Keyvisual background

Schwerpunkteinrichtungen

Die Kreisstadt Bergheim bietet den Eltern die Möglichkeit, zwischen folgenden Schwerpunkteinrichtungen auszuwählen:


Inklusionsgruppen / Heilpädagogische Gruppe


Inklusion in den Kindertageseinrichtungen
Die Landesregierung will Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen die Teilhabe an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ermöglichen. Die rechtliche Grundlage für die inklusive Bildung und Erziehung von Kindern hat der Landtag am 16.10.2013 beschlossen. Seit dem sind einige Umstrukturierungen vorgenommen worden. Aus den integrativen Gruppen sind nun inklusive Gruppen entstanden. Das bedeutet, dass Kinder mit und ohne Behinderung ihren Tag gemeinsam erleben und eine Sonderstellung des einzelnen Kindes vermieden werden soll. „Kita inklusiv!“ steht für einen gesamtgesellschaftlichen getragenen Reformprozess. Inklusion bezieht sich hierbei auf den Bereich der institutionellen Bildung, Erziehung und Betreuung im Kindesalter auf allen Ebenen der Gesellschaft mit dem Ziel eines selbstverständlichen Zugangs aller Kinder zu allen Angeboten der Kindertagesbetreuung.


Aus diesem Grund werden in einer Inklusionsgruppe je 5 Plätze für Kinder mit einer Behinderung und 10 für nicht behinderte Kinder vorgehalten.


In heilpädagogischen Gruppen werden 10 Kinder mit verschiedenen Behinderungsformen aufgenommen und in ihrer Entwicklung betreut.


Sowohl in der Inklusionsgruppe als auch in der heilpädagogischen Gruppe ist zusätzlich pädagogisches und therapeutisches Fachpersonal eingestellt.



Familienzentren NRW


Der Ausbau der Familienzentren in NRW ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich voran-geschritten. Das der Kreisstadt Bergheim zustehende Kontingent von insgesamt sieben Fami-lienzentren ist inzwischen voll ausgeschöpft. In jedem der vier städtischen Sozialräume befindet sich mindestens ein Familienzentrum.

Familienzentren sind diejenigen Kindertageseinrichtungen, die neben den Kindern insbesondere auch die Familien in ihrer Entwicklung und der Bewältigung von Alltagsfragen unterstützen, begleiten und fördern. Als weiterentwickelte Kindertageseinrichtungen zielen sie darauf ab, neben der Bildung, Erziehung und Betreuung der Kinder vor allem auch die bestehenden Angebote der Familienunterstützung zusammenzuführen. Familienzentren sind für Eltern leicht zugänglich, sodass eine ziel-und passgenaue Hilfe sowie Unterstützung schneller und unkomplizierter erfolgen kann.

Alle städtischen Familienzentren, haben erfolgreich an den Zertifizierungsverfahren teilgenommen und das durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport verliehene Gütesiegel „ Familienzentrum NRW“ erhalten.
Es sind die vier Einzel-Familienzentren („Abenteuerland“, „St. Remigius“, „Flohkiste“, „Die kleinen Strolche“) sowie drei Verbund-Familienzentren („Triangel“, „Au-ßem“, „QuaTier“).





PlusKita


Ziel der Plus Kita ist die Förderung von Kindern mit besonderem Entwicklungsbedarf durch eine niedrigschwellige Unterstützung der Eltern, mit Blick auf deren Erziehungsaufgabe.

Der Schwerpunkt dieser Einrichtungen liegt insbesondere in der inklusiven Bildung, Sprachförderung sowie einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit den Eltern. Außerdem ist eine gute Vernetzung mit den umliegenden Institutionen und Praxen im Sozialraum unverzichtbar.





Anerkannter Bewegungskindergarten


Diese Kindertageseinrichtungen legen ihren Schwerpunkt in die Bewegungserziehung. Das Grundanliegen eines Bewegungskindergartens besteht darin, den Kindern eine anregende, zu Aktivität und zum Handeln auffordernde Umgebung zu schaffen. In dieser kann das Kind dann über die Bewegung, seinen Körper, seine Sprache und Stimme gleichermaßen einsetzen, um sich auf seinen Gegenüber einlassen zu können. Die Bewegung hat ein in die Entwicklung förderndes Potenzial, dass sich positiv auf die Sprachentwicklung auswirkt.

Hierbei handelt es sich um ein offenes Konzept. Das bedeutet, das Kind hat eine feste Stammgruppe, darf sich aber im Laufe des Kindergartenalltags im ganzen Kindergarten frei bewegen.

Die Idee eines Bewegungskindergartens entstand dadurch, dass Pädagogen und Mediziner festgestellt haben, dass Kinder in der heutigen Zeit immer mehr Schäden durch Bewegungsmangel aufweisen.

Der Bewungskindergarten der Kreisstadt Bergheim ist zum "anerkannten Bewegungskindergarten des Landessportbundes NRW e.V." zertifiziert worden.





Schwerpunktkindertageseinrichtung für Sprache und Integration

Ziel dieser Einrichtungsform ist es, nachhaltig die anhaltende Stärkung der kindlichen Sprachkompetenzen, die Steigerung der erzieherischen Fähigkeiten der Eltern und die Vermittlung von pädagogischem Fachwissen zu den Aspekten Sprachentwicklung, Bildung und  Förderung, sowie interkulturelles Lernen zu sichern.

Grundsätzlich gilt für alle Kindertageseinrichtungen unterschiedlicher Träger der Kreisstadt Bergheim, dass Bewegung, Sprache und Integration wichtige Bestandteile der alltäglichen pädagogischen Arbeit in der Kindertageseinrichtung sind.