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vereinfachtes Genehmigungsverfahren

Vereinfachtes Genehmigungsverfahren
gemäß § 68 Abs. 1 Satz 1 BauO NRW

  1. Im vereinfachten Baugenehmigungsverfahren wird die Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Vorschriften von der Baubehörde nur in den wichtigsten Punkten, wie z.B. Überprüfung der Einhaltung der Abstandflächen, Einhaltung des Brandschutzes bei "Kleinen" Sonderbauten etc., geprüft.
     
    Somit soll der Bauherrin / dem Bauherrn und Entwurfsverfasser mehr Verantwortung überlassen werden. Ein Vorteil für die Bauherrin / den Bauherrn liegt in der relativ zügigen Bearbeitungszeit ihres / seines Bauantrages.
     
    Im vereinfachten Genehmigungsverfahren werden alle Bauvorhaben geprüft, die nicht der Genehmigungsfreistellung gemäß § 67 BauO NRW unterliegen, die nicht genehmigungsfrei gemäß § 65 BauO NRW sind oder die nicht in der Liste der "großen" Sonderbauten (vgl. normales Genehmigungsverfahren) aufgeführt sind.
     
    Gesetzliche Grundlage:
     
    § 68 Abs. 1 Satz 1 BauO NRW
    § 10 Bauprüfverordnung (BauPrüfVO)
     
    Notwendige Unterlagen: mindestens 2-fach
  • Antragsformular auf amtlichen Vordruck mit allen notwendigen
  • Unterschriften Bauzeichnung gemäß § 4 BauPrüfVO
  • Lageplan gemäß § 3 BauPrüfVO
  • Baubeschreibung und Bauzahlenberechnung
  • Betriebsbeschreibung (bei gewerbl. o. landwirtsch. Bauvorhaben)
  • Erhebungsbogen für die Baustatistik
  • bautechnische Nachweise