung ein, Kontakte und private Feiern zu reduzieren und möglichst infektionssicher zu gestalten.
�Weitere Änderungen in der ab 17. Oktober 2020 gültigen Fassung der Corona-Schutzverordnung betreffen Beerdigungen sowie standesamtliche Trauungen und Zusammenkünfte unmittelbar vor dem Ort der Trauung. Bei Beerdigungen gilt auch bei erhöhten Inzidenzwerten aufgrund der besonderen Situation keine feste Personenobergrenze, dafür aber künftig wieder generell eine Maskenpflicht. Für nahe Angehörige gibt es bei Beerdigungen wie auch bei standesamtlichen Trauungen weiterhin eine Ausnahme von der Abstandspflicht.
So, das waren die aktuellen Informationen zu Corona. Ich wünsche Euch allen - das ist jetzt wichtiger denn je: Bleibt gesund und habt ein schönes Wochenende!

15.10.2020 Inzidenz ist ein Richtwert, der den örtlichen Gesundheitsämtern die Möglichkeit gibt, Kontakte nachverfolgen zu können

Ganz ehrlich, manche Kommentare sind vergnügungssteuerpflichtig... manche hingegen lassen meine selbstauferlegte Ruhe und Zurückhaltung zweifeln... egal, ich werde meiner Linie treu bleiben und nicht auf diverse vernebelte oder intelligenzreduzierte - und damit meine ich nicht Rechtschreibung, Grammatik oder Rhetorik - Kommentare eingehen... obwohl����:
Manchmal kribbelt es dann doch zu stark, so z. B. hinsichtlich der Aussagen, die momentane Belegung der Krankenhäuser sei Indiz für die Harmlosigkeit des Virus.
Die Aussage, statt auf die Inzidenz lieber auf Krankenhauszahlen zu schauen, ist schlichtweg gefährlich, weil daraufhin notwendige Maßnahmen zur Gegensteuerung definitiv zu spät kämen.
Inzidenz ist ein Richtwert, der den örtlichen Gesundheitsämtern die Möglichkeit gibt, Kontakte nachverfolgen zu können.
Kurz drüber nachgedacht sollte klar sein, der Inzidenzwert sagt nicht viel über das Krankheitsrisiko aus. Vielmehr können die Gesundheitsämter bis zum Wert „50“ z. B. Infektionsketten noch nachvollziehen und damit die exponentielle Verbreitung vermeiden helfen. Deshalb sollte es unser Ziel sein dafür zu sorgen, dass der Wert zumindest unter 50 liegt.
Im übrigen bin ich sehr froh, dass der Großteil der sich aktuell in den Krankenhäusern befindlichen Covid-Patienten glücklicherweise nicht intensivpflichtig ist. Dies mag daran liegen, dass zur Zeit überwiegend junge Menschen betroffen sind und hier meist der Verlauf wesentlich milder ist.

15.10.2020 Hubertuspark fällt aus

Hubertusmarkt? HubertusPARK?.....Ja, Nein?
Es fällt mir wirklich schwer, der Verbreiter der schlechten Nachrichten zu sein, aber auch das ist nun Mal meine Aufgabe. Es gibt bei weitem schönere. Aber darum geht es nicht. Es geht nach wie vor an oberster Stelle darum, die Gefahr einer Ansteckung für die Menschen so gering als möglich zu halten.
Und daher haben der Veranstalter des Hubertusmarktes und ich uns schweren Herzens, aber mit dem gebührenden Verantwortungsbewusstsein, dazu entschlossen, den Hubertusmarkt, auch in Form eines Hubertusparks, NICHT stattfinden zu lassen. Da sich die Situation so rapide verschärft hat, die Entwicklung der Zahlen nicht abschätzbar ist und wir die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger nicht gefährden möchten, steht die Entscheidung fest. Zum ersten Mal seit Jahrzehnten wird die größte „Kirmes“ im Rhein-Erft-Kreis ausfallen.
Ich werde mich aber weiterhin darum bemühen, je nach aktueller Lage, dass im Stadtgebiet andere, kleinere Veranstaltungen mit entsprechenden Konzepten durchgeführt werden können. Ich weiß wie wichtig sie für uns alle sind. Für Bürger, aber auch Veranstalter, Gastronomen, Unternehmen aller Art. Aber das müssen wir in erster Linie abhängig von der jeweiligen Situation machen, abwägen und verantwortungsbewusst entscheiden. Und glaubt mir, das ist nicht einfach. Oftmals stehe ich zwischen den Stühlen, wäge ab zwischen dem Wunsch, uns ein bisschen Lebensqualität, Unterhaltung, Spaß und gemeinsames Miteinanders zurück zu geben und dem Risiko, welches unweigerlich damit verbunden ist. Aber wenn wir alle uns bemühen, auch weiterhin umsichtig mit der Situation umzugehen, jeder für sich, dann ist vielleicht auch bald wieder mehr möglich …
Ich wünsche Euch allen trotz der heutigen bad news eine schöne Restwoche!

15.10.2020 Corona-Dschungel

Willkommen im alltäglichen Corona- Dschungel... wie angekündigt hier ein kleiner Überblick über die Beschlüsse aus dem gestrigen Kanzlergipfel, dem Treffen zwischen Bund und Ländern.
Kurze Info vorab: Der Rhein-Erft-Kreis hat die 50er Schwelle noch nicht gerissen, es kann aber jeden Tag soweit sein. Davon wäre dann auch Bergheim betroffen. Aktuell gelten somit „nur“ die Regelungen konkret für Bergheim, die die Überschreitung von 35 betreffen.
Private Feierlichkeiten:
Gleich zu Beginn das Thema, das sicher für die meisten am interessantesten ist. Ganz klar: Wir alle sind dazu angehalten, ganz genau abzuwägen, ob eine private Feier wirklich notwendig und vor allem vertretbar ist, denn mit einer Inzidenz von über 50 wird die Anzahl von Personen im öffentlichen Raum auf 25 beschränkt werden.
Für Bergheim gilt aktuell noch: Inzidenz über 35 gleich 50 Personen. Eure Feier müsst Ihr drei Tage vorher beim Ordnungsamt des Veranstaltungsortes anmelden.
Treffen im öffentlichen Raum:
Wird der Inzidenzwert von 50 übertroffen, werden sich wie bisher nur maximal 10 Personen oder Angehörige zweier Haushalte oder Familienmitglieder im öffentlichen Raum treffen dürfen. Gelingt durch diese Maßnahme keine Verringerung der Infektionszahlen, wird die Anzahl in einem nächsten Schritt auf bis zu 5 Personen oder Angehöriger verringert werden.
Für Bergheim gilt aktuell noch: Es dürfen sich nur 10 Personen oder Familienmitglieder oder zwei Haushalte im öffentlichen Raum treffen.
Sperrstunde in der Gastronomie:
Ab Inzidenz 50 soll es eine generelle Sperrstunde um 23 Uhr geben. Wird ein Inzidenzwert von 35 erreicht, ist diese Regelung keine verbindliche Vorschrift, aber eine klare Empfehlung!
Für Bergheim gilt aktuell: Derzeit gilt die übliche Sperrstunde von 05.00 bis 06.00 Uhr, wenn nicht im Einzelfall eine andere Regelung getroffen wurde.
Verschärfung der Maskenpflicht:
Mit dem Erreichen des Inzidenzwertes von 35 wird die Maskenpflicht überall gelten, wo Menschen entweder dichter oder über einen längeren Zeitraum zusammenkommen.
Für Bergheim gilt aktuell: Derzeit gilt die Maskenpflicht nur in Einrichtungen des Personennahverkehrs und Geschäftsbereichen und ähnlichen. Eine Maskenpflicht auf Straßen, Wegen und Plätzen ist nicht vorgeschrieben, ausgenommen Warteschlangen, Bushaltestellen und Bahnsteige.
Beherbergungsverbot:
Diese Entscheidung wird auf das Ende der Herbstferien, genauer gesagt auf den 8. November vertagt. Bis zu diesem Tag soll die Wirksamkeit dieser Regelung überprüft werden. Bedeutet: Es ist den Bundesländern überlassen, ob sie diese Verordnung bis dahin abschaffen. Eine bundeseinheitliche Regelung gibt es hier also nicht. Bei uns in NRW gilt das Beherbergungsverbot bislang nicht und das wird auch erst einmal so bleiben.
Innerdeutsche Reisen:
Ein eindringlicher Appell von Bund und Ländern: Vermeidet nicht erforderliche, innerdeutsche Reisen aus oder in Risikogebiete!
Auslandsreisen:
Ab Sonntag, den 8. November gelten neue Regeln beim Einreisen aus ausländischen Risikogebieten. Gibt es keinen triftigen Reisegrund, müssen Reisende 10 Tage lang in Quarantäne, können sich aber ab dem 5. Tag frei testen lassen. Einzig für notwendige Reisen bzw. Pendler wird es eine Ausnahme geben.
Für Bergheim heißt das aktuell: Bei Rückreisen aus ausländischen Risikogebieten besteht die Verpflichtung, sich beim Gesundheitsamt zu melden.
Schnelltests:
Für regelmäßige Schnelltests von Patienten, Besuchern und Personal in Krankenhäusern, außerdem bei Bewohnern, Besuchern und Beschäftigten in Pflege-, Senioren- und Behinderteneinrichtungen werden die Kosten vom Bund übernommen.
Die zu erwartenden Änderungen sind aktuell noch nicht in trockenen Tüchern. Wir müssen abwarten, wie das Land NRW die gestern besprochenen Regelungen tatsächlich umsetzt.

14.10.2020 Gerade wurden die Ergebnisse der Vereinbarungen zwischen der Bundeskanzlerin und den Länderchefs bekanntgegeben

Gerade wurden die Ergebnisse der Vereinbarungen zwischen der Bundeskanzlerin und den Länderchefs bekanntgegeben. In Abhängigkeit des Inzidenzwertes wird es z. B. eine erweiterte Maskenpflicht, Einschränkungen bei privaten Feiern und der Sperrstunde geben.
Wir werden die Ergebnisse morgen Früh im Krisenstab erörtern. Im Laufe des Tages informiere ich Euch dann, was das alles konkret in und für Bergheim (und die Region) und beispielsweise auch für den Hubertuspark bedeutet.
Bis dahin wünsche ich Euch erst mal eine gute Nacht����, schlaft gut!

14.10.2020 Inzidenzwert schwankt täglich

Ich glaube er hat momentan den Bekanntheitsgrad und das Interesse am eigenen Cholesterinwert überholt... der Inzidenzwert... Stand 18:00 Uhr liegt dieser bei 42!
Wenngleich der Wert täglich und stündlich erheblich schwankt, so ist es eine gute Nachricht, zu sehen und zu wissen, dass der Wert nicht einfach Tag für Tag steigt und steigt.
Warum diese Schwankungen?... Beispiel: Eine Autobahnbaustelle in Köln sorgte gestern für eine Steigerung der Infizierten in Bergheim����, weil 10 Monteure dort infiziert sind, die momentan in Bergheim wohnen. Schwupps, geht die Zahl mal eben steil nach oben.
Auf die Regelungen der neuen CoronaSchutzVO gehe ich jetzt nicht weiter ein, denn diese kennt Ihr bereits. Wenn es was Neues gibt, werde ich Euch informieren. Wer unsicher ist, kann gerne fragen. Passt auf uns auf!��������‍♂️

13.10.2020 Inzidenzwert Rhein-Erft-Kreis bei 49,3

Es ist ein Tanz auf der Rasierklinge... die Inzidenz der letzten 7 Tage liegt im Rhein Erft Kreis heute um 18:30 Uhr bei... 49,3!
Ist es nicht krass, dass kaum messbare, nicht spürbare Veränderungen des Wertes darüber entscheiden, welche weiteren Schutzmaßnahmen greifen oder ob wir Risikogebiet sind oder nicht?
Aber irgendwo müssen die Wertgrenzen gezogen werden und es ist wichtig und richtig, dass die Infektionsketten nachvollziehbar bleiben.
Also, wir sind nicht kranker oder gesünder wenn der Wert über oder unter 50 liegt. Aber die Risiken bleiben überschaubarer und deshalb müssen wir darum kämpfen, dass der Inzidenzwert wieder sinkt. Für uns und für die, die ansonsten von einschränkenden Schutzmaßnahmen existenziell betroffen sein werden.

12.10.2020 Aktuelles zu Corona

Wer sich zum Thema Corona informieren möchte, wer Fragen stellen möchte, wer sachlich diskutieren möchte, der liest gerne weiter.
Wer alles in Frage stellen möchte, wer diffamieren möchte, wer respektlos diskutieren möchte, der kann hier aufhören zu lesen und sich auf seinem eigenen Profil auslassen!
Aktuelles... Es werden auf Landesebene wie auf kommunaler Ebene intensive Krisensitzungen geführt. Man versucht den steigenden Coronainfektionen entgegen zu wirken und das Virus zu kontrollieren. Denn aktuell können wir es noch nicht wirklich aufhalten. Unser eigenes Handeln beeinflusst jedoch die derzeitige Entwicklung. Immer noch halten wir uns im Rhein Erft Kreis tapfer knapp unter der 50er Marke. Keiner weiß wie lange noch, geht es rauf oder geht es vielleicht sogar wieder nach unten, die Inzidenz?!
Viele Fragen sich, was bedeutet überhaupt die Grenze 50 beim Inzidenzwert? Der Wert 50 sagt tatsächlich nicht viel über das Krankheitsrisiko aus, aber bis zu dem Wert 50 können z. B. die Gesundheitsämter Infektionsketten nachvollziehen. Damit eine lückenlose Kontaktverfolgung auch weiterhin möglich ist, müssen wir also dafür sorgen, dass der Wert unter 50 liegt.
Egal ob knapp unter 50 oder drüber, ich bin der Meinung, wir brauchen einheitliche, allgemeingültige und verständliche Regelungen... wenigstens für NRW.
Denn, wenn ich mir die aktuelle Entwicklung anschaue und die persönlichen Nachrichten durchlese wird eines immer deutlicher: Viele Menschen sind verunsichert und irritiert und trauen sich teilweise schon gar nicht mehr nach Köln zu fahren, weil sie nicht wissen, was man darf und was nicht. Das darf nicht sein!

12.10.2020 Der Inzidenzwert steigt

In aller Munde und unter besonderer Beobachtung ist seit einiger Zeit die 7- Tage- Inzidenz je 100.000 Einwohner. Gestern hat Köln die 50er Marke überschritten. Der Rhein Erft Kreis steht heute Nachmittag bei 47,2. Es ist davon auszugehen, dass auch bei uns morgen der Wert 50 überschritten wird und wir verpflichtet sein werden, weitergehende Coronaschutzmaßnahmen zu ergreifen.
Was bedeutet das für Bergheim?
Wir befinden uns im engen Austausch mit dem Gesundheitsamt, weil Maßnahmen nicht nur für eine Stadt innerhalb des Kreises sondern für alle 10 Städte gleichermaßen getroffen werden sollen. Ich gehe davon aus, dass wir - ähnlich wie in Köln - die Maskenpflicht ausweiten, die Personenanzahl, die sich im öffentlichen Raum treffen dürfen reduzieren werden und Regeln für private Feiern verschärft werden könnten. Daneben könnte auch bei uns die Sperrzeit verkürzt oder Alkoholausschank eingeschränkt werden, um soziale Kontakte zu reduzieren. Die konkreten Maßnahmen werden kurzfristig festgelegt, sofern der Wert morgen überschritten wird.
Mit der Überschreitung des 50er Wertes wird zudem unser Kreis zum Risikogebiet erklärt werden. Das macht es gerade zu Beginn der Ferien - selbst für einen Urlaub in Deutschland - zunehmend kompliziert. Denn: Die Regelungen für innerdeutsche Risikogebiete sind nicht so einfach zu überblicken. Auch hier gelten in jedem Bundesland unterschiedliche Regelungen. Reisende aus innerdeutschen Risikogebieten unterliegen in einigen Bundesländern sogar einem Beherbergungsverbot, in anderen Bundesländern müssen sie sich vorher testen lassen oder für 14 Tage in Quarantäne begeben. Urlauber sollten sich deshalb vor ihrer Reise gründlich informieren, ob sie in ihrem Zielort überhaupt übernachten können bzw. unter welchen Bedingungen.
Pendler, die beruflich unterwegs sind dürfen übrigens weiterhin in oder aus Risikogebieten pendeln.
Sobald ich weitere Informationen habe, werde ich euch hier auf dem Laufenden halten.
Man, man, man, das ist alles Mist aber immer noch besser als jeder Lockdown. Lasst uns also weiter gemeinsam die Krise meistern und auf alle acht geben.

10.10.2020 Danke an alle, die dazu beitragen, die Pandemie erfolgreich hinter uns zu bringen  

„Wo ist das Ordnungsamt?“ oder “Mensch, da müsst ihr doch häufiger kontrollieren“, „Wieso kommt denn keiner“... all das höre und lese ich ständig.
Ach ja, dann gibt es das andere Extrem: die Verschwörungstheoretiker, die sich nicht an die AHA Regeln halten und denen das Ordnungsamt plötzlich viel zu präsent ist.
Genau zu diesem Thema erreichte mich heute die persönliche Nachricht eines Mitarbeiters, die zu einem Gänsehautmoment geführt hat und die Situation des Ordnungsamtes sehr deutlich beschreibt:
Mit dem Einverständnis des Mitarbeiters möchte ich euch gerne ein paar Zeilen des Schreibens zur Kenntnis geben:
„Guten Morgen Herr Mießeler,
ich habe lange überlegt Ihnen zu schreiben...
Heute muss ich das mal machen!
Ich finde es super wie Sie uns, Außendienst von 4.1, in Ihren Posts den Rücken stärken!!! Danke dafür!!!
Wie Sie unter Ihrem letzten Post so schön geschrieben haben, können wir nicht immer und überall sein! Dank der 4 neuen Kollegen haben wir unsere Präsenz in Bergheim erheblich verbessern können.
Die Zeiten sind für uns auch nicht einfach und verdammt hart, so viele Anfeindungen wie wir zur Zeit erfahren, haben wir noch nie bekommen. Klar gehört das zu unserem Job...
Daher finde ich das persönlich klasse, dass Sie so hinter uns stehen!!!
Wir arbeiten zur Zeit so viel, dass wir garnicht wissen wohin mit unseren Stunden und Urlaubstagen, aber wir machen das gerne, auch wenn es echt nicht einfach ist.
Ich bin froh ein Mitarbeiter von Ihnen zu sein!
...
Wenn wir weiter so in der Verwaltung zusammen arbeiten dann bekommen wir das Kind schon geschaukelt!
Danke nochmals für die Unterstützung!!!
Ich wünsche Ihnen jetzt noch ein schönes Wochenende und sorry für die wochenendliche Störung, aber das musste auch mal von einem "kleinen" Außendienstler gesagt werden...“
Von wegen „kleine“ Außendienstler. Ihr seid die Größten! Und alle anderen Kollegen*innen, die seit Monaten alles daran setzen, die Situation irgendwie zu meistern und die Krise gemeinsam zu überstehen, Ihr seid die Größten. Und auch Ihr seid die Größten, die dafür sorgen, dass all die anderen wichtigen Themen nicht zum Stillstand kommen. Ich danke euch allen ganz herzlich und das darf auch mal öffentlich gesagt werden.
Und der Dank an all die anderen, die dazu beitragen, die Pandemie erfolgreich hinter uns zu bringen kann gar nicht groß und oft genug ausgesprochen werden. DANKE

09.10.2020 Telefonkonferenz mit dem NRW Gesundheitsminister

Ganz ehrlich, ich sitze gerade zu Hause, trinke ein Feierabendbier und überlege seit einer geschlagenen Stunde, ob ich schon wieder Corona posten soll. Zwischendurch erreichen mich PN‘en, u.a. ob sich in Bergheim jetzt auch die Regeln verschärfen. Also, dann...
Ja, wir haben eine erhebliche Zunahme der Infektionen in NRW, in Köln, im Rhein Erft Kreis und eben auch in Bergheim.
In einer Telefonkonferenz mit dem NRW Gesundheitsminister waren wir uns eben einig: Wir wollen schärfere Regeln vermeiden!!! Das schaffen wir nur, wenn die bestehenden Regeln strikt eingehalten werden.
Und jetzt seid Ihr wieder dran: Bitte helft mit, haltet euch an bestehende Regeln und zurück... damit wir keine weiteren Einschränkungen festlegen müssen... damit die Infektionen nicht exponentiell steigen.
Genießt trotzdem die Ferien, den Urlaub, wo auch immer, im kleinen Kreis... erholt euch und passt auf euch auf!

30.09.2020  Neue Coronaschutzverordnung

Was beinhaltet die neue Corona Schutz Verordnung ab 01.10. oder soll ich nach den Spekulationen der letzte Tage fragen: Was beinhaltet sie nicht?...
Es gibt weiterhin keine rechtlichen Beschränkungen für private Feiern in den eigenen 4 Wänden! Passt trotzdem auf!
Bei privaten Feiern aus herausragendem Anlass (wie bisher: Hochzeit…) außerhalb des privaten Bereiches gelten neue Regelungen in Abhängigkeit der regionalen Infektionszahlen sowie Meldepflichten beim Ordnungsamt. Wer eine Feier plant, bitte rechtzeitig informieren oder gerne nachfragen.
Übrigens: In der Weihnachtszeit sollen an allen Adventssonntagen und am ersten Sonntag im neuen Jahr die Geschäfte öffnen dürfen, um den Kundenandrang zu entzerren. Gut für die Kunden, gut für den Einzelhandel. Ich hoffe, die Verkäufer*innen werden hierdurch nicht zu sehr belastet. Und ich hoffe, das Oberverwaltungsgericht wird diese Ladenöffnungen nicht auf Antrag einer Gewerkschaft verbieten.
Hört, hört, Weihnachtsmärkte können grundsätzlich stattfinden. Stehtische mit festen Plätzen sind zugelassen. Upps, sind nicht schon einige der großen Märkte in Köln abgesagt? Ich überlege nun mit potenziellen Betreibern, wie wir Weihnachtsstimmung mit Glühwein, Kinderpunsch und Weihnachtsmusik nach Bergheim bringen.
So, ich muss jetzt los, treffe mich gleich mit allen Karnevalsvereinen aus Bergheim. Mal sehen, was da geht… ich halte Euch auf dem Laufenden!

28.09.2020 Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie

Oft ist es die Summe vieler - kleiner und großer - Unterstützungsangebote, die es am Ende ausmachen...
Wenn es das Wetter irgendwie zulässt - obwohl����, es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung - dann kann die Außengastronomie in Bergheim gerne auch im Herbst und Winter betrieben werden. Ich werde alle Möglichkeiten nutzen, die Betriebe zu unterstützen, wo ich kann.
Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomien im Bergheimer Stadtgebiet werden bis zum Ende diesen Jahres nicht erhoben!
Die Verlängerung der Genehmigung können Gastronomen in einem formlosen und vereinfachten Antragsverfahren schnell und unkompliziert beantragen. Das, was wir tun können, tun wir - gemeinsam für Bergheim!

18.09.2020 Sankt Martin

Eben Karneval, jetzt Sankt Martin... sorry für die schlechten Nachrichten kurz vorm Wochenende...����
Ein Highlight für jedes Kind und ein echtes Kulturgut unserer Gesellschaft. Sankt Martin, mit rotem Umhang auf seinem Pferd. Zur Zeit erreichen mich natürlich auch zahlreiche Fragen zu den Martinszügen in Bergheim, ob diese stattfinden?
Zwar sind Martinszüge, da sie unter freiem Himmel stattfinden, grundsätzlich zulässig. Es sind jedoch beispielsweise umfangreiche Hygienevorschriften, Personenzahlbegrenzungen oder auch der Mindestabstand einzuhalten. Wie ihr euch vorstellen könnt, ist die Umsetzung unter diesen Bedingungen - trotz Hilfe vieler - nicht einfach. Hinzu kommt die Sorge einer Ansteckungskette mit anschließender Schließung der Einrichtung.
Daher haben sich alle Grundschulen in Bergheim einheitlich gegen Martinsumzüge entschieden. Damit das Martinsfest aber für die Kleinen unter uns nicht ganz ausfällt, wird es mit vielen kleinen Highlights im Schulalltag eingebaut.
Die meisten Kitas werden ebenfalls auf die Martinsumzüge verzichten. So werden die 12 städtischen Kitas und 14 weitere Kitas in freier Trägerschaft keine Martinszüge durchführen. Stattdessen werden kleinere Martinsfeste, ausschließlich mit den Kita-Kindern auf dem Grundstück der jeweiligen Einrichtung organisiert. Bei 14 weiteren Kitas in freier Trägerschaft warten wir noch auf eine Entscheidung. Es wird auch noch versucht, den Martinszug der Kita Regenbogenkobolde in der geplanten Größe stattfinden zu lassen.
So ist die derzeitige Situation. Auch hier läuft in diesem Jahr eben alles anders. Für viele Kinder und ihre Eltern sicherlich ernüchternd… ich weiß! Ich hätte mir auch gewünscht, dass die Stadt mit vielen bunten und leuchtenden Laternen und fröhlichem Gesang in der Abenddämmerung erhellt wird.����

18.09.2020 Karnevalsveranstaltungen

Gerade werden im Rahmen der Landespressekonferenz quasi alle geselligen Karnevalsveranstaltungen - Sitzungen und Züge - abgesagt ����
Kein Sitzungspräsident, der uns im Saal zum Weinen vor Lachen bringt, keine Band, die uns auf den Tischen tanzen lässt, kein Schunkeln bis der nächste Büttenredner kommt. Das kommt nicht überraschend, gibt den Vereinen Planungssicherheit und Vertragsspielräume.
Es ist deshalb nicht weniger bitter. Bitter für alle, die im und mit dem Karneval ihren Lebensunterhalt verdienen, für alle Karnevalsjecken wie mich, für den Karneval und für die Hoffnung. Aber letzteres stirbt bekanntlich zuletzt und werden wir nicht verlieren. Lasst uns in den nächsten Wochen gemeinsam kreative coronakonforme Ideen entwickeln und Karnevalscovid „überlisten“. Dem sind wir schließlich mit Abstand überlegen.

16.09.2020 Veranstaltungen in Bergheim... ja oder nein?

Veranstaltungen in Bergheim... ja oder nein?
Vorweg: Ich finde es wichtig und völlig ok, dass hier unterschiedliche Meinungen respektvoll ausgetauscht und miteinander diskutiert werden.
Ich versuche gemeinsam mit meinem Rathausteam und allen Beteiligten - Gesundheitsamt, Veranstaltern bis hin zum Ministerium - das möglich zu machen, was unter den bekannten Bedingungen möglich und zu verantworten ist. Dies ist bisweilen auch eine Gratwanderung. Was wäre die Alternative?... Einfach alles abzusagen? Nein!... Nichts zu machen wäre weiß Gott einfacher, ist für mich aber keine Option. Dabei ist mir bewusst, dass es mitunter nicht einfach nachzuvollziehen ist, dass das eine geht und manches andere - vermeintlich „kleinere“ - nicht, wie z. B. ein Martinszug.
Glaubt mir, wir versuchen alles zu ermöglichen aber längst nicht alles wird möglich sein. Da spielen so viele Aspekte eine Rolle, die zu berücksichtigen sind. Wenn eine Veranstaltung abgesagt wird oder nicht stattfindet, dann hat das seinen Grund und im Vorfeld wurden alle Möglichkeiten geprüft und abgewogen. Es wäre aus meiner Sicht die falsche Schlussfolgerung, deshalb grundsätzlich alles abzusagen. Ich freue mich über jede Veranstaltung, die durchgeführt werden kann, wohlwissend, dass dies nicht immer jedem gefällt und Fragen aufwirft: „Ach, das geht und dies und jenes gehen nicht?“
Ihr sollt wissen: Nichts wird leichtfertig abgesagt und ebenso wenig leichtfertig zugelassen! Unser aller Gesundheit geht vor!
Meine Devise: Wenn was geht, dann machen wir es!

15.09.2020 Hubertusmarkt in Zeiten von Corona

Hubertusmarkt... wollen wir nicht alle endlich mal wieder den Duft von gebrannten Mandeln genießen, mit dem Riesenrad den Blick über Bergheim schweifen lassen oder einfach nur über den Festplatz schlendern?
Wir arbeiten momentan gemeinsam mit dem Veranstalter und dem Gesundheitsamt an dem Hygienekonzept, um den Hubertusmarkt in Form eines Freizeitparks zu ermöglichen. Das ist eine riesige Herausforderung für Veranstalter, Schausteller und Stadt aber es sieht echt gut aus��������
Der Plan: Bergheimer Hubertuspark... vom 29.10. bis 08.11.2020... „eingezäunt“ mit 2 Ein- und Ausgängen, Einbahnstraßensystem, Attraktionen und Fahrgeschäfte wie immer, Buden reduziert um mehr Platz für Abstände zu schaffen, bis zu 3500 registrierte Besucher.
Der erhebliche coronabedingte Mehraufwand soll durch einen obligatorischen Euro Eintrittsgeld abgemildert werden. Um die Schausteller etwas zu unterstützen verzichten wir zudem auf Stand- und Sondernutzungsgebühren.
Freuen wir uns auf einen tollen Bergheimer Hubertuspark... ein klein wenig Normalität... Zuckerwatte, Süßigkeiten, Mandelgeruch, bunte Lichter, lachende Kinder...

02.09.2020 Corona-bedingte Absage Bergheim Live 4 You


Ich weiß nicht, der wievielte Post das nun schon ist, der sich mit diesem Thema beschäftigt. Aber es hilft nichts, ich werde Euch weiterhin informieren, auch wenn‘s mir selbst manchmal reicht, werde weiterhin auch mal meinen Ärger, meine Sorgen und meine Anliegen rauslassen.
So wie jetzt, denn hier kommt die nächste Veranstaltungsabsage ��������:
Die Ereignisse der letzten Tage im Rhein-Erft-Kreis haben es einmal mehr gezeigt. Das Coronavirus ist eben immer noch da und es wird auch nicht mehr einfach so verschwinden. Und ja, das „Leben mit Corona“ ist ein anderes. Es setzt uns allen in den verschiedensten Lebensbereichen zu.
Ganz besonders bekommt auch die Veranstaltungsbranche die Auswirkungen der Pandemie zu spüren, wie auch unsere städtischen Veranstaltungen in Bergheim. Normalerweise hören wir über das Jahr verteilt, besonders in den Sommer- und Herbstmonaten, viel Musik in unserer Stadt. Es hängen überall Veranstaltungsplakate aus und man freut sich auf das gemeinsame Feiern.
Dieses Jahr leider nicht so… und ich habe leider auch für die musikalische Unterhaltung im Herbst eine schlechte Nachricht. Nach „Summer in the City“ muss nun auch unser beliebtes Kneipen-Musik-Festival „Bergheim Live 4 You“, das für Mitte Oktober angesetzt war, abgesagt werden. Ich habe bis zum letzten Moment gewartet und gehofft, Euch ein positives Signal hierfür geben zu können, aber die coronabedingten Einschränkungen und Maßnahmen wie beispielsweise stark reduzierte und registrierte Besucherzahlen, Sitzplätze, Mindestabstände, Hygienemaßnahmen und vor allem kein erlaubtes Locationhopping, machen es unmöglich, unser Festival in gewohnter Form durchzuführen. Auch die große Mehrheit der Locationbetreiber hat sich gegen die Durchführung ausgesprochen, da der eigentliche Sinn des Festivals – an einem Abend mehrere Locations zu besuchen - dieses Jahr nicht erfüllt werden kann.
Aber uns bleibt die Hoffnung und Vorfreude auf „Bergheim Live 4 You 2021“ mit jeder Menge Musik, guter Laune und Ausgelassenheit. Bis dahin gibt es immer wieder hier und da einige Konzerte im kleineren Rahmen, die von unseren Gastronomen unter Beachtung der Hygienebestimmungen in Eigenregie durchgeführt werden. Wo es geht, werde ich auch weiterhin die lokalen Unternehmen, Gastronomie und Institutionen dabei unterstützen, diese schwere Zeit zu meistern.

01.09.2020 Rhein-Erft-Kreis wird Corona-Hotspot 

Was für eine Nachricht vom vergangenen Wochenende… nach einer privaten Feier in Frechen wird der Rhein-Erft-Kreis auf einmal zum Corona-Hotspot. So schnell kann es leider gehen… Die Zahlen sind stark angestiegen, weil sich dort mindestens 23 Gäste infiziert haben. Die Tests einiger Kontaktpersonen stehen zwar noch aus, aber insgesamt gibt es bereits jetzt rund 130 Infizierte im Kreis. Dabei muss leider auch die Kita „St. Laurentius“ in der Kammerstraße in Quadrath-Ichendorf vorerst geschlossen bleiben. So sehr wir uns auch nach Nähe zu unseren Lieben und nach der so lange ausbleibenden Normalität sehnen, die Pandemie ist nicht vorbei. Und wird es auch so schnell nicht sein. Das ist Fakt! Deshalb kann ich nur wieder und wieder appellieren und darum bitten: Seid auch auf euren privaten Feiern weiterhin achtsam. Versucht soweit es geht auch dort den Mindestabstand und die Hygieneregeln einzuhalten! Nur so kann es funktionieren und nur so können weitere Coronafälle verhindert werden.

Nun komme ich noch auf unsere Schulen zu sprechen. Wie sieht es da momentan aus? Denn seit heute ist die Maskenpflicht im Unterricht der weiterführenden Schulen aufgehoben. Trotzdem tragen am heutigen Dienstag viele Kinder und Jugendliche in Bergheim den Mund-Nasen-Schutz weiter. Viele Schulen wollen an der Maßnahme in weiten Teilen festhalten, was ich richtig gut finde. Die Schulleiter der weiterführenden Bergheimer Schulen appellieren an die Eltern und Schüler, die Maske auch weiterhin freiwillig zu tragen. An dieser Stelle vielen Dank für eure tatkräftige Unterstützung. Ihr seid klasse!
Eine große Frage die momentan überall zu hören ist. Können unsere Weihnachtsmärkte stattfinden? Generell bleiben Großveranstaltungen leider vorerst bis zum 31.12.2020 untersagt. Was jedoch aus unserem Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt wird, steht noch nicht überall abschließend fest. Ich halte Euch natürlich über die neusten Entwicklungen diesbezüglich auf dem Laufenden und hoffe, dass es sichere Wege gibt, um die Weihnachtsstimmung in unsere Stadt bringen zu können.

28.08.2020 Maskenpflicht an Schulen

Die umstrittene Maskenpflicht im Unterricht für Kinder und Jugendliche an weiterführenden Schulen endet am 31.08.!
Es wird aber weiterhin eine Maskenpflicht in Schulgebäuden außerhalb des Unterrichts geben.

Für private Feiern zuhause wird es nach wie vor keine Teilnehmerbegrenzungen in NRW geben. Für Feiern außer Haus wie Hochzeiten, Kommunion oder runde Geburtstage gilt weiter die Obergrenze von 150 Personen. Aber bitte bleibt achtsam und haltet die Hygieneregeln ein.

Sollte die Zahl der Corona-Infizierten in einzelnen Regionen Nordrhein-Westfalens wieder stark ansteigen, will das Land künftig flexibler reagieren können. Statt einem pauschalen Lockdown soll es in NRW dann zu einer lokalen „Corona-Bremse“ kommen. Kreise mit hohen Infektionswerten sollten „ein passgenaues lokales Maßnahmenpaket“ mit dem Land abstimmen. Ein solches Paket könne lokale Versammlungs-, Veranstaltungs- oder auch Verkaufsverbote sowie Schulen umfassen. Die Entscheidung, welche Maßnahmen ergriffen würden, liegt dann wohl bei uns, den Kommunen vor Ort.
Bei den Bußen für Maskenverweigerer bleibt NRW über den bundesweiten Mindestsätzen: Bis zu 150 Euro müsse zahlen, wer in öffentlichen Bussen und Bahnen ohne Mund-Nasen-Schutz unterwegs sei.

Übrigens: Eine allgemeine Entscheidung über Karneval und Weihnachtsmärkte ist noch nicht gefallen. Über die Märkte wird jetzt in und mit den jeweiligen Kommunen gesprochen und dann entschieden.

Soviel auf die Schnelle und fürs erste zu neuen Maßnahmen rund um Corona.

27.08.2020 Was wird aus Weihnachten und Karneval?

Echt jetzt, ich könnt heulen. Und das ist vermutlich noch nicht das Ende der Fahnenstange. Weihnachten ohne Weihnachtsmarkt, Karneval ohne Karnevalssitzung und Straßenkarneval? ... Oh man, das wird oder wäre echt bitter! Mehr als bitter, wenn auch nicht überraschend. Trotzdem. Für uns alle ist das unvorstellbar und untrennbar miteinander vereint. Und noch viel schlimmer, für viele ist all das existenziell. Mir tut das so leid für Veranstalter, Aussteller, Künstler, all die Branchen, die von all dem Leben, was es momentan nicht mehr gibt. Aber es hilft nichts. Wir müssen auch da durch. Lasst uns noch enger zusammen halten und diese Sch... hinter uns bringen. Lasst uns aufeinander Acht geben und uns gegenseitig unterstützen. Das musste jetzt mal raus!

21.08.2020 Corona-Wochenrückblick in Bergheim

Mein Corona- Wochenrückblick in Bergheim:
Es gibt einen leichten Rückgang der Infizierten im Rhein-Erft-Kreis und seit einer Woche heißt es in den Schulen und Kitas, lernen, spielen und trotzdem achtsam sein.
Der Schulstart an den Bergheimer Schulen hat insgesamt gut funktioniert. Die Schüler müssen momentan noch (vermutlich 1 Woche����) während des Unterrichts Masken tragen und natürlich Abstand halten. So mussten sich die Schüler auf viel Neues einstellen. Anfänglich gab es auch Irritationen, wie der Sportunterricht stattfinden soll. Hierzu gab es zwischenzeitlich eine Klärung durch das Land. Demnach findet der Schulsport bis zu den Herbstferien im Freien und nicht in der Turnhalle statt. Während des eigentlichen Sportunterrichts müssen die Schüler keine Maske tragen. Auf dem Weg zu den Umkleiden und in den Umkleiden selbst gilt aber weiterhin Abstand halten und Maskenpflicht. Die Schulen in Bergheim sind insgesamt gut organisiert und der Schulbetrieb läuft ruhig. Daher haben wir in Bergheim seit Schulbeginn auch nur zwei bestätigte Coronafälle und ich hoffe, dass es dabei bleibt! So wurde am zweiten Schultag am Gutenberg Gymnasium ein Lehrer mit positivem Testergebnis gemeldet und in dieser Woche ein bestätigter Corona-Fall an der Gesamtschule. Aufgrund des guten Hygienekonzeptes sowie der guten Dokumentation der Schulen konnten Schließungen bzw. Teilschließungen vermieden werden. Etwas Sorge bereitet mir die Situation vor dem Schulgelände morgens und mittags. Dort treffen sich eine große Anzahl an Schülerinnen und Schülern ohne Maske und Abstand. Ehrlich gesagt, ich habe großes Verständnis dafür. Dennoch werden unsere Ordnungskräfte die Situationen verstärkt beobachten und positiv einwirken.
Aber wie sieht es bei den Kleinsten unter uns aus?
Die Kitas sind wieder im Regelbetrieb ohne Maskenpflicht oder Abstand. Es wird aber verstärkt auf die Hygiene geachtet und das scheint auch zu wirken. Denn der Start in den Regelbetrieb hat gut funktioniert. Es gab keine Corona-Verdachtsfälle in den Kitas und unsere kleinen Bergheimer haben sich riesig über das gemeinsame Spielen mit ihren Freunden gefreut. Trotzdem sind die MitarbeiterInnen der Kitas sehr achtsam und das ist auch nötig. Denn jede Erkrankung eines Mitarbeiters ist nicht nur schlimm für die Betroffenen sondern kann auch zur Reduzierung des Betreuungsumfangs in der jeweiligen Einrichtung führen. Die vom Land finanzierten Alltagshelfer konnten bisher nur in vereinzelten Einrichtungen eingestellt werden.
Ich hoffe, dass ich auch beim nächsten Wochenrückblick über weiterhin geringe Ansteckungen berichten kann. Daher bitte: Haltet euch weiterhin an die Regeln, ob in der Schule, im Betrieb oder im ÖPNV, denn sie ergeben Sinn. Auch wenn man ihn nicht auf den ersten Blick erkennt! Jeder der achtsam ist, beeinflusst die Gesamtsituation positiv.
So, genug gepostet für heute. Habt alle ein schönes Wochenende.��������‍♂️
P.S.: Zum Wochenrückblick gehört natürlich unbedingt das Thema Strukturwandel, ohne das kein Tag vergeht! Die beiden Fotos dazu nenne ich „Kraftwerksansichten!“

14.08.2020 Coronafall im Gutenberggymnasium

Die Schulleitung des Gutenberggymnasiums informiert auf ihrer Homepage über den bestätigten COVID-19 Fall an ihrer Schule und bedankt sich u.a. für die Unaufgeregtheit und die Disziplin aller Beteiligten. Ich schließe mich dem gerne an und erweitere meinen Dank auf die Schulleitung selber, die wiederum durch ihre Professionalität, Empathie und Besonnenheit gemeinsam mit allen Beteiligten dafür gesorgt hat, dass der Unterricht morgen stattfindet und die Schule nicht gleich wieder schließen muss. Ein großer Dank auch an das Gesundheitsamt des Rhein- Erft- Kreises. Jetzt hoffe ich noch auf einen harmlosen Krankheitsverlauf. An diesem Fall sieht man, wie wichtig es ist, weiterhin sorgsam, diszipliniert, gut organisiert und bisweilen auch penibel im Umgang mit den Hygienevorgaben umzugehen. Passt also weiterhin auf Euch auf!

11.08.2020 Verlängerung der Coronaschutzverordnung

Die Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen wurde heute bis zum 31. August 2020 verlängert und der Verstoß gegen die Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln als Ordnungswidrigkeit aufgenommen. Ein solcher Verstoß wird ab sofort unmittelbar mit 150 Euro geahndet.
Zum Ende der Reisesaison haben wir ein dynamisches Infektionsgeschehen mit steigenden Infektionszahlen. Mit dieser Situation verantwortungsvoll umzugehen, ist weiterhin eine Gemeinschaftsaufgabe. Daher appelliere ich erneut an Euch: Egal ob am See, im Biergarten oder im ÖPNV. Haltet Euch solidarisch an die bestehenden Regelungen. Haltet Abstand, tragt einen Mund-Nase-Schutz und beachtet die üblichen Hygienevorgaben, dadurch schützen wir alle die Schwächsten in unserer Gesellschaft. Die Maskenpflicht ist eine kleine Unannehmlichkeit, sie kann aber eine große Katastrophe verhindern.

Übrigens: Stand heute sind wir von den Infektionszahlen im Vergleich zum Beginn der Pandemie und des Lockdowns am 16.03. nicht sehr weit entfernt. Dafür sind wir heute fokussierter und hoffentlich so viel schlauer, dass es reicht, einen zweiten Lockdown zu verhindern. Bitte.

11.08.2020 Corona Testverfahren bei Reiserückkehrern

Verreisen in Zeiten von Corona, das ist schon eine riesige Herausforderung. Die Rückkehr aus dem Urlaub in Zeiten von Corona ist aber für viele von uns aktuell eine noch viel größere Herausforderung! Auf den Autobahnen gruselige Hinweise in Leuchtschrift, dass Reiserückkehrer sich testen lassen sollen, an den Flughäfen sind Teststellen aufgebaut, es gibt so genannte Drive-In Teststellen… aber - wer wird denn eigentlich getestet? Und wer „darf“ oder „soll“ sich testen lassen? Und wo sonst geht das überhaupt? Ist das kostenlos? Und ist es nur möglich, sich beim Hausarzt testen zu lassen? Muss sich da Jeder testen lassen oder nur Reiserückkehrer aus Risikogebieten?
Deshalb hier für Euch in der möglichen Kürze ein paar Infos.

Wer?
Jeder, der aus dem Ausland nach Deutschland einreist, kann sich innerhalb von 72 Stunden kostenlos auf das Coronavirus testen lassen.
Jeder, der aus einem Risikogebiet einreist, sollte sich testen lassen. Eine Testpflicht besteht aktuell noch nicht, es sieht jedoch alles danach aus, als dass eine solche für Reiserückkehrer aus Risikogebieten zeitnah kommen wird, entsprechende Anordnungen werden voraussichtlich im Verlauf der Woche in Kraft treten. Eine Liste der Gebiete, die gemäß dem Robert-Koch-Institut als Risikogebiet ausgewiesen sind, findet Ihr hier: https://www.rki.de/…/Neuartiges_Coro…/Risikogebiete_neu.html.


Wo?
Die erste Anlaufstelle ist der Patientenservice und ärztliche Bereitschaftsdienst, erreichbar unter der Tel. 116117 (https://www.116117.de/de/coronavirus.php).
Auch Euer Hausarzt führt Testungen durch, bitte vorher anrufen und nicht sofort die Praxis aufsuchen.
Solltet Ihr keine dieser beiden Möglichkeiten nutzen können, wendet Euch an die Hotline des Gesundheitsamtes unter der Tel. 02271- 83 12345.

Übrigens: Personen, die auf dem Land-, See- oder Luftweg aus dem Ausland in das Land Nordrhein-Westfalen einreisen und sich innerhalb der letzten 14 Tage vor ihrer Einreise zu einem beliebigen Zeitpunkt in einem Risikogebiet aufgehalten haben, müssen sich unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft in Quarantäne begeben und sich dort für 14 Tage „absondern“. Während der Quarantäne dürfen die Betroffenen ihre Unterkunft nicht verlassen. Es ist ihnen ebenfalls in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören.

Ihr müsst Euch in jedem Fall beim zuständigen Gesundheitsamt melden, wenn Ihr aus einem Risikogebiet einreist. Für den Rhein-Erft-Kreis ist das ebenfalls die Tel. 02271- 83 12345 oder sendet eine E-Mail an corona-einreisevo@rhein-erft-kreis.de


Passt auf euch auf und bleibt gesund!


03.08.2020 Corona kennt keine Grenzen 

Es gibt Momente, Stunden, Tage, da verdrängt man es fast. Da kommen einem die zahlreichen Einschränkungen fast schon normal vor. Aber eben nur fast. Denn, auch wenn der Mensch ein „Gewohnheitstier“ ist, an all das kann ich mich nicht gewöhnen. Keine Umarmung außerhalb der Familie, Abstand, Abstand, Abstand. Und dann eben die Maske! Für mich nach wie vor ungewohnt und lästig. Aber eben auch momentan alternativlos! Da ist es für mich kaum nachvollziehbar, dass in Zeeland - ich war dort ein paar Tage - fast niemand nirgends ein Maske trägt. 30 km entfernt im belgischen Brügge tragen alle überall eine Maske.

Warum so unterschiedlich? Corona kennt keine Grenzen. Und wir innerhalb der EU doch eigentlich auch nicht. Bis Corona kam. Schade, da würde eine grenzenlose Regelung - gerade jetzt in der Urlaubszeit - für mich eine Menge Sinn ergeben. Aber wir bekommen es ja nicht mal innerhalb unserer eigenen Grenzen hin. Da löffelt jedes Bundesland sein eigenes Süppchen. Ich war kürzlich an 2 Tagen in mehreren Bundesländern unterwegs, da biste erst mal mit googeln beschäftigt, was darf ich, was muss ich.... Und dann diese völlig sinnbefreiten Demonstrationen, z. B. in Berlin. Aus meiner Sicht vollkommen unverantwortlich und egoistisch. Nun kommt‘s wie es kommen musste: die Fallzahlen steigen, wenn auch noch nicht bedrohlich. Dennoch ist die Gemengelage durchaus besorgniserregend und mahnt zu diszipliniertem Verhalten. Sicherlich auch deswegen hat unsere Schulministerin soeben verkündet, dass nach den Sommerferien der Schulbetrieb zwar weitesgehend mit Präsenzunterricht startet. Aber in den weiterführenden Schulen besteht Maskenpflicht auch während des Unterrichts. Zunächst bis 31.08.! Wem auch immer sei Dank!

20.07.2020 Kostenlose Corona Tests an Schulen

In der Zeit vom 3. August bis zum 9. Oktober können sich die Beschäftigten an Schulen und in der Kinderbetreuung alle 14 Tage kostenlos auf das Coronavirus testen lassen.

14.07.2020 Lockerungen und Änderungen ab dem 15.07.2020

Bergheim hat derzeit 6 Corona- Fälle und ist damit im Rhein- Erft- Kreis die Stadt mit den meisten Infizierten���� Daran sieht man, wie schnell es gehen kann, von 0 auf 6 in in 14 Tagen. Dennoch ist die allgemeine Entwicklung nach wie vor eher entspannt. Dies führt dann auch zu weiteren Lockerungen, die ich wie folgt kurz zusammenfasse:

Die Maskenpflicht ist vorerst bis zum 11. August 2020 verlängert worden.

Veranstaltungen und Versammlungen dürfen mit bis zu 300 Teilnehmern stattfinden, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) sichergestellt sind.
Übrigens: In geschlossenen Räumen gilt außerhalb des Sitzplatzes die Maskenpflicht.

Bei Veranstaltungen mit mehr als 300 Teilnehmern bedarf es eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes.
Große Festveranstaltungen bleiben mindestens bis zum 31. Oktober 2020 untersagt; dazu zählen z. B. Volksfeste, Kirmesveranstaltungen, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste oder Weinfeste.

Feste und Feierlichkeiten dürfen nur aus einem herausragenden Anlass (z.B. Hochzeits-, Tauf-, Geburtstagsfeier, ebenso Beerdigungen) stattfinden. Es sind ab dem 15. Juli höchstens 150 Teilnehmer erlaubt. Das Abstandsgebot und die Maskenpflicht gelten dabei nicht, soweit geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur einfachen Rückverfolgbarkeit sichergestellt sind.

Gastronomische Betriebe oder Beherbergungsbetriebe dürfen für diese Feste abgetrennte und gut zu durchlüftende Räumlichkeiten unter Auflagen für ebenso bis zu 150 Teilnehmer zur Verfügung stellen.

In geschlossenen Räumen dürfen ab dem 15. Juli u. a. Gruppen bis zu 30 Personen Kontaktsport wieder ausüben, genauso wie im Freien der Kontaktsport in Gruppen bis zu 30 Personen möglich ist.
Ab dem 15. Juli ist zudem das Betreten von Sportanlagen bis zu 300 Zuschauer erlaubt, und das nur bei sicher gestellter einfacher Rückverfolgung der Personendaten. Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. Oktober 2020 untersagt.

Übrigens: Was fällt Euch an dem Foto auf? Nein, ich meine nicht die Maske mit dem Aachener Tor. Ich meine die Zwergenstühle����. Ich war heute in einer Kindertagesstätte und habe mich mit Trägervertreter, Erzieherinnen und meinen Fachleuten über die Situation dort ausgetauscht. Es ist für alle nach wie vor eine angespannte Situation, die geprägt sein sollte von gegenseitigem Verständnis und intensivem Austausch. Bleibt achtsam!

11.07.2020 Sorgen und Nöte im Corona-Alltag

Ich möchte Euch den nachfolgenden Brief nicht vorenthalten, zeigt er doch die Sorgen und Nöte des Corona- Alltags. Gerade zu diesem Thema wurde ich heute mehrmals über PN angeschrieben. Ich kann das alles so gut nachvollziehen. Ich werde kommende Woche eine Expertenrunde zu dem Thema einladen, die Möglichkeiten ausloten und die Landesregierung anschreiben. Dies habe ich übrigens diese Woche aufgrund eines Schreibens der DEHOGA schon einmal. Die Schreiben werde ich nächste Woche hier veröffentlichen.

11.07.2020 Kontaktverbot

Viele Anfragen erreichten mich auch zu dem Thema: Wie sieht es mit Treffen in der Öffentlichkeit aus, dem sog. Kontaktverbot (wie sich das schon anhört����)?
Unverändert dürfen sich Gruppen von höchstens zehn Personen in der Öffentlichkeit treffen. Diese maximale Personenzahl gilt nicht bei Verwandten in gerader Linie oder Personen aus zwei verschiedenen Haushalten. Da dürfen es also auch mehr sein. Das kann mitunter zu Fehleinschätzungen führen, was die vermeintliche Nicht- Einhaltung von Regeln betrifft.
Die allgemeine Abstandsregelung von 1,5 Metern gilt fort, auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in den bereits bekannten Bereichen und Situationen.

P.S.: All das gilt 1:1 für das Grillen auf dafür vorgesehenen öff. Plätzen!

Habt nun alle ein wunderschönes, achtsames und sonniges Wochenende bei angenehmen Temperaturen!

10.07.2020  Informationen zu Veranstaltungen und Versammlungen

Ich wurde in den vergangenen Tagen häufig gefragt, welche Regelungen momentan für Veranstaltungen oder Versammlungen gelten. Deshalb hier noch mal ein paar Informationen zu diesem Themenkomplex:

Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 100 Teilnehmern dürfen stattfinden, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (übrigens auch in Warteschlangen) sichergestellt sind. Außer im Freien ist zudem die einfache Rückverfolgbarkeit sicherzustellen. Sitzen Teilnehmer während der Veranstaltung auf festen Plätzen, muss – bei Sicherstellung der besonderen Rückverfolgbarkeit – der Mindestabstand nicht eingehalten werden. Und: In geschlossenen Räumen gilt außerhalb des Sitzplatzes die Maskenpflicht.
Große Festveranstaltungen bleiben mindestens bis zum 31. Oktober 2020 untersagt; dazu zählen z. B. Volksfeste, Kirmesveranstaltungen, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste oder Weinfeste.

Sonstige Feste und Feierlichkeiten dürfen nur aus einem herausragenden Anlass (z.B. Hochzeits-, Tauf-, Geburtstagsfeier) stattfinden. Es sind höchstens 50 Teilnehmer erlaubt. Das Abstandsgebot und die Maskenpflicht gelten dabei nicht, soweit geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur einfachen Rückverfolgbarkeit sichergestellt sind. Gastronomische Betriebe oder Beherbergungsbetriebe dürfen für diese Feste abgetrennte und gut zu durchlüftende Räumlichkeiten unter Auflagen zur Verfügung stellen.

Und hier noch die Erklärung zur einfachen und besonderen Rückverfolgbarkeit:
Im Falle einer Infizierung mit dem Coronavirus müssen den Gesundheitsbehörden Kontaktdaten von Personen, mit denen man zusammengetroffen ist, benannt werden können. Damit diese Kontakte rückverfolgt werden können, müssen Gastgeber, Vermieter, Einrichtungsleiter, Betriebsinhaber etc. alle anwesenden Personen mit Name, Adresse, Telefonnummer und ggfls. Zeitraum des Aufenthalts mit deren Einverständnis schriftlich erfassen und die Daten für vier Wochen sicher aufbewahren. Die Daten sind vor dem Zugriff Unbefugter zu sichern und nach Ablauf von vier Wochen vollständig zu vernichten. Hierbei handelt es sich um die „einfache Rückverfolgbarkeit“. Für bestimmte Zusammenkünfte ist eine „besondere Rückverfolgbarkeit“ sicherzustellen: Hierbei muss neben den oben erwähnten Daten noch ein Sitzplan erstellt werden, aus dem hervorgeht, welche Person wo gesessen hat. Auch hier sind die Daten für vier Wochen aufzubewahren.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende, wo immer Ihr seid, was immer Ihr macht, passt auf Euch auf!

08.07.2020 Neue Regelungen große Festveranstaltungen

Nun ist es zwar seit gestern Gewissheit, dass große Festveranstaltungen in NRW mindestens ‪bis zum 31.10.2020‬ untersagt sind. Zu dieser Art von Festveranstaltungen zählen Volksfeste, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste, Weinfeste sowie leider auch der Hubertusmarkt.
Trotzdem gibt es Hoffnung auf kreative mögliche Lösungen, an denen fleißig gearbeitet wird. Beispielsweise könnte ein Freizeitpark- ähnliches Konzept unseren Hubertusmarkt in abgewandelter Form ermöglichen. Seien wir gespannt und hoffnungsfroh! Auch andere Veranstaltungen in kleinerem Rahmen werden neu entwickelt! Wie der „Kultursommer in der Bergheimer City“, eine „Corona- konforme“ Veranstaltungsreihe mit einem tollen und vielseitigen Programm, die schon am Freitag startet. Dazu gibt es morgen weitere Infos.

Mein Dank gilt an dieser Stelle allen Personen, Institutionen, Vereinen, Kreativköpfen, Künstlern und engagierten Menschen, die sich für uns wundervolle Dinge überlegen, um Veranstaltungen in Bergheim unter Berücksichtigung der Corona- Bestimmungen stattfinden zu lassen und uns so ein weiteres Stück Lebensfreude zurück geben.

07.07.2020 Regelung Besucherströme im Rathaus

Im Zuge der Lockerungen der momentan geltenden Corona- Schutzverordnung haben wir uns mit dem gesamten Team der Stadtverwaltung besonders darum bemüht, Besucherinnen und Besuchern unseres Rathauses neben der im Vorfeld zu tätigenden Terminvereinbarung in Ausnahmefällen auch einen Besuch ohne Termin zu ermöglichen. Leider haben die Erfahrungen und Erkenntnisse der letzten Tage und Woche gezeigt, dass diese „Ausnahmefälle“ mehr und mehr zur Regel wurden, was zur Folge hatte, dass das Besucheraufkommen in unserem Rathaus stark zunahm und unkontrollierbar wurde.
Da die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für mich an oberster Stelle steht und wir alles daran setzen, das Infektionsrisiko nach wie vor so gering als möglich zu halten, kann ab sofort - und zunächst bis zum Ende der Sommerferien – wieder nur den Besucherinnen und Besuchern der Zutritt zum Rathaus gewährt werden, die vorab einen Termin vereinbart haben. Im Sinne des Infektionsschutzes besteht auch weiterhin die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes sowie auch zur Einhaltung des Schutzabstandes für den Besuch im Rathaus. Ich bitte hierfür um Euer Verständnis.

Auch wenn aktuell vielfach der Eindruck entsteht, dass die Lockerungen wieder einen nahezu „normalen“ Alltag ermöglichen, dürfen wir nicht vergessen was wir hinter uns haben und ganz bestimmt nicht noch einmal vor uns haben wollen..! Dass das nicht passiert, dafür müssen wir alle weiterhin diszipliniert sein. Deshalb meine dringende Bitte, ja, auch wenn es uns nervt und wir das Wort Corona, Covid-19, Abstands- und Hygieneregelungen, etc. echt nicht mehr hören können, haltet Euch an die geltenden Bestimmungen. Für Euch und all Eure Lieben.
P.S.
Die Stadtverwaltung ist natürlich auch zu den gewohnten Öffnungszeiten telefonisch, per E-Mail, über die Homepage und die sozialen Medien sowie den Postbriefkasten erreichbar. Den richtigen Ansprechpartner und dessen Kontaktdaten findet Ihr unter https://www.bergheim.de Rubrik „Rathaus“, Bereich „Service“.

03.07.2020 Danksagung an die Ehrenamtler

Mit viel Herzblut setzen sich Menschen in unserer Stadt füreinander ein. So haben beispielsweise zahlreiche Näherinnen und Näher auf eigene Initiative hin Masken angefertigt und keinen Gegenwert erwartet. Dadurch konnten vor allem in der Anfangszeit der Corona-Pandemie Masken, die zu der Zeit sehr teuer und Mangelware waren, kostenlos über die Quartiersbüros und anderen Einrichtungen denen zur Verfügung gestellt werden, die sie dringend brauchten. Das Nähen der Masken ist aber nur ein Beispiel für das vielfältige soziale Engagement und die selbstverständlich erscheinende nachbarschaftliche Hilfe, die zur Bewältigung der Corona-Pandemie in Bergheim von zahlreichen engagierten Bürgerinnen und Bürgern geleistet wurde und weiterhin geleistet wird. Dieses solidarische Engagement ist vorbildlich und wird in dieser Zeit mehr denn je gebraucht. Das erfüllt mich mit Stolz und großem Respekt! Denn das ist alles andere als selbstverständlich. Danke für diese Menschlichkeit und diese Tatkraft!

02.07.2020 Mehrwertsteuersenkung

Ok, da sind wir uns einig, die Mehrwertsteuersenkung wirkt sich wohl nicht wirklich spürbar - wenn überhaupt berechnet - bei einer Kiste Bier oder einem Kilo Mehl aus.

Aber für alle, die gerade ein Haus bauen folgender Hinweis: Werden Bauleistungen an nichtvorsteuerabzugsberechtigte Kunden erbracht, ist es sinnvoll, die Abnahme der Leistung, wenn aufgrund der tatsächlichen Verhältnisse darstellbar, in den Zeitraum zwischen dem 01.07.2020 und dem 31.12.2020 zu legen. Hier wäre der Empfänger dann mit lediglich 16 % Umsatzsteuerbelastung bessergestellt. Bei einer Abnahme nach dem 31.12.2020 wäre er wieder mit 19 % Umsatzsteuer belastet. Das lohnt sich dann schon!
Auweia, das gibt Druck auf die Baufirmen����
����Und bitte lasst uns jetzt hier keine Diskussion über Sinn oder Unsinn der Mehrwertsteuersenkung führen.����

01.07.2020 OGS Beiträge Juni und Juli 2020

Letzte Woche habe ich bereits über den aktuellen Stand in Sachen Elternbeitrag OGS Juni und Juli 2020 berichtet. Heute gibt es dazu neue Informationen, die ich gern mit euch teilen möchte. Denn um die Familien in der weiterhin bestehenden Krisensituation finanziell zu entlasten, haben die Landesregierung NRW und die kommunalen Spitzenverbände beschlossen, in den Monaten Juni und Juli 2020 die Elternbeiträge für die Betreuung in der Offenen Ganztagsschule vollständig zu erlassen. Das begrüße ich sehr und wir werden uns natürlich in Bergheim der landesweiten Regelung anschließen. Daher werden die Abbuchungen, die sich auf die Monate Juni und Juli beziehen ausgesetzt. Eltern, die nicht am Einzugsverfahren teilnehmen, werden gebeten, ihre Daueraufträge und Überweisungen entsprechend anzupassen. Aktuell gehen wir für den Start des neuen Schuljahres von einem Regelbetrieb aus, so dass dann die Elternbeiträge auch wieder satzungsgemäß in der festgesetzten Höhe von den Eltern zu zahlen sind.

Damit ein Regelbetrieb nicht nur in Aussicht ist, sondern auch umgesetzt wird, bitte ich Euch weiterhin, auch in den Sommerferienzeiten, die Abstandsregelungen einzuhalten und aufeinander Acht zu geben.

#citylovebergheim #solidarität # gemeinsamgegencorona #ogs #ogsbeiträge #schule #elternbeiträge #wirhaltenzusammen

26.06.2020 Sommermagazin „bm- WIR SIND BERGHEIM“ 

Bei einigen von euch liegt es bereits im Briefkasten! Die Sommerausgabe unseres Stadtmagazins „bm- WIR SIND BERGHEIM“! Der Sommer ist normalerweise eine Zeit des geselligen Zusammenseins bis in die Abendstunden. Man verbindet mit dieser Jahreszeit die gemeinsamen Grillabende mit Freunden und Familie, einen Besuch am Badesee oder den für uns alle wichtigen Sommerurlaub, der Erholung bringt. Dieses Jahr ist vor allem eins auf Reisen – Corona. Ängste, Fragen, Krisen, ein Wettlauf mit der Forschung. Was können wir tun? Was macht so ein Virus mit jedem Einzelnen von uns? Das alles sind Fragen, die jeden von uns beschäftigen. Als Bürgermeister habe ich mit meinen Mitarbeitern und allen verbundenen Behörden in dieser Zeit keine Wahl. Ich muss zum Wohl aller Entscheidungen annehmen oder treffen und zügig vermit­teln. Wie ein Kapitän auf einem Schiff. Den Sommer sehe ich nun als Lichtblick. Und ich freue mich, wenn wir ihn alle genießen können. Ob mit einer Reise in diesem Jahr oder ohne. Mit der Sommerausgabe möchten wir ein Stück Normalität bieten und euch etwas zurückholen in unsere Kreisstadt Bergheim. Es macht Freude, sie zu ent­decken! Ich wünsche euch allen viel Spaß beim Durchlesen und viel Glück bei dem Gewinnspiel!

25.06.2020 Elternbeitrag OGS Juni und Juli 2020

Und jetzt noch die ausstehende Info in Sachen Elternbeitrag OGS Juni und Juli 2020:

Aufgrund der Betretungsverbote bis zum 14.06.2020 im Bereich der außerschulischen Betreuungsangebote sind wir in der Vergangenheit den Vereinbarungen zwischen Landesregierung und kommunalen Spitzenverbänden gefolgt und haben die Elternbeiträge für die Betreuung in der Offenen Ganztagsschule (OGS) in den Monaten April und Mai 2020 erlassen.
Für die Monate Juni und Juli 2020 stehen abschließende Vereinbarungen zwischen Landesregierung und kommunalen Spitzenverbänden noch aus. Es zeichnet sich jedoch ab, dass es mindestens zu einer hälftigen Entlastung der Eltern von den Elternbeiträgen kommen wird.
Vorbehaltlich einer landesweiten Einigung, wird die Stadtkasse daher keine Elternbeiträge für den Monat Juni (Fälligkeit 30. Juni) abbuchen, falls Sie am Einzugsverfahren teilnehmen.
Eltern, die nicht am Einzugsverfahren teilnehmen, werden gebeten, ihre Daueraufträge und Überweisungen entsprechend anzupassen. Eventuelle Überzahlungen werden zeitnah durch die Stadtkasse erstattet.
Sobald eine abschließende landesweite Einigung vorliegt, werden wir uns dieser anschließen und die Eltern zeitnah auf der städtischen Homepage informieren

24.06.2020 Bergheim ist die einzige Stadt im Rhein-Erft-Kreis mit Null nachgewiesenen Infizierten

Bergheim ist die einzige Stadt im Rhein Erft Kreis mit Null nachgewiesenen Infizierten. Das ist für’s Gemüt gut und sicherlich auch das Ergebnis Euer aller Disziplin. Aber ganz ehrlich - sorry, ich will kein Spielverderber sein - mich würde es viel mehr freuen und beruhigen, wenn ich wüßte, die Null basiert auf einer mindestens 60% höheren Testquote und die Nachbarstädte wären auch alle bei Null. Stattdessen gibt es dort - wenn auch nach wie vor sehr wenige - Neuinfizierte, wo eine Zeit lang niemand mehr infiziert war. Das alleine beängstigt mich noch nicht, selbst wenn ich weiß, der Wert der Neuinfektionen ist von 1,1 auf 1,3 gestiegen. Trotzdem, Corona ist noch da. Im Nachbarkreis Euskirchen ist heute ein 54 jähriger Mann, der sich bereits in Reha befand, an den Folgen von Corona gestorben. Die Hotspots rücken auch irgendwie immer näher. Deshalb meine herzliche Bitte - auch wenn viele es nicht mehr hören wollen oder können - haltet Euch an alle bekannten Regeln. Ein weiterer Lockdown wäre verheerend - und noch viel mehr!

23.06.2020 Night of light 2020

#solidarität für die Menschen, die sonst für gute Stimmung und Unterhaltung sorgen! Gestern Abend sind auch in der Kreisstadt Bergheim die roten Lichter angegangen, um ein Zeichen zu setzen und auf die derzeit schwierige Situation der vielen Menschen, die in der Veranstaltungswirtschaft tätig sind, aufmerksam zu machen. So erstrahlte auch das Gleis 11 in Quadrath-Ichendorf letzte Nacht in schimmernden Rottönen. Toll, dass die vielen Helfer und Initiator Eike Hauch, der wie einige andere Teilnehmer der JamSESSION Bergheim in der Veranstaltungsbranche tätig ist und somit selbst davon betroffen ist, aktiv werden und ein Zeichen in Bergheim gesetzt haben! Es ist ganz klar, ein Branchendialog mit der Politik muss her! #citylovebergheim #bergheim #dialog #hilfe #nightoflight2020 #bürgerbeteiligung
©Bernd Woidtke

17.06.2020 Corona-Warn-App

Wochen und Monate ging das Wort „CoronaApp“ mit all ihren Hoffnungen, aber auch Sorgen und Spekulationen, schon durch die Medien. Gestern war es dann soweit, die Corona-Warn-App des RKI wurde veröffentlicht. Natürlich habe auch ich mir diese App runtergeladen und angeschaut und ich habe einen sehr positiven Eindruck davon gewonnen. Was ich wirklich toll fand: Die App dient nicht nur dazu, Infektionsketten nachzuverfolgen, sondern bietet dem Nutzer auch die Möglichkeit, seine Testergebnisse über einen QR-Code digital einzusehen. Hierfür erhält man vom Arzt oder dem Labor einen QR-Code, anschließend wird dieser über die App gescannt, wodurch dann das Resultat des Coronatests angezeigt wird. Mein Fazit: Das kann wirklich funktionieren, wenn möglichst viele Menschen mitmachen! Es sind übrigens jetzt schon 6,5 Mill Downloads, geht doch! Ich würde mich freuen, wenn so viele Bergheimerinnen und Bergheimer wie möglich die Corona-Warn-App nutzen, damit uns der Weg in die Normalität weiterhin erleichtert wird und wir durch unser Zutun einer erneuten Ausbreitung von COVID-19 entgegenwirken können.
Ach ja, unten seht Ihr einen Screenshot meiner App. Hab mich gefragt, wie kann das sein, müssen Infizierte doch in Quarantäne sein, heißt ich kann ihnen doch eh nicht begegnen. Stimmt, aber die APP erhält n a c h einem Kontakt die Mitteilung eines Betroffenen, dass er / sie (erst Tage später) positiv getestet wurde und teilt das dann den anderen Kontakten mit. Sehr cool!

17.06.2020 Neues Regierungspapier zu Corona-Maßnahmen der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat ein neues Regierungspapier zu Corona-Maßnahmen angekündigt. Hiernach sollen vor allem
Großveranstaltungen bis Ende Oktober verboten bleiben und der Regelbetrieb in Schulen ist nach den Sommerferien geplant

Hier die wesentlichen Punkte des Papieres, wobei die verbindliche Umsetzung natürlich erst durch die demnächst daraufhin zu erwartende CoronaSchVO erfolgt:

1. Mindestabstände, Hygienemaßnahmen, bestehende Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht in einigen öffentlichen Bereichen, insbesondere im öffentlichen Personenverkehr und im Einzelhandel, sollen bis auf weiteres bestehen bleiben.

2. Jeder sollte den Kreis seiner Kontaktpersonen möglichst klein/überschaubar halten.

3. Bei geballten Corona-Ausbrüchen sollen gesonderte Kontaktbeschränkungen für die betroffene Region möglich sein, damit das Infektionsgeschehen nicht auf benachbarte Regionen übergreifen kann.

4. Schnelle Kontaktnachverfolgung beispielsweise über Gesundheitsämter habe sich bewährt.

5. Testkapazitäten sollen weiter ausgebaut werden. Zudem appellieren Bundeskanzlerin Merkel und die Länderchefs zur Nutzung der neuen Corona-Warn-App.

6. Öffnungsbeschränkungen in der Gastronomie, in Kulturbetrieben, etc. sollen verringert werden, sobald das Infektionsgeschehen es zulasse.

7. In den Schulen soll der Regelbetrieb spätestens nach den Sommerferien wieder losgehen, insofern sich die Lage nicht deutlich verschlechtert.

8. Touristischer Reisebusverkehr ist in den meisten Ländern wieder erlaubt.

9. Großveranstaltungen wie Volksfeste, Schützenfeste oder Kirmes-Veranstaltungen seien aktuell weiterhin nicht möglich. Insbesondere große Freizeit-Events, bei denen Kontaktverfolgung und Hygienemaßnahmen nicht möglich sind, sollen mindestens bis Ende Oktober 2020 nicht stattfinden.

Bin gespannt, ob dies tatsächlich so eins zu eins umgesetzt wird. Ich werde Euch natürlich auf dem Laufenden halten.

11.06.2020 Neue Fassung der Coronaschutzverordnung ab 15.06.2020 

Am Montag, 15. Juni 2020 tritt eine neue Fassung der Coronaschutzverordnung in Kraft und gilt vorerst bis zum 1. Juli 2020. Hier einige Antworten auf häufige Fragen. Ich glaube, da ist für jeden was dabei, sucht Euch einfach Eure Themen raus:

Ist die Maskenpflicht verlängert worden?
Ja, vorerst bis zum 1. Juli 2020.

Wo gilt die Maskenpflicht?
Generell gilt: In allen Einrichtungen mit Publikums- und Kundenverkehr muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Hinweis: Wer die Maskenpflicht missachtet, darf die entsprechenden Angebote nicht nutzen bzw. Einrichtungen nicht betreten.

Gibt es Ausnahmen von der Maskenpflicht?
Ja. Die Maskenpflicht gilt nicht für Kinder, die noch nicht zur Schule gehen. Von der Maskenpflicht ist befreit, wer aus medizinischen Gründen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen kann. Außerdem kann die Maske aus bestimmten Gründen vorübergehend abgelegt werden, beispielsweise zur Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen.

Was bedeuten die Regelungen des Kontaktverbots?
Unverändert dürfen sich Gruppen von höchstens zehn Personen in der Öffentlichkeit treffen. Diese maximale Personenzahl gilt nicht bei Verwandten in gerader Linie oder Personen aus zwei verschiedenen Haushalten. Die allgemeine Abstandsregelung von 1,5 Metern gilt fort, auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in bestimmten Bereichen.

Eine Frage für Menschen mit Behinderungen: Dürfen sie von ihrer Assistenz bzw. einer Betreuungsperson zu Treffen mit anderen Personengruppen begleitet werden?
Ja. Eine Assistenz darf zusätzlich zur erlaubten Anzahl der Personen bzw. Haushalte dabei sein, wenn Sie eine Assistenz benötigen.

Was ist mit der einfachen und besonderen Rückverfolgbarkeit gemeint?
Im Falle einer Infizierung mit dem Coronavirus müssen den Gesundheitsbehörden Kontaktdaten von Personen, mit denen man zusammengetroffen ist, benannt werden können. Damit diese Kontakte rückverfolgt werden können, müssen Gastgeber, Vermieter, Einrichtungsleiter, Betriebsinhaber etc. alle anwesenden Personen mit Name, Adresse, Telefonnummer und ggfls. Zeitraum des Aufenthalts mit deren Einverständnis schriftlich erfassen und die Daten für vier Wochen sicher aufbewahren. Die Daten sind vor dem Zugriff Unbefugter zu sichern und nach Ablauf von vier Wochen vollständig zu vernichten. Hierbei handelt es sich um die „einfache Rückverfolgbarkeit“. Für bestimmte Zusammenkünfte ist eine „besondere Rückverfolgbarkeit“ sicherzustellen: Hierbei muss neben den oben erwähnten Daten noch ein Sitzplan erstellt werden, aus dem hervorgeht, welche Person wo gesessen hat. Auch hier sind die Daten für vier Wochen aufzubewahren.

Welche Regelungen gelten für Veranstaltungen und Versammlungen?
Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 100 Teilnehmern dürfen stattfinden, wenn geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern (auch in Warteschlangen) sichergestellt sind. Außer im Freien ist zudem die einfache Rückverfolgbarkeit sicherzustellen. Sitzen Teilnehmer während der Veranstaltung auf festen Plätzen, muss – bei Sicherstellung der besonderen Rückverfolgbarkeit – der Mindestabstand nicht eingehalten werden. Und: In geschlossenen Räumen gilt außerhalb des Sitzplatzes die Maskenpflicht.
Große Festveranstaltungen bleiben bis zum 31. August 2020 untersagt; dazu zählen z. B. Volksfeste, Kirmesveranstaltungen, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste oder Weinfeste.

Welche Regelungen gelten für gesellige Veranstaltungen wie Hochzeiten?
Solche Feste und Feierlichkeiten dürfen nur aus einem herausragenden Anlass (z.B. Hochzeits-, Tauf-, Kommunion-, Geburtstagsfeier) stattfinden. Es sind höchstens 50 Teilnehmer erlaubt. Das Abstandsgebot und die Maskenpflicht gelten dabei nicht, soweit geeignete Vorkehrungen zur Hygiene und zur einfachen Rückverfolgbarkeit sichergestellt sind. Gastronomische Betriebe oder Beherbergungsbetriebe dürfen für diese Feste abgetrennte und gut zu durchlüftende Räumlichkeiten unter Auflagen zur Verfügung stellen.

Gibt es besondere Regelungen bei Kulturveranstaltungen?
Es gelten ähnliche Vorgaben wie für sonstige Veranstaltungen: geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts, grundsätzlicher Mindestabstand, dauerhaft gute Durchlüftung der Räumlichkeit, Sicherstellung der einfachen Rückverfolgbarkeit sowie gegebenenfalls Maskenpflicht. Konzerte und Aufführungen mit mehr als einem Viertel der regulären Zuschauerkapazität oder mehr als 100 Zuschauern sind nur auf der Grundlage eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zulässig.

Welche Regelungen gelten im Breiten- und Freizeitsport?
Der Sport- und Trainingsbetrieb auf und in öffentlichen oder privaten Sportanlagen sowie im öffentlichen Raum ist unter Auflagen möglich. Dazu gehören geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern – auch in Dusch-, Wasch- und Umkleideräumen. Beim Sport in geschlossenen Räumen ist zudem eine gute Durchlüftung sicherzustellen.

Ist jetzt auch Kontaktsport wieder möglich?
Ja. In geschlossenen Räumen dürfen ab dem 15. Juni u. a. Gruppen bis 10 Personen Kontaktsport wieder ausüben. Im Freien ist Kontaktsport Gruppen bis zu 30 Personen möglich. Die einfache Rückverfolgbarkeit ist sicherzustellen.

Welche Regeln gelten für den Sportunterricht?
Auch im Sportunterricht dürfen Kontaktsportarten ausgeübt werden. Schwimmunterricht ist ebenfalls möglich.

Sind sportliche Wettbewerbe im Breitensport wieder möglich?
Ja, unter Einhaltung von Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern. Auch Wettbewerbe von Berufsreitenden und Pferderennen sind unter entsprechenden Auflagen zulässig. Hier sind bis zu 100 Zuschauer erlaubt. Sportfeste und ähnliche Sportveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. August 2020 untersagt.

Dürfen Wellness- und Spaßbäder sowie Saunen wieder öffnen?
Ja, ab dem 15. Juni dürfen Wellness-, Erlebnis- und Spaßbäder wieder öffnen. Auch Saunen und ähnliche Einrichtungen dürfen wieder betrieben werden. Diese Wellnesseinrichtungen dürfen auch in Beherbergungsbetrieben wieder genutzt werden. Die jeweiligen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben sind zu beachten.

Dürfen Kantinen und Hochschulmensen wieder öffnen?
Ja, ab dem 15. Juni dürfen öffentlich zugängliche Mensen und Kantinen unter Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben wieder öffnen.

Welche Erleichterungen gibt es im Handel?
Erleichterungen gelten ab 15. Juni auch für die flächenmäßige Zutrittsbegrenzung im Handel. Diese wird von einer Person pro zehn Quadratmeter auf eine Person pro sieben Quadratmeterder Verkaufsfläche des Ladengeschäfts erweitert.

Gilt dies auch in Museen und Ausstellungen sowie in Zoos und Tierparks?
Ja, auch dort wird die Besucherbegrenzung von einer Person pro zehn Quadratmeter auf eine Person pro sieben Quadratmeterder erweitert.

Dürfen Bars wieder öffnen?
Ja, Bars dürfen ab dem 15. Juni unter Auflagen wieder öffnen.

Was ist mit Clubs, Discotheken und Bordellbetrieben?
Clubs, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen bleiben geschlossen. Sexuelle Dienstleistungen in und außerhalb von Prostitutionsstätten, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen bleiben untersagt.

Haben Spielbanken wieder geöffnet?
Ja, ab dem 15. Juni ist der vollumfängliche Betrieb von Spielbanken wieder gestattet.

Welche Regeln gelten für die Gastronomie?
Weiterhin dürfen an einem Tisch maximal zehn Personen zusammensitzen – oder Personen aus zwei Hausständen bzw. Verwandte in gerader Linie. Geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie zur Rückverfolgbarkeit sind zu treffen, die Detailregelungen finden sich in den jeweiligen Hygiene- und Infektionsschutzstandards Ab dem 15. Juni sind in gastronomischen Betrieben unter Auflagen auch Feste (z.B. Hochzeitspartys, runde Geburtstage) mit bis zu 50 Personen wieder möglich.

Darf ich in der Kneipe wieder Darts oder Billard spielen?
Ja, unter Auflagen: So sind die Kontaktflächen regelmäßig zu reinigen bzw. desinfizieren, Gäste müssen vor der Nutzung die Hände waschen bzw. desinfizieren.

Welche Regelungen gelten für Shisha-Bars?
Shisha-Pfeifen dürfen nicht von mehreren Personen gleichzeitig und nur bei Verwendung von Einmal-Mundstücken und Schläuchen, die nach Gebrauch entsorgt werden, und nur bei vollständiger dauerhafter Durchlüftung der Räumlichkeiten verwendet werden.

Ist Grillen wieder erlaubt?
Ja, das Grillen auf öffentlichen Plätzen oder Anlagen ist wieder möglich. Die Kontaktbeschränkungen (nur Gruppen von bis zu 10 Personen, enge Verwandte, Personen aus zwei verschiedenen Haushalten) sind zu beachten.


Können Flohmärkte und Trödelmärkte wieder stattfinden?
Ja. Sie sind auf der Grundlage eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zulässig.

09.06.2020 Sommerferienangebote

Seit drei Monaten kein geregelter Schulunterricht und trotzdem kommen die Sommerferien unaufhaltsam auf uns zu. Corona sei Dank, werden viele Familien - noch mehr als sonst - ihre Ferienzeit zuhause in Bergheim verbringen. Daher wird es trotz der Corona bedingten Einschränkungen zahlreiche unterschiedliche Sommerferienangebote für Kinder und Jugendliche auf Bergheimer Stadtgebiet geben. So soll z. B. die im Sommer bekannte Angebotsstruktur in den Kinder- & Jugendzentren im Stadtgebiet aufrechterhalten werden. Hierfür wird bereits mit Hochdruck daran gearbeitet, die geplanten Ferienmaßnahmen an die aktuell gültigen Schutzmaßnahmen anzupassen.
Die Ferienangebote der freien Träger wie „Zeltstadt“ oder „Kidshausen“, die mit Unterstützung der Kreisstadt im Stadtgebiet geplant sind, sollen nach aktuellem Stand ebenfalls stattfinden. Wir stehen hierzu bereits seit langem in engem Kontakt mit den betreffenden Trägern, um entsprechende Schutzkonzepte abzustimmen. Natürlich können diese Angebote nur vorbehaltlich der nicht absehbaren Entwicklungen des Infektionsgeschehens und der entsprechenden Verordnungslage während der Sommerferien stattfinden. Momentan bin ich bei einem Infizierten in Bergheim sehr optimistisch, dass wir das gemeinsam hinbekommen. Mein Dank geht an alle Träger von Maßnahmen und meine MitarbeiterInnen, die momentan einfach alles geben, um für die Kids möglichst viele Angebote zu ermöglichen.

06.06.2020 Sommer - Ausblick

Bald ist es soweit: Sommer! Dieses Wort zaubert mir und sicher auch vielen von Euch schon in der Zeit zwischen Weihnachten und Sylvester ein Schmunzeln ins Gesicht. Genau dann habe ich wie viele von Euch nämlich ein paar Minuten Ruhe, um über das mit dem Sommer eng verbundene Wort „Urlaub“ nachzudenken. Am liebsten schmiede ich dann Reisepläne -im absoluten Hunger nach verlässlichen Sonnenstrahlen- buche ich bestenfalls sogar schon meine Reise. Dann beginnt die Vorfreude. Eigentlich.
Da sollte eigentlich ein Zeitungsartikel über ein Kreuzfahrtschiff unsere Freude auf den Sommer nähren. Wäre da nicht die – momentan im Coronaschatten abgekühlte aber nach wie vor existierende - Klima-Thematik. Und hieße der Dampfer nicht Princess Diamond und würde der Artikel nicht geschmückt sein mit diesem Foto. Abgelichtet ist der italienische Kapitän Arma, der adrett gekleidet mit Rollkoffer, jedoch Mundschutz tragend als letzter sein Schiff verlässt. Heute ist der Kreuzfahrtkapitän ein Held, da er seine Passagiere während der Corona-Quarantäne „bei Laune“ hielt.
Corona ist auf Weltreise und hält den Globus immer noch in Atem. Wir erkennen, wie eng wir alle vernetzt sind. Ängste, Fragen, Krisen, ein Wettlauf mit der Forschung. Was können wir tun? Was macht so ein Virus mit jedem einzelnen von uns? Was geht in uns vor, wenn wir an einer gehissten und im Wind spielenden Flagge vorbeigehen, in deren Hintergrund ein sonst belebtes Gebäude wie das Medio fast schon gespenstische Ruhe ausstrahlt?
Viele von Euch haben sich auf unsere Sommerevents gefreut, Vereinsfeste, Fußball Euro oder Summer in the city. Ja, das hätte heute stattfinden sollen. Eigentlich. Wenn da nicht...

Als Bürgermeister habe ich mit meinen Mitarbeitern und allen verbundenen Behörden in dieser Zeit keine Wahl. Ich muss Entscheidungen annehmen oder treffen und zügig vermitteln- und dies stets zu Eurem Wohl.
Den Sommer sehe ich nun anders, ich sehe ihn als Lichtblick. Und ich freue mich, wenn wir ihn trotzdem alle genießen können. Hauptsache wir bleiben gesund!

05.06.2020 Schulbetrieb, ab 15. Juni 2020 gelten weitere Neuerungen

SCHULBETRIEB...‪ab Montag, 15. Juni 2020, gelten weitere Neuerungen, wie das Ministerium - nachfolgend von mir zusammegefasst - mitteilt:‬

„WEITERE ÖFFNUNGEN IN DEN SCHULEN DER PRIMARSTUFE

In den Grundschulen und den Primarstufen der Förderschulen kann ohne eine Teilung der Lerngruppen wieder im Klassenverband unterrichtet werden. Diese Schulen kehren damit grundsätzlich wieder zu einem REGELBETRIEB MIT UNTERRICHT MÖGLICHST GEMÄß STUNDENTAFEL zurück.
Unterrichtskürzungen sind dann in Erwägung zu ziehen, wenn dies aufgrund von Personalmangel unvermeidbar ist. In diesen Fällen wird sichergestellt, dass alle Schülerinnen und Schüler an der Ausweitung des Unterrichts gleichmäßig teilhaben. Auf diese Weise erleben alle Schülerinnen und Schüler, auch jene mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung an den verschiedenen Förderorten vor Beginn der Sommerferien wieder den vertrauten Unterricht im Klassenverband und damit ein Stück schulische Normalität. Zudem können in dieser Zeit Erfahrungen der zurückliegenden Wochen gemeinsam aufgegriffen und weitere Erfahrungen mit Blick auf das kommende Schuljahr gesammelt werden. Für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte und letztlich für uns alle ist dies vor allem aber auch ein Signal, dass Schule nach dem Ende der Ferien so normal wie möglich wieder stattfinden soll.
Für den SCHULALLTAG bedeutet dies:
Die Klassenverbände verbringen die Unterrichtszeit gemeinsam in ihrem Klassenraum. Unterrichtsangebote, die eine Durchmischung von Lerngruppen mit sich bringen würden, unterbleiben bis zum Beginn der Sommerferien.
Durch gestaffelte Anfangs- und Pausenzeiten muss eine Trennung der Lerngruppen auch außerhalb des Unterrichts gewährleistet werden. Wo dies aufgrund der organisatorischen oder baulichen Gegebenheiten nicht sichergestellt werden kann, gilt auf den Verkehrsflächen, auf Pausenhöfen und im Sanitärbereich weiterhin das Abstandsgebot und, sofern unvermeidbar, das Gebot zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Wie bisher sollen Dritte, also auch Eltern, das Schulgelände möglichst nicht betreten.

Unter Beachtung des Hygienekonzepts der Schule und der vorhandenen Kapazitäten wird auch der OGS-BETRIEB SOWIE DER BETRIEB DER SONSTIGEN BETREUUNGSANGEBOTE wiederaufgenommen. Einschränkungen wird es ggf. durch die Notwendigkeit der Bildung konstanter Gruppen und die zur Verfügung stehenden personellen Kapazitäten geben müssen.
Schulleitung und OGS-Leitung entscheiden gemeinsam, welche Regelungen für die Teilnahme getroffen werden. Inwieweit eine Verpflegung sichergestellt werden kann, wird vor Ort entschieden.

Die für die Sommerferien vorgesehenen OGS-Angebote werden ebenfalls unter Beachtung geltender Infektionsschutzregeln durchgeführt. Das Ministerium für Schule und Bildung prüft darüber hinaus, zusätzliche Ferienangebote für weitere Schülergruppen zu ermöglichen und entsprechend finanziell auszustatten. Zu all diesen Punkten wird es zeitnah eine gesonderte Information geben.

PRÄSENZUNTERRICHT IN DEN ALLGEMEINBILDENDEN
WEITERFÜHRENDEN SCHULEN

Im Gegensatz zu den Primarschulen ist an den weiterführenden Schulen eine Durchmischung der Lerngruppen deutlich schwieriger zu vermeiden. So erschweren die Größe der Schulen und die Organisation des Schulalltages, etwa durch Kurs- und Differenzierungssysteme sowie das Fachlehrerprinzip, ein Vorgehen wie in den Primarschulen. Daher gelten im Bereich der allgemeinbildenden weiterführenden Schulen die derzeitigen Regelungen grundsätzlich fort.“

Es gibt nun für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulverwaltung, die Schulleitungen, Lehrkräfte und das pädagogische Personal einiges zu tun, vorzubereiten, zu organisieren um für unsere Kinder einen schrittweisen Normalbetrieb in den Schulen zu ermöglichen. Ich spreche ihnen allen einen Riesendank aus, dass Sie bisher und für die weitere Wiederaufnahme des Schulbetriebes einen so wichtigen und engagierten Beitrag leisten, um all das möglich zu machen!

04.06.2020 Empfang und Fest der 1. Hl. Kommunion

Schön, dass es nun doch noch klappt, mit dem Empfang und dem Fest der 1. hl. Kommunion.

Mich haben in den vergangenen Tagen zahlreiche Anfragen erreicht, wie es mit der anschließenden privaten Feier aussieht. Ich versuche nun mal Klarheit in diese Thematik zu bringen und eine - zumindest für Bergheim - einheitliche Regelung zu formulieren, die möglichst allen Interessen gerecht wird. Na, sagen wir fast allen:

Fußend auf der aktuell geltenden Coronaschutzverordnung ist nach meiner Einschätzung - gerade auch in Abgrenzung zur sog. 10 Personen Begrenzung - folgende Regelung für private Kommunionfeiern im Stadtgebiet Bergheim anwendbar:
• Familien/ Verwandte dürfen selbstverständlich (ohne Begrenzung) zusammenkommen
• Dies gilt auch für weitere Personen/ Gäste aus einem weiteren Haushalt
• Es können auch nahestehende Personen, wie z.B. die Patentante oder Patenonkel, teilnehmen
• In der Regel ist davon auszugehen, dass bei einer „normalen“ Haushalts- und Gartengröße nicht mehr als 25 Personen unter den empfohlenen Hygiene- und Abstandsregeln zusammen kommen sollten

In Anbetracht der nicht wirklich eindeutig formulierten Regelungen in der Verordnung und den FAQ‘s kann ich es leider nicht noch konkreter fassen.
Ich hoffe dennoch es hilft Euch weiter, um mit Euren Liebsten einen - den Umständen entsprechend - unvergesslichen Tag zu erleben.
Dies wünsche ich Euch von Herzen!

02.06.2020 Nach Spielplätzen jetzt auch Bolzplätze und Freizeitflächen wie Basketball-/Volleyballplätze und Skateranlagen wieder geöffnet

+++Nach Spielplätzen jetzt auch Bolzplätze und Freizeitflächen wie Basketball-/Volleyballplätze und Skateranlagen wieder geöffnet!+++

Heute habe ich weitere gute Nachrichten für alle, die sich gern sportlich auf unseren Freizeitflächen wie Bolzplätzen und Skateranlagen betätigen. Die sind nämlich ab sofort wieder geöffnet! Allerdings - Achtung - mit den folgenden Bestimmungen:

Freizeitflächen wie Bolzplätze dürfen mit einer Anzahl von bis zu 10 Personen für Kontaktsport (also ohne Abstandsregelungen) genutzt werden.
Eine Nutzung von mehr als 10 Personen ist ebenfalls möglich, dann aber nur als kontaktfreier Sport, also mit der Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregelungen zueinander von mindestens 1,5 Metern.

Ich wünsche allen Sportbegeisterten ganz viel Spaß. Das Wetter lädt natürlich zusätzlich zum „Sporteln“ an der Sonne und an der frischen Luft ein. Aber auch hier wieder meine herzliche Bitte: Haltet Euch an die Abstands- und Hygieneregeln! Auch wenn zu unserer Freude wieder immer mehr Lockerungen zugelassen werden, haben wir es noch nicht überstanden. Das müssen wir uns vor Augen halten und weiterhin verantwortungsbewusst mit den wiedergewonnenen Freiheiten umgehen.
Danke!

28.05.2020 Beantwortung der zahlreichen Fragen im Zusammenhang mit der neuesten Corono-SchutzVO

Gestern kamen im Zusammenhang mit der neuesten Corono-SchutzVO zahlreiche Fragen auf, die ich nun hier gesammelt beantworte:

Ist Tanztraining (mit Kindern) zulässig und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen?
Antwort:
Ab dem 30. Mai 2020 ist – anders als noch am 06. Mai durch die Landesregierung angekündigt – Tanztraining mit Körperkontakt – unabhängig vom Alter – für maximal 10 Personen nur im Freien zulässig. Eine höhere Anzahl ist dann möglich, wenn die Teilnehmer aus höchstens 2 Haushalten kommen oder in gerader Linie verwandt sind. Sorry, ich weiß, dass dies wohl eher unwahrscheinlich ist. In Hallen oder anderen geschlossenen Räumen ist Tanztraining nur kontaktfrei zulässig. Ausnahmen: Jeder tanzt mit einem festen Partner und hält zu allen übrigen Tanzenden einen Mindestabstand von 1,5m ein – dann entscheidet die Hallengröße über die maximale Anzahl an Tanzenden (oder alle Tanzenden sind in gerader Linie verwandt oder wohnen in maximal 2 Haushalten, dann sind theoretisch mehr Tanzende möglich.)


Sind Entlassfeiern in KiTa’s zulässig und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen?
Antwort:
Derzeit nein. Das zuständige Ministerium hat angekündigt, eine rechtliche Grundlage für die Abiturzeugnisübergabe zu schaffen. Ich hoffe, danach wird es ebenso eine Regelung für unsere Kleinsten geben.

Sind Chorproben wieder zulässig und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen?
Antwort:
Chorproben sind unter den besonderen Bestimmungen von § 8 Absatz 2 Corona-SchutzVO in Verbindung mit Ziffer XII der Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ zur Coronaschutz-Verordnung zulässig. Insbesondere gilt hier, einen größeren Mindestabstand von 2 Metern bzw. während des Singens 3 (nebeneinander) bzw. 4 (gegenüber) Metern sowie eine gute Durchlüftung der jeweiligen Räumlichkeiten zu gewährleisten.

Wie sieht es mit der Öffnung des Hallenbades Oleanderstraße für Wassergymnastik aus?
Antwort: Der Bergheimer Schwimmpool plant aktuell eine Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes in der Kleinschwimmhalle im Oleanderbad ab dem 03.06.2020. Ob dann bereits alle Gruppen wieder mit dem Training beginnen können, wird zur Zeit noch geprüft.
Die Öffnung des Freibades ist übrigens für den 06.06. geplant. Ein Kraftakt, der hoffentlich gelingt. Die Regeln werden in Kürze bekanntgegegeben.

Ist Fußballtraining mit mehr als 10 Teilnehmern zulässig? Oder nur als Meisterschaftsspiel?
Antwort: Leider nur für Profis. Ansonsten gilt, Fußball ist nur in Gruppen von maximal 10 Personen gestattet. Wettkampfsport ist grundsätzlich nur im Freien gestattet und auch dann nur bis maximal 10 Personen. Im Fußball sind also aktuell noch keine Meisterschaftsspiele (in den Amateurklassen) möglich.

Uff, das ist ganz schön kompliziert. Hoffen wir darauf, dass die zukünftigen Neuregelungen in der CoronaschutzVO verständlicher sind.

28.05.2020 Ab Samstag gibt es in NRW weitere Lockerungsmaßnahmen

Es geht locker weiter!

Ab Samstag gibt es in NRW weitere Lockerungsmaßnahmen:

1. Kontaktbeschränkungen und Verhaltensregeln:

Eine Gruppe von bis zu zehn Personen darf sich im öffentlichen Raum treffen. Die allgemeine Abstandsregel von 1,5 Metern bleibt. Genauso die Maskenpflicht in den bestimmten Bereichen.


2. Kultureinrichtungen:

Kinos, Theater, Opern und Konzerthäuser können wieder für Besucher öffnen, wenn sie den Hygiene- und Infektionsschutz sicherstellen. Das gilt auch für Veranstaltungen im Freien.


3. Sport:

Bis zu 10 Personen dürfen auch wieder nicht-kontaktfreien Sport im Freien machen. Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport im Freien sind unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts wieder erlaubt. Auch die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen unter Auflagen. Sport mit unvermeidbarem Körperkontakt bleibt weiterhin verboten. Bahnen-Schwimmbecken, auch in Hallenbädern, können ihren Betrieb wieder aufnehmen.


4. Ferienangebote:

Busreisen sind unter den Bedingungen des Infektionsschutzes wieder möglich. Schüler können ihre Sommerferien wieder mit Tagesausflügen, Ferienfreizeiten und Fernreisen verbringen.

5. Entlassfeiern:

Und noch eine gute Nachricht: Entlassfeiern der Schulen werden erlaubt. Details dazu sind mir noch nicht bekannt.

26.05.2020 Elternbeiträge für Juni und Juli werden zur Hälfte erlassen

- - - Elternbeiträge für Juni und Juli werden zur Hälfte erlassen - - -

Wie Ihr wisst, startet in den Kindertagesstätten und in der Kindertagespflege am 08. Juni 2020 wieder ein eingeschränkter Regelbetrieb mit allen Kindern.

Ich halte es für richtig und wichtig, den Kindern - soweit dies unter den bekannten Bedingungen überhaupt möglich ist - ihren gewohnten Tagesablauf zu ermöglichen, soziale Kontakte zu leben und den Eltern planbare Sicherheit bei der Frage der Betreuung ihrer Kinder zu bieten.
Anders als im Mai übernimmt das Land NRW die Beiträge nur noch zu 25%. Die Kommunen übernehmen demnach ebenfalls 25 %, was im Ergebnis dazu führt, dass die Eltern für den eingeschränkten Regelbetrieb insgesamt nur 50% ihrer Beiträge bezahlen müssen. Dies gilt für die Monate Juni und Juli.
Leider gibt es für die OGS noch keine Einigung zwischen Land und Kommunen. Unabhängig, ob und wann es zu einer Einigung kommt, werde ich für Bergheim anstreben, auch hier 50 % der Beiträge zu erlassen.

24.05.2020 Bürgersprechstunde findet wieder statt

Immer mehr Lockerungen... immer mehr Normalität. Für die kommende Woche sind weitere lockernde Maßnahmen angekündigt. Seien wir gespannt, ich werde Euch wie immer hier informieren. Die Infektionshotspots beobachte ich zwar mit Sorge, dennoch halte ich maßvolle, stetige Lockerungen für absolut angebracht.

Deshalb möchte auch ich wieder in gewohnt vollem Umfang für Euch und Eure Anliegen da sein und habe entschieden, dass meine „Offenen Bürgersprechstunden“ ‪ab nächsten Donnerstag, den 28.05.‬ in der Zeit ‪von 15.00 Uhr - 16.00 Uhr‬ wieder wöchentlich stattfinden werden.
Meinen Facebookservice:„posten...fragen...antworten“ behalte ich natürlich weiterhin bei.

Vorab eine Bitte: Meldet Euch bitte bis jeweils Donnerstagmittag telefonisch bei meinem Vorzimmer unter: ‪02271 / 89-452‬ bzw. -449 an. Die Vorgehensweise ist identisch mit der aktuell üblichen Terminvergabe bei uns im Rathaus, die noch einmal auf unserer Homepage unter: https://www.bergheim.de/ nachzulesen ist. Die Sprechstunde wird natürlich weiterhin unter Einhaltung der inzwischen zur Gewohnheit gewordenen Abstands- und Hygieneregeln stattfinden. Das ist das a und o!

23.05.2020 Geburtstag des Grundgesetzes

Kurz vor ‪12 Uhr‬ hatte es an einem Montag vor 71 Jahren geschlagen, als der Grundstein für unsere Demokratie gelegt wurde... mit 23.000 Wörtern in unserem Grundgesetz. Hat fast schon was von Symbolcharakter.... und obwohl wir um die Macht dieser Wörter wissen, nehmen wir diese und die damit verbundenen Grundrechte oftmals gar nicht mehr bewusst wahr - weil sie eben selbstverständlich sind.

Zeiten wie diese, rufen uns diese Macht wieder spürbar ins Gedächtnis. Und natürlich wächst dann auch das legitime Bedürfnis, für genau diese Rechte einzustehen.

Mehr als 300.000 Opfer hat das Virus inzwischen gefordert. Angesichts dieser Tatsache ist es den Opfern und deren Familien gegenüber aber mehr als respektlos, auf öffentlicher Straße und in den sozialen Medien Verschwörungstheorien wie: „Das Virus gibt es gar nicht“ zu verbreiten. Auch diese Wörter haben Macht! Leider eine ganz gefährliche. Und einmal mehr in Zeiten von Social Media.

Jeder vermag eine andere Meinung zu den aktuellen Grundrechtsabwägungen haben und das ist auch gut so. Aber darauf Acht zu geben, dass die Wörter der Verschwörungstheoretiker nicht mehr Gehör finden, als die unseres Grundgesetzes, daran soll uns der heutige Geburtstag erinnern.

Vor allem aber daran, dass wir es all jenen schuldig sind, denen es leider nicht mehr möglich ist, darauf Acht zu geben.

21.05.2020 Vatertag

Mein Vater war für mich immer ein Vorbild und gab mir Orientierung. Ich habe mich aber auch mit meinem Vater gemessen und Grenzen ausgetestet. Ich weiß noch, wie ich als Kind immer spaßeshalber mit ihm gerungen habe. Er hat mich natürlich meistens gewinnen lassen.
Ich glaube, man versteht erst wenn man selber Vater wird, was für einen tollen Job ein Vater leistet oder geleistet hat. Als Vater ist man nicht nur der Fels in der Brandung, man ist auch bester Freund, Ratgeber, Lehrer, Beschützer, Streitpartner und Seelentröster.
Liebe Väter, nutzt diesen Tag für euch, lasst euch feiern und genießt die Stunden bei dem tollen Wetter da draußen. Ihr habt es euch verdient!
Ich mach das auch heute����

20.05.2020 Erste Pressekonferenz Kennenlerngespräch mit neuem Geschäftsführer MHK

Heute haben wir nach längerer „Corona“- Zwangspause eine unserer ersten Pressekonferenzen im Rathaus durchgeführt: Gemeinsam mit unseren Medienvertreterinnen und Medienvertretern führte ich ein Begrüßungsgespräch mit unserem neuen Geschäftsführer des Maria-Hilf Krankenhauses in Bergheim, Herrn Oliver Bredel. An dieser Stelle nochmals ein ganz herzliches Willkommen in Bergheim, lieber Herr Bredel. Er hat die Geschäftsführung des Krankenhauses zum 01.05.2020 übernommen und ich freue mich, dass wir uns so schnell bereits persönlich kennenlernen und austauschen konnten. Direkt wurde klar, dass wir trotz heutigen Abstands zukünftig sehr eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten werden. Im Beisein seines Vorstands der Stiftung der Cellitinnen e.V. Köln, Herrn Dieter Kesper, haben wir uns zu den verschiedenen Themen des Maria-Hilf- Krankenhauses und der Kreisstadt Bergheim ausgetauscht, wie zu den neuen Strukturen, dem Ausbau und der Erweiterung verschiedener Fachbereiche des Krankenhauses, der Sicherstellung der Notfallversorgung und natürlich der alles überragenden Zielsetzung, der nachhaltigen Sicherstellung des Krankenhausstandortes.

Ein Thema durfte dann auch nicht fehlen, das wichtige Thema „Gynäkologie und Geburtenstation im MHK“. Nein, es wäre unredlich, wenn ich Ihnen da jetzt Hoffnung machen würde. Dennoch, auch wenn eine Wiedereröffnung der Geburtenstation nicht in Planung ist, ich zitiere Herrn Bredel: „Das Ganze ist verständlicherweise und nachvollziehbar einerseits ein emotionales Thema, andererseits ist gerade der Bereich mit sehr hohen qualitativen Anforderungen versehen, dafür müssen auch entsprechende Ressourcen zur Verfügung stehen“, bleibe ich an dem Thema dran!
Und ich habe tatsächlich zumindest schon mal eine sehr gute Nachricht vorab:
Auf meine Initiative arbeitet die Kreisstadt Bergheim derzeit gemeinsam mit dem Rhein-Erft-Kreis und den Rhein-Erft-Kreis- Kommunen an einem Modellprojekt und zwar der Einrichtung einer Hebammenambulanz – zunächst für den nördlichen Rhein-Erft-Kreis. Da die Bereitschaft der Stadt Bedburg bereits vorliegt, hat das Projekt beste Chancen auf eine schnelle Umsetzung, voraussichtlich (spätestens) zum 01.01.2021. Eine spätere Ausweitung auf den gesamten Kreis ist vorgesehen.
Ich habe natürlich auch heute dieses Projekt angesprochen und wir waren uns einig, das ist eine gute Gelegenheit auch das Maria-Hilf Krankenhaus in das Projekt mit einzubinden. Wir werden kurzfristig hierzu erörtern, wie die Rolle des Krankenhauses in diesem Projekt definiert wird.

Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit Herrn Bredel und auf einen weiterhin engen Austausch, um den Standort des Krankenhauses in Bergheim nachhaltig und auf Dauer qualitativ hochwertig zu sichern und den Menschen in und um Bergheim eine gute Notfallversorgung vor Ort zu gewährleisten.

20.05.2020 - Weitergehende Öffnung der Kindertagesbetreuung

- - Aktuelles - - - Der zuständige Minister hat soeben mitgeteilt - und in einem Ministerschreiben kurz zuvor die Beschäftigten der Kindertageseinrichtungen und -pflegepersonen informiert - dass ab 08.06. die Kindertagesbetreuung weitgehend geöffnet wird. Ich bin sehr gespannt, wie die Ausführungsbestimmungen aussehen werden und wie wir unter Berücksichtigung der den Risikogruppen angehörenden Beschäftigten die Betreuung sicherstellen können.

Für die Kinder und ihre Familien freut es mich.
Klar ist, es wird mehr als ein Kraftakt, wenn man alle bekannten Rahmenbedingungen gleichermaßen zu berücksichtigen hat. Kinder und Betreuungskräfte sind zu schützen! Wir werden alles dafür tun.

19.05.2020 Weitere Veranstaltungsabsagen

Op eimol es alles anders, op eimol es alles still... mit diesen Eingangsworten aus dem Lied der Rabaue erreichte mich heute die Absage des Schützenfestes in Paffendorf. Abgesagt, so wie alle Schützenfeste, Kirmes, Dorffeste jedweder Art.

Hier auf Facebook liest man ständig: „Heute wäre ... gewesen!“ „Letztes Wochenende hätten wir eigentlich ... gehabt!“
����Ja, das tut weh. Das tut den Veranstaltern weh, tut den Organisatoren weh - egal ob Bruderschaft, Verein, städtisch oder gewerblich. Es tut uns allen weh. Aber es hilft nichts, denn wir können es leider nicht ändern. Ich möchte den Blick nach vorne lenken. Lasst uns gemeinsam Alternativen überlegen, neue Wege gehen und hoffen, dass die alten nicht für immer verbaut sind.
Viele kreative Ideen, die Ihr entwickelt, geben einem das Gefühl, schrittweise zu einer neuen Normalität zu kommen.
Worauf freut Ihr Euch? Was macht Ihr, wenn das alles vorbei ist?
Ich freue mich übrigens darauf, sobald es irgendwie geht, den Kindern der Tanzgruppen der Rathauserstürmung ihr versprochenes Eis auszugeben.

16.05.2020 die neue Verordnung und die neuen Hygiene- und Infektionsschutzstandards

Man bekommt ja mittlerweile schon erhöhten Blutdruck, wenn man hört: „Schon wieder neue CoronaSchVO in Kraft getreten!“ Übrigens: Bei der Wahl zum Unwort des Jahres haben wir dieses Jahr eine riesige Auswahl. Was ist Euer Unwort des Jahres?
Zurück zur CoronaSchVO: Änderungen sind kaum der Rede wert:
Man darf beim Sport nun auch offiziell die Toiletten benutzen����
Man darf in Zügen des Personenfernverkehrs zum Essen und Trinken die Masken abnehmen����
Man muss auch auf Ausflugsschiffen, Kutschen, historische Eisenbahnen Mund-Nasenschutz tragen����
Aufgrund neuer Hygienestandards sind jetzt unter engen Voraussetzungen zudem auch wieder Buffets zulässig����

Hier die neue Verordnung und die neuen Hygiene- und Infektionsschutzstandards:

https://www.land.nrw/…/2020-05-15_fassung_coronaschvo_ab_16…

https://www.land.nrw/…/200515_anlage_hygiene-_und_infektion…

15.05.2020 Musikfestival a la Autokinokonzert

Brings bringts! Musikfestival a la Autokinokonzert����
Klüngelköpp und Miljö eröffnen „Drive-In“-Konzerte im mobilen Autokino in Niederaußem.

Vom ‪10. bis 13. Juni‬ gibt es gleich vier so genannte „Drive In“-Konzerte im mobilen Autokino am RWE-Kraftwerk in Bergheim-Niederaußen. Den Anfang machen die beiden kölschen Bands „Klüngelköpp“ und „Miljö“, die ‪am 10. Juni‬ gemeinsam für ihre Fans auf der Bühne stehen. Der Vorverkauf für Miljö und die Klüngelköpp startet ‪am Samstag um 10‬ Uhr.
Die beiden Auftritte von „Brings am 12. und ‪13. Juni‬ sind schon nahezu ausverkauft, für beide Veranstaltungstage gibt es aktuell nur noch rund 60 Restkarten.
Ähnlich gut läuft auch das „Mallorcastyle“-Konzert mit Mia Julia, die Fans aus ganz Deutschland ‪am 11. Juni‬ (Fronleichnam) nach Bergheim lockt. Die erfolgreichste deutsche Partysängerin kommt mit ihren Mallorca-Kollegen Frenzy und „Sabbotage“ ins Drive-In-Areal am RWE-Kraftwerk.

Ich freue mich sehr auf die Konzerte, ist es doch mehr als nur eine willkommene Abwechslung für uns alle.

Zum Schutz der Anwohner soll übrigens auf das Autokino-typische Hupen verzichtet werden, in jedem Fall enden die Veranstaltung alle um spätestens ‪22 Uhr‬. Natürlich müssen die Besucher die in der Corona-Zeit typischen Hygienevorschriften einhalten. Das heißt: Maske tragen, wenn Ihr aus dem Auto aussteigt, um ein Snackpaket oder Getränke abzuholen und Abstand halten. VIEL SPASS!

14.05.2020 neue Kita in Sebastianusstraße in Quadrath-Ichendorf 

Da ändert weder Corona noch RTL II etwas dran: Die Kreisstadt Bergheim wächst und das ist gut so!! Die Geburtenrate ist in den vergangenen Jahren gestiegen und viele Menschen -insbesondere junge Familien- aus den Ballungsgebieten ziehen zu uns, weil es hier noch bezahlbaren Wohnraum gibt. Gerade der Zuzug in die neuen Baugebiete vollzieht sich auch aufgrund der Niedrigzinsphase sehr viel schneller, als dies noch vor einigen wenigen Jahren der Fall gewesen ist.
Wir reagieren auf diese Situation und schaffen mit erheblichen Personal- und Finanzressourcen soziale Infrastruktur. Dies sind in erster Linie neue Kindertageseinrichtungen, Grundschul- und OGS-Plätze aber natürlich auch Sport- und Spielflächen. Auch unsere lebensälteren Mitbürger vergessen wir dabei nicht: So wird in Niederaußem der erste Mehrgenerationenpark im Stadtgebiet entstehen; ein weiterer Mehrgenerationenpark ist in Fliesteden geplant.

Dennoch stellt die Geschwindigkeit der Bereitstellung der sozialen Infrastruktur uns vor Herausforderungen. So haben wir einen umfangreichen Katalog an Ausbaumaßnahmen aufgestellt. Insgesamt sind 17 Baumaßnahmen (Neubauten sowie An- und Umbauten) mit 49 Gruppen (insgesamt rd. 980 Kita-Plätze) innerhalb des gesamten Stadtgebietes geplant, um den Bergheimer Familien zeitgerecht ein entsprechendes Betreuungsangebot anbieten zu können. Auch im Schul- und OGS-Bereich sind zahlreiche Bauprojekte geplant bzw. schon in der konkreten Umsetzung wie z. B. der Neubau der Fortuna-Schule in Oberaußem.
Auch ein Großteil der Ausbaumaßnahmen im Bereich der Kitas befindet sich in der baulichen Umsetzung.
Die aktuelle Corona-Lage mit den damit verbundenen Schwierigkeiten in den Lieferketten, sowie die Tatsache, dass im Baugewerbe bisher eine sehr hohe Auslastung der Unternehmen besteht, können die Terminplanungen für die Umsetzung der Baumaßnahmen gefährden.
Sollten sich einzelne Baumaßnahmen verzögern, wird unser Jugendamt die betroffenen Eltern frühzeitig informieren. Gerne steht das Jugendamt auch den Eltern, die dadurch einen Betreuungsengpass haben, unterstützend zur Seite.

Und hier ganz aktuell: Der Startschuss ist gefallen… in der Sebastianusstraße in Quadrath-Ichendorf entsteht eine Kita.
Zweigeschossig und 3-gruppig soll sie werden und somit Platz für 60 Kinder im Alter ‪von 2-6‬ Jahren schaffen.
Highlight sind die Gruppenräume, die sogenannten „Kinderhäuser“, die sich mit dem Mehrzweckraum und den Serviceräumen um die zentrale Halle gruppieren - damit sich Kinder und Eltern gut zurechtfinden.

Ich denke, Ihr stimmt mir zu, dass es keine sinnvollere Investition gibt als in unsere Kinder. Unseren Kindern gehört schließlich die Zukunft!

Bild könnte enthalten: Himmel und im Freien
Bild könnte enthalten: Himmel und im Freien
Keine Fotobeschreibung verfügbar.
116116
30 Kommentare
10 Mal geteilt
Gefällt mir
Kommentieren
Teilen
Kommentare
6 weitere Kommentare ansehen
Anja Zinke
Anja Zinke Tolle Perspektiven für Familien mit Kleinkindern ......aber was bietet die Kreisstadt für ältere Kinder / Jugendliche???
3
Diesen Inhalt verbergen oder melden
Gefällt mir
· Antworten · 11 Std.
Johannes Schmitz
Johannes Schmitz Volker, ich bin gebürtiger Ichendorfer und habe dort meine gesamte Kindheit verbracht. Seit 1978 wohne ich mit meiner Familie in Kenten. Was ich sagen will, Bergheim ist meine Heimat und ich bin stolz darauf, auch wenn nicht alles hundert Prozent perfe...Mehr anzeigen
2
Diesen Inhalt verbergen oder melden
Gefällt mir
· Antworten · 10 Std.
Sabrina Reusch
Sabrina Reusch Volker Mießeler Finde ich sehr gut. Nur ist hier im Sanddornweg Bergheim noch nicht an dem Spielplatz weitergearbeitet worden. In der Zeit der Planung des Spielplatzes bis zum heutigen Tag sind hier schon 2 Häuser gebaut worden und an unserem Spielplatz leider noch nichts passiert außer neuer Holzsparn unter einem Spielgerät. ���� Es wird langsam traurig und unsere Kinder werden schnell groß.
Diesen Inhalt verbergen oder melden
Gefällt mir
· Antworten · 8 Std.
Luca Giovanna Messinese
Luca Giovanna Messinese Für ein normaler verdiener mit Familie sind die Wohnungen in bergheim und in der Nähe unbezahlbar. Und wir wollen nicht über anderen Probleme sprechen wie zum Beispiel keine Fachärzte und Station im Krankenhaus für Kinder. Keine Spielware Geschäft, kei...Mehr anzeigen
Diesen Inhalt verbergen oder melden
Gefällt mir
· Antworten · 3 Std. · Bearbeitet
Tobias Lubinski
Tobias Lubinski hat geantwortet

·
1 Antwort
15 Min.
Corinna Hofmann
Kommentieren ...
Drücke die Eingabetaste zum Posten.

Volker Mießeler
13. Mai um 19:20 ·
Wehret den Anfängen... kein Wahlkampf auf meinem Profil - egal ob offen oder versteckt!
Gerne informiere ich Euch über Corona, über aktuelle Entwicklungen, über kontroverse Themen, über alles, was Bergheim betrifft und beantworte all Eure Fragen. Dabei ist es mir wichtig, dass Eure Sorgen, Eure Meinungen und Diskussionsbeiträge in sachlicher und objektiver Weise berücksichtigt werden. Ihr wisst, dass ich dabei großen Wert darauf lege, respektvoll miteinander umzugehen. Auch ich formuliere meine Posts und Kommentare stets respektvoll, sachlich und neutral. Es ist für mich in keinster Weise der richtige Zeitpunkt, es sind nicht die richtigen Themen und es ist nicht der richtige Platz um Wahlkampf zu betreiben. Davon abgesehen, dass ich bis 2025 gewählt bin und daher nicht mal im Ansatz im Wahlkampfmodus bin.
Deshalb plädiere ich an alle, egal welche Funktion und welche politische Couleur, mein Facebook Profil nicht für Wahlkampfaussagen oder -kommentare, wie heute von einem Stadtrat geschehen, zu „missbrauchen“. Ich bin Bürgermeister für ALLE Bergheimer und die mir selbstauferlegte Neutralitätspflicht erwarte ich auch von den anderen Kommunalpolitikern. Macht es bitte auf euren Profilen aber nicht auf meinem. Ich werde nun die nächsten Tage schauen, wie sich das weiter entwickelt und meine Facebookaktivitäten notfalls daraufhin anpassen müssen.
Passt auf Euch auf!

13.05.2020 kein Wahlkampf auf meinem Profil

Wehret den Anfängen... kein Wahlkampf auf meinem Profil - egal ob offen oder versteckt!
Gerne informiere ich Euch über Corona, über aktuelle Entwicklungen, über kontroverse Themen, über alles, was Bergheim betrifft und beantworte all Eure Fragen. Dabei ist es mir wichtig, dass Eure Sorgen, Eure Meinungen und Diskussionsbeiträge in sachlicher und objektiver Weise berücksichtigt werden. Ihr wisst, dass ich dabei großen Wert darauf lege, respektvoll miteinander umzugehen. Auch ich formuliere meine Posts und Kommentare stets respektvoll, sachlich und neutral. Es ist für mich in keinster Weise der richtige Zeitpunkt, es sind nicht die richtigen Themen und es ist nicht der richtige Platz um Wahlkampf zu betreiben. Davon abgesehen, dass ich bis 2025 gewählt bin und daher nicht mal im Ansatz im Wahlkampfmodus bin.
Deshalb plädiere ich an alle, egal welche Funktion und welche politische Couleur, mein Facebook Profil nicht für Wahlkampfaussagen oder -kommentare, wie heute von einem Stadtrat geschehen, zu „missbrauchen“. Ich bin Bürgermeister für ALLE Bergheimer und die mir selbstauferlegte Neutralitätspflicht erwarte ich auch von den anderen Kommunalpolitikern. Macht es bitte auf euren Profilen aber nicht auf meinem. Ich werde nun die nächsten Tage schauen, wie sich das weiter entwickelt und meine Facebookaktivitäten notfalls daraufhin anpassen müssen.
Passt auf Euch auf!

13.05.2020 Bergheimer Gastronomen

Die Corona- Krise hat auch unsere Bergheimer Gastronomen besonders hart getroffen. Wochenlang mussten sie aus der Not heraus erfinderisch und kreativ werden, haben mit pfiffigen Ideen die Zeit überbrückt, uns mit Liefer- und Abholservice kulinarisch verwöhnt und uns dadurch vom Küchendienst entlastet.
Seit Montag ist diese Zeit der Einschränkungen endlich vorbei und ein Großteil unserer Gastronomie ist auch vor Ort wieder geöffnet und für euch da. Was sie aber jetzt ganz dringend brauchen, das seid IHR, um die Durststrecke der letzten Wochen zu überwinden: Traut Euch, nutzt die Angebote vor Ort und unterstützt mit einem Besuch euer Lieblingsrestaurant oder Stammlokal. Sie alle haben sich mit viel Engagement und Freude an die Vorbereitungen begeben, Tische zurecht gerückt, Desinfektionsstationen aufgebaut und vieles mehr, um euch unter Einhaltung der erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen wieder bei sich begrüßen zu dürfen und euch ein Stück (kulinarische) Lebensfreude zu schenken!

Also- nicht alle auf einmal, aber ruft doch direkt mal durch, erkundigt euch, reserviert einen Tisch und genießt die Vorfreude auf „endlich mal wieder Ausgehen und sich verwöhnen lassen“!

13.05.2020 Innenstadt Bergheim

Innenstadt Bergheim... Kino oder Parkplätze für Lebensmittelmarkt?
Es ist schon spannend zu sehen, wie manche Diskussionen verlaufen. Alleine in den sozialen Medien könnten die Meinungen nicht vielfältiger sein: Von „Kino auf jeden Fall“, über „die sind doch bekloppt“, oder „ist doch super“, „die nächste Fehlplanung“, bis hin zu „auf jeden Fall REWE“, und „nur der Lebensmittelmarkt kann die Fußgängerzone retten“. Und dann gibt‘s noch die, die sagen, „weder noch“ oder „warum nicht Beides“?

Ich lasse mich gerne von emotionalen oder fachlich motivierten Stellungnahmen inspirieren, beobachte und informiere mich in alle Richtungen. Dann wird üblicherweise bewertet und eine Entscheidungsmatrix erarbeitet, damit der Stadtrat, wann auch immer er darüber entscheidet, über alle notwendigen Informationen verfügt. Das tut er bislang noch nicht, deshalb gilt es weitere Informationen zu beschaffen. Ein ganz normaler Vorgang also.

Und hier nun meine Sicht der Dinge in Kurzform: Ich finde einen modernen, innovativen und nachhaltigen Lebensmittelmarkt für die Innenstadt mit seinen angrenzenden Lebensbereichen - auch in Ergänzung zu bereits vorhandenen Märkten - sehr sinnvoll.
Die Frage, ob ein Kino zeitgemäß ist, der Standort der richtige ist, das Konzept nachhaltig sein könnte, gilt es auch für mich noch beantwortet zu bekommen. Ich bin durchaus skeptisch, habe allerdings auch in vielen Gesprächen mit Jugendlichen einen anderen, eher positiven, Eindruck über die Sinnhaftigkeit eines Kinos (auch in Bezug auf die Homekinogänger) bekommen.
Wie auch immer, aus einer ersten Projektidee fortentwickelt wurde nun im zuständigen Fachausschuss eine mögliche Projektskizze vorgestellt. Auch dies, ein ganz normales Vorgehen. Gut, dass sich die Politik umfassend und in alle Richtungen informiert, bevor richtungsweisende Beschlüsse gefasst werden.
Vielleicht kommt am Ende ja noch eine überraschende Idee, mit der alle - oder zumindest eine deutliche Mehrheit - gut leben können.
Alleine das allüberragende Ziel muss im Auge behalten werden: Belebung unserer Innenstadt!

Fazit: Ich habe bereits sehr kurzfristig ein weiteres persönliches Gespräch mit den Eigentümern des ehemaligen Hit- Gebäudes.

Ich finde, jetzt müssen dann auch bald auf allen Seiten mal „Nägel mit Köpfen gemacht werden!“

12.05.2020 Reproduktionsrate R

Wir werden wohl noch eine Weile mit Corona leben müssen und da empfiehlt sich weder Panik noch Verharmlosung sondern eher die nüchterne Betrachtung, was wir (glauben zu) wissen und was nicht.
Im Augenblick lese ich im Netz immer wieder, die effektive Reproduktionsrate R sei über 1 gestiegen. Die Reaktionen sind entweder Hände übern Kopf und „wir haben es ja gleich gewusst, dass wir im Keller bleiben sollten" oder "wir haben es ja gleich gewusst, jetzt wird R sich zurechtgeb(l)ogen“.

Mmh, eigentlich ist es ganz einfach, sagt zumindest der Wissenschaftler.
R ist übrigens die Zahl der Neuinfektionen (Zähler) geteilt durch die Zahl der Neuinfektionen vor 4 Tagen (Nenner).
Aber Vorsicht bei der Interpretation, denn der aktuelle R-Wert bildet das Infektionsgeschehen vor etwa anderthalb bis zwei Wochen ab.

Warum? Exkurs zur Erläuterung (wen das nicht interessiert, diesen Absatz einfach überspringen): Die Reproduktionszahl von heute basiert auf einem Vergleich der geschätzten Anzahl von Neuerkrankungen der 4 Tage vom 01.05. bis 05.05. (Nenner) mit derjenigen der 4 Tage vom 05.05. bis 08.05. (Zähler). Die Infektionen sind etwa 4 bis 6 Tage vor dem jeweiligen Erkrankungsbeginn entstanden und erfahrungsgemäß dauert es bis zu 4 Tagen, bis die festgestellten Infektionen von heute gemeldet und verarbeitet sind.
Daher bezieht sich der R-Wert vom 12.05. auf Infektionen, die etwa im Zeitraum vom 29.04. bis zum 04.05. stattgefunden haben.

Nun hatten wir sehr niedrige Zahlen gerade in den ersten Mai-Tagen, diese haben für einen R-Faktor unter 0,8 gesorgt. Jetzt aber sind diese sehr niedrigen Zahlen nicht mehr im Zähler, sondern im Nenner. Wenn der Nenner sinkt, muss der R-Wert (auch bei gleichem Zähler) steigen. Das hat er getan. Wenn er dauerhaft über 1,0 ist, haben wir ein Problem und müssen handeln, wenn er sich um 1,0 herum bewegt, ist das beim derzeitigen Niveau kein Problem. Dann kann er gerne auch mal 1,1 sein, wenn er vorher 10 Tage lang unter 0,8 war.

Eine solide Statistik ist also aussagekräftig, wenn man den Nenner verstanden hat. Der Nenner entscheidet in der Mathematik, wozu ich etwas in Beziehung setze. Die wenigsten, die sich zu diesem Thema äußern machen das meines Erachtens. Sie gucken meist nur auf den Zähler. Darum entstehen Fehleinschätzungen und spätestens dann kommt der Spruch: Traue keiner Statistik, außer, du fälschst sie selbst (oder so ähnlich).

Zum Schluss komme ich noch mal zurück auf die Steigerung über 1:
Das ist meines Erachtens nicht unbedingt wegen der Lockerungen sondern weil vllt. zu viele Menschen glauben, auch die verbleibenden Regeln (die dann umso wichtiger sind) nicht mehr ernst nehmen zu müssen. Von den selbst ernannten "Coronarebellen"will ich gar nicht erst anfangen.

10.05.2020 Muttertag

Die Mutter zu Ehren und zu feiern... sollte eigentlich jeden Tag stattfinden. Denn egal ob Corona oder der ganz normale Alltag, eine Mutter ist immer für ihre Kinder und Familie da. Aber gerade in dieser Zeit können wir nicht immer und wie gewohnt für unsere Mütter da sein.
Besuchsbeschränkungen und sogar -verbote machen es den Kindern nicht leicht, die schon lange ihre Mütter nicht gesehen haben. Ich glaube für die Mütter ist diese Situation jedoch noch viel schwieriger zu ertragen.
Eine Mutter übernimmt zahlreiche Rollen während die Kinder aufwachsen und sie muss in vielen Situationen das „Familienunternehmen“ managen. Neben Beruf, eventueller Pflege von Familienangehörigen und zahlreichen weiteren Verpflichtungen, nimmt sich Mutti, Mama, Mami oder Mom die Zeit für die Liebe und Erziehung ihrer Kinder. Was sagt Ihr eigentlich zu eurer Mutter? Ich sage „Mutti“.

Liebe Mütter lasst euch feiern und ehren und genießt diesen Tag. Ihr habt es mehr als verdient! Meine Mutti liebt übrigens Orchideen

09.05.2020 Gastronomie darf wieder öffnen 

Wir freuen uns alle wie Bolle:
Restaurants, Gaststätten, Kneipen, Imbisse, Biergärten und (Eis-)Cafés dürfen ab Montag wieder öffnen. Damit endet für unsere Gastronomie eine sehr harte Zeit. Zumindest fühlt es sich so an.
Viele haben mit pfiffigen Ideen die Zeit überbrückt, haben mit Liefer- und Abholservice uns kulinarisch verwöhnt und uns vom Küchendienst entlastet. Nun möchte ich die Gastronomen entlasten. Die Schutzmaßnahmen erfordern es u.a., dass zwischen Tischen ein größerer Abstand als bisher eingehalten werden muss. Das ist gut so, aber man braucht für die gleiche Anzahl Tische natürlich mehr Platz. Daher werden wir die Gebühren für die Sondernutzung der Außengastronomieflächen bis zum 30. Juni aussetzen. Außerdem wollen wir unbürokratisch die Möglichkeit schaffen, Flächen im Außenbereich zu erweitern.
Liebe Gastronomen meldet euch einfach bei der Fachabteilung für Sondernutzungen, dann wird das im Einzelfall abgestimmt.
Wir alle freuen uns auf den Besuch bei euch, auf das Kölsch und das leckere Essen!

09.05.2020 Neue Coronaschutzverordnung (gültig ab 11. Mai 2020)

Sorry, hier kommt mein wohl bislang längster Post, mit Antworten auf viele Fragen, die die neue CoronaSchVO betreffen, die letzte Nacht veröffentlicht wurde und ab Montag gilt. Sucht euch einfach raus, was euch interessiert.

Was ändert sich mit dem Nordrhein-Westfalen-Plan beim Kontaktverbot?

Ab 11. Mai 2020 ist es möglich, dass sich Angehörige zweier Haushalte im öffentlichen Raum treffen. Die allgemeine Abstandsregelung von 1,5 Metern gilt fort, auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in bestimmten Bereichen. Ausnahmen: Zwingende berufliche Zusammenkünfte und zulässige sportliche Betätigungen.

Gilt die Maskenpflicht weiterhin?

Ja, sie ist vorerst bis zum 25. Mai 2020 verlängert worden.

Wann und wo gilt die Maskenpflicht?

Seit dem 27. April 2020 besteht in Nordrhein-Westfalen die Pflicht, an folgenden Orten Mund und Nase zu bedecken (vorerst bis zum 25. Mai 2020):

Museen, Ausstellungen, Galerien, Schlössern, Burgen, Gedenkstätten und ähnlichen Einrichtungen,
in geschlossenen Räumlichkeiten von Tierparks, zoologischen und botanischen Gärten, Garten- und Landschaftsparks,
beim praktischen Fahrunterricht sowie der Fahrprüfung,
in sämtlichen Verkaufsstellen und Handelsgeschäften, die derzeit geöffnet sind; auch auf Wochenmärkten, bei der Abholung von Speisen und Getränken in den gastronomischen Einrichtungen, in Einkaufszentren sowie Wettvermittlungsstellen,
in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern, sowie wenn bei Handwerks- und Dienstleistungen der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann,
in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens,
im Personenverkehr und seinen Einrichtungen – also in Bussen und Bahnen, auch des Fernverkehrs, auch in Schulbussen, an Haltestellen und Bahnhöfen und in Taxis,
In Warteschlangen vor den genannten Einrichtungen.
Die Maskenpflicht gilt für Kunden, Nutzer, Inhaber und Beschäftigte gleichermaßen – es sei denn, Beschäftigte werden durch andere Schutzmaßnahmen wie Abtrennungen durch Plexiglas etc. geschützt.

Wann sind Besuche in Pflegeheimen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe wieder möglich?

Die bisherigen generellen Besuchsverbote in Pflegeheimen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe sind aufgehoben (seit 9. Mai 2020).
Die Besuche müssen zur Vermeidung von Infektionsgefahren unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Richtlinien und Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts organisiert und durchgeführt werden.
Die Auflagen sind unter anderem:

Maximal ein Besuch pro Tag und Bewohner von maximal zwei Personen,
alle Besucher werden registriert und einem Kurzscreening unterzogen,
Besuche finden grundsätzlich in besonderen Besucherbereichen statt,
Im Ausnahmefall sind Besuche auch auf den Bewohnerzimmern möglich, z. B. wenn die Einrichtung keinen Besucherbereich hat oder bei bettlägerigen Bewohnern,
Besuche sind nicht möglich, wenn in der Einrichtung bei Bewohnern oder Beschäftigten eine Covid-19-Infektion festgestellt wurde.
Weitere Regelungen sind weiter unten in der bisherigen Fassung der Coronaschutzverordnung zu finden.

Was ist neu bei Handel und Dienstleistungen?

Ab 11. Mai 2020: Die 800 qm-Regel wird aufgehoben. Das heißt: Dann kann jedes Ladenlokal unabhängig von der Verkaufsfläche wieder öffnen – unter Auflagen zu Abstands-, Zutritts- und Hygieneregeln. Maßstab für die durchzuführende Zugangskontrolle soll ein Kunde pro 10 qm sein. Zudem müssen Auflagen zur Vermeidung vom Warteschlangen beachten werden.

Wie sehen die neuen Regelungen bei „körpernahen Dienstleistungen“ aus?

Auch hier gibt es einen neuen Stand. Folgende Handwerker- und Dienstleistungen, bei denen der Mindestabstand zum Kunden nicht eingehalten werden kann, können ab 11. Mai 2020 wieder erbracht werden, wenn dabei strenge Hygiene- und Infektionsstandards eingehalten werden: Nagelstudios, Maniküre, Kosmetik und Massage. Friseure und Fußpfleger dürfen ihrer Tätigkeit bereits seit 4. Mai wieder nachgehen. Tätowieren ist bis auf weiteres vorerst unzulässig.

Wie verhält es sich mit Sonnenstudios?

Hier ist neben strikter Beachtung der allgemeinen Hygiene- und Infektionsschutzregeln auf eine möglichst kontaktarme Erbringung der Dienstleistung zu achten.

Dürfen Spielhallen und Wettbüros wieder öffnen?

Ja. Spielhallen, Wettbüros und ähnliche Einrichtungen sowie das Automatenspiel in Spielbanken dürfen wieder betrieben werden – unter den strikten Auflagen zur Hygiene und des Mindestabstands (auch in Warteschlangen). Gegebenenfalls ist die Maskenpflicht umzusetzen.

Was ist mit Picknicken und Grillen im öffentlichen Raum?

Sie bleiben untersagt.

Was ändert sich an den Schulen zum 11. Mai?

Ab Montag, 11. Mai 2020, kehren an Gymnasien und Gesamtschulen vorrangig die Schülerinnen und Schüler zurück, die im nächsten Schuljahr 2020/21 ihr Abitur ablegen. Sollten darüber hinaus räumliche und personelle Kapazitäten zur Verfügung stehen, ist die Beschulung weiterer Lerngruppen beziehungsweise Klassen von der Jahrgangsstufe 5 bis hin zu den Schülerinnen und Schülern der Einführungsphase tageweise in einem rollierenden System möglich.

An den Schulformen der Sekundarstufe I (Haupt-, Real-, Sekundar-, PRIMUS- und Gemeinschaftsschulen) kehren zudem ein bis zwei Jahrgänge der Klassenstufen 5 bis 9 in einem tageweise rollierenden System zurück. Bis zum Abschluss der dezentralen Prüfungen, die in diesem Jahr die Zentralen Abschlussprüfungen in Klasse 10 ersetzen, erhält die Jahrgangsstufe 10 weiterhin vorrangig Unterricht. Danach wird dieser Jahrgang mit in das rollierende System einbezogen.

Ebenfalls ab Montag, 11. Mai, werden an den Grundschulen die Jahrgangsstufen 1 bis 4 in einem regelhaften Wechsel mit einem Jahrgang pro Tag wieder unterrichtet. Offener Ganztag und weitere Betreuungsangebote werden parallel zum Unterricht und zur Notbetreuung im Rahmen der vorhandenen räumlichen und personellen Ressourcen wiederaufgenommen.

Wie an den Grundschulen werden ab dem 11. Mai auch die Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 1 bis 4 an Förderschulen in regelhaftem Wechsel mit einem Jahrgang pro Tag unterrichtet (mit Ausnahme der Förderschwerpunkte Geistige Entwicklung sowie körperliche und motorische Entwicklung). Zudem sollen nach Möglichkeit Schülerinnen und Schüler aus ein bis zwei Jahrgängen der Klassenstufen 5 bis 9 im rollierenden System an die Schulen zurückkehren.

Alle Regelungen auch zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs an Berufskollegs finden Sie in der Schulmail vom 7. Mai 2020.

Wie sieht es bei Hochschulen aus?

Der Lehr- und Prüfungsbetrieb bleibt unter Auflagen zulässig. Bibliotheken sind nur unter strengen Schutzauflagen geöffnet. Hochschulmensen sind geschlossen.

Was gilt für außerschulische Bildungseinrichtungen?

Bildungsangebote in Volkshochschulen, Einrichtungen der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit und sonstigen außerschulischen Bildungseinrichtungen sind unter Hygiene-, Abstands- und Schutzauflagen bereits zulässig. Ab dem 11. Mai 2020 gilt die Klarstellung, dass sich nicht mehr als 100 Personen in einem Raum aufhalten dürfen.
Hinweis: Ab dem Zieldatum 30. Mai sollen auch Angebote der Gesundheitsbildung in Volkshochschulen und sonstigen öffentlichen, behördlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen wiedereröffnet werden. Ebenso soll ein eingeschränkter Regelbetrieb der Jugendarbeit, Jugendkulturarbeit, Jugendsozialarbeit und erzieherischer Kinder- und Jugendschutz wieder möglich sein. Ferienmaßnahmen sollen vornehmlich ortsnah aufgenommen werden, ebenso Gruppenfahrten (z.B. der Jugendverbände).

Welche Regelungen gelten für Fahrschulen?

Das Erfordernis eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen gilt nicht für den praktischen Unterricht von Fahrschulen; es dürfen sich nur der Fahrschüler und der Fahrlehrer sowie während der Fahrprüfung zusätzlich eine Prüfungsperson oder im Rahmen der Fahrlehrerausbildung ein Fahrlehreranwärter im Fahrzeug aufhalten. Bitte beachten Sie die Maskenpflicht.

Welche Regelungen gelten für Musikschulen?

In Musikschulen ist der Unterricht für Gruppen oder Ensembles mit mehr als 6 Teilnehmern untersagt. In atmungsaktiven Fächern (Gesang, Blasinstrumente) ist eine Raumgröße von mindestens zehn Quadratmetern pro Person vorzusehen.

Was ändert sich bei Konzertaufführungen?

In geschlossenen Räumen sind Konzerte und Aufführungen von Theatern, Opern- und Konzerthäusern und ähnlichen Einrichtungen bis auf weiteres untersagt. Ausnahmen durch die zuständigen Behörden sind unter strengen Vorgaben zu Mindestabständen, Hygieneregeln und Maskenpflicht möglich. Die Zuschaueranzahl von 100 Personen darf nicht überschritten werden. Bei Aufführungen im Freien gelten ebenfalls strikte Hygiene-, Zutritts- und Abstandsregelungen, auch hier sind nicht mehr als 100 Zuschauer zulässig.
Für Proben gelten die Hygieneregeln und der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen. Bei atmungsaktiven Proben (insbesondere Sprechtheater, Gesang, Blasinstrumente) ist eine Raumgröße von mindestens zehn Quadratmetern pro Person vorzusehen.
Musikfeste, Festivals und ähnliche Kulturveranstaltungen sind bis mindestens zum 31. August 2020 untersagt.

Sind Kinos geöffnet?

Nein. Der Betrieb von Kinos ist noch untersagt. Zulässig ist der Betrieb von Autokinos.

Darf man Ferienhäuser, -wohnungen und Campingplätze wieder benutzen?

Ab 11. Mai 2020 gilt: Der touristische Aufenthalt in Ferienhäusern, Ferienwohnungen und auf Campingplätzen ist unter Beachtung von Hygiene- und Infektionsschutzstandards wieder möglich.

Gibt es beim Tourismus noch weitere Erleichterungen?

Ab 11. Mai 2020 gilt: Freizeitparks dürfen wieder öffnen. Voraussetzung ist ein von der zuständigen Behörde genehmigtes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept. Reisebusreisen bleiben allerdings untersagt.
Hinweis: Mit dem Zieldatum 30. Mai (Pfingsten) sollen Thermen, Schwimmbäder, Spaßbäder und Wellness-Orte wieder öffnen können – unter Auflagen.

Öffnen Hotels wieder?

Ja, ab dem 18. Mai 2020 sollen touristische Übernachtungen von Inländern in Hotels wieder möglich sein. Es gelten strenge Auflagen mit einem verpflichtenden Hygieneschutzkonzept sowie der Gewährleistung von Abstandsregelungen und Kontaktbeschränkungen.

Wann öffnen Speisegaststätten wieder?

Ab dem 11. Mai 2020, sofern im Innen- und/oder Außenbereich die Einhaltung des Abstandsgebots möglich ist. Eine Begrenzung der Öffnungszeiten ist nicht vorgesehen. Hygieneregeln, wie z.B. 1,5 Meter Tischabstand sind einzuhalten. Personen aus zwei Haushalten dürfen gemeinsam an einen Tisch sitzen. Der Gastronomiebetreiber muss die Platzanweisung und eine namentliche Registrierung seiner Gäste sicherstellen. Selbstbedienungsangebote sind nicht zulässig.

Was ist mit Bars, Clubs, Discotheken und Bordellbetrieben?

Sie bleiben geschlossen.

Sind Breiten- und Freizeitsport wieder erlaubt?

Bereits seit 7. Mai ist der Breiten- und Freizeitsport auf Freiluftsportanlagen sowie im öffentlichen Raum zulässig – unter Auflagen. Ab 11. Mai 2020 kann Sport auch wieder in Sporthallen und Kursräumen der Sportvereine durchgeführt werden – ebenfalls unter Auflagen.

Welche Auflagen müssen dazu eingehalten werden?

Der oben genannte Sport- und Trainingsbetrieb darf nur durchgeführt werden, wenn die folgenden Auflagen erfüllt sind: Der Sport muss kontaktfrei durchgeführt werden. Es müssen geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern sichergestellt werden (auch in Warteschlangen). Die Nutzung von Dusch- und Waschräumen, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie das Betreten der Sportanlage durch Zuschauer ist untersagt.

Gibt es Ausnahmen?

Ja, bei Kindern unter 12 Jahren ist das Betreten der Sportanlage durch jeweils eine erwachsene Begleitperson zulässig.

Ist der Betrieb von Fitnessstudios wieder gestattet?

Ja, es sind aber strenge Hygiene- und Infektionsschutzstandards zu beachten (u. a. Mindestabstand zwischen Sportgeräten, Desinfektion der Kontaktflächen nach jedem Gebrauch, Unzulässigkeit des Ausübens von Sportarten mit Körperkontakt).


Gilt beim Hallensport und in Fitnessstudios die Maskenpflicht?

Beim Sport in der Halle besteht keine Maskenpflicht.
Beschäftigte in Fitnessstudios müssen grundsätzlich eine Maske tragen. Kunden wird das Tragen einer Maske außer bei Ausdauersportarten empfohlen.

Dürfen Berufssportler ihrer Tätigkeit nachgehen?

Training von Berufssportlern auf und in von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten Trainingseinrichtungen ist zulässig.

Was gilt für den Tanzsport?

Tanzsport kann betrieben werden, soweit sich die nicht-kontaktfreie Ausübung auf einen festen Tanzpartner beschränkt und im Übrigen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen gewährleistet ist.

Was gilt für Gottesdienste?

Unter Berücksichtigung der Hygiene- und Schutzkonzepte der Kirchen und Religionsgemeinschaften können Gottesdienste seit 1. Mai 2020 wieder stattfinden.

08.05.2020 möglicher „NRW-Plan“ für Kitas und Kindertagespflege

So könnte der „NRW-Plan“ für Kitas und Kindertagespflege aussehen, denn Familienminister Stamp hat eben folgendes erklärt, was allerdings nicht heißen muss, dass es zwingend so kommt, wie wir wissen����:

Ab dem 14. Mai können Vorschulkinder, die Anspruch nach dem Bildungs- und Teilhabegesetz haben, die Kita wieder besuchen. Auch Kinder mit Förderschwerpunkten /Behinderungen können ab dem 14. Mai wieder in die Kita, wie z.B. heilpädagogische Kitas, gehen. Am gleichen Tag öffnet auch die Tagespflege wieder, allerdings nur für 2-jährige. Auch von Eltern privat organisierte Betreuung wird erlaubt.
Am 28. Mai sollen alle weiteren Vorschulkinder wieder in die Kitas gehen können.

Ab Juni sollen alle Kinder in Nordrhein-Westfalen wenigstens für zwei Tage vor der Sommerpause in die Kindertagesstätten zurückkehren dürfen.

Ab September sollen möglichst alle Kinder in Nordrhein-Westfalen wieder in einem eingeschränkten Regelbetrieb in die Kindertagesstätten gehen können.

Die Landesregierung hat noch nicht entschieden, ob Eltern in Nordrhein-Westfalen für den kommenden Monat wieder Kita-Gebühren zahlen müssen. Die Gebühren-Frage hänge davon ab, welche Betreuungsangebote im Juni wieder möglich seien.

So, mehr weiß ich momentan noch nicht zu diesem Thema. Warten wir ab, was der Ministerpräsident dazu sagt und wie das ganze dann in eine Verordnung gegossen wird. Jetzt haben alle, die es betrifft zumindest schon mal einen Anhaltspunkt, eine Planungsgrundlage. Ob gut oder schlecht mag jeder für sich bewerten.

08.05.2020 Helden unserer Zeit: Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter 

Belastbar, stressresistent, enorm verantwortungsbewusst… drei Eigenschaften, die ohne Zweifel auf Euch zutreffen. Darüber hinaus ist mir aber keine Eigenschaft eingefallen, die Euch besser beschreiben würde als „heldenhaft“.

Denn das sind für mich Menschen, die regelmäßig für andere an ihre und -besonders in der momentanen Situation- auch über ihre Belastungsgrenze hinausgehen. Und das jeden einzelnen Tag im Jahr. Das sind für mich die wahren Helden unserer Zeit. Ihr Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter, Ihr Helden!

Umso fassungsloser bin ich darüber, wenn unsere Rettungssanitäter im Rettungswagen von Patienten angegriffen werden. Gerade eben schon zum zweiten Mal in dieser Woche. Momentan befindet sich der Mitarbeiter zur Untersuchung im Krankenhaus. Ich wünsche ihm schon mal an dieser Stelle alles alles Gute und schnelle physische und psychische Besserung!!

Leute, das darf es doch wohl nicht geben. Dieses aggressive Verhalten erleben wir leider immer häufiger. Ich akzeptiere nicht, dass dies auch nur ansatzweise zum Arbeitsalltag dazugehören soll. Ich bin sooo wütend. Da helfen Menschen anderen Menschen retten gar deren Leben und dann so etwas?!?!

Die Rollen dürfen sich nicht umkehren. Es darf nicht sein, dass die Retter in der Not zum Dank plötzlich selbst auf Rettung in letzter Not angewiesen sind! Keine Gewalt! Weder virtuell noch real, physisch oder psychisch. Wo ist denn der Respekt unter den Menschen geblieben Respekt unseren Rettern gegenüber, die oft für uns über ihre Grenzen hinausgehen und sich dabei in Gefahr begeben. Umso mehr verabscheue ich diese neue Gefahr! Schluss damit!!

07.05.2020 Rats- und Ausschusssitzungen finden im Medio.Rhein.Erft statt 

Zum ersten Mal seit Menschengedenken – na ja, seit mehr als 30 Jahren zumindest – finden Ausschuss- und Ratssitzungen der Kreisstadt Bergheim außerhalb des Rathauses statt!
Die Demokratie ist ein hohes Gut. Hierzu gehört auf städtischer Ebene selbstverständlich auch, dass die von Euch und Ihnen gewählten Stadtvertreter und Stadtvertreterinnen zusammenkommen können, um die Entscheidungen zu treffen, die auch in Corona-Zeiten zu treffen sind. Einige Sitzungen sind seither ausgefallen. Das ist nicht gut, war aber unvermeidbar. Trotzdem geht das Leben weiter, das ist auch gut so! Um die ehrenamtlich tätigen Ratsmitglieder und meine Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung zu schützen und die fast schon zur Gewohnheit gewordenen Abstands- und Hygieneregeln einhalten zu können, zieht der Rat mit seinen Ausschüssen in den großen Saal des Medio. Hier kann jeder notwendige Abstand – übrigens natürlich auch für die Zuschauerinnen und Zuschauer auf der Empore - eingehalten werden, es kann desinfiziert werden und es steht ausreichend Platz für alle zur Verfügung. Den Auftakt macht heute um 17 Uhr der Ausschuss für Wirtschaftsförderung, Liegenschaften und Finanzen, am 14.05. folgt der Ausschuss für Planung und Umwelt und am 18.05. tagen nacheinander der Haupt-, Sozial- und Personalausschuss sowie der Rat der Kreisstadt. In allen Gremien gibt es umfangreiche Tagesordnungen abzuarbeiten, kein Wunder, bei dem, was alles aufgelaufen ist.
Ich bin froh, dass es gelungen ist, diese Sitzungen zu ermöglichen. Die weitere Entwicklung der Corona-Lage wird zeigen, ob wir im Juni schon wieder in vertrauter Umgebung im Ratssaal sein können oder ob wir noch einmal das Medio nutzen werden – aber auch da ist es sehr schön, wie die meisten von Euch wissen! Also, wenn Ihr Lust habt, schaut einfach mal rein!


06.05.2020 stufenweises Vorgehen in NRW

Hier nun der „Nordrhein-Westfalen-Plan“ im Einzelnen (sorry, kürzer geht‘s leider nicht, da müsst Ihr jetzt durch):
Folgendes stufenweises Vorgehen sieht der Nordrhein-Westfalen-Plan der Landesregierung für Nordrhein-Westfalen vor, der in seiner Umsetzung jeweils unter dem Vorbehalt der Entwicklung des Infektionsgeschehens steht:

• Kontaktverbot und Verhaltensregeln

Mit Zieldatum ab dem 11. Mai 2020 sollen die bestehenden Kontaktbeschränkungen so weiterentwickelt werden, dass es möglich ist, dass die Angehörigen zweier Haushalte sich im öffentlichen Raum treffen (in Anpassung an Bund-Länder-Regelung). Die allgemeine Abstandsregelung von 1,5 Metern gilt fort, auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes in bestimmten Bereichen.

• Gastronomie, Hotels, Tourismus

Für die Gastronomie, Hotellerie und den Tourismus wird eine stufenweise Öffnung angestrebt.
Ab dem 11. Mai 2020 sollen wieder möglich sein:

Gastronomisches Angebot in Speisegaststätten, sofern im Innen- und/oder Außenbereich die Einhaltung des Abstandsgebots gewährleistet ist und ein Infektionsschutz- und Hygiene-Konzept durch die Betriebe vorliegt.
Buffet-Angebote mit offenen Lebensmitteln bleiben nicht zulässig.
Touristische Nutzung und Aufenthalt in Ferienwohnungen, Ferienhäusern und auf Campingplätzen (unter Wahrung der Kontaktbeschränkungen).
Öffnung von Freizeitparks, Ausflugsschiffen (mit Hygienekonzept), Touristinformationen, Fahrrad- und Bootsverleihen.
An Christi Himmelfahrt werden Hotels auch für Touristen wieder geöffnet. Dafür gelten strenge Auflagen analog zur Gastronomie mit einem verpflichtenden Hygieneschutzkonzept sowie der Gewährleistung von Abstandsregelungen und Kontaktbeschränkungen.

Mit Zieldatum ab Pfingsten (30. Mai 2020) sollen auch Thermen und Schwimmbäder, Spaßbäder und Wellness-Einrichtungen unter passgenauen Infektionsschutzkonzepten wieder öffnen.

Ausgenommen von den Öffnungen bleiben bis auf Weiteres Bars, Clubs, Diskotheken und Bordellbetriebe.

• Handel und Dienstleistungen

Geschäfte sollen unabhängig von ihrer Größe unter Auflagen zu Abstands- und Hygieneregeln (1 Person pro 10 qm Verkaufsfläche) ab 11. Mai 2020 wieder öffnen dürfen.
Für „körpernahe Dienstleistungen” wie Massagestudios, Kosmetiker und Tattoo-Studios werden passgenaue Infektionsschutzkonzepte im Austausch mit den Berufsvertretungen erarbeitet, um auch hier eine schrittweise Zulassung zu ermöglichen.

• Großveranstaltungen und Versammlungen

Großveranstaltungen bleiben bis 31. August 2020 untersagt. Für Versammlungen gelten die bestehenden Abstandsregelungen.

Mit Zieldatum ab 30. Mai 2020 sollen Fachmessen und Fachkongresse mit Schutzkonzepten und unter Beschränkung der Besucher- und Teilnehmerzahlen wieder stattfinden können.

• Sport und Freizeit

Für den Sport- und Freizeitbereich gelten folgende Stufen:

Ab Donnerstag (7. Mai 2020) ist der Sport- und Trainingsbetrieb im kontaktlosen Breiten- und Freizeitsport wieder erlaubt – sofern der Sport auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen oder im öffentlichen Raum stattfindet.
Ein Abstand zwischen Personen von 1,5 Metern und die Einhaltung strikter Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen müssen gewährleitstet sein. Dusch-, Wasch-, Umkleide-, Gesellschafts- und sonstige Gemeinschaftsräume dürfen nicht genutzt werden. Zudem sind Zuschauerbesuche vorerst untersagt. Bei Kindern unter 12 Jahren ist jedoch das Betreten der Sportanlage durch jeweils eine erwachsene Begleitperson zulässig.

Der Reitsport ist auch in geschlossenen Reitsportanlagen und Hallen zulässig.

Ab 11. Mai ist die Öffnung von Fitnessstudios, Tanzschulen und Sporthallen/Kursräumen der Sportvereine unter strengen Abstands- und Hygieneauflagen wieder möglich.

Freibäder dürfen ab 20. Mai unter strengen Auflagen von Abstand und Hygiene öffnen – ausgenommen sind reine Spaßbäder.

Ab 30. Mai soll die Ausübung von Sportarten auch mit unvermeidbarem Körperkontakt und in geschlossenen Räumen wieder gestattet werden, ebenso der Betrieb in Hallenbädern.
Sportliche Wettbewerbe im Kinder-, Jugend- und Amateurbereich sind dann ebenfalls zulässig – die Nutzung von Umkleide- und Sanitäranlagen ist unter Auflagen gestattet.

• Kulturangebote

Ab 11. Mai sind kleinere Konzerte und andere öffentliche Aufführungen sind unter freiem Himmel zulässig – oder mit strengen Regelungen, Mund-Nase-Bedeckung und einem von der örtlichen Behörde abgestimmten Konzept auch in Gebäuden.
In Musikschulen sind auch Ensembles mit maximal sechs Teilnehmern möglich.
Der Probenbetrieb in Kultureinrichtungen ist unter Schutzauflagen zulässig, für Chöre und Orchester gelten erweiterte Abstandsregeln.

Ab dem 30. Mai ist die Öffnung von Kinos, Theatern, Opern und Konzerthäusern zu ermöglichen, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Besuchern gewährleistet ist und es ein Zutrittskonzept gibt. Durch den verstärkten Einsatz von Ordnern sind Ansammlungen im Warte- und Pausenbereich zu verhindern.

• Kinderbetreuung

Auf Basis der heutigen Beschlüsse wird Familienminister Dr. Joachim Stamp den von seinem Ministerium bereits vorbereiteten Fahrplan zur schrittweisen Öffnung von KiTas und Tagespflege mit den Trägern und Kommunen final abstimmen und noch in dieser Woche vorstellen.

• Schulen

Für die Viertklässlerinnen und Viertklässler gibt es ab dem morgigen Donnerstag, 7. Mai, bereits wieder Präsenzunterricht.

Ab Montag, 11. Mai, werden die Jahrgangsstufen 1 bis 4 im tageweisen Wechsel wieder unterrichtet.

Ebenfalls ab Montag, 11. Mai, kehren zunächst die Schülerinnen und Schüler an die Schulen zurück, die im nächsten Schuljahr 2020/21 ihr Abitur ablegen. An den Schulformen der Sekundarstufe I (z.B. Haupt-, Real-, Sekundar-, PRIMUS- und Gemeinschaftsschulen) kehren zudem die Jahrgänge 5 bis 9 in einem tageweise rollierenden System zurück.

An Gesamtschulen und Gymnasien beginnt der Präsenzunterricht für die Jahrgänge 5 bis hin zu den Schülerinnen und Schülern der Einführungsphase nach dem Haupttermin der Abiturprüfungen ab dem 26. Mai ebenfalls in einem tageweise rollierenden System.

• Hochschulen

Für den Lehr- und Prüfungsbetrieb wird ab dem 11. Mai die Einschränkung der Zulässigkeit von Präsenzveranstaltungen „auf besondere Räumlichkeiten, Ausstattungen oder sonstige besondere Rahmenbedingungen“ aufgehoben.

Der Lehr- und Prüfungsbetrieb an den Schulen des Gesundheitswesens und an den der Berufsausbildung im Öffentlichen Dienst dienenden Schulen, Instituten und ähnlichen Einrichtungen ist weiter unter Auflagen zulässig.
Die Hochschulen führen den Vorlesungsbetrieb im Sommersemester prinizipiell digital durch.

• Außerschulische Bildungseinrichtungen

Ab 11. Mai sind Veranstaltungen in Volkshochschulen und sonstigen öffentlichen, behördlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen inkl. Prüfungswesen auch in großen Räumen zulässig, wenn es zusätzlich zu Abstands- und Hygieneauflagen unter 100 Teilnehmer gibt.
Ebenfalls wieder möglich sind sportliche Angebote der Kinder- und Jugendarbeit.

Ab dem 30. Mai sind auch Angebote der Gesundheitsbildung in Volkshochschulen und sonstigen öffentlichen, behördlichen und privaten außerschulischen Bildungseinrichtungen zulässig. Ebenso sind ein einschränkter Regelbetrieb der Jugendarbeit, Jugendkulturarbeit, Jugendsozialarbeit und erzieherischer Kinder- und Jugendschutz möglich.
Ferienmaßnahmen können vornehmlich ortsnah aufgenommen werden, ebenso Gruppenfahrten (z.B. der Jugendverbände).

• Stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

Ab Muttertag (10. Mai 2020) sind Besuche in Seniorenheimen unter strengen Hygienevorgaben wieder möglich. Ab dem 11. Mai gilt dies auch in Krankenhäusern und Einrichtungen der Pflege und Eingliederungshilfe. Über mögliche weitere Öffnungen zum 30. Mai wird im Lichte der ersten Erfahrungen mit den nun eingeführten Erleichterungen beraten.

• Gottesdienste

Unter Berücksichtigung der Hygiene- und Schutzkonzepte der Kirchen und Religionsgemeinschaften finden Gottesdienste seit 1. Mai wieder statt.

06.05.2020 angekündigte Entscheidungen der Landesregierung zu kurz- und mittelfristigen Lockerungen

Für heute Nachmittag sind Entscheidungen der Landesregierung zu kurz- und mittelfristigen Lockerungen angekündigt. Dabei könnte das die Überschrift des Tages werden:

Ende des Corona-Lockdowns in Sicht...Diese Lockerungen sind geplant:

* Allen Schülern soll schrittweise unter Auflagen bis zu den Sommerferien eine Rückkehr an die Schulen ermöglicht werden. Schüler mit besonderem Unterstützungsbedarf etwa wegen der häuslichen Situation oder der technischen Ausstattung sollten "möglichst umgehend gezielte pädagogische Präsenzangebote an den Schulen erhalten". Konsens der Bildungsminister der Länder ist außerdem: Bis zu den Sommerferien können etwa über Schichtmodelle alle anderen Schüler wenigstens zeitweise wieder in die Schulen zurückkehren. Einen Normalbetrieb wird es aber erst einmal nicht geben. Mal abwarten, wie die Umsetzung konkret aussehen wird.

* Um die schwierige Situation von Familien mit Kindern zu erleichtern, kann vom 11. Mai an eine erweiterte Notbetreuung in allen Bundesländern eingeführt werden. Dazu gehören unter anderem Kinder mit besonderem pädagogischen oder Sprachförderbedarf, Kinder die in beengten Wohnverhältnissen leben - etwa wenn ein eigenes Kinderzimmer fehlt - sowie Kinder, die am Übergang zur Vorschule oder Schule stehen. Die Einzelheiten sollen die Länder regeln. Diese weiten die Notbetreuung bereits schrittweise aus und haben auch hierzu weitere Pläne angekündigt. Mal sehen, wie unsere Landesregierung das lösen wird.

* Die Länder können alle Geschäfte wieder öffnen - ohne Quadratmeterbegrenzung. Es müssten Auflagen zur Hygiene, der Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen erfüllt werden. Vorgaben zur Höchstkundenanzahl sind zu erwarten.

* Wohin in Zeiten der Corona-Pandemie im Sommer in den Urlaub fahren? Fernreisen dürften auch nach ersten Lockerungen schwierig werden. Urlaub an der deutschen Nord- und Ostsee und in Bayern soll hingegen möglich sein. Natürlich auch in anderen schönen Gegenden. Buchen Sie gerne in Ihrem örtlichen Reisebüro.

* Die Wirtschaftsminister der Länder streben unter Auflagen in einem Korridor von ‪9. bis 22. Mai‬ eine bundesweite kontrollierte Öffnung des Gastgewerbes an. Für touristische Unterbringungen wird demnach eine Öffnung bis Ende Mai angepeilt.
Konkrete Auflagen und Vorgaben wird es auch hier geben. Warten wir es ab und freuen uns auf ein gepflegtes Bierchen im Biergarten bei einem leckeren Schnitzel. Letzteres bekommen Sie übrigens heute schon in unseren tollen Bergheimer Restaurants zum mitnehmen oder geliefert.

* Der Bund will den Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport in Deutschland unter freiem Himmel unter Bedingungen wieder erlauben. Bedingungen für die Wiederaufnahme des Sportbetriebs könnten unter anderem sein, dass ein ausreichend großer Personenabstand von eineinhalb bis zwei Metern gewährleistet und der Sport kontaktfrei ausgeübt wird.

* In alle bisher von den Ländern erlassenen Verfügungen soll eine Regelung aufgenommen werden, "die jedem Patienten oder Bewohner eines Krankenhauses, Pflegeheims oder einer Senioren- und Behinderteneinrichtung die Möglichkeit des wiederkehrenden Besuchs durch eine definierte Person ermöglicht wird, sofern es aktuell kein aktives Sars-Cov-2-Infektionsgeschehen in der Einrichtung gibt". Dies wird unter die Bedingung strenger und umfangreicher Auflagen gestellt. Rechtzeitig zu Muttertag!

Im Laufe des Tages werden wir hören, sehen oder lesen, wie die konkreten Entscheidungen für NRW aussehen.

06.05.2020 zahlreiche Lockerungen in vielen Lebensbereichen zu erwarten

Es gibt Menschen, die sagen: „Wie gut, dass wir all diese Maßnahmen zum Schutz unserer Gesundheit ergriffen haben, sonst gäbe es zahlreiche Opfer mehr!“ und es gibt die, die sagen: „Wir haben kaum Opfer, gerade mal 0,5% der Bevölkerung ist infiziert, also was soll das alles?“
Zu Letzterem zitiere ich aus einem Kommentar, der gestern auf meinen Post geschrieben wurde:
„Nach dieser Logik müsste man den Fallschirm 30 Meter über dem Boden abschnallen, weil ja die vorherigen 2 km alles gutgegangen ist.“
Alleine der Umkehrschluss wird niemals bewiesen werden können. Hoffe ich jedenfalls!
Wie auch immer, ich nehme deutlich wahr, dass die Kluft derer, die für Lockerungen sind und derer, die für eine restriktive Handhabung sind, weiter auseinander geht. Dies spürt man auch an emotionalen Formulierungen auf allen Kanälen der sozialen Medien. Das ist auch absolut nachvollziehbar. Nicht nachvollziehbar und völlig inakzeptabel sind hingegen verbale Angriffe und aggressive Formulierungen, die es nicht mal Wert sind, ignoriert zu werden. Also Leute, wo auch immer Ihr über das Thema diskutiert, macht es bitte mit gegenseitigem Respekt.

Heute, so ist es vielfach angekündigt, sind zahlreiche Lockerungen in vielen Lebensbereichen zu erwarten. Ich hoffe, wir sind bereit, die daraus resultierenden Herausforderungen an die Eigenverantwortung eines jeden anzunehmen.
Ich werde Sie gerne weiterhin zeitnah über Entscheidungen des Landes und den daraus resultierenden Auswirkungen für Bergheim informieren.

05.05.2020 Öffnung von Spielplätzen

Für uns waren die letzten Monate schon alles andere als einfach. Wie aber muss sich die Welt aus Sicht der Kinderaugen verändert haben…?

Ab Donnerstag folgt nun ein weiterer Schritt in Richtung „ein bisschen Normalität“, zu dem es sicher verschiedene Standpunkte geben mag. Ich freue mich für die Kinder, denn die Spielplätze werden geöffnet!
Ein kleiner Schritt im Wust der Coronaeinschränkungen, ein großer Schritt für unsere Kinder. Und trotz alledem wird es sich nicht anfühlen wie früher.

Übrigens: Wir werden erstmal so wenig Regeln wie möglich - so viel wie nötig - vorgeben, denn zuletzt hat der Großteil von Euch bewiesen, dass Ihr genau wisst, wie und um was es geht.

Also, hier kommt die einzige Regel: Begleitpersonen müssen einen Mindestabstand von 1,50 m untereinander - gerne auch die von uns auf den Plakaten erbetenen 2 m - einhalten.

Ich gebe bewußt keine max. Personenzahl pro Spielplatz vor, weil ich mir sicher bin, Ihr bekommt das hin, habt das notwendige Augenmaß. Wir haben im Stadtgebiet so viele Spielplätze, dass zu große Ansammlungen ohne Probleme vermieden werden können.
Habt achtsamen Spaß!

03.05.2020 statistische Information aus Bergheim

Eine kurze statistische Information mit hoffentlich hoher Aussagekraft:
Die Zahl der aktuell Infizierten in Bergheim hat sich innerhalb der vergangenen Woche von 54 auf 27 halbiert und besonders erfreulich, es gibt keine weiteren Todesfälle. In der letzten Woche stehen demnach 11 Neuerkrankten 38 Genesene gegenüber.
Ich interpretiere dies so, dass nicht nur die getroffenen Maßnahmen greifen, sondern die daraus resultierenden enormen Einschränkungen von euch mit einer extrem hohen Disziplin eingehalten werden. Ein Riesendank an alle, verbunden mit einer Riesenbitte: Lasst uns bitte den Rest des Weges auch noch durchhalten!
Ich weiß, es wird immer schwieriger. Einige Lockerungen können schnell missverstanden werden, können schnell leichtsinnig machen. Ich verstehe das sehr gut. Geht mir schließlich nicht anders. Natürlich wollen viele ihre Eltern im Seniorenheim besuchen, mit Freunden feiern, schwimmen und anderen Sport betreibenI Viele Kinder wollen endlich wieder in die Kitas oder zur Schule gehen. Manche Gewerbetreibende verstehen nicht, warum die einen öffnen dürfen und sie selber nicht. Versteh ich auch nicht immer.
Trotzdem, wir brauchen noch weiteres Durchhaltevermögen und dürfen uns jetzt nicht von den Zahlen verleiten lassen. Aber es ist beruhigend zu sehen, dass die Entwicklung zeigt, der Weg ist der Richtige. Gebt bitte weiter auf euch und andere acht!

01.05.2020 neue CoronaSchVO (gilt vom 04.05. bis 10.05.)

Bevor Ihr euren verdienten Feiertagsfeierabend einläutet hier die „Pflichtlektüre“... denn, jetzt liegt sie vor, die neue CoronaSchVO (gilt vom 04.05. bis 10.05.). Und hier die wesentlichen Erkenntnisse daraus (neben den von mir bereits heute und gestern veröffentlichten Informationen):

Werden Spielplätze wieder geöffnet?

Ja. Spielplätze werden in Nordrhein-Westfalen ab dem 7. Mai 2020 unter Auflagen wieder geöffnet - nach Vorbereitung der Kommunen. Begleitpersonen müssen dabei im Sinne des Kontaktverbots den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Außerdem können Städte und Gemeinden festlegen, wie viele Personen sich gleichzeitig auf einem Spielplatz aufhalten dürfen.

Gilt die Maskenpflicht weiter?

Ja, sie ist vorerst bis zum 10. Mai 2020 verlängert worden. Sie gilt nun zudem zusätzlich in Kultur- und Freizeiteinrichtungen (siehe nächste Frage).

Welche Kultur- und Freizeiteinrichtungen können wieder öffnen?

Museen, Ausstellungen, Galerien, Schlösser, Burgen und ähnliche Einrichtungen sowie Gedenkstätten, zoologische und botanische Gärten, Tierparks, Garten- und Landschaftsparks in Nordrhein-Westfalen dürfen ab 4. Mai 2020 wieder öffnen. Voraussetzung ist, dass die Einrichtungen Vorkehrungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie zur Einhaltung der Maskenpflicht in geschlossenen Räumen treffen.

Welche Bildungsangebote dürfen wieder stattfinden?

Ab dem 4. Mai 2020 dürfen öffentliche, behördliche und private Bildungseinrichtungen ihre Arbeit wiederaufnehmen. Dazu gehören z. B. Volkshochschulen oder Musikschulen. Auch Unterrichtsveranstaltungen zur Aus- oder Fortbildung sind wieder möglich. Dabei müssen die bekannten Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden.

Ist der Sportbetrieb erlaubt?

Nein. Jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen (einschließlich Fitnessstudios und Tanzschulen) ist untersagt.
Ausnahmen: Der Sportunterricht an den Schulen und die Vorbereitung auf oder die Durchführung von schulischen Prüfungen, sportpraktische Übungen im Rahmen von Studiengängen sowie das Training von Berufssportlern auf und in den von ihrem Arbeitgeber bereitgestellten Trainingseinrichtungen sind gestattet. Ausnahmen von dem Verbot können auch für das Training an den nordrhein-westfälischen Bundesstützpunkten zugelassen werden.
Zusammenkünfte und Ansammlungen in Vereinen, Sportvereinen, sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sind untersagt.

Was gilt für Friseure, Fußpflege, Tätowierer, Massagesalons?

Friseure und Fußpfleger dürfen ab 4. Mai 2020 unter Auflagen wieder öffnen. Alle weiteren Dienstleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern zum Kunden nicht eingehalten werden kann, bleiben untersagt. Leistungen wie etwa Maniküren, Gesichts- und Kosmetikbehandlungen, Tätowieren und Massagen sind somit jedenfalls bis 10. Mai 2020 nicht möglich.

Was ist mit Gastronomie und Tourismus?

Es ergeben sich einstweilen keine Änderungen gegenüber der bisherigen Rechtslage. Die zuständigen Fachministerkonferenzen sind damit beauftragt worden, bis zum übernächsten Bund-Länder-Treffen (vermutlich Mitte Mai) Perspektiven und Rahmenbedingungen für eine schrittweise Öffnung zu erarbeiten.

01.05.2020 Wie sieht’s denn nun mit den Schulen aus?

Wie sieht’s denn nun mit den Schulen aus?.. werde ich oft gefragt.
Vorgesehen war eigentlich, dass ‪ab dem 4. Mai 2020‬ vorzugsweise zunächst die 4. Grundschulklassen sowie Abschlussklassen des kommenden Jahres in den Unterricht zurückkehren können.
An dieser ambivalenten Einleitung erkennen Sie schon, es kommt anders, als man denkt... stimmt.

Denn nun wurde mitgeteilt, dass in Nordrhein-Westfalen der Unterrichtsstart nicht ‪am 04. Mai 2020‬ erfolgt, sondern die Wiederaufnahme des Unterrichts - und das zunächst auch nur an den Grundschulen und den Primarstufen der Förderschulen - für ‪Donnerstag, den 7. Mai 2020‬ vorgesehen ist. An den ersten beiden Tagen, also am 7. und ‪8. Mai 2020‬, soll nur Unterricht für Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen stattfinden.
Die Notbetreuung wird fortgesetzt.

Weitere Entscheidungen zu den Schulen sollen am 06.05. getroffen werden.

So viel in aller Kürze am Tag der Arbeit.
Ich halte Sie weiter auf dem Laufenden!

30.04.2020 Informationen, wie es weiter geht in Sachen coronabedingter Einschränkungen 

Wie gerne würde ich jetzt mit euch in den Mai hinein tanzen. Na ja, stattdessen gebe euch erste Informationen, wie es weiter geht in Sachen coronabedingter Einschränkungen:

Jetzt wird langsam klar, was Großveranstaltungen im Sinne des bereits ausgesprochenen Verbots bis mindestens 31.08.2020 sind:

* Großveranstaltungen wie z.B. Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen-, Wein-, Schützenfeste oder Kirmes-Veranstaltungen sind derzeit untersagt. Wegen der immer noch gegebenen Unsicherheit des Infektionsgeschehens ist davon auszugehen, dass dies auch mindestens bis zum 31. August so bleiben wird.

* Ab wann und unter welchen Bedingungen kleinere öffentliche oder private Veranstaltungen oder Feiern sowie Veranstaltungen ohne Festcharakter künftig stattfinden können, ist derzeit aufgrund der in diesem Bereich besonders hohen Infektionsgefahr noch nicht abzusehen und abhängig vom weiteren epidemiologischen Verlauf.

Jetzt werden wir schnellstens zu klären haben, welche Auflagen im Folgenden gemeint sind, damit wir die Maßnahmen umsetzen können:

* Spielplätze können mit Auflagen wieder geöffnet werden, um Familien neben Grünanlagen und Parks zusätzliche Aufenthaltsmöglichkeiten im öffentlichen Raum zu bieten.

* Unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen können folgende Kultureinrichtungen wieder geöffnet werden:
Museen, Ausstellungen und Galerien, Gedenkstätten sowie zoologische und botanische Gärten.
Voraussetzung ist, insbesondere bei kleinen und historischen Gebäuden, dass diese Auflagen räumlich und personell umgesetzt werden können. Die Beauftragte für Kultur und Medien wird gebeten, kurzfristig ein Förderprogramm in Höhe von zunächst 10 Mio. € für coronabedingte Umbaumaßnahmen in kleinen und mittleren Museen aufzulegen.
Mmh, was auch immer dies zu bedeuten hat.

Für den 6. Mai werden Vorschläge zur schrittweisen weiteren Öffnung von Schulen, zur weiteren Öffnung von Kinderbetreuungsangeboten und zur schrittweisen Wiederaufnahme des Sportbetriebes erarbeitet sowie Rahmenbedingungen zur schrittweisen Öffnung von Gastronomie- und Tourismusangeboten und für die weiteren Kultureinrichtungen vorbereitet.

Jetzt heißt es für weitere Details ab 04.05., z.B. Regelungen für Frisöre, Fußpflege etc., die neue CoronaSchVO abzuwarten, die ich für morgen erwarte.

30.04.2020 Mainacht

Ein ganz herzliches Hallo an alle tapferen Bürgerinnen und Bürger Bergheims. Der heutige Tag wird zum ersten Mal nicht so stattfinden, wie es die schöne Tradition eigentlich vorsieht. Heute ist Mainacht – und normalerweise würden wir diese Tradition zusammen feiern, Maibäume aufstellen, Maiherzen aufhängen, am Maifeuer sitzen. Das alles ist in diesem Jahr leider so nicht möglich. Aber auch zu dieser besonderen Zeit leben in unseren Herzen die Traditionen weiter. Daher möchte ich symbolisch dieses Herz euch Bergheimern schenken. Es wird den ganzen Monat Mai für euch über dem Haupteingang des Rathauses hängen. Denn was ihr in den letzten Wochen Miteinander und Füreinander gezeigt habt, das macht mich sehr sehr stolz und zeigt mir: Ihr seid füreinander da, gebt aufeinander acht. Wir sind eine verantwortungsvolle Gemeinschaft.
So wünsche ich uns trotz allem einen schönen ersten Mai. Bitte bleibt gesund. Und passt auf euch auf!

29.04.2020 Tag der Immunologie

Jetzt wäre es mir fast durchgegangen:
Heute ist der „Tag der Immunologie“ - Passender war ein solcher Mottotag wohl noch nie, denn unser Immunsystem schützt unsere Gesundheit und wappnet unseren Körper auch im Kampf gegen COVID-19.
Corona hat unser aller gesellschaftliches Leben und unseren Alltag lahmgelegt und jedem einzelnen von uns nochmals deutlich vor Augen geführt, dass die Gesundheit unser höchstes Gut ist. Sie ist kostbar und schützenswert und durch nichts auf der Welt zu ersetzen. Oft vergessen wir das im Alltag.
Die immunologische Forschung entwickelt sich stetig weiter.
Hinweisen möchte ich gerade heute auf die bemerkenswerten Aktivitäten und Zwischenerfolge des gemeinnützigen Vereins Initiative Immunspender e.V., der bereits im engen Austausch mit den zuständigen Bundesministerien sowie dem RKI steht.
Der Ansatz des Vereins ist es, mit Marketing und Digitalisierung über die Therapie mit Immunspenden zu informieren, Spender (genesene Covid-19 infizierte) zu mobilisieren und effizient in einem automatisierten Prozess in die bestehenden Strukturen für Blut- und Plasmaspenden zu verteilen. Das Ziel ist es, die maximale Anzahl von Spenden zu generieren, um möglichst vielen Menschen schnell helfen zu können. www.immunspender.com

Aber auch Sie und ich können dazu beitragen, dass wir gesünder leben und so unser Immunsystem und unsere Gesundheit stärken, indem wir regionale Produkte von unseren Bergheimer Unternehmen und den örtlichen Höfen, sowie die Lieferangebote der Gastronomie um die Ecke nutzen. Viele Fitnessstudios bieten zudem Online- Workouts an, auch im Internet finden sich tolle Programme und Gesundheitsapps.
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ganz besonders heute am Tag der Immunologie viel Gesundheit und achten Sie auf sich und ihren Körper.

29.04.2020 RTL II Sendung „Hartz und herzlich“ 

Ich habe überlegt, ob ich die folgenden Gedanken überhaupt veröffentlichen möchte, da ich nichts um Stimmungsmache gebe und es manchmal besser ist, Dinge einfach zu ignorieren und für sich stehen zu lassen. Aber mir ist es wichtig, so transparent wie irgend möglich zu agieren und meine Meinung und Haltung, als Bürgermeister und als Privatperson, klar zu äußern. Deshalb teile ich meine Gedanken nun doch mit Ihnen:

In den letzten Tagen wurde ich bereits auf die Vorankündigung der RTL II Sendung „Hartz und herzlich“ aufmerksam gemacht. Diese widmet sich in drei Folgen dem „sozialen Brennpunkt Bergheim“, wie es dort u.a. heißt. Ich habe mir dann tatsächlich die erste Folge angesehen. Das war nicht „vergnügungssteuerpflichtig“ und echt eine Qual, das bis zum Ende auszuhalten. Art und Weise der Aufmachung… einfach nur peinlich.

Natürlich gibt es, wie in jeder anderen Stadt, auch in Bergheim Menschen, die von der Gesellschaft unterstützt werden und Sozialleistungen beziehen.

Wenn man besonders in der jetzigen Zeit in die Welt schaut, wird deutlich, dass Solidarität und gegenseitige Unterstützung in Deutschland in vorbildlicher Weise aktiv betrieben werden. Die großen Anstrengungen, die dabei in der Kreisstadt Bergheim unternommen werden, um Arbeitsplätze zu schaffen, Armut zu bekämpfen und Strukturwandel zu gestalten, kommen durch das stigmatisierende Format dieser Sendung nicht mal im Ansatz zur Geltung. Dies würde ja vermutlich auch der Zielsetzung der Sendung zuwiderlaufen.
Alles in allem: Ein Schlag in die Magengrube eines jeden Bergheimers!

Es ist mir und meiner Verwaltung ein Anliegen, auf die Bedürfnisse aller Bürgerinnen und Bürger bestmöglich einzugehen, um eine ausgeglichene Wohnstruktur und erhöhte Lebensqualität zu schaffen. Schaut man in die verschiedenen Stadtteile, so ist zu erkennen, dass in den Quartiersbüros tolle (Hilfs-) Angebote bestehen, dörfliche Strukturen erhalten werden, von ehrenamtlichen Bürgern Bürgerbusse seit 20 Jahren betrieben werden und zahlreiche kulturelle Veranstaltungen und Freizeitaktivitäten durch Vereine angeboten werden. Die Kreisstadt Bergheim ist eine Stadt, die sich aktiv mit dem Strukturwandel, der Förderung der Kleinsten unter uns, aber auch der Aufwertung der Innenstadt und der gesamtstädtischen Entwicklung in allen Lebensbereichen intensiv beschäftigt. So war die Kreisstadt Bergheim beispielsweise eine der ersten Städte, die im Strukturwandelprozess mittels einer großen Bürgerbeteiligung das Stadtentwicklungskonzept 2035 erarbeitet hat, um die Stadt auch dadurch weiter nach vorne zu bringen.

So tun und unterstützen wir seit Jahren alles, um in Bergheim den Menschen eine ausgeglichene Sozial- und Wohnstruktur zu bieten, in der jeder eine gleichberechtigte Chance hat und wo jedem die Hand gereicht wird.

Für Arbeitsplätze, Chancengleichheit und sozialen Zusammenhalt zu kämpfen und all dieses zu erhalten wird definitiv auf anderem Wege erreicht als durch die Zurschaustellung in der Sendung „Hartz und herzlich“!!

Es mag Menschen geben, die das alles anders sehen. Es mag auch Menschen geben, denen die Sendung gefällt. Akzeptiert. Ich stütze meinen Post ausschließlich auf meine persönlichen Eindrücke, wie hier Einzelschicksale, die es leider in Deutschland überall und nach wie vor gibt, in Szene gesetzt werden und dabei eine ganze Stadt in Verruf gebracht wird. Ich persönlich schaue mir die beiden weiteren Folgen übrigens nicht an. Das wären für mich verschwendete Stunden.

28.04.2020 Was kann aus der aktuellen Situation Gutes mitgenommen werden?

Dadurch, dass uns das „Besondere“ der vergangenen Wochen so langsam als „normal“ und das „Normale“ aus der Zeit vor der Krise mittlerweile „besonders“ erscheint, schweifen unsere Gedanken aktuell doch häufiger in der uns vertrauten Vergangenheit als in der Zukunft.

Durch die Krise nehmen wir manche Themen wie durch ein Vergrößerungsglas wahr. So beschäftigen wir uns auch mit der Frage, was wir aus der momentanen Situation Gutes mitnehmen können. Und da kommt man schnell auf das Thema Digitalisierung, die uns zurzeit eine Menge ermöglicht. Eine Riesenchance, auf‘s Gaspedal zu drücken.

An unseren Schulen ist die Digitalisierung schon lange ein Thema. Aber da sind wir zugegebenermaßen längst noch nicht am Ziel. Wir verfügen über eine Schul-Software als Lern- und Lehrsoftware zur Unterrichts- und Klausurgestaltung. Eine Anbindung an das schnelle Internet ist für alle Schulen geplant und teilweise bereits schon als Glasfaser realisiert. Zudem verfügen wir über einen eigenen IT-Schulsupport mit einer Hotline für die Schulen. Auch die Einrichtung eines schulkonformen und möglichst flächendeckenden, intelligenten WLAN steht an.
Stichwort Digitalpakt. Es darf niemand abgehängt werden! Jetzt gilt’s! Also los, lasst uns weiter Gas geben und alle mitnehmen!

Auch in vielen anderen Geschäfts- und Tätigkeitsfeldern werden gerade neue Kommunikations- und Vertriebswege entwickelt. Onlinehandel findet dort statt, wo man es noch vor 2 Monaten für unmöglich gehalten hätte. Da gibt es vielfach kreative Insellösungen oder auch mal pragmatisch- digitale- Analoglösungen. Das lässt sich strategisch und lokal ausbauen. Im Sinne unseres örtlichen Einzelhandels und unserer Gastronomen!

Könnten wir durch eine Kristallkugel in die Zukunft schauen, wie beruhigend wäre es wohl, heute zu wissen: Wenn wir uns denn schon in einer Krise befinden, dann haben wir zumindest unsere Chancen genutzt!
Die Zukunft beginnt also genau jetzt!
Oder bereits in der Vergangenheit?
Lasst uns heute die Erkenntnisse von gestern nutzen, um sie morgen umzusetzen! Es lohnt sich. Was meint Ihr?

27.04.2020 Wir lassen euch nicht im Regen stehen 

Mal eben was Einkaufen gehen, Besorgungen machen und im Rathaus etwas erledigen. All das ist zur Zeit viel umständlicher als sonst. An was man da alles denken muss, bevor man los geht oder fährt: Ganz wichtig, wir müssen auf jeden Fall an die Mund- und Nasenschutzmaske denken. Der Begriff scheint mir übrigens irreführend zu sein, würde er doch seiner Bedeutung nach Mund und Nase schützen, egal. Und im Rathaus vorher schnell noch telefonisch einen Termin vereinbaren. Kommt man dann endlich an, sieht man schon von weitem vor den Geschäften oder vor dem Rathaus ein paar Wartende stehen (das sieht durch die Abstandswahrung meist schlimmer aus, als es ist) und dann passiert‘s: Es fängt an zu regnen. So ein Mist, da haben wir jetzt nun gar nicht mit gerechnet. Muss man da womöglich jetzt auch noch dran denken. Tatsächlich steht der Regenschirm im Zweifel zu Hause und wartet seit Wochen auf seinen bestimmungsgemäßen Einsatz.
Doch kein Problem: Wir lassen euch nicht im Regen stehen!
Wir passen auf, dass keiner nass wird. Wir achten am Eingang nicht nur auf die Einhaltung der Hygienevorschriften sondern teilen auch gerne Regenschirme aus. 
Ich finde den angekündigten Regen übrigens gar nicht mal so schlecht. Warum? Was glaubt ihr wohl...?

Auch an dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Kolleginnen und Kollegen, die - wie ich - bis vor 6 Wochen nicht im Traum daran gedacht haben, welche Aufgaben eine Stadtverwaltung so zu bieten hat und diese heute wie selbstverständlich mit machen. Ihr seid eine super Truppe!

27.04.2020 liebe Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr 

Liebe Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr,

die aktuelle Pandemie stellt auch Euren Alltag und Abläufe völlig auf den Kopf, nichts ist mehr so wie vorher. Übungsdienste sind ausgesetzt, Lehrgänge und Seminare fallen aus, Florianfeiern und Feuerwehrfeste finden nicht statt und Einsätze müssen unter strengen Hygienemaßnahmen gefahren werden, ganz nach dem Motto:

Euer Schutz ist unser Schutz!

Wir alle müssen nicht nur voneinander Abstand halten, sondern im wahrsten Sinne Abstand nehmen von liebgewordenen Veranstaltungen.
So musste auch Eure im März geplante zentrale Jahreshauptversammlung abgesagt werden. Wann es wieder eine Gelegenheit geben wird, uns in gewohnter Weise und in gebührendem Rahmen zu treffen, steht in den Sternen.
Ein besonderes Highlight kann daher nicht so stattfinden, wie es Eurem Engagement gerecht wäre: Die Aushändigung von Beförderungs- und Ehrenurkunden im Beisein und unter dem verdienten Applaus all Eurer Kameradinnen und Kameraden.

COVID-19 zum Trotz habe ich mir, gemeinsam mit der Wehrführung, eine coronakompatible Alternative überlegt, Eure Leistungen und Euer Engagement ohne weitere coronabedingte Zeitverzögerung zu würdigen. Alle anstehenden Beförderungsurkunden, Funktionsbestellungen und die Ehrungen für die 10- und 40-jährige Mitgliedschaft, werden Euch nach Hause überbracht.
Lieber wäre es uns gewesen, Euch mit einem Handschlag und einer Umarmung zu gratulieren, zu danken und alles Gute zu wünschen, sowie Euch persönlich Eure Urkunden zu übergeben. Dies ist aber halt im Moment und auf absehbare Zeit nicht möglich.

Hier und jetzt nutze ich die Gelegenheit Euch allen, den Kameradinnen und Kameraden der freiwilligen Feuerwehr und den Kolleginnen und Kollegen der Feuer- und Rettungswache, DANKE zu sagen! Ihr seid unsere Helden des Alltags!!!
Eure Freizeit für unsere Sicherheit 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche und 365 Tage im Jahr.

26.04.2020 blühende Blumen und Artenvielfalt vor dem Rathaus 

Ein Virus brennt sich momentan in das kollektive Gedächtnis einer ganzen Generation und die Gewissheit, in einer Welt zu leben in der man zuverlässig planen kann, ist zerstört. Trotzdem dreht die Erde sich weiter und es erwarten uns tagtäglich neue Dinge im Leben, auch solche, die nichts mit Corona zu tun haben.
In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Morgen an einem sonnigen schönen Sonntag.
Vor dem Rathaus erwartet euch demnächst etwas Neues... blühende Blumen und Artenvielfalt... Naturschutz mitten in der Stadt? Ja, mehr als nur rein symbolisch, soll diese blühende Wiese ein Zeichen für Optimismus und Lebensfreude sein, mitten in einer Krise in der die normalen Dinge des Lebens, die Selbstverständlichkeit, mit der wir aufgewachsen sind, in Frage gestellt werden.

24.04.2020 Was fehlt uns am meisten? 

In der Corona Krise fehlt uns am meisten... ja was eigentlich?

Was ist es, das uns gerade am meisten fehlt, wen oder was vermissen wir am dringendsten?
Sind es Oma und Opa, die Reisen, Freunde treffen, die Arbeit, Konzertbesuche, Schule ... oder ist es ...?

Ich freue ich mich - nicht am meisten aber auch - wieder auf Fußball... und die 82 Mio Nationaltrainer, von denen es jeder besser weiß.
Obwohl, das ist ja zum Thema Corona momentan auch nicht anders.

24.04.2020 städtische Hotlines 

Seit Beginn der Krise sind einige meiner Mitarbeiter an den städtischen Hotlines 89- 222, -777 und -789 die ganze Woche von 10-20 Uhr mit Rat und Tat für euch im Einsatz. Es gibt in diesen Tagen eine Flut von Informationen und Problemstellungen, die manchmal nur noch schwer zu überblicken sind. Da ist es ganz wichtig, zentrale Ansprechpartner zu haben, die sich euren Fragen, Sorgen und Nöten annehmen.

Besonders viele Anfragen kamen bisher natürlich immer dann, wenn in den Nachrichten mal wieder über die nächsten neuen Verordnungen oder Regelungen berichtet wurde. Fragen gab es aber natürlich zu allen Themen rund um Corona, hier die Top- Six aller Fragen:
Wo und wann kann ich mich testen lassen?
Darf ich eigentlich reisen?
Darf ich Besuch empfangen?
Darf ich mein Gewerbe ausüben und wenn ja unter welchen Voraussetzungen?
Wie erhalte ich Unterstützung aus den Soforthilfeprogrammen?
Wie kann ich die Betreuung meiner Kinder sichern?

Mir wurde vielfach von der Dankbarkeit der Anrufer für die unkomplizierte Hilfe oder auch einfach nur für die Ansprache „von Mensch zu Mensch“ berichtet. Da gab es auch viel Lob für die eingerichteten Hotlines. Das ist schön. Den Dank und das Lob möchte ich jetzt mal den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am städtischen Ende der Leitung aussprechen. Es ist nun mal längst nicht selbstverständlich 7 Tage die Woche bis 20 Uhr im Einsatz zu sein. Freiwillig, hochmotiviert und klaglos! Danke euch!

Es freut mich total, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird und wir euch ein Stückchen Sicherheit und Unterstützung geben können in dieser schwierigen Zeit, die für uns alle eine riesige Herausforderung ist. Aber, wem sag ich das.

Wir werden auch weiterhin für euch da sein und euch auf dem Laufenden halten. Die Hotlines bleiben weiter bestehen und werden ggf. nach Bedarf von den Zeiten der Erreichbarkeit angepasst. Hierzu werde ich dann rechtzeitig informieren.

Bleibt bitte weiter diszipliniert, denn dadurch helft Ihr mit, dass hoffentlich bald wieder etwas mehr Normalität für uns alle möglich ist.

24.04.2020 Elternbeiträge für den Monat Mai für Kitas, Kindertagespflege und OGS 

Derzeit erreichen mich viele Anfragen hinsichtlich der Zahlung von Elternbeiträgen für den Monat Mai für Kitas, Kindertagespflege und OGS, vor allem mit dem Hinweis, dass andere Städte dies heute schon bekanntgegeben hätten.
Gestatten Sie mir die Bitte, dass die Bewältigung der coronabedingten Herausforderungen nicht in einem Wettbewerb unter uns Kommunen münden sollte. Es gibt auch keinen Grund, unruhig zu werden, ich bin mir sicher, alle Bürgermeister haben alle diese Themen auf dem Schirm und in Ihrem Sinne im Blick.
So hatte ich hierzu schon angekündigt, dass sich die Kreisstadt Bergheim der diesbezüglichen Abstimmung zwischen Bund, Land und Kommunen anschließen wird. Diese Abstimmung ist zwar noch nicht abgeschlossen, aber bereits heute lässt sich erahnen, dass die Aufnahme des Regelbetriebs von Kitas, Kindertagespflege und OGS wohl noch länger auf sich warten lassen wird und im Monat Mai wohl voraussichtlich noch nicht stattfindet. Ich werde daher unseren politischen Gremien vorschlagen, die Elternbeiträge vorerst nicht zu erheben. Ich erwarte, dass sich die Abstimmung von Bund, Land und Kommunen auf den gesamten Zeitraum des Betretungsverbots beziehen wird. Seien Sie gewiss, keiner zahlt für etwas, das er nicht bekommt. Die Vorgehensweise für Mai ist in soweit identisch mit der für den Monat April.

23.04.2020 Kurze Wasserstandsmeldung zur heutigen Teil- Schulöffnung 

"Kurze Wasserstandsmeldung zur heutigen Teil- Schulöffnung:
Das vielfach erwartete - ich will nicht sagen heraufbeschworene - Chaos blieb aus!
Der größte Teil der eingeplanten SchülerInnen war heute anwesend. Und das trotz der Freiwilligkeit beim Abijahrgang. Das zeigt die „Not“.
Der Schülertransport hin und zurück hat problemlos funktioniert. So wurde es mir berichtet. Danke REVG!
Die Abstandsregeln wurden (überwiegend) eingehalten. Oh Mann, das ist verdammt schwer, da siehst du deine Freunde nach Wochen das erste Mal wieder und dann geht noch nicht mal eine Umarmung.
Die Stimmung war gut und unaufgeregt. Wow, macht weiter so!
Ein kleiner Wermutstropfen lässt der Blick nach vorne erahnen, wenn die Öffnung für weitere Schülergruppen erfolgt. Dann wird’s im wahrsten Sinne des Wortes eng. Aber auch das bekommen wir gemeinsam hin!"

23.04.2020 selbstgenähte Schutzmasken 

" Viele haben sich bereits in den vergangenen Wochen Schutzmasken besorgt, selber genäht oder von Mamas, Omas, Freunden oder von ehrenamtlich Tätigen nähen lassen. Manche von Euch haben sich bislang vielleicht noch nicht so sehr mit diesem Thema beschäftigt und haben noch keine Masken.
Damit nun nicht nach dem Coronaproblem auch noch ein Müllproblem durch zu viele
Einwegmasken entsteht, ist es im privaten Bereich sinnvoll, die selbstgenähten Masken zu bevorzugen.

Zum Glück gibt es ehrenamtlich Aktive, die zu Hause oder als virtuelle Nähgruppe ganz viele Masken hergestellt haben und weiter herstellen werden. Allein diese Masken an den Mann oder die Frau zu bringen ist eine organisatorische und logistische Herausforderung. Hier kommen wir ins Spiel: wir übernehmen die kostenlose Verteilung dieser Masken. Geplant ist eine dezentrale Verteilung in unseren Quartiers- und Integrationsbüros in Quadrath/ Ichendorf (Gleis 11), Niederaußem, Ahe und Bergheim Süd/West. An 2 Tagen in der Woche, montags und donnerstags, jeweils ‪von 10 bis 13 Uhr‬, werden unter Einhaltung aller Hygiene- und Abstandsregeln die Büros geöffnet und die Masken (max. 2 pro Person) verteilt. Erstmals ‪am 27.04.2020‬, aber bitte kommt nicht alle auf einmal!
Gerne können Sie dann auch diese Gelegenheit nutzen, sich als MaskennäherIn registrieren zu lassen – das können Sie ebenso unter der Hotline ‪02271/89789‬ - oder bringen gerne eine Materialspende mit (z.B. neues Baumwoll- oder Geschirrtuch oder Twist Gummi o.ä.), damit unsere Ehrenamtler neue Masken herstellen und somit auch viele andere von diesem Angebot profitieren können . Das wäre mal eine klassische, vielzitierte win- win- Situation.

Ausdrücklich und von ganzem Herzen bedanke ich mich bei allen ehrenamtlichen Näherinnen und Nähern. Es ist der Hammer, wie viele Masken sie in der kurzen Zeit schon bereitgestellt haben. Hier zeigt sich mal wieder: was wäre unsere Gesellschaft ohne den Kit der Ehrenamtler!!

Zusätzlich werden wir übrigens als Stadt an unsere Schulen, Senioreneinrichtungen und erforderlichenfalls weitere Einrichtungen herantreten und diese bei Bedarf mit Masken versorgen. Ich weiß auch bereits von zahlreichen Geschäften, die für ihre Kunden Masken am Eingang bereit halten.

Ich habe es gestern bereits angekündigt und bestätige das heute gerne: Am Ende wird kein Einkauf und keine notwendige Fahrt mit dem Bus oder der Bahn an einer fehlenden Maske scheitern!

Übrigens: Bergheim und Bedburg – die hier einen gemeinsam abgestimmten Weg gehen – tragen das erste Maskenbattle miteinander gegeneinander aus: Die Stadtverwaltung, deren MitarbeiterInnen innerhalb des Monats Mai in Relation die meisten Masken näht – natürlich in ihrer Freizeit - gewinnt den 1. Maskenpreis! "

22.04.2020 Ab Montag im ÖPNV und beim Einkaufen Maskenpflicht

" Soo.. genug spekuliert, nun ist es offiziell - und da sage ich Ihnen vermutlich nichts Neues - dass ab Montag im ÖPNV und beim Einkauf Maskenpflicht besteht. Ich werde bereits auf allen Kanälen gefragt, warum ich nicht informiere, warum Bergheim keine Masken verschenkt usw.
Es war für mich und wohl für uns alle seit einigen Tagen absehbar, dass die Maskenpflicht kommen würde. Deshalb beschäftigen wir uns im Krisenstab auch schon seit einiger Zeit mit diesem Thema. Wir haben in Bergheim 65.000 Einwohner. Angenommen nur ein Drittel von denen nutzen Bus und Bahn oder gehen einkaufen, brauchen also Schutzmasken. Nun braucht jeder von denen wöchentlich, na sagen wir mal 3 Masken. Dann reden wir schon über mind. 240.000 Masken monatlich, eher mehr. Fragen wie: Wer bekommt eine Maske geschenkt und warum? Wer muss sie sich kaufen und wo? Wie läuft die Verteilung, wenn gleichermaßen Menschenansammlungen verboten sind? All das muss geklärt werden. Das lässt sich nicht mal eben by the way entscheiden und organisieren! Wenn das alles geklärt ist, werde ich Sie informieren. Am Ende wird kein Einkauf oder keine notwendige Fahrt mit Bus oder Bahn an einer fehlenden Maske scheitern! "

22.04.2020 Endlich wieder Schule

"Morgen dürfen manche endlich wieder in die Schule…
Noch vor wenigen Monaten hätte ich mir nicht vorstellen können, dass man diesen Satz mal so formuliert und freudig erwarten würde… nicht wahr, liebe Eltern 
Aber mal im Ernst: Dieses Jahr ist nun mal alles anders.
Momentan laufen die Vorbereitungen für die schrittweise Wiederaufnahme des Schulbetriebs auf Hochtouren:
Die REVG ermöglicht uns ab morgen unter Beachtung sämtlicher Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen wieder einen Regelbetrieb. Hier nur mal eine kleine Übersicht, was genau das bedeutet:
· Überwachen der Mindestabstände und der Haltestellen, um im Bedarfsfall zusätzliche Fahrzeuge einsetzen zu können
· Überwachen der Abstandsregelung von mind. 1,5 Metern zu anderen Fahrgästen
· Sitzordnung ist über die TFT-Monitoren einsehbar
· Um andere zu schützen, wird um das Tragen von Gesichtsmasken gebeten, ab Montag ist dies ohnehin Pflicht.
Gerade wird noch geklärt, wie man mit den Schulalltagsuntypischen Stundenplänen mit Blick auf die Schülertransporte umgeht. Manches wird vielleicht noch etwas ruckelig sein am Anfang, wird sich dann aber mit der Zeit einspielen.

Auch in den Schulen wird aktuell vorbereitet, gerückt und geschoben was das Zeug hält, um morgen wieder bestmöglich und zumindest teilweise an den Start gehen zu können. Auch hier nur mal eine kleine beispielhafte Übersicht:
· pro Raum sind 5 Prüflinge vorgesehen
· an jedem Waschbecken werden ausreichend Seife und Einweghandtücher vorgesehen
· die Leistungskurse wechseln sich tageweise ab
· die Laufwege innerhalb des Gebäudes werden auf Abstandsmöglichkeiten hin beachtet

Viele haben es bereits getan, auch ich. Und ich mache es gerne nochmal und auch immer wieder: Danke sagen. Gerade jetzt - und lasst uns das doch einfach beibehalten - darf die Wertschätzung nicht zu kurz kommen. Ich bedanke mich bei allen, die diese ungewöhnliche und nie dagewesene Form der Schulöffnung kurzfristig und vor allem flexibel ermöglichen.
Dazu gehören insbesondere die Schulleitungen mit ihren Lehrerteams und den Hausmeistern, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der REVG incl. der Geschäftsführung und all diejenigen, die darüber hinaus koordinierend, organisierend, anpackend beteiligt sind, wie z. B. meine Kolleginnen und Kollegen der Schulverwaltung. Ihr alle macht einen Spitzenjob!

Und DANKE an alle Schüler und Eltern, dass ihr das alles so anstandslos hinnehmt! Was bleibt uns auch anders übrig.
Passt bitte auf Euch auf!" 

22.04.2020 An die Abiturientinnen und Abiturienten

"Liebe Abiturientinnen und Abiturienten,
heute hättet Ihr normalerweise die ersten Abiklausuren geschrieben. Aber was ist heute schon normal? Was ist das für eine Zeit? Dabei liegt die wohl aufregendste noch vor euch...
Die Abschlussprüfungen, auf die Ihr mit Spannung und manchmal auch voller Sorge seit der 5. Klasse hinarbeitet, stehen nun - mit Verspätung - in ein paar Wochen bevor. Die mutmachende Umarmung Eurer Freunde muss dabei leider ausbleiben.
Neben all den „Dramen“, mit denen Ihr Euch in der Vergangenheit im Deutschunterricht beschäftigt habt, durchlebt Ihr gerade im Moment Euer ganz persönliches.
Ich kann nur ahnen, wie erleichtert Ihr sein müsst, wenn all das hinter Euch liegt. Trotzdem oder vielleicht auch gerade deshalb, könnt Ihr in ein paar Jahren extrem stolz auf diese von Euch gemeisterte Zeit zurückblicken. Immerhin hattet Ihr nebenbei noch mit diesen besonders schweren Umständen zu kämpfen. Allein dafür gebührt Euch schon eine hohe Anerkennung. Und ich bin mir sicher: Nicht nur ich sehe das so!

Wir schreiben gerade schon gemeinsam Geschichte – und nun seid Ihr dran, ein Stück Eurer persönlichen Geschichte zu schreiben. Dafür wünsche ich Euch alles erdenklich Gute!

Und denkt daran: Der Erfolg eines Menschen ist nicht danach zu beurteilen, was ein Mensch im Leben erreicht, sondern nach den Hindernissen, die er auf dem Weg zum Erfolg überwunden hat… und zum Schluss wünsche ich Euch noch was: hoffentlich könnt Ihr, wie und wann auch immer, Euren Erfolg gemeinsam und gebührend feiern! "

21.04.2020 Unter Palmen - Rathaus kreativ

"Kreisstadt Bergheim... Unter Palmen!
Klasse, was sich die Kolleginnen und Kollegen im Rathaus alles so einfallen lassen. Abstand halten mit karibischem Flair. Danke an das gesamte Rathausteam. Ihr seid klasse"

21.04.2020 Tag 1 nach Ladenöffnung: Ernüchternd!

"Tag 1 nach Ladenöffnung: Ernüchternd!
Gerade eben im Krisenstab haben wir die ersten Erkenntnisse zu den seit gestern wieder geöffneten Läden erörtert. Viele Kunden halten sich nicht konsequent an die Abstands- und Hygienevorgaben. Viele Einzelhändler sind bemüht aber vielfach auch überfordert. Ich hoffe, das pendelt sich (zum Guten) ein. Wir werden das engmaschig begleiten, kontrollieren und helfen bei Lösungen, damit die Geschäfte nicht schon bald wieder schließen müssen und Ihr gesund bleibt! Bitte helft alle mit dabei, seid diszipliniert und haltet Euch konsequent an die Vorgaben.
Gestattet mir ein Positivbeispiel (von denen es natürlich mehrere gibt) zu nennen: Möbel Hausmann hat ein super funktionierendes Hygienekonzept, toll! "

20.04.2020 Ich poste heute mal nichts - ach, doch! ;-) 

"Ich poste heute mal nichts! Ach Mist, jetzt hab ich‘s ja doch getan. Ok, wenn ich schon mal dabei bin, dann gebe ich euch wenigstens die Info, dass es nichts Neues zu berichten gibt. Wir bereiten gerade gemeinsam mit den Schulen - die Zusammenarbeit ist übrigens hervorragend, vielen Dank an die Schulleitungen und ihre Teams - die Einhaltung aller hygienischen Vorgaben und den Schülertransport vor. Da wird‘s am Anfang vielleicht noch ein bisschen hakeln aber das wird schon.
Habt ihr es eigentlich bemerkt, irgendetwas war anders heute: ach ja, die meisten unserer Geschäfte haben wieder geöffnet! Gut so! Endlich! Und jetzt unterstützt unsere Einzelhändler und geht lokal einkaufen. Nur nicht alle gleichzeitig. Und haltet bitte die Hygienevorgaben ein, denn dann können die Kneipen, Restaurants und Cafes auch bald vorsichtig öffnen, dann können wir bald wieder Sport machen (außer Joggen, das könnt ihr heute schon) und dann bleibt Ihr gesund!"

19.04.2020 Kapazitätsauslastung Krankenhaus / weiterhin Aussetzung der Parkgebühren

"Es hatte mich jemand in den Kommentaren nach den Kapazitätsauslastungen der Krankenhäuser im Rhein Erft Kreis gefragt. Leider finde ich den Kommentar nicht mehr, deshalb hier meine Antwort:
In der klinischen Grundversorgung und der Intensivmedizin inkl. Beatmung ist unter Berücksichtigung der derzeitigen Erkrankungen und der voraussichtlichen weiteren Lageentwicklung aktuell nicht davon auszugehen, dass die Belastungsgrenze kurzfristig erreicht wird. Dies wird übrigens täglich neu überprüft. Eine
- jedenfalls was die medizinische Versorgung betrifft - beruhigende Nachricht.

Bei allen, die für unsere medizinische Versorgung Tag für Tag, Nacht für Nacht im Einsatz sind, bedanke ich mich ganz ganz herzlich. Ihr seid unsere Helden!

Passt jetzt thematisch nicht ganz hier hin obwohl, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses Bergheim wird es interessieren:
Zunächst bis 03.05.2020 werden im Stadtgebiet Bergheim weiterhin keine Parkgebühren erhoben. Auch die Parkscheibenpflicht entfällt. Somit können alle, die für uns momentan arbeiten und täglich im Einsatz sind kostenlos ihr Auto in der Nähe ihres Arbeitsplatzes abstellen. Und die Einkäufe in der Fußgängerzone, die ab morgen wieder unter Hygieneauflagen möglich sind, können auch ohne Zeitdruck erledigt werden.
Passt auf euch auf bei allem was ihr macht! "

18.04.2020 Weiter stark bleiben 

"Es fängt an richtig weh zu tun. Bei mir, bei euch, bei Vereinen, bei Solo Selbstständigen, Gastronomen, kleinen und großen Unternehmen und vielen vielen anderen ist die Schmerzgrenze - wenn noch nicht dann bald - erreicht oder schon überschritten. Anhand der Vielzahl der Telefonate, Videokonferenzen, persönlichen Nachrichten und Facebookkommentare erkenne ich sehr deutlich die Veränderung der Gemütslage. Ich kann das sehr sehr gut nachvollziehen und ich finde, da darf man ruhig ein Ventil nutzen um das eben auch mal raus zu lassen, auch wenn es emotional und deutlich ist. Nur nicht aggressiv und respektlos, alles andere ist ok! Denn es geht um sehr viel im Moment. Sei es die Angst um die Gesundheit, um die Existenz, Ärger über Uneinsichtige, die Versammlungsverbote und Abstandsregeln penetrant mißachten. Auch die Unsicherheit vor dem was noch kommt oder auch schlimmstenfalls nicht kommt, wie z.B. eine langersehnte und bis ins Detail liebevoll vorbereitete eigene Hochzeit oder die Geburtstagsfeier von Oma und soviel mehr. Auch als Vereinsvorstand weiß man nicht wie es weiter geht, wenn das Fest des Jahres im Sommer nicht stattfinden kann. Und tausende weitere Beispiele von Betroffenheiten könnte ich hier anführen.
Trotzdem bleibt uns allen nichts anderes übrig als durchzuhalten! Und wenn euch danach ist, dann lasst es halt auch mal raus, schreibt mir, kommentiert, ruft an. Ich versuche alle Fragen zu beantworten, bin auch mal Seelenklempner und helfe gerne wo und wie es irgend geht!
Meine Bitte bleibt bestehen: Haltet euch bitte weiterhin an die Kontakt- und Abstandsregeln. Achtet aufeinander, dann bleiben wir gesund!"

16.04.2020 Hygienekonzept für Geschäfte

"Ich werde häufig gefragt, wie das vorzulegende Hygienekonzept der Geschäfte auszusehen hat. Bisher konnte es mir tatsächlich noch niemand konkret beantworten.
Momentan kann ich euch diese gesicherte Information geben:
Folgende Geschäfte können zusätzlich unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen ab Montag, 20.04.2020 wieder öffnen:
• alle Geschäfte bis zu 800 qm Verkaufsfläche
• sowie unabhängig von der Verkaufsfläche Kfz-Händler, Fahrradhändler, Buchhandlungen.

Meine Vermutung: Das Hygienekonzept als Auflage wird sich vornehmlich auf einzuhaltende und erkennbare Abstandsflächen und -möglichkeiten, vorhandene Desinfektionsmittel, ggfls. zu tragende Schutzmasken (was aber an anderer Stelle als Empfehlung ausdrücklich genannt wurde) und auf die Reinigung der Verkaufsflächen beziehen.
Wenn dem so ist: das bekommt ihr hin!  
Wir helfen euch!
Wenn ich genaueres weiß, werde ich das sofort bekannt geben. Ansonsten könnt ihr euch ja schon mal darauf vorbereiten. kann jedenfalls nichts schaden."

16.04.2020 Teilöffnung des Rathauses  

"Im Zuge der gestrigen Entscheidungen und teilweisen Lockerungen werden wir ‪ab Montag, 20.04.2020‬ das Rathaus wieder für Sie öffnen. Allerdings nur in kleinen Schritten und bis auf weiteres unter folgenden Bedingungen:

• Der Zutritt zum Rathaus erfolgt nach wie vor ausschließlich über den Haupteingang
• Sie müssen einen Termin zur persönlichen Vorsprache vereinbaren
• Termine zur persönlichen Vorsprache werden nur vereinbart, wenn diese unbedingt erforderlich sind
• Bei der Terminvergabe werden Sie darauf hingewiesen, dass beim Vorliegen von Erkältungserscheinungen, von einem Besuch abzusehen ist
• Es wird empfohlen, das Rathaus nur mit Alltags-Mund- und Nasenschutz zu betreten (dieser wird im Rathaus vorgehalten)
• Sie werden von dem/der jeweiligen Sachbearbeiter/Sachbearbeiterin am Eingangsbereich abgeholt
• Bitte betreten Sie das Rathaus grundsätzlich nur mit max. einer Begleitperson

Die Kontaktaufnahme per Telefon, E-Mail, über das Internet (die Homepage) mit den verschiedenen Online-Diensten sowie dem Postbriefkasten stellen wir natürlich für Sie darüber hinaus weiterhin zur Verfügung. Daneben bleiben wir über unsere Corona- Hotlines unter 02271/ 89-222 oder -777 sowie -789 (Hilfsangebote) erreichbar. Der erweiterte Bürgerservice am Dienstagnachmittag sowie am Samstagvormittag bleibt vorläufig noch geschlossen."

16.04.2020 Konkretisierung in Bezug auf das Wiederöffnen von Schulen 

"Heute werde ich im Laufe des Tages - und auch in den nächsten Tagen - nach und nach viele konkrete Fragen beantworten können, die sich aus der gestrigen Abstimmung zwischen Bundes- und Landesregierung und den daraufhin erfolgten Pressekonferenzen ergeben haben.


Hier schon mal eine Konkretisierung die Schulen betreffend:
Für folgende Klassen/ Stufen in Trägerschaft der Stadt beginnt ab Donnerstag, 23.04. der Unterricht: Abiturjahrgänge und zehnte Klassen Haupt-, Real- und Gesamtschulen. Zur Zeit organisieren wir die Schülerbeförderung, bereiten die Hygienemaßnahmen etc. vor. Die jeweiligen Schulen werden weitere konkretisierende Informationen per Mail verschicken.

Als nächster Schritt ist vorgesehen, dass ab 04.05. die Viertklässler der Grundschulen und vermutlich die Abschlussjahrgänge des nächsten Jahres nachziehen werden. Hierzu bleibt die Coronaschutzverordnung abzuwarten.

Weitere Infos zu Kinderbetreuung in Kitas, OGS, zur Öffnung des Rathauses, zu Kirchen, zu Schutzmasken und vielen weiteren Themen folgen nach und nach."

15.04.2020 Vorgehen bei Fortsetzung der Distanzstrategie 

"Kein falsches Vorpreschen, auch bei besten Absichten!
Davon sind die momentan bekanntgegebenen Entscheidungen geprägt:
Es gibt ein schrittweises, wirkungsorientiertes zeitversetztes Vorgehen bei Fortsetzung der Distanzstrategie.

Weiterhin keine Menschenansammlungen!

Grundschulen und Kitas bleiben zunächst bis 03.05. geschlossen.

In weiterführenden Schulen wird es eine stufenweise Öffnung geben, beginnend mit den Abschlussklassen.

Gastronomie bleibt geschlossen, wie bisher mit Abhol- und Lieferservice.

Schutzmasken sind das Mittel der Wahl im ÖPNV und beim Einkauf.

Geschäfte bis 800 qm und vorgelegtem Hygienekonzept können bald öffnen, von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich.

(Größere) Veranstaltungen, wird es bis mind. Ende August nicht geben.

Dies sind die heutigen Entscheidungen in aller Kürze.
Weitere konkrete Auswirkungen - auch für uns in Bergheim - werde ich kurzfristig im Krisenstab besprechen und euch weiter informieren.

Vorsicht, wir sind noch nicht über den Berg. Wir sind aber auf einem gemeinsamen guten Weg!
Lasst uns weiter unsere Gesundheit und Menschenleben schützen!"

14.04.2020 Ankündigung Treffen der Kanzlerin mit Ministerpräsidenten der Länder

"Ich bin sehr gespannt, was unsere Kanzlerin morgen mit den Ministerpräsidenten der Länder vereinbaren und verkünden wird. Keine einfachen Entscheidungen! Auf der einen Seite gibt die aktuelle Fallzahlentwicklung Anlass zu einem leicht angehauchten Optimismus. Zum anderen kann eine verfrühte Lockerung der kontaktreduzierenden Maßnahmen schnell einen Rückschritt auslösen. Man sieht diese Gratwanderung an den Entscheidungen unserer Nachbarländer. Österreich lockert leicht, wohingegen Frankreich die Ausgangssperre verlängert. Wenn man nur gesichert wüßte, was die richtige Entscheidung ist... viele meinen es zu wissen... viele kritisieren... viele geben Ratschläge, gefragt und ungefragt. Wie auch immer, es muss und wird Entscheidungen geben. Diese haben Auswirkungen... gute und weniger gute, mittelbare und unmittelbare, kurzfristige und langfristige. Ich bin mir sicher, niemand wird auch nur eine einzige Entscheidung leichtfertig und willkürlich treffen.
Lasst uns weiterhin diszipliniert distanziert bleiben! Dann bleiben unsere Liebsten, dann bleiben unsere Nächsten, dann bleiben WIR gesund!"

04.04.2020 Traurige Nachrichten und Ausgangssperre

"Liebe Bergheimerinnen und Bergheimer,
soeben erreicht mich die Nachricht, dass eine 80-jährige Bergheimerin heute im Frechener Krankenhaus an den Folgen der Corona Infektion verstorben ist. Mein Mitgefühl ist bei der Familie und den Angehörigen der Verstorbenen.

Parallel zu dieser traurigen Nachricht erfahre ich über mein Ordnungsamt, über die Polizei und durch einige persönliche Nachrichten von Bürgerinnen und Bürgern, dass an vereinzelten Stellen im Stadtgebiet - und da ist verdammt noch mal jede einzelne Stelle eine Stelle zuviel - Menschenansammlungen anzutreffen sind. Hier wurden Bußgelder verhängt. Aber die Bußgelder, der Leidensdruck und die Erkenntnis, dass es um Menschenleben geht, sind scheinbar noch nicht hoch genug bzw. hinreichend ausgeprägt, als dass alle es verstanden hätten.
Deshalb jetzt noch mal für die, die entweder zu doof sind, es verstehen zu wollen oder die scheinbar skrupellos sind: Verdammt noch mal, haltet euch an die Vorgaben - die mittlerweile jeder kennt, JEDER - und bleibt gefälligst zu Hause!!!
Wir haben es bis hierhin geschafft, das Ziel ist längst noch nicht erreicht, jetzt brauchen wir Durchhaltevermögen. Deshalb jetzt auch noch mal freundlich, weil ich weiß, dass es nicht leicht ist: Bitte bleibt zu Hause!! Rettet Leben!"

04.04.2020 Entschleunigung und Sonne 

"Ich sitze gerade mal ein paar Minuten auf der Terrasse und genieße die Sonne. Entschleunigung nennt man das wohl heutzutage. Da fällt mir ein, eigentlich hätte ich jetzt Urlaub und wir wollten morgen eine Woche in den Schwarzwald fahren, ein bisschen ausspannen, so war der Plan. Ach, was soll‘s. So ist es halt. Dafür stehen wir nicht ewig im Stau, kein lästiges Kofferpacken und keine Achterbahn im Europapark. Hat doch auch was für sich. Aber das holen wir alles irgendwann nach. Irgendwann.
Für die vielen Kinder tut es mir echt leid. Bekommen Osterferien und merken nicht mal was davon.
Trotzdem höre ich landauf landab kaum Gejammere und Genöle. Sie akzeptieren es so wie es ist, weil es eben so ist! Ihr seid die Größten."

02.04.2020 Soforthilfe NRW und Termine Abiturprüfungen

"Hier habe ich noch 2 interessante Informationen:

Soforthilfe NRW 2020:

Achtung: Neu ist, dass nun auch gemeinnützige Unternehmen, die unternehmerisch tätig sind, einen Antrag stellen können. Dies umfasst auch Vereine, wenn sie sich wirtschaftlich betätigen und eine gemeinnützige Tätigkeit im Vordergrund steht. Bei Vereinen müssen mehr als die Hälfte der Einnahmen aus erzielten Umsätzen bestanden haben, die durch die Corona-Krise beeinträchtigt wurden (siehe allgemeine Kriterien für die wesentliche Beeinträchtigung im Antragsformular). Ein Verein, der überwiegend von Beiträgen, kommunalen Zuschüssen oder Sponsoring lebt und wenig gewerblich am Markt mit seinen Dienstleistungen tätig ist, kann keinen Antrag stellen, weil er nicht unternehmerisch tätig ist.
Übrigens: Ein Rentner mit einer kleinen Rente, der seinen Haupterwerb z. B. aus dem Betrieb einer Gaststätte bezieht, ist ebenfalls grundsätzlich antragsberechtigt (Rentner waren vorher kategorisch ausgeschlossen).

Abiturprüfungen neu terminiert:

Die Abiturprüfungen in Nordrhein-Westfalen werden um drei Wochen verschoben. Darauf haben sich alle Länder in der Kultusministerkonferenz verständigt und dies ganz formal beschlossen. Die Abiturprüfungen 2020 beginnen demnach am Dienstag, den 12. Mai 2020, und laufen bis Montag, den 25. Mai.
Mit dem einheitlichen Beschluss ist nun gewährleistet, dass die Länder weiterhin gegenseitig ihre Abschlüsse anerkennen."

30.03.2020 Verzicht auf Musikschulgebühren La Musica im April

"Als Zweckverbandsvorsteher der Musikschule La Musica habe ich entschieden, dass die Erhebung der Musikschulgebühren für den Monat April ausgesetzt wird.
Eine Abbuchung für April findet demnach nicht statt!
Unabhängig davon sollen wenn möglich die ausgefallenen Unterrichtsstunden im Laufe des ersten oder zweiten Semesters 2020 nachgeholt bzw. vorübergehend alternativ als Online-Unterricht angeboten werden. Am Ende des Semesters bzw. Schuljahres wird dann geprüft, wie viel Unterricht tatsächlich ausgefallen ist und in welcher Höhe Gebühren insgesamt anfallen.
Ziel dieser Maßnahme ist, dass Ihnen als Eltern in der aktuellen Situation keine unangemessene finanzielle Belastung zugemutet wird. "

29.03.2020 Helfen, ist doch klar!

„Helfen, ist doch klar!“, das ist für mich die herausragende Erkenntnis dieser Zeit.
Kinder unterschiedlichen Alters, Jugendliche und Erwachsene haben auch heute wieder Bilder gemalt, gebastelt und Karten geschrieben.
Unsere fleißigen Näherinnen z. B. eine Gruppe in Fliesteden haben ca. 140 Behelfsmasken genäht. Das ist großartig und die Bewohner des Altenheims werden begeistert sein.
Ich danke Euch ALLEN für Euer großes Engagement und die viele Zeit und Mühe, die Ihr in diese Hilfe investiert. Macht bitte weiter so."

29.03.2020 Zusammenfassung rund um die Themen „Hilfsangebote für das Stadtgebiet Bergheim und allgemeine Unterstützungen“. 

" Haben Sie den Überblick verloren? Das kann ich sehr gut nachvollziehen!
In den letzten Tagen und Wochen überschlagen sich die Ereignisse und Informationen auf allen Kanälen. Ich gebe Ihnen hier mal eine Zusammenfassung rund um die Themen „Hilfsangebote für das Stadtgebiet Bergheim und allgemeine Unterstützungen“.

••• Sie haben Fragen rund um das Thema Corona, z. B. was darf man und was nicht? •••
Bürgertelefon 02271/89-222 oder 777, tägl. 09-20 Uhr

••• Sie benötigen Unterstützung, z. B. zum Einkaufen, Hunde Gassi führen, Medikamente besorgen etc.? •••
Sorgentelefon 02271/89- 789, tägl. 10-20 Uhr (ab Montag, 30.03.) Wir vermitteln zentral alle momentan bekannten Hilfsangebote in allen Stadtteilen. Gerne können Sie auch hierüber oder in den Kommentaren Ihre Hilfsangebote bekannt geben.

••• Sie sind Gastronom oder Einzelhändler und wollen Ihren Liefer- oder Abholservice bzw. Onlineservice bekannt machen? •••
Über Citymanagement@bergheim.de können Sie sich in eine Liste eintragen lassen. Wir veröffentlichen diese zentral auf allen Kanälen.

••• Parkgebühren werden zunächst bis 19.04.2020 nicht erhoben. Zudem entfällt in dieser Zeit die Parkscheibenregelung. •••

••• Um die Familien zu entlasten, werden Beiträge für die zurzeit geschlossenen Kitas, Tagespflege und OGS für den Monat April nicht erhoben. Dies gilt auch für Notbetreute •••

••• Gewerbesteuerpflichtige können bei Gewinneinbrüchen einen Antrag auf Herabsetzung der Gewerbesteuer Vorauszahlungen stellen •••

••• Bei allen von der Kreisstadt Bergheim erhobenen Steuern besteht die Möglichkeit, eine Stundung der festgesetzten Steuerforderungen zu beantragen. Stundungszinsen werden nicht erhoben. •••

••• Bei drohenden Vollstreckungsmaßnahmen besteht für betroffene Unternehmen und Gewerbetreibende die Möglichkeit, einen Antrag auf Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen bei der Stadtkasse Bergheim zu stellen. •••

Darüberhinausgehend können Sie natürlich auch weiterhin Ihre Fragen oder Kommentare auf meinem Facebookaccount hinterlassen oder mir per PN schicken!" 

28.03.2020 Bring- und Abholservice der gastronomischen Vielfalt Bergheims

"Samstag abend, kommt lasst uns lecker essen gehen. Ach, geht ja nicht. Mmhh, warum nicht auch in Zeiten von Corona die gastronomische Vielfalt Bergheims genießen und sich nach Hause auf den Tisch bringen lassen, bzw. vor die Haustüre?


Viele sind für Abwechslung auf dem Speisezettel sicherlich dankbar. Wir möchten Gastronomen darin unterstützen, ihren Bring- und Abholservice bekannt zu machen.


Liebe Gastronomen, einfach die folgenden Punkte ausfüllen und an citymanagement@bergheim.de schicken. Wir stellen eine Übersicht auf die Homepage der Stadt und posten die Liste über Facebook.

Gastronomie mit Adresse:
Telefon:
Ortsteil:
Abholservice ja/nein:
Abholservice Zeiten:
Bringservice ja/nein:
Bringservice Zeiten:
Bringservice im Umkreis von:
Link zur Speisekarte:
Gutscheinverkauf ja/nein:

Wir lassen uns doch den Appetit nicht vermiesen!"

27.03.2020 Hotline zur Vermittlung von Hilfe und Unterstützung bei ihrer alltäglichen Versorgung

"Es ist sehr schön zu sehen, dass in dieser für uns alle außergewöhnlichen Zeit die Bergheimerinnen und Bergheimer eng zusammenhalten und die Menschen füreinander da sind. Mir wird aus allen Stadtteilen zugetragen, dass sich - natürlich unter Beachtung des Kontaktverbotes - die Nachbarschaftshilfen im Eiltempo organisiert haben, um Personengruppen, die in Corona-Zeiten besonders betroffen sind, zu versorgen und zu unterstützen. Das betrifft insbesondere Menschen, die der Risikogruppe zuzuordnen sind, wie z.B. Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Vorerkrankung oder sonstigen Einschränkungen und Behinderungen. Das finde ich stark und das zeigt mir wieder einmal den riesigen sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt, im ganzen Land.

Für die schon jetzt bestehenden Hilfestrukturen zolle ich allen Organisationen und Helfern meinen Riesenrespekt. Um es für alle etwas einfacher, transparenter und strukturierter zu gestalten, baue ich das Angebot unseres bereits bestehenden Bürgertelefons während der Corona-Krise aus, um alle Hilfen untereinander besser zu vernetzen:

Bürgerinnen und Bürger, die in diesen schweren Zeiten Hilfe und Unterstützung bei ihrer alltäglichen Versorgung benötigen, können sich ‪ab Montag, 10 Uhr‬ an die Rufnummer 89-789 wenden und ihr Anliegen vortragen. Wir als Verwaltung werden dann in Zusammenarbeit mit den bereits bestehenden ehrenamtlichen Hilfeangeboten schnellstmöglich die notwendigen Schritte einleiten, um Hilfe zu koordinieren, damit niemand hier in Bergheim unversorgt bleibt. Das können Einkäufe für Seniorinnen und Senioren, Medikamentenversorgung, Hundegassi-führen o.ä. sein.
Ich bitte Euch/Sie alle, die Nummer ausschließlich in Notfällen zu wählen, um die Mitarbeiter an den Leitungen nicht zu überlasten und den Draht frei zu lassen für Menschen, deren Versorgung nicht gesichert ist. Die neue Hotline ist täglich ‪von 10 – 20 Uhr‬ besetzt.
Die Bürgertelefonnummern 222 und 777 bleiben für alle Fragen rund um Corona weiterhin bestehen!

Noch ein Hinweis:
Die neue Hotline wurde von meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schnell und ohne Einarbeitung aus dem Boden gestampft. Wenn also noch nicht direkt alles geschmeidig Rund läuft, ist dies dem Umstand geschuldet, dass sich die Hotline-Mitarbeiter in viele für sie nicht alltägliche Themen einfinden und einarbeiten müssen. Habt bitte Verständnis. Bei uns macht nämlich gerade jeder irgendwie alles.
So und jetzt wünsche ich allen ein schönes Wochenende, obwohl... momentan ist irgendwie jeder Tag wie der andere."

27.03.2020 Soforthilfen für Kleinstunternehmen, Angehörige der Freien Berufe und Solo-Selbstständige 

"Ab heute - also irgendwann im Laufe des Tages - können Kleinstunternehmen, Angehörige der Freien Berufe, Solo-Selbstständige usw. kurzfristige Soforthilfen beantragen!
Information und Formular:

https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020?fbclid=IwAR3ZUFKspBT9vv_sPEN8_kMDz01LMED6y6n7lo6osx1EfXv9EihcWzFDwHA "

26.03.2020 Dankeschön an Ratspolitikern und OrtsbürgermeisterInnen

"Mal eben zwischendurch: Ich bekomme von Euch - zumindest in den letzten Wochen - vielfach Dank und Zuspruch. Darüber freue ich mich sehr, denn es ist nicht zwingend und längst nicht selbstverständlich „dankeschön“ zu sagen.
Deshalb sage auch ich regelmäßig danke... heute bedanke ich mich bei den Ratspolitikern unserer Stadt, die ausnahmslos gemeinsam mit mir und der Verwaltung an einem Strang ziehen! Das ist selbst in diesen Zeiten nicht überall so. Und danke an 14 OrtsbürgermeisterInnen... Ihr seid klasse und helft und macht wo es nur geht!"

26.03.2020 Verzicht bei Elternbeiträge für OGS, Kitas und Kindertagespflege

"Die Kreisstadt Bergheim verzichtet zunächst für den Monat April auf die Erhebung der Elternbeiträge für OGS, Kitas und Kindertagespflege. Für die Fälligkeit zum 05. April werden also keine Beiträge von der Stadtkasse abgebucht; alle diejenigen, die die Monatsbeiträge selbst überweisen, werden gebeten, dies für den Monat April auszusetzen. Versehentlich doch gezahlte Beiträge werden von der Stadtkasse zeitnah erstattet.
Ich freue mich, dass durch die Vereinbarung zwischen Land und Kommunen eine spürbare Entlastung für die Familien in Bergheim erreicht wird!"

24.03.2020 Regierung unterstützt Firmen, Betriebe, Ein-Personen Selbstständige

"Die Regierung unterstützt Firmen, Betriebe, Ein-Personen Selbstständige, damit diese durch den notwendigen beinahe Stillstand nicht vor dem Aus stehen.
Eine so rasche, umfangreiche und gut koordinierte Hilfe auf die Beine zu stellen war ein Kraftakt. Die Umsetzung wird nicht minder anstrengend sein. Aber auch wir als VerbraucherInnen können unseren Beitrag leisten, um die Geschäfte, Restaurants, Dienstleister und Kultureinrichtungen in unserer Nähe zu unterstützen. Folgendes kann in gewissem Umfang jede und jeder von uns umsetzen:
· Die Restaurants sind geschlossen, Sie können aber noch Essen ausliefern. Fragen Sie nach, ob Ihr Lieblingsrestaurant auch einen solchen Service anbietet.
· Kaufen Sie nicht jetzt alles online, nur, weil es offline gerade nicht geht. Vielleicht können Sie das ein oder andere doch später wieder in der Stadt besorgen?
· Sie haben für eine Feier reserviert in einer Bar, einem Restaurant oder ähnlichem? Fragen Sie, ob Sie den Termin verschieben können, bevor Sie ihn ganz absagen.
· Fragen Sie nach online Alternativen, falls Sie offline Kurse (Sprachen lernen, Musikschule, Yoga, kreatives Schreiben etc.) gebucht hatten, die nun abgesagt werden mussten
· Vielleicht kann man in Ihrem Lieblingsgeschäft Gutscheine online kaufen für die Zeit nach der Pandemie? Damit unterstützen Sie die Betriebe jetzt besonders.
· Sie hatten Karten, zum Beispiel für ein Konzert oder ähnliches? Könnten Sie sich vorstellen auf die Ihnen zustehende Erstattung zu verzichten, sozusagen als „Spende“ für die regionale Kulturszene?
· Netflix und amazon Prime bieten auch nichts tolles mehr? Schauen Sie doch einmal bei Filmverleiher Grand-Film vorbei. Diese bieten derzeit on-demand Streaming für Kinofilme an. 50% der Erlöse gehen an Kinos, in denen die Filme normalerweise gezeigt werden würden.
· Schauen Sie mal in die online Präsenz Ihrer Lieblingsbetriebe. Einige haben schon sehr kreative Ideen, wie sie ihre Waren und Dienstleistungen an die Kunden bringen können.
. Bleiben Sie Ihrem Reisebüro treu, das ist für Sie da.

Ich würde mich freuen, wenn Sie sagen: Ja, ich will auch meinen kleinen Teil beitragen. Schreiben Sie mir gerne in den Kommentaren, wie Sie versuchen den Unternehmen solidarisch beizustehen, in dem Rahmen, in dem es möglich ist. "

23.03.2020 Es kommt auf jeden Einzelnen an 

"Ich glaube jetzt wissen es (fast) alle: es kommt auf jeden Einzelnen an, wie wir wieder raus kommen aus der Krise. Und natürlich hoffen wir alle, dass die Maßnahmen greifen und wir die Ausbreitung verlangsamen können. Wir hoffen auch, dass unser Pflege- und Gesundheitssystem nicht darunter oder buchstäblich über uns zusammen brechen wird.
Aber um all das geht es mir heute ausnahmsweise mal nicht. Bei mir meldet sich gerade mein angeborener Optimismus, denn dessen bin ich mir sicher:
Bei all dem Druck, der derzeit auf uns allen lastet, werden wir aus der Situation einiges lernen und dabei auch noch neue Verhaltensweisen mit in die Zeit nach der Pandemie nehmen.
Damit meine ich nicht, dass wir uns ab jetzt immer und gründlich die Hände waschen (das sollte doch eigentlich selbstverständlich sein).
Ich meine damit auch nicht, dass wir in Zukunft die Umwelt entlasten, in dem viele häufiger im Homeoffice bleiben, ohne dass die Vorgesetzten gleich Angst haben, man würde nicht engagiert arbeiten. Natürlich werden wir auch 4.0-Skills mit in die Zeit nach der Corona-Welle nehmen und wissen, wie wir die ein oder andere Videokonferenz aufsetzen können. Auch das meine ich nicht.

Ich meine, und da bin ich mir sicher, dass wir zukünftig vieles mehr wertschätzen werden, z. B. die Arbeit unserer Pflege- und Betreuungskräfte und unserer Ordnungsdienste.

Ich meine, dass wir unseren Lehrern mehr Respekt gegenüber erweisen werden, denn, wenn wir schon mit ein oder zwei Kindern im Homeschooling überfordert sind, wie sähe es dann mit 30 von der Sorte aus? Vielleicht sogar noch alle pubertierend?

Ich meine damit die wachsende und bleibende Solidarität, dass Menschen z. B. für ihre älteren Nachbarn einkaufen.

Ich bin mir sicher, wir werden diese Dinge weiter leben und dann waren die Härten, die da sind und die da kommen, zumindest begleitet von einem positiven, nachhaltigen Nebeneffekt.
Und diesen dürfen wir nicht klein reden!" 

22.03.2020 Ergebnisse der Verständigung zwischen Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten

"Mmh, hier die Ergebnisse der heutigen Verständigung zwischen Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten:

I. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

II. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.

III. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

IV. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.

V. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den
Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.

VI. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

VII. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure,
Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

VIII. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.

IX. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben."

22.03.2020 Beabsichtigung der Aussetzung der Parkgebührenpflicht

"Ich beabsichtige ab übermorgen, also Dienstag, bis zunächst 19.04.2020 die Parkgebührenpflicht im gesamten Bergheimer Stadtgebiet außer Kraft zu setzen!
Dies werde ich morgen mit unseren Fraktionsvorsitzenden besprechen.
Und bevor jetzt jemand sagt: „Was soll das denn, die Geschäfte haben ja eh geschlossen und wir sollen alle zu Hause bleiben!“, sage ich: Ja, stimmt. Aber es gibt noch viele Menschen, die mit dem Auto zur Arbeit fahren, um unseren Bedarf zum Leben mit Essen, Trinken, Medikamenten, Notbetreuung und vieles mehr sicher zu stellen. Für all die tollen Menschen soll es ein kleines Dankeschön sein. Danke für all das, was Ihr für uns macht!!!"

21.03.2020: Telefonische Erreichbarkeit

"Hier eine wichtige Info zur telefonischen Erreichbarkeit, z. B. um Menschenansammlungen zu melden:
Montag bis Sonntag, also 7 Tage die Woche von 09:00 Uhr bis 20:00 Uhr:

02271/ 89 - 222 oder -777

Außerhalb dieser Zeiten bitte 110 anrufen. Die Polizei ist gewappnet! Und das Ordnungsamt auch!!!"

21.03.2020: Informationen aus dem heutigen Bericht der ordnungsbehördlichen Kontrollen

"Hier mal ein paar Informationen aus dem heutigen Bericht der ordnungsbehördlichen Kontrollen vom gestrigen Abend und heute:


Es lässt sich zusammenfassend sagen, dass die Vorgaben der wirksamen Allgemeinverfügungen i.V.m. den Bezugserlassen des Landes NRW im Bergheimer Stadtgebiet weitestgehend erfüllt wurden. ENDLICH! Gastronome, Geschäftsleute und weitere Betroffene haben äußerst verständnisvoll reagiert, und das obwohl die jeweilige wirtschaftliche Einbuße - wie bei so vielen - überhaupt nicht eingeschätzt werden kann. DANKE! Bei dem ein oder anderen Laden musste etwas länger diskutiert werden, bis auch diese (freiwillig) geschlossen wurden. NA JA����. Super finde ich, dass einige Gastronomiebetriebe bereits auf reinen Lieferservice umgestellt haben. Sehr gut kam die Verteilung der Abstands-Plakate an, die mittlerweile in und an unzähligen Geschäften und Lebensmittelmärkten angebracht sind.
Offene Kneipen, Wettbüros, Spielhallen wurden nicht mehr gesichtet. Fachgeschäfte, die nicht unter die Positivliste fallen, sind augenscheinlich geschlossen. Die umfassenden Kontroll-Aktionen haben bisher eindeutig viel bewirkt.
Einzelne Drogerie- und Supermärkte, waren jedoch so überfüllt, dass der Abstand zwischen den Kunden untereinander viel zu gering war. Hier erfolgten eindeutige Instruktionen an die Verantwortlichen vor Ort, im Innen- und Außenbereich auf die notwendigen Abstände der Kunden zueinander zu achten. Größere Jugendgruppen mit Ansammlungen auf engem Raum mussten im Wohnpark Ahe sowie im Parkhaus am Krankenhaus und am Wasserspielplatz Dänischer Weg (hinter den Tennisanlagen) aufgelöst werden. Heute werden diese Bereiche wiederholt verstärkt bestreift!! Eben mussten dann noch zwei unterschiedliche Gruppen aufgelöst werden (spielende Kids/Jugendliche auf dem Basketball-Platz der Gesamtschule in Quadrath sowie Familien-Ansammlungen auf dem Wasserspielplatz in Zieverich). Eine Meldung über die Polizei bezüglich eines Gruppen-Treffens im Wohnpark Ahe wird aktuell noch überprüft.

Wir sind seit heute Vormittag 10.00 Uhr bis spät in den Abend mit einigen Teams uniformiert und mit 3 erkennbaren Dienstfahrzeugen im ganzen Stadtgebiet unterwegs.

Bitte unterstützen Sie meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Bleiben Sie zu Hause, bei dringenden Erledigungen Abstand halten!
Dann bleiben Sie gesund und helfen auch noch Leben zu retten!" 

21.03.2020: Neuregelung zur Betreuung von Kindern von Personen, die in kritischer Infrastruktur tätig sind (Schlüsselpersonen)

"Ab morgen gilt eine Neuregelung:
Um den Betrieb der kritischen Infrastruktur sicherzustellen, hat die Landesregierung entschieden, dass jede Person, die in kritischer Infrastruktur tätig ist und eine Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorlegen kann, unabhängig von der familiären Situation einen individuellen Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder in Kindertagesbetreuungsangeboten hat, wenn die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – entsprechend der Empfehlungen des RKI – organisiert werden kann. Mit anderen Worten: Es reicht, wenn von einem Elternteil eine entsprechende Bescheinigung vorgelegt wird, es müssen nicht länger von beiden Elternteilen Bescheinigungen vorgelegt werden. Alleinerziehende, die in kritischer Infrastruktur tätig sind, brauchen neben der Arbeitgeberbescheinigung keine weiteren Nachweise zu erbringen. Die Arbeitgeberbescheinigung als Vordruck finden Sie auf unserer städt. Homepage.


Der Betreuungsanspruch wird in den Einrichtungen oder Kindertagespflegestellen erfüllt werden, mit denen Eltern einen Betreuungsvertrag haben.


Wenden Sie sich bei Bedarf hierfür bitte an Ihre Kindertageseinrichtung bzw. Kindertagespflegestelle.
Einen Betreuungsanspruch haben auch die Eltern, die keinen Betreuungsvertrag mit einem Kinderbetreuungsangebot haben. Eltern wenden sich in diesen Fällen an das Jugendamt der Kreisstadt Bergheim montags - freitags in der Zeit von 9 Uhr bis 15:30 Uhr unter der
Rufnummer 02271-89 729.


Bitte wenden Sie sich ebenfalls an die oben genannte Rufnummer, wenn das Kinderbetreuungsangebot, mit dem Sie einen Betreuungsvertrag haben, eine Betreuung verweigert bzw.
Bitte gehen Sie gemeinsam mit Ihrem Arbeitgeber verantwortungsvoll mit diesem Angebot um. Bedenken Sie, dass es sich um eine Notbetreuung handelt und nehmen Sie diese bitte nur in Anspruch, wenn andere Lösungen ausgeschlossen sind.


Somit tragen auch Sie zur Reduzierung der sozialen Kontakte und zur Minderung des Infektionsrisikos bei."

20.03.2020 Weitergehende Einschränkungen für den Aufenthalt im Freien  

„Liebe Bergheimerinnen und Bergheimer,
wie bereits eben angekündigt habe ich mich dazu entschlossen, folgende weitergehende Einschränkungen für den Aufenthalt im Freien zu verfügen:

1. Im Stadtgebiet der Kreisstadt Bergheim ist der Aufenthalt auf Spielflächen, Spiel-/, Sportplätzen und ähnlichen Spiel-/Sportflächen sowie sonstigen Freizeitflächen, untersagt.

2. Im Stadtgebiet der Kreisstadt Bergheim ist auf allen öffentlichen Flächen das Rauchen von Wasserpfeifen (insbesondere sog. Shisha-Pfeifen) untersagt.

3. Im Stadtgebiet der Kreisstadt Bergheim ist auf allen öffentlichen Flächen das Grillen untersagt. Dies gilt auch für eingerichtete Grillplätze.

Ihr notwendiger Einkauf, Ihre Versorgung, Arztbesuch, Ihr Arbeitsweg etc. sind natürlich weiterhin möglich!

Mit diesen weiteren kontaktreduzierenden Maßnahmen möchte ich alles mir mögliche tun, um uns alle so umfassend wie möglich zu schützen. Dazu gehört eben und gerade auch die Untersagung der Ansammlungen von Personen in Grünanlagen und Plätzen, die sich in geselliger Runde und eng beieinandersitzend aufhalten.“

20.03.2020 Das öffentliche Leben muss leider immer weiter eingeschränkt werden 

„Das öffentliche Leben muss leider immer weiter eingeschränkt werden, um die Verlangsamung der Verbreitung des Corona-Virus zu erreichen. So werde ich noch heute darüber entscheiden, ob und ggfls. welche konkreten Maßnahmen ich - über die momentan landesweit erlassenen Maßnahmen zum Aufenthalt im Freien - für Bergheim anordne. In diesem Fall werde ich im Verlauf des Tages noch einmal dazu berichten.

Unabhängig davon wird am Wochenende in einer Bund-Länder-Abstimmung eine Entscheidung zu einer generellen Ausgangssperre getroffen. Das Ergebnis bleibt abzuwarten.

Noch etwas in „eigener“ Sache: Die Schließungen vieler öffentlicher und privater Einrichtungen beschäftigt viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) sowie in den nachgeordneten Fachbereichen stark. Die kollegiale Hilfsbereitschaft ist enorm. Die Fachbereiche und Abteilungen unterstützen sich personell und materiell untereinander sehr gut – trotz eines augenblicklich auch bei uns hohen Krankenstandes. Dafür bedanke ich mich an dieser Stelle bei meinen Mitarbeitern - verdientermaßen auch zum wiederholten Male - ganz herzlich.
Der Schwerpunkt der Aufgaben liegt mittlerweile in der außendienstlichen Kontrolle aller verfügten Maßnahmen. Viele Teams sind ständig in den Stadtteilen unterwegs, um Spiel- und Sportplätze sowie Gewerbebetriebe auf die Einhaltung der verhängten Verbote und Auflagen zu kontrollieren. Das wird auch über das kommende Wochenende unsere Hauptaufgabe bleiben.
Haben Sie daher bitte Verständnis, dass die anderen üblichen dienstlichen Aufgaben nur zeitverzögert oder erst viel später erledigt werden können. Es bleibt einfach nicht die Zeit, um auf Mails oder Anrufe zu derzeit nicht dringlichen Aufgaben zeitnah zu reagieren.
Gleichwohl sind nätürlich viele Mitarbeiter mit zahlreichen Themen beschäftigt, die einfach weiter laufen müssen - auch für die Zeit nach der Krise.

So und jetzt kommt die Gebetsmühle: Verhalten Sie sich bitte vorbildlich und bleiben Sie möglichst zu Hause. Wir alle müssen helfen, die Infektionsketten zu unterbrechen. Verlassen Sie bitte das Haus nur zu absolut unaufschiebbaren und dringenden Anlässen. Beachten Sie die Hygiene-Hinweise und halten Sie bitte Abstand zu anderen Personen!

Damit alle einen Überblick über die aktuell gültigen Allgemeinverfügungen mit Einschränkungen und Empfehlungen der Stadtverwaltung behalten können, sind diese auf der Homepage der Stadt unter dem Button „Infos zum Corona-Virus“ übersichtlich zusammengefasst.

Bleiben Sie gesund.“

19.03.2020 Weitere Einschränkung für den Verzehr von Speisen und Getränken

„In den vergangenen Tagen wurden so viele lebenseinschneidende Entscheidungen getroffen, dass es schwerfällt, schon wieder die nächste zu „verdauen“, nämlich was den Verzehr von Speisen und Getränken betrifft.

Ab sofort dürfen in
- Restaurants
- Speisegaststätten
- Biergärten
- Bäckereien
- Eisdielen
keine Speisen und Getränke verzehrt werden.

Weiterhin nutzen können wir
- Lieferserviceangebote
- Drive-In-Restaurantschalter
- sonstigen Außer-Haus-Verkauf von Speisen und Getränken (z.B. Bäckereien)

Und was heute gilt, kann morgen leider schon wieder überholt sein.

Und denkt dran: Lasst uns um 21 Uhr all denen applaudieren, die uns mit ihrem Einsatz, ihrer Hilfe und ihrer Selbstlosigkeit dabei unterstützen, diese Zeit zu überstehen.
Ganz ehrlich: Vor nicht allzu langer Zeit hätte ich im Traum nicht daran gedacht, so etwas jemals zu posten.“

19.03.2020 Entlastung von Eltern und betroffenen Unternehmen in Bergheim in Zeiten der Corona-Krise

"Die Corona-Krise belastet Menschen und Unternehmen. Als Bürgermeister der Kreisstadt Bergheim werde ich alle Betroffenen im Rahmen meiner Möglichkeiten unterstützen und helfen wo es erforderlich ist. Wenn wir alle zusammenstehen, werden wir auch diese Herausforderungen gemeinsam meistern.

Um die Bergheimer Familien zu entlasten, bereite ich gerade eine generelle Lösung vor, um Beiträge für die zurzeit geschlossenen Kitas, Tagespflege und OGS unbürokratisch zu erstatten. Ich bitte die Eltern, ihre Zahlungen bis dahin nicht eigenständig zu kürzen oder entsprechende Anträge zu stellen, um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren.

Bergheimer Unternehmen und Gewerbetreibende können bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten infolge der Corona-Pandemie verschiedene steuerliche Hilfsangebote der Kreisstadt Bergheim nutzen.

Ich werde die ortsansässigen Unternehmen und Ge?werbetreibenden nach Kräften unterstützen, um Liquiditätsengpässe zu vermeiden.

So können gewerbesteuerpflichtige Unternehmen, wenn sich Gewinneinbrüche abzeichnen, einen Antrag auf Herabsetzung der Gewerbesteuervorauszahlungen stellen. Darüber hinaus besteht bei allen von uns erhobenen Steuern die Möglichkeit, eine Stundung der festge?setzten Steuerforderungen zu beantragen. Stundungszinsen werden nicht erhoben.

Ich bitte, betroffene Unternehmen und Gewerbetreibende, sich an die Abteilung Steuern, Grundbesitzabgaben und Erschließung zu wenden.

Bei drohenden Vollstreckungsmaßnahmen besteht für betroffene Unternehmen und Gewerbetrei?bende schließlich die Möglichkeit, einen Antrag auf Aussetzung von Vollstreckungsmaßnahmen bei der Stadtkasse Bergheim zu stellen.

Die vorgenannten Abteilungen sind auch erreichbar unter steuern@bergheim.de und stadtkasse@bergheim.de"."

18.03.2020 Verteilung der Stadtmagazine

„Schauen Sie sich dieses – wie ich finde - schöne Foto einmal an. Es ist das Foto unseres Stadtmagazins, welches wir im Januar/Februar für Sie entworfen haben und welches uns alle in das – wie wir damals dachten – schöne Frühjahr und durch die Osterzeit begleiten sollte. Damals schon wurde mit der Druckfreigabe direkt der Verteilauftrag erteilt. Seitdem läuft dieser Prozess im Hintergrund und ist bei dem ganzen Wahnsinn der letzten Wochen in Vergessenheit geraten. Und jetzt wissen Sie vermutlich schon was kommt. Ja, das Heft wurde tatsächlich heute in vielen Bergheimer Haushalten verteilt. Mit schönen Frühlingsfotos, Veranstaltungstipps und vielem mehr, was heute nicht mehr der Wirklichkeit entspricht. Nun ist es passiert. Es passt nicht mehr in die Zeit. Jetzt wird es die geben, die sagen: „Was soll das denn, das gibt’s doch nicht. Haben die nix besseres zu tun usw.“ Akzeptiert. Ich für meinen Teil nehme es gelassen und sage: „Schaut es Euch an und erfreut euch dran.“ Ich finde, es hätte richtig gut werden können.“

18.03.2020 Überschaubarer Überblick zum Thema Coronavirus: Was darf ich noch und was nicht?

Wissenswertes - ein überschaubarer und schneller Überblick Was darf ich und was darf ich nicht. Um das zu wissen, gebe ich Euch einen möglichst überschaubaren und schnellen Überblick, den ich mit der eindringlichen Bitte verbinde: Haltet euch daran!!
(Hinweis: die Aufzählung beinhaltet nur die wesentlichen Punkte, die die meisten von uns tatsächlich im täglichen Leben betreffen. Den kompletten Erlass hierzu findet Ihr unter www.mags.nrw):

- Geschäfte des Einzelhandels für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkenärkte, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfshandel sowie Apotheken, außerdem Geschäfte des Großhandels dürfen geöffnet haben

- Restaurants und Speisegaststätten dürfen frühestens ab 6 Uhr öffnen - mit den unten genannten strengen Auflagen - und sind spätestens ab 15 Uhr zu schließen bzw. einzustellen

- alle Spiel- und Bolzplätze sind gesperrt

- Veranstaltungen jeglicher Art sind untersagt

- sämtliche Verkaufsstellen im Sinne des Ladenöffnungsgesetzes müssen die erforderlichen Hygienemaßnahmen in Hinblick auf das Vermeiden von Warteschlangen und des Zutritts treffen

- die Bewirtung von Übernachtungsgästen in Hotels ist zu beschränken und es gelten folgende strenge Auflagen sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich: Alle Besucher müssen ihre Kontaktdaten hinterlegen, zwischen den Tischen ist ein Mindestabstand von 2 Metern einzuhalten, Reglementierung der Besucherzahl, alle die uns bekannten Hygienemaßnahmen sind einzuhalten und Aushänge mit Hinweisen zu den Hygienemaßnahmen etc. sind auszuhängen

- Übernachtungsangebote dürfen nur zu nicht touristischen Zwecken genutzt werden

- Fitness- Studios, Schwimmbäder, Saunen, Kneipen, Cafés, Bars, Clubs, Diskotheken, Theater, Kinos, Museen, Opern- und Konzerthäuser (seit 16. März), alle Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte und ähnliche Einrichtungen, Reisebusreisen, jeglicher Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen sowie alle Zusammenkünfte in Vereinen (seit 17. März), Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und ähnliche Einrichtungen (seit 16. März), Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen (seit 16. März) sind geschlossen bzw. eingestellt.

16.03.2020 Leitlinien zur Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Leben

Es gibt neue Regelungen, die ergänzend zu den bisherigen eine noch nie dagewesene Herausforderung an unser Gemeinwesen darstellen. Die Einschränkungen, denen wir alle unterworfen werden, sind von legendärem Ausmaß! Das gute ist: Gemeinsam werden wir diese Lage meistern!
Wir werden alles Mögliche und Erforderliche tun, um diese Situation für Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, so erträglich wie möglich zu gestalten. Zögern Sie nicht, sich weiterhin an mich und meine Verwaltung zu wenden! Gleichzeitig bitte ich Sie um Verständnis dafür, dass nicht alle Anfragen in kürzester Zeit bearbeitet werden können. Aber ich werde alles daran setzen, Sie schnell und pragmatisch zu unterstützen!

Nun der Text, den die Bundesregierung veröffentlicht hat:

Die Bundesregierung hat mit den Ländern Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Leben vereinbart.
Der Lebensmitteleinzelhandel, Wochenmärkte und Lieferdienste, Apotheken, Drogerien, Banken, Tankstellen sowie der Großhandel bleiben davon unberührt.
Bars, Clubs, Theater, Museen, Kinos, Zoos, Sporteinrichtungen und Spielplätze werden vorerst geschlossen.
Darüber hinaus sind Zusammenkünfte in Vereinen, Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften fürs Erste verboten.

Ausdrücklich NICHT geschlossen wird der Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und der Großhandel. Vielmehr sollten für diese Bereiche die Sonntagsverkaufsverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt werden. Eine Öffnung dieser genannten Einrichtungen erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen.

Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen.
Alle Einrichtungen des Gesundheitswesens bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.

Für den Publikumsverkehr geschlossen werden Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen, Theater, Opern, Konzerthäuser, Museen und ähnliche Einrichtungen, Messen, Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen, Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen, der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen, alle weiteren genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center, Spielplätze.

Weiter werden Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen, Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften verboten.

Kurzfristig werden Besuchsregelungen für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Pflegeheime und besondere Wohnformen sowie ähnliche Einrichtungen, erlassen, um den Besuch zu beschränken (zB Besuch einmal am Tag, für eine Stunde, allerdings nicht von Kindern unter 16 Jahren, nicht von Besuchern mit Atemwegsinfektionen, etc.). In den genannten Einrichtungen sowie in Universitäten, Schulen und Kindergärten, soweit deren Betrieb nicht gänzlich eingestellt wird, wird ein generelles Betretungsverbot für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten im Ausland oder besonders betroffenen Regionen im Inland nach RKI-Klassifizierung aufgehalten haben, erlassen.


Es wird Auflagen geben für Mensen, Restaurants, Speisegaststätten und Hotels, um das Risiko einer Verbreitung des Corona-Virus zu minimieren, etwa durch Abstandsregelung für die Tische, Reglementierung der Besucherzahl, Hygienemaßnahmen und –hinweise. Es wird Regelungen geben, dass Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden können, sowie Regelungen, dass Restaurants und Speisegaststätten generell frühestens ab 6 Uhr zu öffnen und spätestens ab 18 Uhr zu schließen sind.

16.03.2020 Alle Ausschuss- und Ratssitzungen bis zum 19.04.2020 abgesagt. Außerdem Einrichtung eines Bürgertelefons

Den ganzen Vormittag hat unser Krisenstab getagt, um all die Erlasse, Verfahrenshinweise und Verhaltensvorschläge zu erörtern und ebenso besonnen wie strukturiert umzusetzen.

Bürgermeister Volker Mießeler: „Alle Ausschuss- und Ratssitzungen werden zunächst bis 19.04. nicht stattfinden. Bei all den aktuellen Notwendigkeiten möchte ich jedoch die Zeit nach der Coronakrise nicht aus dem Blick verlieren. Deshalb werden dringende Angelegenheiten, die eines politischen Beschlusses bedürfen per Dringlichkeitsentscheidung getroffen.

Ich habe übrigens ein Bürgertelefon eingerichtet, über welches Sie unter der Telefonnummer 89-222 auch die Anliegen und Angelegenheiten des Alltagsgeschehens anbringen können. Das Telefon ist bis auf weiteres von Mo - Fr 8:00 bis 18:00 Uhr und Sa 09:00 - 13:00 Uhr besetzt.

Ich bin momentan sehr dankbar, dass die Bürgerinnen und Bürger sehr verständnisvoll auf die momentanen Beeinträchtigungen reagieren. Bitte weiter so!

Ich halte Sie auf dem Laufenden!“

16.03.2020 Fragen und Antworten zum Betretungsverbot von Kindertagesbetreuungsangeboten und zur Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen

Anbei für euch zusammengestellte Fragen und Antworten zum Betretungsverbot von Kindertagesbetreuungsangeboten und zur Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen, herausgegeben vom zuständigen Ministerium:

Warum sollen alle Kindertagesbetreuungsangebote am Montag öffnen?
Oberste Priorität ist, dass am Montag jede Schlüsselperson, die einen Anspruch auf und einen Bedarf an Betreuung eines Kindes hat, auch tatsächlich das Kind zur Betreuung bringen kann. Nach Einschätzung des MKFFI wäre es den Kindertagesbetreuungsangeboten nicht abschließend möglich gewesen, über das Wochenende zu klären, welche Kinder von Personen, die in kritischen Infrastrukturen tätig sind (im Folgenden „Schlüsselpersonen“ genannt) betreut werden müssen. Für die Kindertages- pflegestellen gehen wir in vielen Fällen von entsprechenden Absprachen mit eigenver- antwortlicher Klärung über das Wochenende aus.

Was sind Kindertagesbetreuungsangebote?
Der Begriff ist ein Überbegriff für Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegepersonen (Tagesmütter und -väter), Großtagespflegestellen und heilpädagogische Einrichtungen.

Was sind Kindertagespflegestellen?
Kindertagespflegestellen sind Kindertagespflegepersonen (Tagesmütter und -väter) sowie Großtagespflegestellen.

Was ist „Kinderbetreuung in besonderen Fällen (Brückenprojekte)“?
Brückenangebote sind frühpädagogische Angebote für Kinder und Familien mit Fluchterfahrung, die einen Einstieg in das deutsche Bildungssystem ermöglichen sollen. Brückenprojekte finden als additive Angebote zu den bestehenden Bildungsangeboten von ganz unterschiedlichen Trägern statt und orientieren sich an den kindlichen und familiären Ausgangslagen sowie den Gegebenheiten vor Ort. Diese Angebote halten keine Betreuung für Kinder von Schlüsselpersonen vor.

Fragen zur Definition von Schlüsselperson

Wer ist Schlüsselperson?
Schlüsselpersonen sind Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrecht- erhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient. Dazu zählen die folgenden Sektoren:

- Energie (Strom, Gas, Kraftstoffversorgung (inklusive Logistik), insbesondere Einrichtungen zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze)
- Wasser, Entsorgung (Hoheitliche und privatrechtliche Wasserversorgung, insbesondere Einrichtungen zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze)
- Ernährung, Hygiene (Produktion, Groß-und Einzelhandel (inklusive Zulieferung, Logistik)
- Informationstechnik und Telekommunikation (insbesondere Einrichtungen zur Entstörung und Aufrechterhaltung der Netze)
- Gesundheit (insbesondere Krankenhäuser, Rettungsdienst, Pflege, niedergelassener Bereich, Medizinproduktehersteller, Arzneimittelhersteller, Apotheken, Labore)
- Finanz- und Wirtschaftswesen (insbesondere Kreditversorgung der Unternehmen, Bargeldversorgung, Sozialtransfers / Personal der Bundesagentur für Arbeit und Jobcenter zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes (insbesondere Auszahlung des Kurzarbeitergeldes))
- Transport und Verkehr (insbesondere Betrieb für kritische Infrastrukturen, öffentlicher Personennah- und Personenfern- und Güterverkehr / Personal der Deutschen Bahn und Nicht bundeseigenen Eisenbahnen zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebes / Personal zur Aufrechterhaltung des Flug- und Schiffsverkehrs)
- Medien (insbesondere Nachrichten- und Informationswesen sowie Risiko-und Krisenkommunikation)
- Staatliche Verwaltung (Bund, Land, Kommune) Kernaufgaben der öffentlichen Verwaltung und Justiz, Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Justizvollzug, Veterinärwesen, Lebensmittelkontrolle, Asyl- und Flüchtlingswesen einschließlich Abschiebungshaft, Verfassungsschutz, aufsichtliche Aufgaben sowie Hochschulen und sonstige wissenschaftlichen Einrichtungen, soweit sie für den Betrieb von sicherheitsrelevanten Einrichtungen oder unverzichtbaren Aufgaben zuständig sind / Gesetzgebung/Parlament
- Schulen, Kinder- und Jugendhilfe, Behindertenhilfe (Sicherstellung notwendiger Betreuung in Schulen, Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege, stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung)

Sind Beschäftige in der Kindertagesbetreuung Schlüsselpersonen?
Ja, wenn Sie tatsächlich in der Betreuung eingesetzt werden.

Sind Beschäftige in der (teil-) stationären Kinder- und Jugendhilfe Schlüsselpersonen?
Ja, wenn Sie tatsächlich in der Betreuung eingesetzt werden.

Sind Beschäftige von Einrichtungen der Behindertenhilfe nach SGB IX Schlüs- selpersonen?
Ja, wenn Sie tatsächlich in der Betreuung eingesetzt werden.

Sind Lehrkräfte am Montag und Dienstag Schlüsselpersonen?
Ja, sofern sie tatsächlich in den Schulen anwesend sind.

Sind Lehrkräfte ab Mittwoch Schlüsselpersonen?
Ja, wenn Sie tatsächlich in der Betreuung eingesetzt werden.

Was ist kritische Infrastruktur?
Kritische Infrastrukturen (KRITIS) sind Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere ernsthafte Folgen eintreten würden.

Fragen zum Betreuungsanspruch von Schlüsselpersonen

Was bedeutet Personensorgeberechtigt und was Erziehungsberechtigt?
Personensorgeberechtigte/r ist, wem allein oder gemeinsam mit einer anderen Person nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuchs die Personensorge zusteht (§ 7 Absatz 1 Nr. 5 SGB VIII).
Erziehungsberechtigte/r ist der/die Personensorgeberechtigte und jede sonstige Per- son über 18 Jahre, soweit sie aufgrund einer Vereinbarung mit dem/der Personensor- geberechtigten nicht nur vorübergehend und nicht nur für einzelne Verrichtungen Aufgaben der Personensorge wahrnimmt (§ 7 Absatz 1 Nr. 6 SGB VIII).

Reicht alleinerziehend zu sein aus, um als Schlüsselpersonen einen Betreuungsanspruch zu haben?
Alleinerziehende Personen leben mit einem oder mehreren minderjährigen Kindern zusammen und sorgen allein für deren Pflege und Erziehung.
Daneben können weitere Personensorge- oder Erziehungsberechtigungen anderer Personen vorliegen. Insoweit ist das Merkmal „alleinerziehend“ für die Entscheidung, ob diese als Schlüsselpersonen einen Betreuungsanspruch haben, nicht ausreichend.

Muss der Ehepartner einer Schlüsselperson die Kinderbetreuung übernehmen?
Ja, wenn der Ehepartner selbst nicht Schlüsselperson ist, und die Betreuung nicht an- derweitigverantwortungsvoll–entsprechendderEmpfehlungendesRKI– organisiert werden kann.

Muss der getrennte lebende oder geschiedene Ehepartner einer Schlüsselperson die Kinderbetreuung übernehmen?
Ja, wenn er/sie selbst nicht Schlüsselperson ist, sorgeberechtigt ist oder aktuell auch schon Aufgaben der Pflege und Erziehung wahrnimmt und insoweit erziehungsberechtigt ist, und die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – entsprechend der Empfehlungen des RKI – organisiert werden kann.

Muss der Lebenspartner/die Lebenspartnerin von Schlüsselpersonen die Betreuung der Kinder der Schlüsselperson übernehmen?
Ja, wenn der Lebenspartner/die Lebenspartnerin selbst nicht Schlüsselperson ist, aktuell auch schon Aufgaben der Pflege und Erziehung wahrnimmt und insoweit erziehungsberechtigt ist, und die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – entsprechend der Empfehlungen des RKI – organisiert werden kann.

Was ist mit alleinerziehenden Personen, die keine Schlüsselpersonen sind? Können diese ihre Kinder auch betreuen lassen?
Alleinerziehende Personen, die keine Schlüsselpersonen sind, haben keinen Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder.

Was ist mit Schlüsselpersonen, die einen Betreuungsanspruch haben, die am Wochenende arbeiten müssen und keine Betreuung für ihr Kind haben?
In den Fällen, in denen Schlüsselpersonen, die einen Betreuungsanspruch haben, am Wochenende arbeiten und insbesondere aufgrund der Empfehlung des RKI, Kontakt der Kinder zu gefährdeten Personengruppen zu vermeiden, keine Betreuung für ihre Kinder organisieren können, muss das Jugendamt eine Betreuung auch für diese Zeit sicherstellen.

Kann eine Schlüsselperson mit Betreuungsanspruch, die die Betreuung zunächst anders regeln kann, auch zu einem späteren Zeitpunkt Betreuung in Anspruch nehmen, wenn Bedarf entsteht?
Ja, sogar auch dann, wenn das Betreuungsangebot, welches Kinder von Schlüsselpersonen grundsätzlich wahrnehmen können, in Abstimmung mit dem Jugendamt ge- schlossen wird. In diesem Fall haben die Jugendämter und die Träger dafür Sorge zu tragen, dass die Betreuung zu einem späteren Zeitpunkt wieder kurzfristig ermöglicht wird.

Kinder von Schlüsselpersonen dürfen nicht betreut werden, wenn sie Krank- heitssymptome haben, wissentlich Kontakt mit Infizierten hatten oder in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten waren. Wie muss das überprüft werden?
Es obliegt der Verantwortung der Eltern, die Vorgaben zu erfüllen.

Fragen zur Nachweispflicht bei Schlüsselpersonen

Wie müssen Eltern nachweisen, dass sie Schlüsselpersonen sind?
Die Eltern müssen in einer der genannten Berufsgruppen tätig sein und eine Bescheinigung vom Arbeitgeber vorlegen, dass ihr Tätigwerden erforderlich ist (Muster der Arbeitgeberbescheinigung wird zur Verfügung gestellt.)

Wo erhalte ich ein Muster für die Arbeitgeberbescheinigung?
Ein Muster kann auf der Homepage des MKFFI abgerufen werden.

Fragen zur Betreuung eigener Kinder von Personal in Kindertages- betreuungsangeboten, dass Kinder von Schlüsselpersonen betreut

Wo sollen Kinder von den Beschäftigten betreut werden, die jetzt Kinder von Schlüsselpersonen betreuen?
Sofern Ehepartner, Sorgeberechtige oder Erziehungsberechtigte vorhanden sind, sind die Kinder von diesen zu betreuen, sofern die Betreuung nicht anderweitig verantwortungsvoll – entsprechend der Empfehlungen des RKI – organisiert werden kann. Sofern beide Schlüsselpersonen sind, erfolgt die Betreuung in dem bisher genutzten Kinderbetreuungsangebot.

Dürfen Beschäftige in der Kindertagesbetreuung eigene Kinder mit in das Betreuungsangebot nehmen?
Nein. Aus Infektionsschutzgründen ist die Schaffung neuer Kontaktnetzwerke zu un- terlassen.

Dürfen Kindertagespflegepersonen eigene Kinder mit in ihr Betreuungsangebot nehmen?
Nein. Aus Infektionsschutzgründen ist die Schaffung neuer Kontaktnetzwerke zu un- terlassen.

Fragen zu Betreuungsformen

Können für die Betreuung der Kinder von Schlüsselpersonen gebündelte Notgruppen gebildet werden?
Nein. Aus Infektionsschutzgründen ist es zwingend erforderlich, die Kinder von Schlüsselpersonen in den bisherigen Gruppen bzw. Einrichtungen zu belassen und mit dem bisherigen Personal zu betreuen. Diese Maßgabe beruht auf Empfehlungen des für Gesundheit zuständigen Ministeriums als auch von Virologen.
Damit soll vermieden werden, dass neue Kontaktnetze entstehen. D.h., dass Kinder oder deren Eltern, die bisher keine Sozialkontakte zueinander hatten, nun neue aufbauen. Dies würde nach Auskunft von Virologen die Ausbreitung der Infektionen weiter befeuern. Für die konkrete Umsetzung heißt dies:
Eine getrennte Betreuung der nun zu betreuenden Kinder ist zwingend, wenn es bisher keine Sozialkontakte zwischen den zu betreuenden Kindern gegeben hat.
Sollten bisher schon Sozialkontakte bestanden haben, kann eine gemeinsame Betreuung erfolgen.

Können Kinder gemeinsam in Kindertagesbetreuungsangeboten betreut wer- den?
Die Betreuung der Kinder erfolgt in der gewohnten Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege.
Eine getrennte Betreuung der nun zu betreuenden Kinder ist zwingend, wenn es bisher keine Sozialkontakte zwischen den zu betreuenden Kindern gegeben hat.
Sollten bisher schon Sozialkontakte bestanden haben, kann eine gemeinsame Betreuung erfolgen.

Fragen zum Einsatz von Personal bei der Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen

Gibt es Beschäftigte in den Kindertageseinrichtungen und in der Kindertages- pflege, die zurzeit nicht für die Betreuung von Kindern eingesetzt werden sollten?
Ja. Das RKI benennt Personengruppen, die nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben. Diese Personen sollten nicht für die Betreuung eingesetzt werden. Hierzu gehören insbesondere lebensältere Personen. Nach Angaben des RKI steigt das Risiko einer schweren Erkrankung ab 50-60 Jahren stetig mit dem Alter an. Auch verschiedene Grunderkrankungen scheinen demnach unabhängig vom Alter das Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu erhöhen. Den Empfehlungen des RKI sollte gefolgt werden.

Wie soll entschieden werden, welche Beschäftigten die Betreuung von Schlüsselpersonen übernehmen?
Das RKI benennt Personengruppen, die nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben. Diese Personen sollten nicht für die Betreuung eingesetzt werden.
Darüber hinaus sollte der Personaleinsatz so gestaltet werden, dass für die betreuten Kinder nach Möglichkeit die bisherigen Bezugspersonen anwesend sind. Wenn die betreuten Kinder auch bisher miteinander Kontakt hatten, können diese auch weiter zusammen betreut werden. Ggf. kann dann der Personaleinsatz weiter reduziert wer- den. Wenn es bisher keine Sozialkontakte zwischen den nun zu betreuenden Kindern gegeben hat, ist eine getrennte Betreuung zwingend. Deshalb ist hier dann entsprechend mehr Personal für eine getrennte Betreuung einzusetzen.

Gibt es Vorgaben mit wie viel Personal die Kinder betreut werden müssen?
Die Vorgaben zu Mindestfachkraftstunden müssen nicht mehr erfüllt werden. Auf jeden Fall sicherzustellen ist, dass die Aufsichtspflicht gewährleistet ist. Das hat zur Folge, dass mindestens zwei Beschäftige anwesend sein müssen. Hierbei ist auch sicherzustellen, dass eine der Anwesenden die Leitung, bzw. die Stellvertretung der Leitung ausübt. D.h. auch, dass damit mindestens eine Fachkraft anwesend sein muss.

Wenn Personal nicht mehr gebraucht wird, kann es dann nach Hause geschickt werden?
In den ersten Tagen wird sich zeigen, wie die Situation vor Ort ist. Grundsätzlich gilt, dass die Mindestfachkraftstunden nicht mehr erfüllt werden müssen. Es ist unbedingt sicherzustellen, dass die Aufsichtspflicht gewährleistet ist. Daher sollte, wenn klar wird, wie viel Personal benötigt wird, aus Infektionsschutzgründen für die Betreuung nicht notwendiges Personal nach Hause geschickt werden.

Warum soll am Montag das ganze Personal in die Kindertagesbetreuungsangebote kommen?
Es ist – nicht nur aus Infektionsschutzgründen (siehe oben) – besonders wichtig, dass die Betreuung in dem gewohnten und vertrauten Umfeld erfolgt. Die Betreuung selbst wird für das Kind, für dessen Eltern und auch für das Personal eine ungewohnte Situ- ation werden. Hier ist es auch pädagogisch sinnvoll, wenn der Rahmen so vertraut wie möglich ist. Auch deswegen soll zunächst mit der regulären Personalbesetzung geöffnet werden. Damit kann sichergestellt werden, dass das Personal da ist, dass die Kinder als Bezugspersonen kennen. Dies erleichtert auch den Eltern die Abgabe der Kinder insbesondere zu Beginn dieser außergewöhnlichen Situation.

Soll auch noch am Dienstag das ganze Personal kommen?
Dies kann vor Ort situationsabhängig entschieden werden. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass es gut möglich ist, dass sich erst an diesem Tag weitere Eltern mit Betreuungsansprüchen hinsichtlich eines Betreuungsbedarfes melden.
Grundsätzlich gilt, dass die Mindestfachkraftstunden nicht mehr erfüllt werden müssen. Es muss sichergestellt werden, dass die Aufsichtspflicht gewährleistet wird. Daher sollte, wenn klar wird, wie viel Personal benötigt wird, aus Infektionsschutzgründen für die Betreuung nicht notwendiges Personal nach Hause geschickt werden.

Fragen zu Qualitätsstandards bei der Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen

Werden die Kinder, die weiter in der Kindertagesbetreuung betreut werden, nur noch beaufsichtigt oder findet auch noch mehr statt?
Oberste Priorität ist, dass die Betreuung der Kinder von Schlüsselpersonen sichergestellt ist. Bis auf Weiteres müssen die Vorgaben zu Mindestfachkraftstunden nicht mehr erfüllt werden. Es ist sicherzustellen, dass die Aufsichtspflicht wahrgenommen werden kann.
Es ist nicht abschließend absehbar, wie sich die z.B. der Betreuungsschlüssel tatsächlich darstellen wird. Die Kindertageseinrichtungen werden jedoch sicherlich die unter den gegebenen Rahmenbedingungen bestmögliche Betreuung bieten.

Fragen zur Schließung von Kindertagesbetreuungsangeboten

Können Kindertagesbetreuungsangebote schließen, wenn es keine Betreuungsbedarfe von Eltern, die Schlüsselpersonen sind, gibt?
Sofern sicher feststeht, dass in dem Kindertagesbetreuungsangebot keine Kinder von Eltern, die Schlüsselpersonen sind und einen Betreuungsanspruch haben, betreut werden oder kein Betreuungsbedarf angezeigt wird, kann das Angebot in Abstimmung mit dem Jugendamt geschlossen werden. In diesem Fall muss sichergestellt sein, dass ein möglicherweise auch kurzfristig auftretender Betreuungsbedarf anspruchsberechtigter Schlüsselpersonen erfüllt werden kann.

Fragen zu Betreuungsformen, wenn kein Anspruch auf Betreuung besteht

Können Eltern, die keine Schlüsselpersonen sind, ihre Kinder mit zur Arbeit nehmen? Ist eine Betreuung von mehreren Kindern auf der Arbeit möglich?
Wie und wo die Eltern ihre Kinder betreuen, liegt in der Verantwortung der Eltern, sofern sie damit nicht gegen konkrete Infektionsschutzmaßnahmen verstoßen. Es wird aber darauf hingewiesen, dass alles vermieden werden sollte, was zu neuen Kontaktnetzen führt. Neue Kontaktnetze befeuern nach Auskunft von Virologen die Ausbreitung der Infektionen weiter. Dies kann auch eine gemeinsame Betreuung der Kinder auf der Arbeit sein.

15.03.2020 Weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Corona Virus beschlossen

Die Landesregierung teilt mit:
In einer Kabinettsitzung hat die Landesregierung Nordrhein-Westfalen am Sonntag, 15. März 2020, weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Virus-Pandemie beschlossen.

Noch am Sonntag sollen durch Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales nahezu alle Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote im Land eingestellt werden. So müssen bereits ab Montag alle so genannten „Amüsierbetriebe“ wie zum Beispiel Bars, Clubs, Diskotheken, Spielhallen, Theater, Kinos, Museen schließen. Eine gleiche Regelung ergeht für Prostitutionsbetriebe.

Ab Dienstag ist dann auch der Betrieb von Fitness-Studios, Schwimm- und Spaßbädern sowie Saunen untersagt. Ebenso ab Dienstag sind Zusammenkünfte in Sportvereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich nicht mehr gestattet.

Der Zutritt zu Einrichtungshäusern und Einkaufszentren, „Shopping-malls“ oder „factory-out-lets“ soll nur zur Deckung des dringenden Bedarfs unter strengen Auflagen erlaubt sein – nicht zuletzt auch um zu vermeiden, dass sich Schülerinnen und Schüler nach den Schulschließungen ab Montag hier in größeren Gruppen versammeln.

Die Schließungen und Auflagen sollen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft oder von den Eigentumsverhältnissen gelten.

Damit die Versorgung mit Lebensmitteln, Bargeld, Bekleidung, Medikamenten und Dingen des täglichen Bedarfs sichergestellt ist, bleiben, Banken, Einzelhandelsbetriebe, insbesondere für Lebens- und Futtermittel, Apotheken und Drogerien geöffnet. Bibliotheken, Restaurants, Gaststätten und Hotels sollen in ihrem Betrieb an strenge Auflagen gebunden werden, die eine Verbreitung des Corona-Virus verhindern.

Ministerpräsident Armin Laschet erklärt dazu: „Wir müssen in dieser ernsten Lage die notwendige Versorgung in vollem Umfang sicherstellen. Aber alle Freizeitaktivitäten und nicht unbedingt notwendige soziale Kontakte müssen unverzüglich vermieden werden. So sehr das für viele Menschen ein Opfer und eine Einschränkung bedeutet, so wichtig ist es jetzt, besonnen, aber auch entschlossen unser Leben zu entschleunigen.“

Die Regelungen sollen zunächst bis zum 19. April 2020 gelten, analog zu den bereits am Freitag verfügten Schließungen von Schulen und Kindertageseinrichtungen. Danach soll auf der Grundlage einer aktuellen Lage-Einschätzung des Robert-Koch-Instituts über das weitere Vorgehen entschieden werden.

15.03.2020 Betretungsverbot von Gemeinschaftseinrichtungen

Anbei eine Information des zuständigen Ministeriums zur Umsetzung/ Konkretisierung des Erlasses zum Betretungsverbot von Gemeinschaftseinrichtungen:

Wie bereits bekannt, gilt ab Montag, den 16.03.2020 bis 19.04.2020, ein Betretungsverbot für Kinder und Eltern in den o.g. Einrichtungen und in der Kindertagespflege. Oberste Priorität hat nun, dass die Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen, die von dem Betre- tungsverbot ausgenommen sind, ab Montag, den 16.03.2020, sichergestellt ist.

Schlüsselpersonen sind:
Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient. Dazu zählen insbesondere:
Alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Diese Schlüsselpersonen dürfen ihre Kinder zur Betreuung bringen, wenn sie alleinerziehend sind oder beide Elternteile Schlüsselpersonen sind und wenn die Kinder:
- keine Krankheitssymptome aufweisen,
- nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome aufweisen,
- sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch- Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html) bzw. 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome zeigen.

Hier sind die Eltern in der Verantwortung zu entscheiden, ob die Kinder betreut werden können oder nicht.
Um die Betreuung ab Montag, den 16.03.2020, sicherzustellen, gilt Folgendes:
Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogische Ein- richtungen öffnen ab Montag, den 16.03.2020, bzw. wenn der 16.03.2020 kein regulärer Öffnungstag ist, am nächsten regulären Betreuungstag, zunächst und bis auf Weiteres mit der regulären Personalbesetzung.
Für Kindertagespflegestellen gilt konkretisierend:
Kindertagespflegestellen (Einzelkindertagespflege und Großtagespflege) halten ihr Angebot dann aufrecht, wenn sie Kinder von alleinerziehenden Schlüsselpersonen oder Kinder, bei denen beide Eltern Schlüsselpersonen sind, betreuen. Dies kann zwischen der Tagespflegestelle und den Eltern auch über das laufende Wochenende eigenverantwortlich abgestimmt werden. Auch hier gilt die Regelung, dass eine Betreuung nur dann möglich ist, wenn die o.g. Infektionsschutzaspekte (Krankheitssymptome, Kontakte mit infizierten Personen, Aufenthalt in Risikogebieten, siehe oben) beachtet werden.
Für „Kinderbetreuungen in besonderen Fällen (Brückenprojekte)“ gilt das Betretungsverbot umfassend.

Bis Mittwoch, den 18.03.2020, soll eine Bescheinigung vom Arbeitgeber beigebracht werden, dass es sich um Schlüsselpersonen handelt. Ein Muster wird schnellstmöglich zur Verfügung gestellt.
Sofern Kinder ab Montag keine Betreuung mehr aufsuchen dürfen, bitten wir die Eltern dringend darum, Ihre Kinder nicht durch Menschen betreuen zu lassen, die nach dem Robert-Koch-Institut als besonders gefährdete Personen gelten, also insbesondere lebensältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen.
Über arbeitsrechtliche und weitere finanzielle Aspekte, die sich in der Folge ergeben können, wird gesondert öffentlich informiert.

Bitte schaut auch regelmäßig auf die Informationsseiten des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (www.mags.nrw.de) und des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration (www.mkffi.nrw.de).

15.03.2020 Rathaus der Stadtverwaltung

Viele fragen sich vielleicht, warum das Rathaus der Kreisstadt Bergheim noch nicht geschlossen hat.
Bürgermeister Volker Mießeler: „Die Gesundheit und die körperliche Unversehrtheit aller, der Mitarbeiter und der Bürger, stehen für mich persönlich wie auch als Dienstherr, über allem! Gerade wir als Stadtverwaltung haben aber auch einen besonderen Auftrag gegenüber den Bürgern und deren Daseinsvorsorge zu erfüllen.
Bei der Frage der Schließung des Rathauses für den Publikumsverkehr/ die Öffentlichkeit geht es daher auch um die Verhältnismäßigkeit einer solchen Maßnahme und um die Abwägung und Reduzierung aller Risiken.
In Anbetracht dessen bereiten wir gerade eine Regelung vor, die unter Berücksichtigung dieser Interessen möglichst allen (vielen) gerecht wird.
Deshalb werde ich morgen bekannt geben, dass das Rathaus und alle städtischen Einrichtungen grundsätzlich für den Publikumsverkehr geschlossen werden, dabei aber auch geeignete Kommunikationswege zur Regelung unaufschiebbarer Angelegenheiten und zur Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge aufzeigen.“

15.03.2020 Auch Veranstaltungen unter 1000 Teilnehmern müssen grundsätzlich abgesagt oder verschoben werden

Das zuständige Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW hat mit sofortiger Wirkung verfügt, dass auch Veranstaltungen unter 1000 Teilnehmern nur noch durchgeführt werden dürfen, wenn sie notwendig sind, insbesondere zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfür- und - vorsorge. Für alle anderen Veranstaltungen - also nahezu alle, egal welcher Größenordnung - kommt nur eine Absage oder zeitliche Verschiebung bis zur Änderung der Gefährdungslage in Betracht.
Bitte beachtet diese geänderte und für alle weitergehende Beeinträchtigung der momentanen Lebensverhältnisse. Es kommen auch wieder bessere Zeiten!

14.03.2020 Neue Infos zur Schließung von Kindertagesstätten, Kindertagespflegeeinrichtungen und die damit verbundene Einrichtung einer Notbetreuung

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat per Erlass festgelegt, dass Kinder im Alter bis zur Einschulung sowie Schülerinnen und Schüler deren Erziehungsberechtigte bzw. Betreuungsperson eine unentbehrliche Schlüsselperson ist, ausnahmsweise betreut werden können. Demnach soll diese Betreuung erfolgen, sofern eine private Betreuung insbesondere durch Familienangehörige oder die Ermöglichung flexibler Arbeitszeiten und Arbeitsgestaltung (z.B. Homeoffice) nicht gewährleistet werden kann!
Schlüsselpersonen sind Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient. Dazu zählen insbesondere: Alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsfürsorge und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen ( Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Die Unentbehrlichkeit ist der betreffenden Einrichtung gegenüber durch eine schriftliche Bestätigung des jeweiligen Arbeitgebers bzw. Dienstvorgesetzten nachzuweisen, um die Zahl der zu betreuenden Kinder so gering wie möglich zu halten, damit einer weiteren Verbreitung des Virus entgegengewirkt werden kann. Andernfalls wäre die Maßnahme des Betretungsverbots von Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege nicht effektiv, wenn sich die Kinder in unveränderter Anzahl dort zu Betreuungszwecken aufhalten würden.

Passt auf euch auf und bleibt gesund!

13.03.2020 Weitere Informationen zur Schließung von Kindertagesstätten, Kindertagespflegeeinrichtungen und Schulen

Schulen
In unseren städtischen Schulen ruht ab Montag, 16.03.2020 bis voraussichtlich zunächst 19.04.2020 (Ende der Osterferien) der Unterricht. Am 16. und 17.03. stellen die Schulen und die OGS-Träger notwendige Betreuungsbedarfe sicher. Ab dem 18.03. gilt eine Notbetreuung nur und ausschließlich für die Eltern, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen arbeiten, z.B. Polizei, Feuerwehr, Gesundheitsfürsorge. Die OGS steht ab 18.03. ebenfalls ausschließlich für diese Notfallbetreuung zur Verfügung. Die OGS-Betreuung in den Ferien bleibt einer weiteren Regelung, die derzeit erarbeitet wird, vorbehalten. Die Mensabewirtung wird ebenfalls ab dem 16.03. eingestellt.

Kindertagesstätten
Ab Montag, dem 16.03. gilt ein Betretungsverbot für alle Kindertageseinrichtungen. Somit bleiben alle Kindertageseinrichtungen grundsätzlich geschlossen. Abweichend hiervon bleiben am 16.03. und am 17.03. die Einrichtungen für Notfälle geöffnet, analog zur Regelung bei den Schulen. Anfang kommender Woche wird mit den Trägern der Kindertagesstätten abgestimmt, welche Einrichtungen ab dem 18.03. für die Notversorgung offen bleiben. Ziel ist es, in allen Einrichtungen eine Notversorgung sicherzustellen.

Kindertagespflege
Auch hier gilt ab dem 16.03., dass grundsätzlich keine Betreuung zulässig ist. Im Übrigen gelten die oben genannten Regelungen zur Notfallbetreuung in Kindertagesstätten analog.

Für alle o.g. Bereiche ist vorrangig eine privat organisierte Betreuung sicherzustellen. Die Bedarfe für eine Notfallbetreuung werden bis Montag seitens der jeweiligen Einrichtung abgestimmt.

13.03.2020 Religiöse Veranstaltungen, z.B. Empfang der ersten hl. Kommunion

Die Kirchen berücksichtigen bereits sehr weitgehend die Empfehlungen mit dem Corona Virus und sagen teilweise Veranstaltungen wie Wallfahrten oder Konzerte ab; für Gottesdienste gelten besondere Empfehlungen in Bezug auf den Friedensgruß, die Kollekte u.ä. Viele Moscheegemeinden verzichten auf das Freitagsgebet und sagen ebenfalls Veranstaltungen ab.

Für die anstehenden Oster- und Kommunionsmessen werden im Laufe der kommenden Woche die Verfahrensweisen in den Kirchen beraten und dann über die entsprechenden Kanäle bekanntgegeben. Die Moscheegemeinden machen sich ebenfalls Gedanken zum Umgang mit dem am 23.04.2020 startenden Ramadan.
"Ich bin sehr froh und dankbar, dass auch in den Bergheimer Religionsgemeinschaften die Gefahren des Corona Virus in geeigneter Weise berücksichtigt werden und sehr verantwortungsvoll mit den Herausforderungen umgegangen wird", so Bürgermeister Volker Mießeler.

13.03.2020 Bürgerbesuche im Rathaus

Um die öffentliche und medizinische Infrastruktur in Bergheim weiterhin gewährleisten zu können, bitten wir Euch eindringlich, soziale Kontakte auf das Notwendigste zu beschränken und auch das Bergheimer Rathaus nur in dringend erforderlichen Angelegenheiten zu besuchen!
Im Übrigen bitten wir Euch darum, soweit möglich die auf unserer städtischen Homepage hinterlegten Formulare unter https://www.bergheim.de/formularservice.aspx zu nutzen und euch bei Bedarf möglichst telefonisch beraten zu lassen. Danke!
Auch für die Verwaltung sind jetzt weitere Regelungen erforderlich, die die bisher empfohlenen Verhaltensregeln im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Corona Virus ergänzen. Aus diesem Grunde hat Bürgermeister Volker Mießeler zum Schutz seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter deren Teilnahme an Tagungen und Kongressen, Seminaren, Workshops und Fortbildungen untersagt. Außerdem sind Dienstreisen auf das absolut Notwendigste zu beschränken.

Volker Mießeler: "Es ist ein schmaler Grat, alle erforderlichen Maßnahmen nach sachgerechter und vor allem verhältnismäßiger Abwägung zu treffen. Bei meinem Handeln lasse ich mich vom Schutz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und dem Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger leiten. Wir arbeiten sehr eng mit allen beteiligten Institutionen zusammen und stimmen unser Handeln ab. Eine belastbare Vorhersage, wie sich jeweils in der Örtlichkeit die Situation entwickelt, kann niemand geben. Wir sind ständig in Bereitschaft, notwendige Schritte anzugehen, soweit dies erforderlich wird."

13.03.2020 Regelung für städtische Veranstaltungen

Alle städtischen Veranstaltungen mit öffentlichem Charakter - egal welcher Größenordnung - müssen zunächst bis zum 30. April abgesagt werden. Ob sie endgültig ausfallen oder verlegt werden, wird im Einzelfall festgelegt. Welche Veranstaltungen konkret davon betroffen sind, veröffentlichen wir kurzfristig auf den städtischen Kanälen. Bei allen übrigen Veranstaltungen werden wir eine Risikoabschätzung/-bewertung vornehmen. Soweit demnach eine Veranstaltung stattfinden kann, werden wir unterstützend Hygieneauflagen formulieren.
Unabhängig davon finden alle Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern bis auf Weiteres in Bergheim nicht mehr statt.
Bürgermeister Volker Mießeler und seine Stadtverwaltung garantieren Euch allen einen respektvollen, verhältnismäßigen und besonnenen Umgang bei allen anstehenden Entscheidungen und Maßnahmen, die im Zweifel natürlich nicht leicht fallen. Bitte handelt auch Ihr entsprechend. Danke!

13.03.2020 Schließung von Kindergärten/ Kitas

Auch die Kindergärten/ Kitas in Bergheim bleiben ab Montag geschlossen! Es soll ein Not- Betreuungsangebot bereitgestellt werden. Dies werden die Kommunen vor Ort organisieren. Bürgermeister Volker Mießeler informiert im Laufe des Tages wieder zu diesem Thema und zu weiteren aktuellen Entwicklungen.

13.03.2020 Schließung von Schulen in Bergheim

Bürgermeister Volker Mießeler veröffentlichte soeben einen Auszug der Schulmail des Schulministeriums. Die folgenden Regelungen gelten ebenfalls für die Kreisstadt Bergheim:

1. Ruhen des Unterrichts ab Montag bis zum Beginn der Osterferien Alle Schulen im Land Nordrhein-Westfalen werden zum 16.03.2020 bis zum Beginn der Osterferien durch die Landesregierung geschlossen. Dies bedeutet, dass bereits am Montag der Unterricht in den Schulen ruht.
Für Schülerinnen und Schüler in der dualen Ausbildung sowie in Praktika beschränkt sich die Maßnahme auf den Ausfall des Unterrichts.
Die Schulen haben Kommunikationsmöglichkeiten mit den Eltern in den kommenden Wochen in geeigneter Weise sicherzustellen.
ÜBERGANGSREGELUNG: Damit die Eltern Gelegenheit haben, sich auf diese Situation einzustellen, können sie bis einschließlich Dienstag (17.03.) aus eigener Entscheidung ihre Kinder zur Schule schicken. Die Schulen stellen an diesen beiden Tagen während der üblichen Unterrichtszeit eine Betreuung sicher. Die Einzelheiten regelt die Schulleitung.
Für Lehrerinnen und Lehrer gilt, dass am Montag (16.03.) und Dienstag (17.03.) eine Anwesenheit in der Schule erforderlich ist, um im Kollegium die notwendigen Absprachen zu treffen. Einzelheiten regelt die Schulleitung auf der Grundlage ihres Weisungsrechts (§ 59 Abs. 1 Satz 2 SchulG). Zu einer darüber hinaus gehend erforderlichen Anwesenheit vgl. Ziff. 4.

2. Not-Betreuungsangebot
Die Einstellung des Schulbetriebes darf nicht dazu führen, dass Eltern, die in unverzichtbaren Funktionsbereichen - insbesondere im Gesundheitswesen – arbeiten, wegen der Betreuung ihrer Kinder im Dienst ausfallen. Deshalb muss in den Schulen während der gesamten Zeit des Unterrichtsausfalls ein entsprechendes Betreuungsangebot vorbereitet werden. Hiervon werden insbesondere die Kinder in den Klassen 1 bis 6 erfasst.
Nähere Informationen hierzu erhalten Sie zeitnah mit einer weiteren Schul-Mail.

3. Durchführung von Prüfungen und Erbringung von Leistungsnachweisen etc.
a) Zentralabitur in der gymnasialen Oberstufe und an Beruflichen Gymnasien Die vorzeitige Einstellung des Unterrichts ab dem 16. März bis zum Ende der Osterferien hat grundsätzlich keine Auswirkungen auf die Terminsetzungen bei den bevorstehenden Abiturprüfungen. Die Termine sind insbesondere mit Blick auf die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch aufgrund des durch die Kultusministerkonferenz veranlassten länderübergreifenden Aufgabenpools zwischen den Ländern abgestimmt und bleiben in diesen und allen anderen Fächern grundsätzlich bestehen. Auch die Konferenz des Zentralen Abiturausschusses (ZAA) am 2. April kann wie vorgesehen stattfinden, da die Schulen als Gebäude nicht geschlossen sind.
Selbst für den Fall, dass der Unterricht nicht unmittelbar nach den Osterferien wieder aufgenommen werden sollte, ist vorgesehen, dass die Schulgebäude in Abstimmung mit den örtlich zuständigen Behörden von Abiturientinnen und Abiturienten sowie Lehrkräften genutzt werden können, um an den vorgesehenen Terminen ordnungsgemäße Prüfungen durchzuführen, da die Einstellung des Unterrichts einen generellen prophylaktischen Charakter hat und die Räumlichkeiten selbst nicht betroffen sind.
Sollte es in Einzelfällen an Schulen durch Schulschließungen in den vergangenen Wochen bzw. durch die vorzeitige Einstellung des Unterrichts ab dem 16. März nicht möglich sein, dass alle angehenden Abiturientinnen und Abiturienten die notwendigen Leistungsnachweise („Vorabiturklausuren“) erbringen konnten, so sollen die Schulen das unmittelbar nach den Osterferien nachholen. Für diesen Fall erfolgt die Zulassung der betroffenen Schülerinnen und Schüler durch die ZAA-Konferenz bis zum 5. Mai und die Schülerinnen und Schüler legen ihre Abiturprüfungen ab dem 7. Mai an den zentralen Nachschreibeterminen ab.
b) Informationen zu anderen Prüfungsformaten Weitere Informationen u.a. zu Zentralen Prüfungen in Klasse 10 (ZP 10), zentralen Klausuren in der Einführungsphase (ZKE), Prüfungen an Berufskollegs sowie zum Umgang mit Klassenarbeiten etc. werden Ihnen in den kommenden Tagen gesondert übermittelt und auf der Homepage des Ministeriums für Schule und Bildung (www.schulministerium.nrw.de) veröffentlicht und stetig aktualisiert.
Im Übrigen wird empfohlen, die Schülerinnen und Schüler in der Zeit bis zum Beginn der Osterferien zum Lernen zu Hause anzuhalten (Lektüre, Aufgabensätze, Referate etc.). Hierzu sollten in der Schule vorhandene technische Infrastrukturen genutzt werden.

4. Dienstpflichten und Erreichbarkeit von Schulleitungen sowie Lehrerinnen und Lehrer Das Ruhen des Unterrichtsbetriebes entbindet die Schulleitungen und die Lehrkräfte nicht von den bestehenden Dienstpflichten.
Das Ruhen des Unterrichts aus Gründen des Infektionsschutzes gilt grundsätzlich nicht nur für die Schülerinnen und Schüler, sondern auch für die Lehrkräfte (vgl. Schul-Mail Nr. 1 und 3). In diesem Fall erfüllen die Lehrkräfte ihre Dienstaufgaben, soweit möglich, am heimischen Arbeitsplatz.
Trotz der Entscheidung über das Ruhen des Unterrichts kann eine Schule auch teilweise weiter genutzt werden, wenn sichergestellt ist, dass a) ein Zusammenkommen einer begrenzten Anzahl von Menschen mit den Zielen des Infektionsschutzes vereinbar ist und b) von den betroffenen Schulräumen keine Infektionsgefahren ausgehen. Dieses liegt im Ermessen der zuständigen Behörden (örtliche Ordnungsbehörden bzw. Gesundheitsämter). In einem solchen Fall kann die Anwesenheit der Lehrkräfte durch die Schulleitung angeordnet werden.
Es muss in jedem Fall eine Erreichbarkeit der Schulleitungen und der Lehrkräfte sichergestellt werden.