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Wiedererteilung der Fahrerlaubnis

Hand mit einem EU-Führerschein

Wurde Ihnen die allgemeine Fahrerlaubnis durch Gerichtsentscheid oder durch die Straßenverkehrsbehörde entzogen, wird der Führerschein nicht automatisch zurückgegeben. Sie müssen daher einen Antrag auf Wiedererteilung stellen. Diesen können Sie frühestens zehn Wochen vor Ablauf der festgesetzten Sperrfrist stellen, sofern Ihnen die Fahrerlaubnis gerichtlich entzogen wurde oder Sie den Führerschein wegen acht Punkten oder mehr im Verkehrszentralregister abgeben mussten. Wurde Ihre Fahrerlaubnis aus anderen Gründen entzogen, bestehen keine besonderen Fristen hinsichtlich des Zeitpunkts der Antragstellung. Ob Sie sich einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) unterziehen müssen, kann erst nach Vorliegen aller Antragsunterlagen entschieden werden. Grundsätzlich müssen Sie mit einer Anordnung dieser Untersuchung rechnen, wenn Sie ein Fahrzeug mit 1,1 Promille oder mehr geführt haben, wiederholt mit Alkohol im Straßenverkehr aufgefallen sind oder wenn Ihnen die Fahrerlaubnis wegen acht Punkten oder mehr im Verkehrszentralregister entzogen wurde.

Bitte bringen Sie zur Beantragung folgende Unterlagen mit:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • aktuelles biometrietaugliches Passfoto (Achtung: die Lichtbilder des Selbstbedienungsterminals im Rathaus können hierfür nicht genutzt werden!)
  • Teilnahmebescheinigung Erste Hilfe (hier gibt es unterschiedliche Voraussetzungen je nach Führerscheinklasse)
  • Nachweis Sehvermögen
  • Führungszeugnis (Antragstellung)
  • Bei den Klassen C, C1, D und D1: ärztliche Eignungsbescheinigung
  • Bei den Klassen D und D1: leistungspsychologisches Gutachten

Der Bürgerservice der Stadt Bergheim fungiert in dieser Angelegenheit lediglich als annehmende Stelle. Die Unterlagen werden von uns an die Führerscheinstelle des Rhein-Erft-Kreises weitergeleitet.

Gebühren

Drei Stapel mit Geldmünzen

121,94 Euro (Antrag Wiedererteilung) zzgl. 13,00 Euro (Antrag Führungszeugnis)